Meeple on Tour: Wir beantworten Lillys Fragen

Blogparade: Meeple on TourWir haben Besuch: Lilly, eine der Meeples, hat Ostern bei uns verbracht. Lilly hat noch 3 Geschwister, 3 weiteres Meeples, mit denen sie gerade ein Wettrennen um die längste Reise durch die Blogwelt unternimmt. Auf diese Weise helfen euch die Meeples, weitere spannende Blogs kennen zu lernen.

In die Welt gesetzt wurden sie von Simone vom Blog Simone spielt. Dort berichtet sie über Spiele für Familien. Ihr Blog ist eine gute Referenz, wenn ihr nach einem neuen Spiel für eure Kinder oder euch selbst sucht. Zu uns geschickt wurde Lilly von Sina vom Blog Familie und mehr. Wenn euch Mamagie gefällt, gefällt euch mit Sicherheit auch Sinas Blog! Sie schreibt über ähnliche Themen und liefern euch noch viele weitere Bastel- und Rezeptideen.

Jetzt aber zu Lillys Fragen:

Wie kamst du zum Bloggen?

Wie so viele kam ich in der Elternzeit dazu, als ich mit unserer kleinen Elfe zu Hause saß. Da ich beruflich aus dem Bereich Marketing komme, wollte ich WordPress als – für mich – neues Content Management Tool ausprobieren, um auf dem Laufenden zu bleiben. Und da ein Blog ja auch einen Inhalt braucht, lag das Thema „Alles rund ums Kind“ nahe. 😉 Ich fand es toll zusehen, dass schon recht schnell Leute mein Geschreibsel gelesen haben und erste Reaktionen kamen. Besonders berührt hat mich der Kommentar eines Lesers auf den Artikel Achtung: Ertrinken sieht nicht wie ertrinken aus!. Er schrieb, dass er einen kleinen Jungen in Not aus dem Wasser rettete, da er kurz zuvor meinen Artikel gelesen hatte, bei dem ich der Aufforderung des Nordsee Portals gefolgt bin, diese Informationen zu teilen. Somit hat sich das Bloggen auf jeden Fall gelohnt!

Hast Du eine feste Spieler-Farbe Wirst Du knatschig, wenn Du sie nicht bekommst?

Ich glaube, mit Kindern wird man milde. 😉 Früher wählte ich immer die Farbe Blau, aber mittlerweile nehme ich, was übrig bleibt.

Was zeichnet Deinen Blog aus? Worauf legst Du Wert?

Ich versuche, den Lesern viele abwechslungsreiche Ideen zu präsentieren, aus denen sie sich das Richtige für sich aussuchen können. Ich lege besonders Wert darauf, dass die Rezepte und Bastelideen möglichst einfach umzusetzen und möglichst „gelingsicher“ sind. Nichts ist frustrierender – gerade für Kinder – als wenn man viel Zeit und Mühe investiert und dann nichts dabei herauskommt. Außerdem verwende ich gerade zum Basteln viel Recyclingmaterial. Dies ist nicht nur günstig, sondern ich finde es auch schön, den Kindern zu vermitteln, dass man nicht immer gleich alles wegschmeißen muss. Allerdings hat dies zur Folge, dass die Elfe nun selbst anfängt, leere Verpackungen, Klorollen etc. zu horten… 😉

Grübler oder Intuitiv-Spieler?

Ich versuche schon eher, vorausschauend zu spielen.

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Brettspiel erinnern? Welches war es?

Als richtiges Brettspiel ist mir vor allem das Spielhaus in Erinnerung geblieben. Dabei geht es darum, als Erster zum Ziel im Dachboden zu kommen. Es gibt Felder, auf denen man zum angezeigten Gegenstand vor- oder zurückrücken darf/muss. Diese Gegenstände muss man in den Zimmern suchen. Da der Spielplan vor jedem Spiel flexibel aus den einzelnen Zimmern zusammengesetzt wird, bleibt es immer spannend. Das Spiel haben wir vor einiger Zeit auf dem Dachboden wiedergefunden und spielen es jetzt mit der Elfe immer noch gerne. Es gibt das Spielhaus* in einer neueren Version übrigens auch heute noch.

Wenn du eine Zeitmaschine hättest, wohin würde sie Dich bringen?

Ich lebe ganz gerne im hier und jetzt.

Was macht Du, um zu entspannen?

Ich entspanne am besten bei schönen Erlebnissen, bei denen man an etwas völlig anderes denkt, als an den Alltag. Sei es ein schöner Abend mit Freunden oder jegliche Art von Reise. Allerdings muss auch da immer was los sein, nur am Strand liegen ist nicht meins.

Wir hoffen, Lilly hatte eine gute Zeit mit uns, an ihrer 6. Station hier in Moskau. Sicherlich haben die 2.474 km von Gladbach hierher Lilly beim Rennen um die längste Reiseroute ein ganzes Stück nach vorne gebracht. In Kürze verrate ich euch, wie ihrer Reise weitergeht.

*Amazon-Affiliate-Link. Es wurde keine Werbung beauftragt oder vergütet.

5 Dinge, die mein Kind darf…

…andere aber (wahrscheinlich eher) nicht. Bei diesem hochinteressanten Thema der Blogparade von Pusteblumenbaby darf unser Beitrag natürlich nicht fehlen. Wer liest nicht gerne, wie es bei anderen
zugeht? 😉

Hier also mein Outing: Die Elfe darf…

  • …auf der Arbeitsplatte der Küche sitzen und am tropfenden Wasserhahn spielen, während ich koche. Müsst ihr auch mal ausprobieren, dem 5-Gänge-Dinner steht nichts mehr im Wege.
  • …mit 2 1/4 immer noch am frühen Abend eine Flasche mit Milch trinken. Wurde zwar von der Kinderärztin eigentlich untersagt, aber sie hängt so an dieser Flasche und sie braucht sie einfach zum Entspannten. Da darf sie noch ein bisschen Baby sein. Ich bin schon froh, dass sie kein Nachtfläschchen mehr braucht.
  • …auch an einem ganz normalen Tag mal „die guten“ Sachen anziehen und die schönen Aufkleber alle auf einmal verkleben. (Ich bin nämlich eigentlich eine „Aufheberin“. Als Kind habe ich die schönen Radiergummis/das rosa Briefpapier/die Sarah-Key-Sticker/… nie benutzt, sondern immer aufgehoben – so lange, bis sie mir nicht mehr gefallen haben und aussortiert wurden.)
  • Entgegen aller guten Vorsätze und vehementen Verneinungen im Vorfeld: Mit meinem Handy spielen. Aber das hatten wir ja hier schon mal.

Interessieren euch auch die 5 Dinge, die meiner Meinung nach jedes Kind getan haben sollte? Dann klickt gleich drauf.