Selbstgemachte Badewannenfarbe

Die Elfe war immer eine ausgesprochene Wasserratte. Aber seit ein paar Wochen mochte sie urplötzlich nicht mehr in die Badewanne. Sobald sie nur das Wasser einlaufen hörte, versteckte sie sich im hintersten Winkel ihres Kinderzimmers. Keine Ahnung, was da auf einmal los war. Daher habe ich ausprobiert, ihr Badewannenfarbe selbst zu machen, um ihr den Spaß am Baden wieder zu geben. Und siehe da, es war ein voller Erfolg!

Für die selbstgemachte Badenwannenfarbe benötigt ihr:

Einfach mischen und fertig! Ich habe alle 4 Farben aus der Grundmenge von 80 ml gemacht.

Sie hatte riesen Spaß mit den Badewannenfarben und wollte gar nicht mehr aufhören zu malen! Sie hat mit Begeisterung mit einem Pinsel gemalt, aber man kann ebenso gut die Finger nehmen. Hier ihre kreativen Ergüsse:

Auch wenn die selbstmachten Badewannenfarben mit Babyshampoo gemacht sind, sollte ihr darauf achten, dass die Kinder sie nicht in die Augen bekommen, da das Shampoo in der Farbe ja sehr konzentriert ist.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ich habe als Palette ein Stück einer Plastik-Eierschachtel benutzt. So konnte die kleine Meisterin gut auswählen und „zugreifen“. Wenn ihr Plastikdosen mit Deckel verwendet, dann könnt ihr die übrige Farbe auch eine Zeit aufheben – falls bei euch noch was übrig bleiben sollte. 😉 Ihr müsst sie dann einfach vor Verwendung wieder umrühren.

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Accessories Board für Haarspangen und mehr

Die Elfe ist so ein richtiges kleines Mädchen: Sie kommt an keinem Spiegel vorbei, ohne sich selbst darin zu bewundern. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit noch nicht mal 2 Jahren schon so eitel sein kann. So muss es natürlich auch immer eine zum Outfit passende Haarspange sein. Da sie aber maximal 3 – 4 auf einmal tragen kann, lautet die Frage: Wohin mit dem Rest?

Gut, dass mir gerade das Glas von einem Bilderrahmen kaputt gegangen ist, da kam mir nämlich folgende Idee:Ein Accessories Board!

Und ihr kennt mich ja nun bereits, am liebsten mache ich ganz einfache Sachen. So auch dieses Mal. Für das Accessories Board braucht ihr:

  • Bilderrahmen (ohne Glas)
  • Stoff oder Filz für die Bespannung
  • Gummiband („Hosengummi“)
  • Tacker

Und so geht´s:

Den Stoff auf die Rückwand des Bildes spannen und festtackern. Dann das Gummiband ebenfalls im gewünschten Abstand festtackern und das Ganze in den Rahmen einfügen. Fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Wer das Haarspangen-Board optisch noch etwas aufpeppen möchte, kann zwischen den Stoff und die Rückwand auch noch etwas Füllwatte stecken, dann wölbt es sich leicht nach außen.

Die hübsche Aufbewahrung für Haarspangen zeigen wir auch bei Stoffideen ohne Nähen.

DIY Dienstag: Spielzeug selbermachen

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in 2012! Für das neue Jahr habe ich mir auch gleich was Neues überlegt: Den DIY Dienstag („Do-It-Yourself-Dienstag“) mit tollen Ideen, wie man Spielzeug einfach und preisgünstig selbst herstellt.

Nachdem alle Weihnachtsgeschenke von den lieben Kleinen ausgiebig bespielt wurden, werden die Ersten wahrscheinlich bald langweilig und etwas Neues muss her. Die meisten Kleinen haben natürlich ein paar Lieblingsspielzeuge, die sie täglich bespielen. Alle Kinder sind aber sehr neugierig und probieren gerne neue Spielsachen aus. Sie lieben neue Anreize. Daher kann es nicht genug an neuen Spielzeugen geben, auch wenn einige davon dann schnell uninteressant werden – leider weiß man nur vorher nicht, welche Spielsachen das sein werden. Und oft sind es gerade die einfachen und günstigen Sachen, die super angekommen, wohingegen das teure Markenspielzeug auch mal links liegen bleibt.

