Ausflugstipp: Nikolausfahrt mit dem Albbähnle

Wir haben heute eine Fahrt mit dem Nikolauszug von Amstetten nach Oppingen gemacht und ich bin so begeistert, dass ich euch gleich davon erzählen muss. Dann könnt ihr euch das für nächstes Jahr gleich vormerken. 😉

Den Kindern hatten wir nur erzählt, dass wir eine Zugfahrt machen wollen und sie fanden es schon spannend, mit dem alten, hübsch geschmückten Bähnchen zu fahren. (Wir fuhren mit einer Diesellok,  am 6. und 7. Dezember fuhr sogar eine Dampflok, aber da hatten wir leider keine Zeit.)

Amstetten nach OppingenMitten auf der Strecke sahen wir dann auf einmal Nikolaus und Knecht Ruprecht über ein Feld kommen, die sogleich zustiegen. Sie sangen Lieder mit den Kindern und verteilten prall gefüllte Nikolaussäckchen an die Kleinen.

Am Zwischenstopp gab es dann auch etwas für die großen Fahrgäste: Glühwein, Punsch und Wurst schmeckten allen, bevor die Fahrt zurück zum Ausgangsbahnhof ging.

Fahrt mit Nikolaus und Knecht RuprechtDie Fahrt kostete 6,50 Euro pro Person, für die Kinder gab es ein riesiges Nikolaussäckchen und für die Erwachsenen Glühwein und Wurst zu sehr fairen Preisen. Unter dem Jahr bieten die Ulmer Eisenbahnfreunde übrigens immer wieder besondere Fahrten an wie die Teddybär- oder Halloween-Fahrten. Hier findet ihr weitere Infos: www.albbaehnle.de.

Vielleicht sehen wir uns dann ja im nächsten Jahr? Mit Dampflok und Schnee? Denkt daran rechtzeitig zu reservieren!

Christkind oder Weihnachtsmann?

Wer bringt bei euch die Geschenke? Wenn ihr in Nord-, Mittel- oder Ostdeutschland wohnt wahrscheinlich der Weihnachtsmann. Falls ihr im Süden der Westen beheimatet seit wohl eher das Christkind.

Ursprünglich brachte der Nikolaus am 6. Dezember die Geschenke. Diese Figur geht auf St. Nikolaus, den Bischof von Myra, zurück. Martin Luther widerstrebte jedoch die Heiligenverehrung der Katholischen Kirche. Allerdings war ihm wohl klar, dass die Menschen gerne Geschenke bekommen. Daher etablierte er den „Heiligen Christ“, das spätere Christkind. Dieses brachte am 25. Dezember die Geschenke. Die Potestanten hatten dabei übrigens das Glück, dass das Christkind keinen strafenden Begleiter hat, wie der Nikolaus Knecht Ruprecht.

Im 19. Jahrhundert akzeptierten die Katholiken dann das Christkind. Dies war für die Potestanten, die überwiegend in der Mitte und im Norden Deutschlands angesiedelt waren, scheinbar ein Grund, künftig den Weihnachtsmann die Geschenke bringen zu lassen.

Quelle

 

Einkaufen mit Kleinkindern

Mein Albtraum zur Zeit: Der Elefant Die Elfe im Porzellanladen! Nicht, dass sie besonders trampelig wäre, aber es muss eben jedes Stück angefasst, begutachtet und meist auch umgeräumt werden. Trotzdem sollten die Weihnachtseinkäufe natürlich vor dem 24. erledigt sein. Daher habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht, wie man den Einkauf mit Kindern am einfachsten gestaltet:

1. Die beste Lösung: Kind(er) bei Oma/Tante/Freundin abgeben und alleine einkaufen gehen. (Während sich Oma und Tante meist bereitwillig dazu breit erklären, lässt sich die Freundin sicherlich mit den Angebot, das Babysitting ihrer Kinder zu übernehmen, überzeugen.)

2. Mit Babys und ganz kleinen Kindern die Shopping-Tour so planen, dass das Kind seelig im Kinderwagen schläft, während man die Läden durchkämmt. Dies klappt natürlich am besten, wenn das Bäuchlein voll und die Windel leer ist. Zumindest bei der Elfe hat das, als sie noch kleiner war, meist gut funktioniert.

3. Etwas größere Kinder sollten ebenfalls gut gegessen haben, aber ausgeruht sein, damit sie nicht so schnell quengelig werden.

4. Größeren Kindern Aufgaben stellen, wie z.B. etwas bestimmtes finden, alles was grün ist benennen… Im Supermarkt ist die Elfe z.B. ganz wild darauf, alles in den Einkaufswagen zu legen. (Da sie dabei oben im Sitz sitzt, ist es ratsam, die zerbrechlichen Sachen an ihr vorbei zu schummeln.)

