DIY Dienstag: Hörmemory

Für Kindergartenkinder ist ein Hörmemory ein sehr interessantes Spiel, da es so schön knistert, raschelt und klingelt. Bei einem Hörmemory geht es darum, statt gleicher Bilder die Hülsen zu finden, die die gleichen Geräusche machen. Als positiven Nebeneffekt trainieren die Kleinen beim Spielen mit dem Hörmemory ihren Hörsinn und die allgemeine Wahrnehmung.

Für das Hörmemory benötigt ihr:

  • leer Plastikeier aus Kinderüberraschungseiern
  • Masking-Tape zum sicheren Verschließen
  • Füllmaterial z.B. getrocknete Linsen, Erbsen, Mais, Reis, Nudeln, Smarties, Nüsse, Kerne, Sand, Muscheln, Steine, Münzen, Glöckchen, Murmeln, Reisnägel, Büroklammern, Kronkorken…

Je älter bzw. geübter eure Kinder sind, desto mehr „Eier“ könnt ihr verwenden damit die Herausforderung noch größer ist. Wie immer bei verschluckbaren Teilen gilt, dass die Kleinen nur unter Aufsicht mit dem Hörmemory spielen sollten.

Fröhliches Schütteln!

Weitere Angebote zur Schulung der Sinne:

Drinnen spielen: Buntes Bällebad

Wer bei den Regen- und Schneeschauern lieber zuhause bleibt, muss einiges bieten, damit es den Kleinen nicht langweilig wird. Die Elfe tobt dann gerne in ihrem selbstgemachten Bällebad.

Und für ihr altes Laufgitter haben wir damit auch gleich noch eine gute Verwendung gefunden. Dieses hatte nämlich hauptsächlich in den ersten Monaten hochgestellt als Tagesbettchen im Wohnzimmer gute Dienste geleistet.

Für das selbstgemachte Bällebad benötigt ihr nur:

Die Bälle sind recht günstig. Vor allem wenn man rechnet, dass man sich damit den einen oder anderen Besuch eines Indoor-Spielplatzes spart, lohnt sich die Investition.

Magischer Extra-Tipp:

  • Sobald die Kleinen entdecken, wie lustig es ist, die Bälle rauszuwerfen, damit ihr sie zurückwerfen könnt, habt ihr auch noch eine gratis Fitness-Stunde! 😉

Eine weitere lustige Spiel-Idee für Sauwetter ist das Indoor-Sandeln.

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Bällebad selber machen für Kinder

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Küsschenspiel: alleine einschlafen lernen

Eine Freundin hat mir vom „Küsschenspiel“ erzählt, mit dem sie ihrem Kind das alleine Einschlafen erleichtert hat. Ich finde es eine ganz süße Idee, daher beschreibe ich euch hier mal diese Einschlafhilfe.

Zu der üblichen Schlafenszeit und nach eurer täglichen Routine, mit der ihr eure Kinder ins Bett bringt, geht ihr folgendermaßen vor:

  1. Legt euer müdes Kind ins Bett, gebt ihm einen Kuss und sagt ihm, dass ihr in einer Minute wieder kommt und ihm noch einen Kuss gebt.
  2. Wendet euch ab, geht aber praktisch sofort nochmals hin, um ihm nochmals einen Kuss zu geben. Versprecht wieder, in einer Minute zurück zu kommen, um ihm nochmal einen Kuss zu geben.
  3. Geht Richtung Tür, dreht dort aber gleich nochmals um, um eurem Kind nochmals einen Kuss zu geben. Wiederholt das Versprechen.
  4. Geht kurz aus dem Raum, kommt aber gleich wieder zurück, um eurem Kind erneut eine Kuss zu geben. Wiederholt euer Versprechen.
  5. So geht es nun weiter, bis das Kind eingeschlafen ist. Ihr verlängert einfach die Abstände zwischen den Küssen.