Daher stelle ich euch in der neuen Kategorie „DIY Dienstag“ über die nächsten Monate vierzehntägig ein neues, selbstgemachtes Spielzeug vor. Die DIY-Spielsachen werden hauptsächlich aus leeren Verpackungen oder Gebrauchsgegenständen gebaut und werden daher günstig, aber auch einfach selbst zu machen sein. Ihr müsst als keine Handwerksprofis sein, um die Spielsachen ganz einfach selbst nachzubauen. Lasst auch überraschen, nächsten Dienstag geht es los!

 

Christkind oder Weihnachtsmann?

Wer bringt bei euch die Geschenke? Wenn ihr in Nord-, Mittel- oder Ostdeutschland wohnt wahrscheinlich der Weihnachtsmann. Falls ihr im Süden der Westen beheimatet seit wohl eher das Christkind.

Ursprünglich brachte der Nikolaus am 6. Dezember die Geschenke. Diese Figur geht auf St. Nikolaus, den Bischof von Myra, zurück. Martin Luther widerstrebte jedoch die Heiligenverehrung der Katholischen Kirche. Allerdings war ihm wohl klar, dass die Menschen gerne Geschenke bekommen. Daher etablierte er den „Heiligen Christ“, das spätere Christkind. Dieses brachte am 25. Dezember die Geschenke. Die Potestanten hatten dabei übrigens das Glück, dass das Christkind keinen strafenden Begleiter hat, wie der Nikolaus Knecht Ruprecht.

Im 19. Jahrhundert akzeptierten die Katholiken dann das Christkind. Dies war für die Potestanten, die überwiegend in der Mitte und im Norden Deutschlands angesiedelt waren, scheinbar ein Grund, künftig den Weihnachtsmann die Geschenke bringen zu lassen.

Quelle

 

Einkaufen mit Kleinkindern

Mein Albtraum zur Zeit: Der Elefant Die Elfe im Porzellanladen! Nicht, dass sie besonders trampelig wäre, aber es muss eben jedes Stück angefasst, begutachtet und meist auch umgeräumt werden. Trotzdem sollten die Weihnachtseinkäufe natürlich vor dem 24. erledigt sein. Daher habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht, wie man den Einkauf mit Kindern am einfachsten gestaltet:

1. Die beste Lösung: Kind(er) bei Oma/Tante/Freundin abgeben und alleine einkaufen gehen. (Während sich Oma und Tante meist bereitwillig dazu breit erklären, lässt sich die Freundin sicherlich mit den Angebot, das Babysitting ihrer Kinder zu übernehmen, überzeugen.)

2. Mit Babys und ganz kleinen Kindern die Shopping-Tour so planen, dass das Kind seelig im Kinderwagen schläft, während man die Läden durchkämmt. Dies klappt natürlich am besten, wenn das Bäuchlein voll und die Windel leer ist. Zumindest bei der Elfe hat das, als sie noch kleiner war, meist gut funktioniert.

3. Etwas größere Kinder sollten ebenfalls gut gegessen haben, aber ausgeruht sein, damit sie nicht so schnell quengelig werden.

4. Größeren Kindern Aufgaben stellen, wie z.B. etwas bestimmtes finden, alles was grün ist benennen… Im Supermarkt ist die Elfe z.B. ganz wild darauf, alles in den Einkaufswagen zu legen. (Da sie dabei oben im Sitz sitzt, ist es ratsam, die zerbrechlichen Sachen an ihr vorbei zu schummeln.)

5. Haupteinkaufszeiten meiden, also eher unter der Woche als am verkaufsoffenen Adventssonntag einkaufen gehen.

6. Der Tipp für alle mit Kindern über drei Jahren: Den kompletten Weihnachtseinkauf beim IKEA erledigen und die lieben Kleinen in dieser Zeit im Kinderparadies abgeben.

7. Immer genügend Pausen einplanen, am besten auch ein Abstecher zur Buchhandlung mit Lese-Ecke oder dem Spielzeuggeschäft mit Spiel-Ecke.

