Selbstgemachter Löwenzahn-Honig

Die Elfe hat in diesem Jahr dem Osterhasen unter die Arme gegriffen und gemeinsam mit mir eine Kleinigkeit für die Großeltern gezaubert. Erst hat sie mit Eifer die Löwenzahnblüten gesammelt, dann abgezupft, angesetzt und später haben wir alles zu Gelee (bzw. “Honig”) eingekocht.

Selbstgemachtes Löwenzahngelee

Für den Löwenzahn-Honig benötigt ihr:

  • ca. 300 gr Blütenblätter der jungen Löwenzahnblüten
  • 1 kg Zucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1l Wasser

Und so geht’s:

Die Löwenzahnblüten pflücken und darauf achten, dass möglichst keine Löwenzahnmilch auf die Blüten kommt. Zuhause dann die Blütenblätter abrupfen, das geht am besten, wenn die Blüten noch ganz frisch sind. Diese mit Wasser abspülen und dann zusammen mit der kleingeschnittenen Zitrone und 1 Liter Wasser ansetzen und ca. 1 Tag ziehen lassen. Anschließend durch eine Mullwindel abgießen und den ganzen Saft rausdrücken. Dieses Sud dann mit dem Zucker aufkochen und so lange köcheln lassen (dabei immer wieder umrühren), bis eine honigartige Masse entsteht. Dazu eine Probe auskühlen lassen und probieren, ob sie wie Honig Fäden zieht. Das Kochen kann über eine Stunde dauern. Sofort in Gläser mit Twist-off-Schraubdeckeln abfüllen, die beim Erkalten der Masse nach unten gehen und die Gläser luftdicht verschließen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wer nicht so viel Geduld hat, oder seinen Brotaufstrich lieber weniger süß mag, kann alternativ Löwenzahn-Gelee kochen. Die Zutaten sind bis auf den Zucker die Gleichen, dieser wird durch 500 gr Gelierzucker (2:1) ersetzt. Das Gelee muss man dann nur ein paar Minuten kochen.

Wir wünschen euch schöne Ostern!

Weitere selbstgemachte Brotaufstriche:

Geschenke aus der Küche: Bratapfelmarmelade

Haben eure Verwandten und Bekannten eigentlich auch schon alles oder geht das nur mir Weihnachtsbloggerei 2014so? Daher verschenke ich gerne kleine Aufmerksamkeiten, die der Beschenkte durch Aufessen auch schnell wieder los wird. ;-)

In diesem Jahr gibt es eine leckere Bratapfelmarmelade. Die ich heute auch bei der Weihnachtsbloggerei vorstelle. Dort findet ihr in der Vorweihnachtszeit jeden Tag eine schöne Idee oder Anregung eines anderen Bloggers zum Nachmachen.

Selbstgemachte BratapfelmarmeladeFür die Bratapfelmarmelade benötigt ihr:

  • 1,8 kg geschälte, kleingeschnittene Äpfel
  • ca. 200 ml Apfelsaft
  • 1 kg Gelierzucker (2:1)
  • 50 gr gehackte Mandel
  • 50 gr Rosinen
  • Saft einer Zitrone
  • 2 Päckchen flüssiges Vanille-Aroma (die Sachets, nicht die Glasröhrchen)
  • 1 TL gemahlener Zimt (oder nach Geschmack)
Und so geht’s:
Die gehackten Mandeln ohne Fett in der Pfanne anrösten. Dann Äpfel, Apfelsaft, Gelierzucker, Mandeln, Rosinen und den Saft einer Zitrone gemeinsam erhitzen und immer wieder umrühren. Anschließend die Gewürze hinzufügen und das Ganze pürieren. Unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen und sofort in Twist-off-Schraubdeckelgläser füllen. Ich stelle diese immer auf ein Tuch und drehe sie nach dem Einfüllen für ein paar Minuten auf den Kopf, beim Umdrehen geht dann i.d.R. der Deckel nach unten und die Marmelade ist luftdicht verschlossen.
Magischer Extra-Tipp:
  • Wenn die Marmelade nur von Erwachsenen gegessen wird, dann legt die Rosinen für noch mehr Geschmack vorher in Rum oder Amaretto ein.
Viele weitere Tipps für die Advents- und Weihnachtszeit findet ihr im Weihnachtsspecial.