Cooler Partynachtisch

Vor ein paar Jahren habe ich auf einer Party mal „Schneegestöber“ gegessen. Das ist sooo lecker und einfach zu machen, dass es seitdem mein Standardnachtisch ist, wenn ich auf die Schnelle noch einen leckeren Nachtisch brauche.

Die Erwachsenen-Variante:

Die Kinderparty-Variante:

Für das „Schneegestöber“ braucht ihr:

  • 500 ml Sahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 300 gr Meringuen (Baiser)
  • 400 gr gefrorene Himbeeren

Einfach die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und die Meringuen grob zerbröseln. Dann Sahne, Meringuenbrösel und nur angetaute Himbeeren abwechselnd in eine Schüssel schichten. Die vorletzte Schicht oben ist Sahne und dann kommen nochmals die Meringuenbrösel. Das „Schneegestöber“ dann am besten noch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen und servieren. Die Schüssel wird garantiert leer!

Magischer Extra-Tipp:

  • Bei der Erwachsenen-Variante ist auch ein Schuss Himbeergeist unter den Himbeeren lecker.

Rosa oder Hellblau?

Morgens kann man mit gutem Gewissen noch im Dunkeln in den Kleiderschrank der Elfe greifen, um ihr Outfit für den Tag zusammenzustellen. Es wird auf jeden Fall zusammenpassen. Denn alles in diesem Schrank ist rosa. Nein, nicht ganz richtig: Sie besitzt auch pinkfarbene Hosen, rosarote Jäckchen und altrosa Bodys. Aber warum eigentlich?

Ganz klar, weil für Mädchen in ihrem Alter fast nichts anderes zu bekommen ist. Das war aber nicht immer so. Viel mehr ist die geschlechtsspezifische Kleidung für Kinder eine Erfindung aus der frühen Mitte des letzten Jahrhunderts und wurde von der Bekleidungsindustrie festgelegt.

Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts haben alle Kinder bis zum Alter von 6 oder 7 Jahren das gleiche getragen. Und zwar Röcke. In diesem Alter wurden den Jungs übrigens auch zum 1. Mal die Haare geschnitten.

Jahrhundertelang trugen Babys und Kleinkinder vor allem Weiß – was ja auch am praktischsten, da am besten zu waschen ist. Erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hielten auch Pastelltöne Einzug in die Babygarderobe. Damals aber noch geschlechtsneutral. Im Juni 1918 lautete die Empfehlung in einem Prospekt des Earnshaw’s Infants‘ Department sogar: „Die generell akzeptierte Regel lautet Pink für Jungen und Blau für Mädchen. Der Grund dafür ist, dass Pink, als die entschlossenere und stärkere Farbe, besser zu Jungen passt, während Blau, das zarter und anmutiger ist, schöner für Mädchen ist.

Ab den 1940igern wurden die Babys und Kleinkinder dann geschlechtsspezifisch gekleidet. Allerdings nur bis die Feministinnen in den 1960igern und 70igern wieder Wert auf eine geschlechtsneutrale Kleidung legten.

Ab 1985 wurden die Kleinen dann wieder geschlechtsspezifisch gekleidet, denn pränatale Tests ermöglichten es, das Geschlecht des Kindes schon vor der Geburt zu erfahren. Und die Bekleidungsindustrie erkannte schnell: Je mehr man individualisiert, desto mehr verkauft man. Viele Mütter, denen in den 1980igern die Mädchenkleidung vorenthalten wurde, stürzten sich nun auf pinken Firlefanz.

Ein weiterer Grund ist, dass auch Kinder immer mehr zu kleinen Konsumenten werden. Laut Entwicklungsexperten wird Kindern erst zwischen 3 und 4 Jahren bewusst, dass es unterschiedliche Geschlechter gibt. Und erst mit 6 oder 7 wird ihnen bewusst, dass diese sich nicht verändern. Gesteuert durch die Werbung denken sie bis zu diesem Alter, dass z.B. Kleider und lange Haare die Mädchen zu Mädchen machen.