Es gibt nur Küsschen, keine Lieder, Geschichten, Unterhaltungen, Fläschen, Essen oder sonst etwas. Falls euer Kind im Bett aufsteht oder ein Älteres gar aus dem Bett steigt, sagt ihr: „Leg dich hin/zurück ins Bett und du kriegst noch einen Kuss.“ Ggf. helft ihr eurem Kind dabei und gebt ihm dann den Kuss.

Die Methode soll dem Kind zeigen, dass es nicht alleine ist und dass Mama/Papa oder wer es ins Bett bringt, für es da ist bzw. zurückkommt. Natürlich soll man sich dabei nicht von einem weinenden Kind abwenden, sondern es vielmehr durch die kurzen Abstände, in denen man zurückkommt, gar nicht soweit kommen lassen. Die Abstände werden dann im für das Kind erträglichen Maße langsam gesteigert.

Ich finde, dass sich diese Einschlafhilfe echt nett anhört. Falls ihr sie ausprobiert, würden mich eure Erfahrungen damit interessieren. Am besten hier als Kommentar.

Ich wünsche euch eine gute und ruhige Nacht!

Selbstgemachte Badewannenfarbe

Die Elfe war immer eine ausgesprochene Wasserratte. Aber seit ein paar Wochen mochte sie urplötzlich nicht mehr in die Badewanne. Sobald sie nur das Wasser einlaufen hörte, versteckte sie sich im hintersten Winkel ihres Kinderzimmers. Keine Ahnung, was da auf einmal los war. Daher habe ich ausprobiert, ihr Badewannenfarbe selbst zu machen, um ihr den Spaß am Baden wieder zu geben. Und siehe da, es war ein voller Erfolg!

Für die selbstgemachte Badenwannenfarbe benötigt ihr:

Einfach mischen und fertig! Ich habe alle 4 Farben aus der Grundmenge von 80 ml gemacht.

Sie hatte riesen Spaß mit den Badewannenfarben und wollte gar nicht mehr aufhören zu malen! Sie hat mit Begeisterung mit einem Pinsel gemalt, aber man kann ebenso gut die Finger nehmen. Hier ihre kreativen Ergüsse:

Auch wenn die selbstmachten Badewannenfarben mit Babyshampoo gemacht sind, sollte ihr darauf achten, dass die Kinder sie nicht in die Augen bekommen, da das Shampoo in der Farbe ja sehr konzentriert ist.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ich habe als Palette ein Stück einer Plastik-Eierschachtel benutzt. So konnte die kleine Meisterin gut auswählen und „zugreifen“. Wenn ihr Plastikdosen mit Deckel verwendet, dann könnt ihr die übrige Farbe auch eine Zeit aufheben – falls bei euch noch was übrig bleiben sollte. 😉 Ihr müsst sie dann einfach vor Verwendung wieder umrühren.

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Einkaufen mit Kleinkindern

Mein Albtraum zur Zeit: Der Elefant Die Elfe im Porzellanladen! Nicht, dass sie besonders trampelig wäre, aber es muss eben jedes Stück angefasst, begutachtet und meist auch umgeräumt werden. Trotzdem sollten die Weihnachtseinkäufe natürlich vor dem 24. erledigt sein. Daher habe ich mir ein paar Gedanken dazu gemacht, wie man den Einkauf mit Kindern am einfachsten gestaltet:

1. Die beste Lösung: Kind(er) bei Oma/Tante/Freundin abgeben und alleine einkaufen gehen. (Während sich Oma und Tante meist bereitwillig dazu breit erklären, lässt sich die Freundin sicherlich mit den Angebot, das Babysitting ihrer Kinder zu übernehmen, überzeugen.)

2. Mit Babys und ganz kleinen Kindern die Shopping-Tour so planen, dass das Kind seelig im Kinderwagen schläft, während man die Läden durchkämmt. Dies klappt natürlich am besten, wenn das Bäuchlein voll und die Windel leer ist. Zumindest bei der Elfe hat das, als sie noch kleiner war, meist gut funktioniert.

3. Etwas größere Kinder sollten ebenfalls gut gegessen haben, aber ausgeruht sein, damit sie nicht so schnell quengelig werden.

