Schoko-Fruchtspieße

Wir hoffen, ihr seit gut ins neue Jahr gerutscht! Und habt ihr und eure Kinder schon alle Schoko-Nikoläuse verdrückt? Bei uns bleiben die irgendwie immer stehen, da keiner sie köpfen möchte… Irgendwann ist es aber dann Zeit, dass sie doch in unseren Bäuchen (und auf unseren Hüften ;-) ) landen. Recycled als Schoko-Fruchtspieße kann man sich dabei sogar noch einreden, dass man ja gute Vitamine zu sich nimmt. ;-)

leckeres Obst in Schokohülle

Für die Schokoladenfrüchte benötigt ihr:

  • Schoko-Nikoläuse oder normale Tafelschokolade
  • Obst wie Mandarinen, Ananas, Bananen, Trauben…
  • Schaschlikspieße
  • Optional: bunte Zuckerperlen, Krokantstreusel oder Nüsse
Und so geht´s:

Das Obst in mundgerechte Stücke schneiden und auf den Schaschlikspieß spießen. Die Schokolade zerkleinern und in einem großen Tropf im Wasserbad schmelzen. Vorsicht: Schokolade verträgt nicht mehr als ca. 45 Grad Celsius! Dann die Spieße in das Schokoladenbad tauchen, auf Backpapier legen, verzieren und trocknen lassen. Seeehr lecker!

Schokospieße wie auf dem Weihnachtsmarkt Selbermachen
Magischer Extra-Tipp: 

  • Ihr könnt auch Marshmallows oder Kekse mit in die Schokolade tauchen.
Die Elfe hat mit Feuereifer mitgeholfen und kräftig Obst mit und ohne Schoki genascht. Und ein nettes Mitbringsel zur Kaffee-Einladung und einem Event im Kindergarten oder der Schule ergeben die Schoko-Fruchtspieße auch. Weitere Ideen für die Verwertung von Schoko-Nikoläusen und -Osterhasen:

Schmetterlingsparty: Schmetterlings-Fruchtspieße

Natürlich dufte auf dem Sweet Table der Schmetterlingsparty auch etwas Gesundes nicht fehlen – und siehe da, trotz der vielen süßen Sachen auf dem Buffet, machten sich die Elfe und ihre Großcousine auch bald über die hübschen Schmetterlinge aus Obst her. ;-)

Lustiger Fruchtspieß in Form eines Schmetterlings

Für die Schmetterlings-Obstspieße benötigt ihr:

  • (kernlose) kleine Trauben
  • Orangen
  • Zuckerstift
  • Zahnstocher
Und so geht´s:

Drei kleine Trauben auf einen Zahnstocher spießen, so dass dieser nicht mehr zu sehen ist. Den Spieß auf einen Teller legen, eine Orangenscheibe vierteln und rechts und links je ein Viertel neben den Obstspieß legen. Mit der Zuckerschrift Augen und Fühler auf die Trauben bzw. den Teller malen. Fertig!

Magischer Extra-Tipp:

Alle Bastel- und Spielideen zur Schmetterlingsparty sowie die angebotenen Leckereien findet ihr in der Übersicht zur Schmetterlingsparty.

Regenbogen-Party: Gemüse-Regenbogen

Auf dem Abendessen-Buffet der Regenbogen-Party stand ein bunter Regenbogen – so schmeckt sogar Gemüse. ;-)

Snack für KinderFür den Gemüse-Regenbogen habe ich Folgendes verwendet:

  • rot: Cocktailtomaten
  • orange: Babykarotten
  • gelb: Paprika
  • grün: Minigurken
  • blau: Trauben
  • violett: hier könnte man z.B. Blaukraut/Rotkohl verwenden, ich wollte aber nur Gemüse nehmen, von dem ich ausging, dass es den Kindern auch schmeckt ;-)

Magischer Extra-Tipp:

  • Wer Wolken an den Enden des Regenbogens ergänzen möchte, kann dazu gut Blumenkohl-Röschen verwenden.

Alle Speisen und das “Animationsprogramm” findet ihr in der Übersicht der Regenbogen-Party.

Weitere gesunde Snacks:

Kecke Schnecke

Nanu, was ist uns denn da heute über den Frühstückstisch gekrochen? Eine leckere Schnecke!

Wollt ihr auch Schneckenbesuch? Für die Sandwich-Schnecke benötigt ihr:

  • Brot
  • ggf. Butter (wenn ihr ein Sandwich macht)
  • Honig
  • Marmelade
  • Zuckerperlen
  • Salzstangen
  • eine Tasse (als Form)

Und so könnt ihr eure eigene Schnecke kreieren:

Die Tasse auf die Brotscheibe drücken und mit dem Messer drumherum fahren. Dann mit Honig aus dem Spender (oder wahlweise Marmelade im Spritzbeutel) die Linien vom Schneckenhaus aufmalen. Das Gesicht mit den Zuckerperlen und der Marmelade gestalten. Für die Fühler kleine Stücke von den Salzstangen nehmen. Und schon kriecht die kecke Schnecke in den Kinderbauch.