Aktuell scheint die Nachfrage nach neutraler Kleidung übrigens wieder zu wachsen.

Dieser Artikel basiert auf einer Veröffentlichung auf Smithsonian, die leider mittlerweile nicht mehr online ist.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ich hatte einmal einen Artikel gelesen, in dem die These aufgestellt wurde, dass Rosa oder Pink sogar schlecht für die Entwicklung der Mädchen wären, da sie sie in ein bestimmtes Korsett drängen. Ich bin der Meinung, dass daran sicherlich nicht die Farben selbst schuld wären, sondern eher das Verhalten anderer gegenüber ihnen. Trotzdem schadet etwas Abwechslung im Kleiderschrank sicher auch nichts. Meine Lieblingsfarbe war als Kind übrigens Blau.

DIY Dienstag: Kling Klang Glöckchensocken

Als die Elfe ein paar Monate alt war, gab es für sie nichts Spannenderes als ihre Füße. Sie konnte sie stundenlang bestaunen und betasten. Ihre Omi hatte ihr dann zwei Glöckchen – die zufällig noch von den Osterhasen übrig waren – an ein paar ihrer Söckchen genäht. Da war die Kleine vielleicht im Glück! Es wurde gestrampelt und geklingelt, was das Zeug hielt.

DIY Socken mit Glöckchen, um Babys zu beschäftigenAber natürlich nur unter unserer Aufsicht. Denn obwohl die Omi sehr geschickt mit Nadel und Faden ist, weiß man ja nie. Also: Beim Nachmachen unbedingt daran denken, dass ihr immer dabei bleibt, wenn eure Zwerge die Söckchen tragen. Es besteht Erstickungsgefahr!

Magischer Extra-Tipp:

  • Bei noch kleineren Babys könnt ihr die Glöckchen-Socken auch über die Hände ziehen. Denn die Phase, in der sie sich ausgiebigst mit ihren Händen beschäftigen ist noch früher.

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Babys beschäftigen

Leckeres, gesundes Eis

Wie kriegt man Vitamine in ein Kind? Die Elfe ist nämlich gerade in der „Obst und Gemüse kann man nicht essen“-Phase. Zumindest nicht, wenn es noch als solches erkennbar auf dem Teller liegt. Da ist Einfallsreichtum gefragt. Denn versteckt im Gemüseküchlein oder als Sauce püriert unter Reis schmecken ihr Karotten, Lauch und Co. dann doch ganz gut.

Das Obst wandert, ebenfalls püriert, unter den Joghurt. Und da die Elfe vor kurzem Eis für sich entdeckt hat, gibt es nun auch ab und zu dieses.

Man nehme:

  • frische Früchte wie Mangos, Ananas, Erdbeeren, Orangen…
  • Bananen zum Süßen
  • Joghurt
  • ggf. noch etwas Sahne

Einfach alles pürieren und einfrieren. So hat man jederzeit einen leckeren und gesunden Snack zur Hand. Am liebsten isst die Elfe ihr Eis übrigens, wenn es schon wieder leicht angetaut ist. 😉

Magischer Extra-Tipp:

  • Manche Früchte, wie z.B. Kiwis und Ananas, werden in Verbindung mit Milchprodukten schnell bitter. Da hilft nur sofortiger Verzehr oder promptes Einfrieren.

Kuscheltiere sind wichtige Begleiter für Kinder

Darf ich vorstellen: Gigi und die Maus.

Das sind die beiden besten Freunde der Elfe. Gigi war das erste Kuscheltier, das sie geschenkt bekam und zwar noch vor ihrer Geburt. Witzigerweise hat sie genau diese Giraffe zu ihrer innigsten Vertrauten auserwählt. Aus einem ganzen Berg von Stofftieren, die sie ihr Eigen nennt.

Letztes Weihnachten kam dann noch die Maus dazu. Die hat sie als Ersatz für ihre erste Spieluhr, die leider dem Dauerbetrieb nicht standgehalten hat, von ihrer Patentante bekommen. Vom ersten Moment ihrer Geburt per Kaiserschnitt aus dem Päckchen an, hat die Elfe sie in ihr Herz geschlossen. Nun müssen immer beide mit ins Bett.

