Praxis-Test: CARES Kinderrückhaltesystem für sicheres Fliegen

Laut TÜV Rheinland sind 90% aller Flugunglücke für Erwachsene überlebbar. Leider gilt dies für (Klein-)kinder nicht, da diese im Flugzeug oft keinen eigenen Sitzplatz haben und auch sonst nicht angemessen gesichert sind. Notlandungen, die für Erwachsene glimpflich verlaufen, können daher für Kinder tödlich enden. Auch Turbulenzen können gefährlich sein.

Von Deutschland aus reisen Kinder unter 2 Jahren i.d.R. auf dem Schoß eines Elternteils und werden mit einem Loop-Belt gesichert. Das ist ein Schlaufen-Beckengut, der in den Beckengurt der Eltern eingehängt wird. Studien der australischen, US-amerikanischen, kanadischen und deutschen Luftfahrtbehörden sowie des TÜV Rheinlands haben jedoch gezeigt, dass dies lebensgefährlich sein kann. Die Eltern können bei einer Notlandung ihre Kinder durch ihr Gewicht zerquetschen. Daher sind die Loop-Belts in Amerika auch verboten.

Auf einen Gurt zu verzichten, ist aber auch keine Lösung: Zum einen ist dies in Deutschland verboten und zum anderen durch die enormen Kräfte von bis zu 16 g, die in der Kabine in einer Notsituation wirken können, auch extrem gefährlich. Das Kind wird quasi zum „Geschoss“.

Weitere Infos hierzu findet ihr beim TÜV Rheinland.

Neben einem eigenen Sitzplatz ist es daher sehr wichtig, euer Kind durch ein gutes Kinderrückhaltesytem richtig zu sichern. Wir haben auf unseren letzten Flügen das  CARES Kinderrückhaltesystem* getestet und sind davon wirklich begeistert. Das Gurtsystem ist für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren geeignet. (Die Kleinen müssen bereits selbständig sitzen können). Das Gewicht der Kinder darf zwischen 10 und 20 kg liegen und es kann bis zu einer Körpergröße von 1 Meter eingesetzt werden.

Das CARES Kinderrückhaltesystem ist ein Gurtsystem, das in Verbindung mit dem Beckengurt des Flugzeuges verwendet wird. Der Gurt wird an der Rückenlehne des Flugzeugsitzes befestigt und an zwei Stellen durch Schlaufen mit dem Beckengurt des Sitzes verbunden. So macht es aus dem regulären Flugzeuggurt einen sicheren 4-Punkt- bzw. „Hosenträger“-Gurt. Das Kind ist also bei Start, Landung und während Turbulenzen fest mit dem Sitz verbunden und dadurch viel sicherer. Nicht umsonst kommt das „Hosenträger“-Gurtsystem bei den Autokindersitzen und in Rennautos zum Einsatz.

Die Installation des Gurtes ist sehr einfach und schnell erledigt. Man klappt das Tischchen des hinteren Sitznachbarn herunter, streift den Gurt über die Sitzlehne und zieht ihn fest. Anschließend verbindet man das CARES Kinderrückhaltesystem an zwei Stellen mit den zwei Teilen des Beckengurts des Sitzes. Dieser wird dann vor dem Kind geschlossen. Auf Brusthöhe verfügt das Gurtsystem über eine weitere Schnalle, die vor der Brust des Kindes geschlossen wird und gewährleistet, dass der „Hosenträger-„Gurt in der richtigen Position bleibt.

Wir haben das CARES Kinderrückhaltesystem in verschieden Flugzeugen verwendet und es war jeweils ganz schnell installiert. Die Elfe hat sich ohne Probleme damit anschnallen lassen und sich darin wohlgefühlt. Auf einem Flug ist sie kurz vor der Landung sogar darin eingeschlafen. Wir hatten recht ruhige Flüge und nur ein Mal leichte Turbulenzen, aber bereits hier war ich froh, dass die Elfe gut angeschnallt war.