Mit der leckeren Schnecke möchten wir einer kleinen Laus zum Geburtstag gratulieren. Die Idee habe ich von hier. Ein enger Freund der kecken Schnecke, ist übrigens das süße Bärchen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Für den Mund könnt ihr z.B. auch ein Stück Erdbeere und für die Augen Kiwi verwenden, wenn ihr keine Zuckerperlen habt oder diese (z.B. für ganz kleine Kinder) nicht verwenden möchtet.

Getrocknete Apfelringe

Wir hatten in den ersten zwei Lebensjahren der Elfe versucht, Industriezucker in ihrer Nahrung so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest einzudämmen. So lange die Kinder nicht an Süßkram gewöhnt sind, schmeckt ihnen z.B. auch Naturjoghurt prima. Als “Süßigkeiten” hat sie beispielsweise Rosinen und kleingeschnittene getrocknete Apfelringe bekommen. Beides liebt sie heute noch. Bei den Rosinen achte ich auf Bio-Ware, da Trauben sehr stark gespritzt werden und ich ihr auch nichts Geschwefeltes geben wollte. Die Apfelringe stammen zumeist aus der Eigenproduktion der Elfen-Oma.

Getrocknete Apfelringe selbst herzustellen ist sehr einfach. Außerdem kann man im Herbst günstige Äpfel kaufen und dann gleich für den ganzen Winter vorsorgen, den sie halten lange, wenn sie richtig getrocknet wurden.

Und so geht´s:

Am besten eine säuerliche Apfelsorte wählen (das schmeckt uns zumindest am besten). Die Äpfel schälen, ggf. Druckstellen ausschneiden, das Kernhaus mit einem Apfelentkerner entfernen und in dünne, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden.  Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu trocknen.

  • Früher hat man die Apfelringe auf eine Schnur gefädelt, geschaut, dass genug Abstand zwischen den einzelnen Ringen ist und das Ganze auf den Dachboden oder in die Nähe des Kamins gehängt.
  • Die Elfen-Oma legt die Ringe einfach einzeln auf eine mit einem Geschirrtuch ausgelegte flache Schale/Tablett, deckt sie mit einem Geschirrhandtuch gegen Fliegen ab und trocknet sie auf der Heizung über mehrere Tage.
  • Man kann die Apfelringe auch im Backofen bei ca. 60 – 70 Grad und leicht geöffneter Backofentür über mehrere Stunden trocknen lassen. So habe ich das anfangs gemacht.
  • Da man danach aber den ganzen Backofen von den klebrigen Apfelaus-dünstungen befreien muss, habe ich mal einen Dörrapparat geschenkt bekommen. (Dieser ist jedoch momentan eingelagert und hilft nicht viel, eine Heizung haben wir hier auch nicht, daher lassen wir uns von der Oma beliefern. ;-) )

Die Apfelringe sollten dabei mehrmals gewendet werden, damit sie gleichmäßig trocknen. Sie sind fertig, wenn sie durch und durch trocken sind (aber noch biegsam). Ich habe mal gehört, dass man sie am besten so lagern sollte, dass noch Luft dran kommt (z.B. in einem Leinensäckchen). Ich lagere sie aber in einer Blechdose und bisher haben sie noch nie angefangen zu schimmeln, da sie immer richtig getrocknet waren (oder so schnell weg?! ;-) ).

Magischer Extra-Tipp:

  • Auf die gleiche Weise kann man auch anderes Obst wie Aprikosen oder Pflaumen, aber auch exotische Sorten wie z.B. (reife) Mangos trocknen. Das dauert aber wesentlich länger, da diese Früchte saftiger sind.

Snacks für Kinder: Flachswickel

Neben Brezeln gibt es in der schwäbischen Küche auch noch ein anderes Gebäck, das sich super als Snack für Kinder eignet: Flachswickel. Die Elfe verputzt sie wie nichts, liegt wahrscheinlich in den Genen. ;-)

Für die Flachswickel nach Oma´s Rezept benötigt ihr:

  • 250 gr Mehl
  • 125 gr Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 10 gr Hefe
  • 3 EL Milch
  • Kristall- oder besser Sandzucker zum drin Wälzen

Und so geht´s:

Die Hefe in die lauwarme Milch rühren und dann die übrigen Zutaten unterkneten. Dann sofort in ca. 25 Stücke unterteilen, “Rollen” machen, in Zucker wälzen und die Schlingen legen. Kurz gehen lassen und dann bei 200 Grad ca. 15 – 20 Min. backen. Sehr lecker!

Magischer Extra-Tipp:

  • Da bei diesem Gebäck kein Zucker im Teig ist, eignet es sich auch gut, wenn man ganz kleine Kinder hat, die noch keinen Zucker bekommen sollen. Einfach ein paar Stück nicht in Zucker wälzen.