8. Nicht zu viel vornehmen, lieber mehrmals gehen und dafür nur ein paar Geschäfte besuchen.

9. Falls es trotzdem zum Wutanfall kommen sollte, die Tipps aus dem Artikel Trotzanfall im Supermarkt beachten.

Was sind eure Überlebenstricks für das Einkaufen mit Kindern? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Kindersicherer Kleber aus Gummibärchen

Seit ein paar Monaten bastelt die kleine Elfe für ihr Leben gern. Das ist echt schön mit anzusehen. Nun wollten wir für die Großeltern ein Weihnachtsgeschenk basteln. Dazu benötigten wir Kleber. Nachdem die Gefahr groß ist, dass dieser Kleber früher oder später auch im Kindermund landet, sollte er kindersicher sein. Die Lösung: Kleber aus Gummibärchen.

Selbstgemachter Kleber aus Gummibärchen

Für den kindersicheren Kleber erhitzt man

  • 15 Gummibärchen
  • mit 30 ml Wasser

bis die Gummibärchen sich verflüssigt haben (nicht kochen!). Den Kleber dann noch warm auftragen. Am einfachsten geht das mit einem Pinzel. Hält bombenfest!

Magischer Extra-Tipp:

  • Da der Kleber essbar ist, lassen sich damit z.B. auch Zuckerkringel auf ein Lebekuchenhaus kleben.

 

Vorsicht: Keine Nüsse für Kleinkinder!

Gerade zur Weihnachtszeit gehören Nüsse ja eigentlich dazu. Dies sollte allerdings nicht für Kinder unter 4 Jahren gelten. Denn der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte weist darauf hin, dass das Knabbern von Nüssen und Mandeln für die Untervierjährigen höchst gefährlich sein kann. Die Nüsse können leicht in die Atemwege gelangen und Erstickungsanfälle auslösen. Und das Risiko ist nicht zu unterschätzen: Nach Zahlen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wird jeder zweite Erstickungsunfall bei Kleinkindern von Nüssen verursacht.

Neben ganzen Nüssen und Mandeln sind gerade Erdnüsse besonders gefährlich, da deren Schalen auch von kleinen Kindern leicht geknackt werden können. Außerdem werden sie besonders oft als salzige Erdnüsse zum Knabbern angeboten. Ebenso gilt das Verbot für Gebäck oder Schokolade mit ganzen Nüssen. Besonders gefährlich kann es auch werden, wenn die Kleinkinder beim Essen abgelenkt sind, wie z.B. auf dem Weihnachtsmarkt, wo es ja so viel zu schauen gibt.

Gemahlene Nüsse und Mandeln sind hingegen unbedenklich, falls keine Nussallergie beim Kind vorliegt.

Falls ein Kind Atemnot hat, röchelt oder hartnäckig hustet, sollte man unbedingt die nächste Kinderklink aufsuchen, da dies Anzeichen für das falsche Verschlucken von Nüssen (oder etwas anderem) sein können.

Weitere Informationen hierzu findet ihr direkt beim Bundesverband der Kinder-und Jugendärzte.

Selbstgemachter Kinderpunsch

Die Elfe hatte alle ihre Freunde zu einer Nikolausfeier eingeladen. Da durfte natürlich auch das passende weihnachtliche Getränk nicht fehlen: Selbstgemachter Kinderpunsch. (Auch wenn der Kinderpunsch zugegebenermaßen hauptsächlich von den vielen schwangeren Mamas getrunken wurde.)

Weihnachtlicher KinderpunschFür selbstgemachten Kinderpunsch benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 1 Liter Apfelsaft
  • 1 ungespritzte Orange
  • 1/2 ungespritzte Zitrone
  • 2 Eßlöffel Zucker
  • 2 Zimtstangen
  • ca. 8 – 10 Nelken

Der Kinderpunsch ist ganz einfach gemacht:

Den Apfelsaft auf dem Herd erwärmen. Die Orange und Zitrone in Scheiben schneiden, leicht mit der Hand über dem Topf ausdrücken und in den Topf geben. Auch alle übrigen Zutaten einfach dazu geben und alles eine Weile ziehen lassen – fertig ist der Kinderpunsch! Je länger er zieht, desto intensiver schmecken die Gewürze. Sollte es euch zu intensiv sein, einfach mit etwas Wasser verdünnen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Für alle nicht-schwangeren Mütter und Väter lässt sich mit den gleichen Zutaten auch ein sehr leckerer Glühwein herstellen! Einfach die Zuckermenge auf 3 – 4 Eßlöffel erhöhen. Und der Glühwein sollte natürlich nicht kochen, sonst verfliegt der ganze Alkohol. 😉

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Rezept für selbstgemachten Kinderpunsch