Das Gurtsystem wiegt ca. 500 gr. und lässt sich klein zusammenfalten. Es kommt mit einem kleinen Transportbeutel. Es liegen eine englische Anleitung und eine englische Instruktions-CD bei sowie eine sehr verständliche, bebilderte deutsche Kurzanleitung bei, die zur richtigen Installation völlig ausreichend ist. Das System macht einen hochwertigen Eindruck und wird von AmSafe hergestellt, dem weltgrößten Hersteller von Flugzeuggurten.

Auf diesem Blog findet ihr zudem weitere Tipps und Tricks, wir ihr das Fliegen mit Baby und das Fliegen mit Kleinkind am einfachsten und bequemsten gestaltet.

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Bunte Nudelketten

Die Elfe gibt zur Zeit am liebsten die feine Dame. Handtäschchen, Sonnenbrille und Hut sind ein Muss, am liebsten trägt sie dazu auch noch meine hochhackigen Schuhe. 😉 Natürlich darf da auch eine Kette nicht fehlen. Also dachte ich, soll sie sich doch selbst eine machen. Schließlich habe ich als Kind auch bereits Nudelketten aufgefädelt. Damals haben wir die Nudeln noch von Hand bemalt, ich habe dieses Mal eine Variante mit gefärbten Nudeln ausprobiert.

Für die gefärbten Nudeln benötigt ihr:

  • Nudeln mit einem großen Loch zum Auffädeln, z.B. Rigatoni
  • Lebensmittelfarbe
  • Essig

Zum Ketten machen zusätzlich:

  • Wollfaden oder besser: elastisches Band
  • Stäbchen zum einfacheren Auffädeln (ich habe ein Stück eines Luftballonstabes genommen, es geht auch ein dünner Strohhalm oder ähnliches)

Und so geht´s:

Die Nudeln mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe und einem Eßlöffel Essig in eine Zipper-Tüte geben und kräftig durchkneten bis die Farbe schön verteilt ist. Dann auf einem Teller ausbreiten und ein paar Stunden trocknen lassen. Schon kann gefädelt werden: Ich habe ein Stück eines Luftballonstabes abgeschnitten und den Faden mit Tesafilm daran befestigt, damit die Elfe es mit dem Auffädeln leichter hat. Die erste Nudel am besten festbinden, damit nicht alles unten wieder herausrutscht.

Den meisten Spaß hatte die Elfe mit dem Sortieren der Nudeln. Sie hat zwar auch etwas gefädelt, aber da hatte sie nicht so die Geduld. Sie ist wohl noch etwas jung, wahrscheinlich ist das Auffädeln eher was für Kindergartenkinder.

Die Enfärbe-Idee ist von hier. Allerdings finde ich, dass die Nudeln etwas nach Essig riechen, vielleicht ist das Anmalen doch eine bessere Lösung.

Generell kann es gefählich sein, wenn kleine Kinder beim Spielen Ketten tragen. Sie könnten sich damit strangulieren. Ein elastisches Band ist besser, bietet aber auch keine absolute Sicherheit.

Magische Extra-Tipps:

  • Falls ihr euch das Einfärben sparen möchtet, kauft doch einfach Tricolore-Pasta.
  • Etwas größere Kinder finden es sicherlich auch interessant, wenn ihr verschiedene Nudelformen (mit Loch in der Mitte) anbietet.

Was man mit Nudeln sonst noch basteln kann, seht ihr hier.

Wie das Nachtfläschchen abgewöhnen?

Ich glaube, ich habe schon berichtet, dass unsere Elfe im ersten Lebensjahr eine recht gute Schläferin war. Komischerweise war bei uns das zweite Lebensjahr in Punkto Schlafen schwieriger.