4. Größeren Kindern Aufgaben stellen, wie z.B. etwas bestimmtes finden, alles was grün ist benennen… Im Supermarkt ist die Elfe z.B. ganz wild darauf, alles in den Einkaufswagen zu legen. (Da sie dabei oben im Sitz sitzt, ist es ratsam, die zerbrechlichen Sachen an ihr vorbei zu schummeln.)

5. Haupteinkaufszeiten meiden, also eher unter der Woche als am verkaufsoffenen Adventssonntag einkaufen gehen.

6. Der Tipp für alle mit Kindern über drei Jahren: Den kompletten Weihnachtseinkauf beim IKEA erledigen und die lieben Kleinen in dieser Zeit im Kinderparadies abgeben.

7. Immer genügend Pausen einplanen, am besten auch ein Abstecher zur Buchhandlung mit Lese-Ecke oder dem Spielzeuggeschäft mit Spiel-Ecke.

8. Nicht zu viel vornehmen, lieber mehrmals gehen und dafür nur ein paar Geschäfte besuchen.

9. Falls es trotzdem zum Wutanfall kommen sollte, die Tipps aus dem Artikel Trotzanfall im Supermarkt beachten.

Was sind eure Überlebenstricks für das Einkaufen mit Kindern? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Kindersicherer Kleber aus Gummibärchen

Seit ein paar Monaten bastelt die kleine Elfe für ihr Leben gern. Das ist echt schön mit anzusehen. Nun wollten wir für die Großeltern ein Weihnachtsgeschenk basteln. Dazu benötigten wir Kleber. Nachdem die Gefahr groß ist, dass dieser Kleber früher oder später auch im Kindermund landet, sollte er kindersicher sein. Die Lösung: Kleber aus Gummibärchen.

Selbstgemachter Kleber aus Gummibärchen

Für den kindersicheren Kleber erhitzt man

  • 15 Gummibärchen
  • mit 30 ml Wasser

bis die Gummibärchen sich verflüssigt haben (nicht kochen!). Den Kleber dann noch warm auftragen. Am einfachsten geht das mit einem Pinzel. Hält bombenfest!

Magischer Extra-Tipp:

  • Da der Kleber essbar ist, lassen sich damit z.B. auch Zuckerkringel auf ein Lebekuchenhaus kleben.

 

Vorsicht: Keine Nüsse für Kleinkinder!

Gerade zur Weihnachtszeit gehören Nüsse ja eigentlich dazu. Dies sollte allerdings nicht für Kinder unter 4 Jahren gelten. Denn der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte weist darauf hin, dass das Knabbern von Nüssen und Mandeln für die Untervierjährigen höchst gefährlich sein kann. Die Nüsse können leicht in die Atemwege gelangen und Erstickungsanfälle auslösen. Und das Risiko ist nicht zu unterschätzen: Nach Zahlen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wird jeder zweite Erstickungsunfall bei Kleinkindern von Nüssen verursacht.

Neben ganzen Nüssen und Mandeln sind gerade Erdnüsse besonders gefährlich, da deren Schalen auch von kleinen Kindern leicht geknackt werden können. Außerdem werden sie besonders oft als salzige Erdnüsse zum Knabbern angeboten. Ebenso gilt das Verbot für Gebäck oder Schokolade mit ganzen Nüssen. Besonders gefährlich kann es auch werden, wenn die Kleinkinder beim Essen abgelenkt sind, wie z.B. auf dem Weihnachtsmarkt, wo es ja so viel zu schauen gibt.

Gemahlene Nüsse und Mandeln sind hingegen unbedenklich, falls keine Nussallergie beim Kind vorliegt.

Falls ein Kind Atemnot hat, röchelt oder hartnäckig hustet, sollte man unbedingt die nächste Kinderklink aufsuchen, da dies Anzeichen für das falsche Verschlucken von Nüssen (oder etwas anderem) sein können.

Weitere Informationen hierzu findet ihr direkt beim Bundesverband der Kinder-und Jugendärzte.