Die Elfe befindet sich mit ihrer Kuscheltierliebe in guter Gesellschaft: Laut einer Studie der Stiftung „Chancen für Kinder durch Spielen“ in Kooperation mit dem Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen haben 75% aller 1- bis 6-jährigen einen vergleichbaren engen Gefährten. Mädchen noch öfters als Jungs. Als Ergebnis stellt die Studie Folgendes fest.

Die Kuscheltiere erfüllen wichtige Funktionen:

  • Sie geben Geborgenheit beim Einschlafen
  • Sie sind Seelentröster
  • Sie geben Sicherheit bei neuen Herausforderungen
  • Sie machen Schönes noch schöner
  • Sie sind Spielpartner beim Nacherleben neuer Erfahrungen
  • Sie sind Lernpartner beim Auseinandersetzen mit Regeln
  • Sie sind Spielpartner für Fantasie- und Versorgungsspiele
  • Sie sind Gesprächspartner bei der Reflexion

Das Kuscheltier spendet in diesen Situationen Trost und gibt Halt, Wärme und Sicherheit. Je öfters das Kind mit dem Gefährten spielt, desto enger wird die Beziehung zu ihm. Die Eltern sollten unbedingt vermeiden, das Kuscheltier abfällig zu behandeln, da dies für das Kind einer pschologischen Verletzung seiner selbst gleich kommt.

Zusätzlich hilft das Kuscheltier dem Kind in Rollenspielen kleine Verletzungen, Anerkennungen oder andere Situationen zu verarbeiten. Es spielt somit eine wichtige Rolle bei der Selbst-Versicherung des Kindes und somit im weitesten Sinne auch zur psychologischen Gesundheit. Die Eltern können bei der Beobachtung dieser Rollenspiele viel über das Seelenleben des Kindes erfahren.

Tipps für Eltern:

  • Fördert die Bindung zum Kuscheltier und helft so den Selbstheilungskräften eures Kindes und dem Aufbau seiner Identität.
  • Geht sensibel mit Rückmeldungen um, die ihr vom Kind im Spiel mit seinem Kuscheltier bekommt.
  • Überlasst eurem Kind, ob es sich für ein Kuscheltier entscheidet und für welches und freut euch darüber.
  • Achtet, wenn möglich, auf die gute Qualität und Schadstofffreiheit des Kuscheltiers.
  • Achtet, wenn möglich, darauf, dass das Kuscheltier dem Kind Gestaltungsmöglichkeiten lässt. (D.h. es sollte möglichst nicht alles durchgestylt und festgelegt sein, z.B. mit Krönchen und Zauberstab.)
  • Nehmt bewusst war, welche Werte das Kuscheltier verkörpert (z.B. bei Cartoon-Charakteren).
  • Versucht zu verstehen, wann, wo und wie euer Kind seinen Gefährten nutzt.
  • Versucht die Zahl der verfügbaren Kuscheltiere des Kindes zu begrenzen, damit es nicht überfordert wird.
  • Akzeptiert die Wahl und den Geschmack eurer Kinder, wobei dieser auch lenkbar ist, in dem ihr betont, was euch besonders gut gefällt.

Den interessanten Ergebnisbericht der Studie findet ihr hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Versucht, das Lieblingskuscheltier möglichst mehrfach zu haben und die verschiedenen Exemplare regelmäßig auszutauschen, damit sie gleichermaßen bespielt sind. So vermeidet ihr tränenreiche Abende, falls eines verloren geht.

Händewaschen schützt vor Krankheiten

Leider scheint sich das in Deutschland jedoch noch nicht rumgesprochen zu haben. Denn laut einer Studie des Hygiene Councils vom Juni 2011 waschen sich deutlich weniger als die Hälfte aller Kinder in Deutschland die Hände, bevor sie sich zum Essen an den Tisch setzen. In Schwellenländern wie Indien und Malaysia liegt die Quote wesentlich höher.