Nachdem sie bereits regelmäßig 10 – 12 Stunden pro Nacht durchgeschlafen hatte, gab es auf einmal Phasen, in denen sie nachts ein- oder mehrmals ein Fläschchen wollte. Das hatte meist damit begonnen, dass sie krank war und daher nachts aufwachte und weinte. Da ich bei Fieber immer Angst hatte, dass sie nicht genug Flüssigkeit bekommt, habe ich ich dann ein Fläschchen gemacht. Das fand sie auch super, hat es komplett leer getrunken und ist dann ohne Murren sofort wieder eingeschlafen. Allerdings fand sie die zusätzliche nächtliche Verpflegung so klasse, dass sie das auch beibehalten wollte, als sie wieder gesund war und daher immer noch nachts aufwachte und nach dem Fläschchen verlangte. Nachdem ich das eine ganze Weile brav mitgemacht habe, ist mir folgender Tipp untergekommen:

Um Kleinkindern die Flasche nachts abzugewöhnen, verdünnt man die Milch Nacht für Nacht einfach immer weiter mit Wasser. Nach einigen Tagen gibt man dann nur noch pures Wasser gegen den Durst, oft ist es dann so, dass die Kleinen bald nicht mehr nachts aufwachen.

Bei der Elfe hat das meist auch funktioniert. Als wir dann beim Wasser angekommen waren, hat sie i.d.R. auch bald wieder durchgeschlafen – zumindest bis zur nächsten Krankheit, wenn das Spiel wieder von vorne los ging. 😉

Natürlich sollte man diesen Trick erst anwenden, wenn das Kind nachts tatsächlich keine Nahrung mehr benötigt. Gerade bei kleinen Babys, die nur Fläschchen bekommen, ist es wichtig, dass man sich an die Dosierangaben auf den Milchpulverdosen hält. Sonst haben die Kleinen durch das viele Wasser im Bauch keinen Hunger mehr und bekommen zu wenig Nahrung.

Tipps zum Einschlafen findet ihr hier und hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Als wir gerade mal wieder in einer Mehrere-Fläschchen-die-Nacht-Phase waren, hatte ich das Problem mit unserer Kinderärztin besprochen. Sie hat darauf hingewiesen, dass kleine Kinder nicht mehr als 300 ml Kuhmilch pro Tag zu sich nehmen sollten, da das enthaltene Eiweiß die Nieren sonst zu stark belastet. Bei den 300 ml sind Milchprodukte wie Joghurt oder Käse bereits mit eingerechnet. Daher fand sie auch die Verdünnungsmethode gut. Generell hat sie aus diesem Grund auch dazu geraten (insbesondere zwischen 12 und 18 Monaten) lieber spezielle Kindermilch statt Kuhmilch zu geben, wie sie von einigen Babynahrungsherstellern angeboten wird.

DIY Dienstag: Selbstgemachte Jonglierbälle

Naja, jonglieren kann die Elfe natürlich noch nicht, aber sie findet alle Bälle super, ob groß oder klein, ob bunt oder einfarbig, ob rund oder eiförmig… Ab sofort kann sie damit üben: 😉

Für die selbstgemachten Jonglierbälle benötigt ihr:

  • Luftballons
  • Stoffreste, altes T-Shirt, Füllwolle oder ähnliches

Und so geht´s:

Einfach vom ersten Luftballon den „Zipfel“ zum Aufblasen abschneiden, so dass nur noch der runde Ballon übrig ist. Ich habe dann ein altes T-Shirt in Streifen gerissen, einen Knödel geformt und den Ballon damit befüllt. Für einen Ball habe ich ca. 1/2 T-Shirt genommen. Das kann man variieren, je nachdem wie groß man den Ball haben möchte. In dieser Größe eignet er sich aber gut zum Jonglieren. Insbesondere, da die Bälle durch das Gummi gut in der Hand liegen. Danach einfach nochmals in Form knautschen, bei zwei oder mehr weiteren Ballons wieder den „Zipfel“ und gegebenenfalls auch das andere Ende abschneiden und über den Ball ziehen. Ein Ball ist in ca. fünf Minuten gemacht.

