Wer bekommt nicht gerne Blumen geschenkt? Aber leider verwelken diese oft viel zu schnell. Insbesondere die tollen großen Baccara-Rosen lassen bei mir meist die Köpfe hängen, bevor sie überhaupt richtig aufgeblüht sind. Wären da nicht diese selbst gemachten Rosen aus Kerzenwachs eine tolle Alternative? Sie halten garantiert exakt so lange, bis ihr selbst entscheidet, sie abzubrennen. Darüber freut sich die Mutter am Muttertag oder die Oma zum Geburtstag garantiert.
Für die Rosen aus Kerzenwachs benötigt ihr:
- Rosen-Silikonform*
- Kerzenwachs zum Gießen* oder alte Kerzenstummel
- Kerzenfarbe*
- Kerzendochte*
- Rosenduftöl*
- Material: Glas- oder Metallgefäß, Nadel, Schere, Schaschlikspieße
Und so stellt ihr die Rosenkerzen her:
- Zuerst zieht ihr den Docht durch die Kerzenform. Ich habe das mit einer dicken Nadel gemacht. Legt zwei Schaschlikspieße parallel um das Metallblättchen des Dochtes über den offenen Boden der Form (der jetzt ja nach oben zeigt) und zieht den Docht so lange fest, bis das Metallblättchen auf den beiden Spießen aufliegt.
- Dann schmelzt ihr das Kerzenwachs in einem Gefäß im Wasserbad, das Wasser sollte heiß sein, aber nicht kochen (ca. 70 Grad).
- Nun könnt ihr eure Wunschfarbe und den Rosenduft in das heiße Wachs einrühren, sodass sich beides gleichmäßig verteilt.
- Anschließend gießt ihr das Wachs in die Silikonform, bis sie bis zum Rand gefüllt ist. Das Wachs zieht sich beim Kaltwerden zusammen, so kann eine Kuhle am Kerzenboden entstehen. Diese könnt ihr nochmals mit etwas Wachs ausgießen.
- Wenn das Wachs vollständig ausgehärtet ist, schält ihr die Kerzenrose vorsichtig aus der Form und schneidet den Docht auf die richtige Länge. Fertig ist eure Kerze, die ewig hält!
Wem schenkt ihr eure erste Rosenkerze?
Weitere Ideen für selbstgemachte Kerzen:
- Kerzen mit Wachs verzieren
- Kerzenglas mit Serviettentechnik gestalten
- Kerzenglas mit kleinen Kindern basteln
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Die Idee mit den Rosenkerzen ist wirklich wunderschön.
Vor allem, weil man damit etwas Selbstgemachtes verschenkt, das nicht nach ein paar Tagen verwelkt. Ich finde solche DIY-Geschenke oft viel persönlicher als etwas Gekauftes. Die Rosen sehen außerdem richtig edel aus.
Jetzt habe ich auf jeden Fall Lust direkt loszulegen… Vielleicht ist das auch ein schönes Geschenk für meine Mama zum Muttertag. Zwei Tage bleiben mir noch 😉
Liebe Grüße, Lisa
Eine bezaubernde Idee! Der Gedanke, dass Rosen aus Kerzenwachs nie verwelken und genau so lange halten, bis man sie selbst abbrennen möchte, hat mich berührt – das ist doch das schönste an selbstgemachten Geschenken: Sie tragen so viel mehr Herzblut in sich als etwas Gekauftes.
Die Anleitung klingt dabei überraschend unkompliziert.
Ich glaube, solche Rosenkerzen wären auch als kleines Dankeschön für liebe Freundinnen ein wunderschönes Mitbringsel. Danke für die Inspiration!
Liebe Grüße Katja
Liebe Karin,
ich habe noch nie Kerzen selbst gegossen, aber die Idee finde ich richtig schön, vor allem weil echte Rosen bei mir meistens viel zu schnell die Köpfe hängen lassen. Deine Anleitung wirkt so verständlich, dass ich es tatsächlich mal ausprobieren möchte.
Ich glaube, meine erste Rosenkerze würde ich einer Freundin oder der Frau meines Vaters schenken. Beide lieben solche kleinen, besonderen Aufmerksamkeiten. Und irgendwie hat die Vorstellung etwas Schönes, eine Rose zu verschenken, die nicht nach zwei Tagen verwelkt.
Liebe Grüße
Mo
Wenn du mir jetzt nicht gesagt hättest, dass das Kerzen sind, hätte ich die beiden rose Blüten für echte Rosen gehalten! Also das finde ich ja mal eine sehr sinnvolle Resteverwertung, wenn dabei so schöne Exemplare herauskommen! Mega Idee!
Liebe Grüße
Jana