5. Haupteinkaufszeiten meiden, also eher unter der Woche als am verkaufsoffenen Adventssonntag einkaufen gehen.

6. Der Tipp für alle mit Kindern über drei Jahren: Den kompletten Weihnachtseinkauf beim IKEA erledigen und die lieben Kleinen in dieser Zeit im Kinderparadies abgeben.

7. Immer genügend Pausen einplanen, am besten auch ein Abstecher zur Buchhandlung mit Lese-Ecke oder dem Spielzeuggeschäft mit Spiel-Ecke.

8. Nicht zu viel vornehmen, lieber mehrmals gehen und dafür nur ein paar Geschäfte besuchen.

9. Falls es trotzdem zum Wutanfall kommen sollte, die Tipps aus dem Artikel Trotzanfall im Supermarkt beachten.

Was sind eure Überlebenstricks für das Einkaufen mit Kindern? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Vorsicht: Keine Nüsse für Kleinkinder!

Gerade zur Weihnachtszeit gehören Nüsse ja eigentlich dazu. Dies sollte allerdings nicht für Kinder unter 4 Jahren gelten. Denn der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte weist darauf hin, dass das Knabbern von Nüssen und Mandeln für die Untervierjährigen höchst gefährlich sein kann. Die Nüsse können leicht in die Atemwege gelangen und Erstickungsanfälle auslösen. Und das Risiko ist nicht zu unterschätzen: Nach Zahlen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wird jeder zweite Erstickungsunfall bei Kleinkindern von Nüssen verursacht.

Neben ganzen Nüssen und Mandeln sind gerade Erdnüsse besonders gefährlich, da deren Schalen auch von kleinen Kindern leicht geknackt werden können. Außerdem werden sie besonders oft als salzige Erdnüsse zum Knabbern angeboten. Ebenso gilt das Verbot für Gebäck oder Schokolade mit ganzen Nüssen. Besonders gefährlich kann es auch werden, wenn die Kleinkinder beim Essen abgelenkt sind, wie z.B. auf dem Weihnachtsmarkt, wo es ja so viel zu schauen gibt.

Gemahlene Nüsse und Mandeln sind hingegen unbedenklich, falls keine Nussallergie beim Kind vorliegt.

Falls ein Kind Atemnot hat, röchelt oder hartnäckig hustet, sollte man unbedingt die nächste Kinderklink aufsuchen, da dies Anzeichen für das falsche Verschlucken von Nüssen (oder etwas anderem) sein können.

Weitere Informationen hierzu findet ihr direkt beim Bundesverband der Kinder-und Jugendärzte.

Selbstgemachter Kinderpunsch

Die Elfe hatte alle ihre Freunde zu einer Nikolausfeier eingeladen. Da durfte natürlich auch das passende weihnachtliche Getränk nicht fehlen: Selbstgemachter Kinderpunsch. (Auch wenn der Kinderpunsch zugegebenermaßen hauptsächlich von den vielen schwangeren Mamas getrunken wurde.)

Weihnachtlicher KinderpunschFür selbstgemachten Kinderpunsch benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 1 Liter Apfelsaft
  • 1 ungespritzte Orange
  • 1/2 ungespritzte Zitrone
  • 2 Eßlöffel Zucker
  • 2 Zimtstangen
  • ca. 8 – 10 Nelken

Der Kinderpunsch ist ganz einfach gemacht:

Den Apfelsaft auf dem Herd erwärmen. Die Orange und Zitrone in Scheiben schneiden, leicht mit der Hand über dem Topf ausdrücken und in den Topf geben. Auch alle übrigen Zutaten einfach dazu geben und alles eine Weile ziehen lassen – fertig ist der Kinderpunsch! Je länger er zieht, desto intensiver schmecken die Gewürze. Sollte es euch zu intensiv sein, einfach mit etwas Wasser verdünnen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Für alle nicht-schwangeren Mütter und Väter lässt sich mit den gleichen Zutaten auch ein sehr leckerer Glühwein herstellen! Einfach die Zuckermenge auf 3 – 4 Eßlöffel erhöhen. Und der Glühwein sollte natürlich nicht kochen, sonst verfliegt der ganze Alkohol. 😉

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Rezept für selbstgemachten Kinderpunsch

Leckere Weihnachtsplätzchen

Bereits im letzten Jahr habe ich mich darauf gefreut, in diesem Jahr zum ersten Mal Weihnachtsplätzchen gemeinsam mit meiner kleinen Elfe zu backen. Sie hatte riesen Spaß dabei. Logisch: Im Gegensatz zu der Knete, die ich ihr normalerweise vorsetze, konnte man dieses Mal den Weihnachtsplätzchen-Teig sogar essen.

