Sommerliche Erfrischung: Obsttüten

Es ist kein Geheimnis: hübsch verpackt kommt Obst bei den Kindern genauso gut an wie Süßigkeiten. Lecker finden die Elfe und ihre Freunde diese Fruchttüten – die hatten wir auch zur Einschulungsparty gemacht, da passten sie optimal als etwas gesündere Ergänzung auf dem Sweet Table.

Bunte Eistüten mit Früchten

Für die Fruchttüten benötigt ihr:

  • Eiswaffeln
  • Schokolade
  • bunte Zuckerstreusel
  • Obst nach Saison und Geschmack

Und so geht’s:

Die Schokolade schmelzen, die Eiswaffeln mit dem Rand eintauchen und gleich mit den Zuckerperlen bestreuen. Anschließend trocknen lassen. Damit die Dekoration schön wird, sollte der Zuckerrand dabei über den Teller hinausstehen und diesen nicht berühren. Die fertigen Eistüten dann mit Obststückchen füllen. Schon kann genascht werden.

Magischer Extra-Tipp: 

  • Als kleines Einschulungsgeschenk oder Party-Mitgebsel kann die verzierte Eiswaffel auch mit einem Schoko-Überraschungsei gefüllt und in Zellophanpapier hübsch verpackt werden.

Wie richtet ihr eure Obst- oder Gemüseteller am liebsten an?

Weitere Snacks mit hübsch serviertem Obst oder Gemüse:

Und da ich mich freue, dass die Elfe sich darüber freut, stelle ich die Fruchttüten auch beim Freutag vor.

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Getrocknete Apfelringe

Wir hatten in den ersten zwei Lebensjahren der Elfe versucht, Industriezucker in ihrer Nahrung so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest einzudämmen. So lange die Kinder nicht an Süßkram gewöhnt sind, schmeckt ihnen z.B. auch Naturjoghurt prima. Als „Süßigkeiten“ hat sie beispielsweise Rosinen und kleingeschnittene getrocknete Apfelringe bekommen. Beides liebt sie heute noch. Bei den Rosinen achte ich auf Bio-Ware, da Trauben sehr stark gespritzt werden und ich ihr auch nichts Geschwefeltes geben wollte. Die Apfelringe stammen zumeist aus der Eigenproduktion der Elfen-Oma.

Getrocknete Apfelringe selbst herzustellen ist sehr einfach. Außerdem kann man im Herbst günstige Äpfel kaufen und dann gleich für den ganzen Winter vorsorgen, den sie halten lange, wenn sie richtig getrocknet wurden.

Und so geht´s:

Am besten eine säuerliche Apfelsorte wählen (das schmeckt uns zumindest am besten). Die Äpfel schälen, ggf. Druckstellen ausschneiden, das Kernhaus mit einem Apfelentkerner entfernen und in dünne, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden.  Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu trocknen.

  • Früher hat man die Apfelringe auf eine Schnur gefädelt, geschaut, dass genug Abstand zwischen den einzelnen Ringen ist und das Ganze auf den Dachboden oder in die Nähe des Kamins gehängt.
  • Die Elfen-Oma legt die Ringe einfach einzeln auf eine mit einem Geschirrtuch ausgelegte flache Schale/Tablett, deckt sie mit einem Geschirrhandtuch gegen Fliegen ab und trocknet sie auf der Heizung über mehrere Tage.
  • Man kann die Apfelringe auch im Backofen bei ca. 60 – 70 Grad und leicht geöffneter Backofentür über mehrere Stunden trocknen lassen. So habe ich das anfangs gemacht.
  • Da man danach aber den ganzen Backofen von den klebrigen Apfelaus-dünstungen befreien muss, habe ich mal einen Dörrapparat geschenkt bekommen. (Dieser ist jedoch momentan eingelagert und hilft nicht viel, eine Heizung haben wir hier auch nicht, daher lassen wir uns von der Oma beliefern. 😉 )

Die Apfelringe sollten dabei mehrmals gewendet werden, damit sie gleichmäßig trocknen. Sie sind fertig, wenn sie durch und durch trocken sind (aber noch biegsam). Ich habe mal gehört, dass man sie am besten so lagern sollte, dass noch Luft dran kommt (z.B. in einem Leinensäckchen). Ich lagere sie aber in einer Blechdose und bisher haben sie noch nie angefangen zu schimmeln, da sie immer richtig getrocknet waren (oder so schnell weg?! ;-)).

Magischer Extra-Tipp:

  • Auf die gleiche Weise kann man auch anderes Obst wie Aprikosen oder Pflaumen, aber auch exotische Sorten wie z.B. (reife) Mangos trocknen. Das dauert aber wesentlich länger, da diese Früchte saftiger sind.