56 Outfits

…besitzt nach einer aktuellen Studie von Marks & Spencer ein englisches Durchschnittsbaby! Die Gardarobe ist dabei im Schnitt umgerechnet 407 Euro wert. Und diese Outfits werden nicht einmal alle angezogen: 65% der Eltern gaben an, dass sie Kleidungstücke für die Kleinen geschenkt bekommen haben, die sie ihren Kindern niemals anziehen würden. 56% entsorgten sogar schon Kleider im Müll, die ihnen nicht gefielen oder die unpraktisch waren. Da gibt es nun ja wahrlich bessere Alternativen wie z.B. das Spenden der Kleider an gemeinnützige Organisationen oder den Verkauf bei Basaren bzw. im Internet. Und wer auf solchen Kleiderbasaren selbst einkauft, macht dabei ein gutes Geschäft: Die Studie ermittelte, dass ein Baby-Outfit im Schnitt nur 12 Mal getragen wird. An den Kleiderbergen sind übrigens die Eltern nicht alleine schuld, denn 3/4 der Babykleider werden als Geschenk gekauft.

Auch wenn diese Studie aus England stammt, denke ich, dass die Zahlen in Deutschland nicht weit davon entfernt liegen – ich mache mich jetzt lieber mal nicht ans Zählen im Elfen-Kleiderschrank… Mit Sicherheit sagen kann ich allerdings, dass wir nicht zu der einen unter 50 Familien gehören, die bereits einmal für ein einzelnes Babykleidungsstück 125 Euro oder mehr ausgegeben haben, da wissen wir mit unserem Geld wahrlich Sinnvolleres anzufangen – auch das ist aber wahrscheinlich Ansichtssache. Den Grund für die vielen Outfits und hohen Ausgaben sieht die Studie übrigens in dem Druck, den viele verspüren, den Stars und ihren Sternchen dieser Welt nachzueifern.

Magischer Extra-Tipp:

  •  Eine Freundin hat mir mal erzählt, dass sie nach Markenkleidung immer bei einem großen Internetauktionshaus schaut. Diese ist i.d.R. in top Zustand (und wahrscheinlich noch weniger als 12 mal getragen), da die „guten Sachen“ ja meist „für Sonntags“ aufgehoben werden. 😉

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Wir freuen uns über eure Kommentare! Wie? Euch fehlt noch Outfit Nr. 56? Dann macht schnell noch hier mit.

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3 Gedanken zu “56 Outfits

  1. also nen haufen geld für marken-babykleidung ausgeben find ich auch recht unsinnig. wo ich gern etwas mehr investiere, ist gute qualität… beispielsweise einen schurwoll-overall fürs winterbaby. allerdings kann man auch da sparen, wenn man gebraucht kauft. und wie du schon sagst, die meisten sachen in mini-größen sind ja nicht wirklich „VER-„braucht, nur weil sie „GE-„braucht sind.
    ansonsten haben wir (obwohl ich nicht denke, dass wir im vergleich zu anderen VIEL haben) trotzdem ZU viel. liegt tatsächlich daran, dass man viel geschenkt bekommt, und auch hier und dort mal was selbst kaufen mag… und die kinder einfach zu schnell wachsen. praktisch ists, wenn man noch ein paar kleine geschwister hat, die die sachen dann auch nochmal anziehen können, wenn das kind rausgewachsen ist… und wenn das kleinste rausgewachsen ist, freue ich mich schon drauf, die babysachen an schwangere freundinnen und verwandte weiter zu vererben! 🙂

  2. Oh jaaaa, ich glaub, ich hab sogar noch viel mehr … *hüstel* … ich habe 3 Söhne, und obwohl ich vieles aufbewahre, so muss ich doch für jeden immer noch mehr kaufen, weils doch soooo niedliche Sachen gibt. *hach*… (bzw. bei den Größeren natürlich „coole Sachen“, wenn ich da mit niedlich ankomme, ernte ich nen bösen Blick und Augenrollen *lol*)

    125 Euro für ein Kleindungsstück hab ich auch noch nie ausgegeben, dafür aber schon sehr oft soviel auf einmal bei H&M *hüstel* … ich mag Markenkleidung auch sehr, ich kaufe es allerdings in Outlet-Stores, wie TK Maxx. Da muss man zwar Glück haben, mal was tolles in der passenden Größe zu finden, aber wenn dann lohnt es sich richtig!

    LG Nicole

  3. Huhu,
    also meine Kinder, ich habe 3, haben auch schon mal Markenbekleidung für Kinder im Schrank. Dies ist aber die Ausnahme, wenn ich mal ein Schnäppchen machen kann. Ansonsten kaufe ich – wohlgemerkt inzwischen – auch sehr gern gut gebrauchte Kinderkleidung. Nämlich aus dem Grund: was schon ein paar Mal gewaschen ist, hat nicht mehr so viele bedenkliche Inhaltsstoffe. Und leider kann man ja Herstellern und sogar Prüfsiegels nicht wirklich trauen. Bis zur Geburt der Kleinsten war gebrauchte Kindermode für mich undenkbar. Aber da das 3. Kind recht problematische Haut hat, die sehr empfindlich reagiert, hat das mein elterliches Konsumverhalten doch geändert. Jetzt tragen die Kids bei Weitem mehr helle Kleidung wie dunkle (weniger Färbesubstanzen), öfter auch schon mal was Gebrauchtes und vor allem hat man mit drei Kindern auch nicht mehr so viel Geld, um noch so teuer einzukaufen, wie beim ersten. Es vergeht nämlich kaum noch eine Woche, wo eins keine neue Hose, Jacke oder Schuhe braucht. Finde deinen Artikel und die Studio interessant. Danke. LG, Steffi

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