Und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen:

Rezept für Ausstecher, Weihnachtskekse

Ich habe ein ganz einfaches Rezept benutzt:

  • 250 Gramm Butter
  • 200 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 kleine Eier
  • 500 Gramm Mehl
  • 1 Prise Salz

Und so macht ihr den Teig für die Weihnachtsplätzchen:

Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, dann die Eier dazu und zum Schluß das mit Backpulver vermengte Mehl und die Prise Salz. Fertig ist der Teig. Nun einfach ausrollen und ausstechen. Die Elfe macht´s vor:

Selbstgebackene Weihnachtskekse  Selbstgemachte Ausstecherle

Anschließend backt ihr die Weihnachtsplätzchen bei 200 Grad ca. 8 – 10 Minuten (je nach Größe). Wenn sie an der Unterseite leicht bräunlich sind, sind sie fertig.

Magische Extra-Tipps:

  • Lecker ist es auch, wenn ihr den Teig mit etwas abgeriebener Schale einer ungespritzten Zitrone verfeinert.
  • Falls ihr die Weihnachtsplätzchen wie wir mit Zuckerperlen verzieren möchtet, so bringt diese am besten vor dem Backen auf. Benutzt ihr Zuckergußstifte, dann erst nach dem Backen verzieren, sonst verläuft der Zuckerguß.
  • Wenn ihr die Weihnachtsplätzchen vor dem Backen (und ggf. vor dem Verzieren, hält dann auch besser) mit etwas verrührtem Ei einstreicht, glänzen sie hinterher sehr schön.

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Rezept Butterplätzchen

Einfachen Adventskalender basteln

Ihr wollt gerade euren Adventskalender befüllen und stellt mit Erschrecken fest, dass eure Geschenkchen zu groß für dem Kalender sind? Keine Panik, hier ein ganz einfacher Adventskalender, der in Nullkommanichts gebastelt ist.

Für den Adventskalender braucht ihr:

  • 24 Servietten, schöner sieht es aus, wenn ihr verschiedenfarbige nehmt
  • Geschenkband
  • Glitterkleber oder Stift
  • Schnur zum Aufhängen

Einfach die Kleinigkeiten in bunte Servietten einpacken und die Zahl drauf schreiben. Dann die Päckchen an einer Schnur quer durch das Zimmer oder an eine Wand hängen. Schon ist der Adventskalender fertig.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr keine Löcher in der Wand möchtet: Schön sieht es auch aus, wenn ihr die Päckchen für den Adventskalender einfach in einen Korb legt.

Euch fehlen noch Ideen, was ihr reinpacken könntet? Hier findet ihr Vorschläge:

Eine weitere einfache Bastelidee ist eine Tütchen-Adventskalender.

Ideen für den Adventskalender (Kleinkind)

Nachdem die Elfe das Süßigkeiten-Einsammeln an Halloween gleich raus hatte, bin ich schon mal gespannt, wie sie in diesem Jahr auf ihren Adventskalender reagieren wird. Ihr seit auch gerade am Adventskalender-Päckchen packen? Hier ein paar Ideen, was ihr reintun könnt:

Da werden die Kinderaugen sicher strahlen!

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Viele Ideen, mit was man einen Adventskalender für Kleinkinder füllen kann

Ihr habt noch gar keine Ahnung, wie euer Adventskalender aussehen soll? Dann schaut euch doch mal diesen einfachen Adventskalender an. Wäre das was für euch? Und für die ganz Kleinen findet ihr auf dieser Seite ebenfalls was: Ideen für den Adventskalender (Babys).

Ideen für den Adventskalender (Baby)

Zugegeben, Babies würden sich wahrscheinlich genauso freuen, wenn die Päckcken des Adventskalenders leer wären: Das Papier und die Bändchen sind oft das Interessanteste daran. Trotzdem möchte man ja auch was Schönes reinpacken. Wir haben das Glück, dass Patentante, Oma und Opa die Elfe immer gemeinsam mit einem selbstgebastelten Kalender überraschen. Letztes Jahr waren folgende Dinge drin, die ich noch mit ein paar weiteren Ideen ergänzt habe:

Was für weitere Ideen habt ihr? Viel Spass beim Päckchen füllen!

Und wie sieht der ideale Adventskalender für Babys aus? Schaut doch mal unter einfacher Adventskalender – mit extra viel Papier und Bändchen. Euer Baby ist schon fast kein Baby mehr, sondern schon fast ein Jahr? Dann findet ihr unter Ideen für Adventskalender (Kleinkind) weitere Vorschläge.