Es reicht jedoch nicht, die Hände nur kurz unter den Wasserhahn zu halten. Untersuchungen der Universität Regensburg ergaben, dass 30-sekündiges Händewaschen mit Flüssigseife und Wasser nahezu alle Keime entfernt. Kaltes Wasser reicht hierzu übrigens aus. Weitere Infos findet ihr hier. Ein Poster mit einer Anleitung zum Händewaschen gibt es vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn.

In Fällen, in denen keine Möglichkeit zum Händewaschen besteht, tun auch flüssige Desinfektionsmittel ihren Dienst. Diese sollten mindestens 60% Alkohol enthalten und großzügig aufgetragen werden. Ärzte bezeichnen das Händewaschen jedoch als effektiver. Mehr dazu hier.

Gerade in der Erkältungs- und Grippezeit ist das Händewaschen sehr wichtig und je früher es den Kleinen beigebracht wird, desto selbstversändlicher übernehmen sie es in den Alltag.

DIY Dienstag: Klötzchenkette

Da ich ja mometan dank Gipsarm basteluntauglich bin, wurde ich von meiner Freundin Christiane mit einer tollen, fertig gebastelten Spielzeugidee für den DIY Dienstag versorgt: der Klötzchenkette.

Mit der selbstgemachte Klötzchenkette können die Kinder auf sichere Weise das Schneiden und den Umgang mit dem Messer üben. Dazu bekommen sie ein Plastikmesser, mit dem sie die Klötzchen auseinanderschneiden. Die Elfe macht´s vor:

Für die Klötzchenkette zum Schneiden üben benötigt ihr:

  • Holzklötzchen
  • Klettband

Einfach das Klettband auf die Klötzchen kleben und fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Obwohl die Klötzchenkette eigentlich für Kleinkinder gedacht ist, eignet sie sich auch schon für etwas größere Babys, die können sie dann mit den Händen auseinanderziehen und wieder zusammenstecken.

 

Trendy Kugellampe

In unserem Eßzimmer hat schon länger eine Lampe über dem Eßtisch gefehlt. Wir konnten uns einfach nicht für etwas entscheiden. Da hieß es: selbermachen. Und das ist dabei rausgekommen:

Für uns ist die Kugellampe genau das Richtige. Falls sie euch für euer Zuhause auch gefällt, ist sie ganz einfach gemacht.

Für die selbstgemachte Kugellampe benötigt ihr:

  • (dickere) Paketschnur
  • Mehl
  • Wasser
  • einen großen, runden Luftballon als Form (gibt´s z.B. in Party- oder Spielwaren-geschäften)
  • eine Glühlampe mit Fassung
  • als Aufhängung habe ich den Drahtrahmen einer kaputten Reispapier-Kugellampe genommen

Uns so macht ihr die Kugellampe:

Ihr vermischt ein Teil Mehl und mit zwei Teilen Wasser. Dann legt ihr die Schnur hinein und lasst sie sich vollsaugen. Anschließend wickelt ihr die Schur um den augeblasenen Ballon. Dabei lasst ihr die Schnur durch Daumen und Zeigefinger gleiten, um überschüssige Mehl-Wasser-Pampe abzustreifen. Dann trocknen und den Ballon zerplatzen lassen und entfernen.

Als nächstes oben ein Loch in die Kugel schneiden, um die Glühbirne mit Fassung und die Aufhängung hineinzuschieben. Evtl. könntet ihr hier mit einer Klorolle oder ähnlichem schon Platz aussparen, an dem dann nicht gewickelt wird. Ich habe von der Aufhängung der Reispapierlampe den oberen Teil mit dem Drahtscheider abgeknipst und nur diesen verwendet. Alternativ könnt ihr auch Draht nehmen. Fertig ist eure neue selbstgemachte Kugellampe!

Magischer Extra-Tipp:

  • Mir hat die Kugellampe in „natur“ für uns am besten gefallen. Ihr könnt den Lampenschirm aber auch noch weiß oder farbig ansprühen.

Es werde Licht in euren Zimmern!

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schöne Lampe einfach selber machen