Bitte kleine Kinder nur unter Aufsicht mit den Bällen spielen lassen. Falls sich einer der Luftballons löst, besteht Erstickungsgefahr.

Magischer Extra-Tipp:

  • Besonders toll findet die Elfe, dass die Bälle auch schwimmen und sie sie mit ins Plantschbecken nehmen kann.

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Anleitung für Jonglierbälle aus Luftballons und Stoffresten

Rituale zum sanften Einschlummern

„Das Baby sucht Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung. Es ist ein Grundbedürfnis jedes Babys, Regelmäßigkeiten zu entdecken“, erklärt Hamburger Diplom-Psychologin Renate Barth hier.

Unsere Elfe war eigentlich ein ziemlich entspanntes Baby. Während ich von anderen Müttern gehört habe, dass ihre Kleinen völlig durcheinander kamen, wenn nur eine Klitzekleinigkeit in ihrem Tagesablauf anders war als sonst, blieb unsere Elfe immer sehr gelassen. Trotzdem haben wir gerade für das Zubettgehen kleine Rituale eingeführt:

Als Baby war das die Spieluhr. Die kannte sie schon aus dem Bauch, auf den ich diese gegen Ende der Schwangerschaft abends öfters gelegt habe. Ich hatte nämlich gehört, dass man damit die Kinder schon an eine Melodie zum Einschlafen gewöhnen kann. Auch wenn ich mir dabei manchmal etwas albern vorkam, war ich doch ganz froh, es gemacht zu haben. Als die Elfe nämlich im Brutkasten war, dürfen wir die Spieluhr außen hinhängen und sie ihr vorspielen. Das hat wohl auch die eine oder andere Schwester ab und zu zur Beruhigung gemacht. So hatte sie etwas Vertrautes bei sich.

Als sie etwas größer war, haben wir angefangen nach dem Umziehen und Zähneputzen mit ihr Bücher anzuschauen und ihr im Bett noch etwas vorzusingen. Wenn der Papa schon von der Arbeit da ist, ist er beim Lesen auch immer mit von der Partie. Das genießt sie dann besonders.

Magischer Extra-Tipp:

  • Was man vermeiden sollte, ist „ungeschickte“ Rituale einzuführen wie z.B. mit dem Auto um dem Block zu fahren, den Staubsauger anzumachen und was man sonst alles noch so hört. Damit tut man sich keinen Gefallen. Ich habe mal irgendwo Folgendes gelesen: Wenn ein Kind z.B. auf dem Arm der Eltern einschläft und es nachts in seinem Bettchen aufwacht, stellt es fest, dass etwas anders ist als beim Einschlafen. Also stimmt für es etwas nicht. Daher fängt es an zu weinen und möchte wieder auf den Arm. Ich finde das sehr einleuchtend (auch wenn es sicherlich oft schwer ist, hier eine optimale Lösung zu finden). Natürlich soll das Kind sich in erster Linie wohl und behütet fühlen. Ein Kind alleine im Bett weinen zu lassen ist für mich überhaupt gar keine Option.
  • Eine Idee, wie man etwas größere Kinder dazu hinführen kann, alleine einzuschlafen, ist das Küsschenspiel.

Bunte Aufbewahrungsdosen

Wir haben so viel Krimskrams, dass wir gar nicht genug Dosen zur Aufbewahrung haben können. Hier eine bunte Abwandlung der Schnurdosen.

Für die selbstgemachten Aufbewahrungsdosen benötigt ihr:

  • leere Kaffee-, Milchpulver-, Erdnuss- oder sonstige Dose
  • bunte Wollreste

Und so geht´s:

Einfach die Dose großzügig mit Bastelleim einschmieren und die Wolle darumwickeln. Fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Besonders professionell sehen die Dosen aus, wenn ihr den Deckel in der passenden Farbe ansprüht.

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Dosen mit Wolle upcyceln

Selbstgemachtes Beistellbett für guten Babyschlaf

Bevor die Elfe auf der Welt war, haben wir uns natürlich alle möglichen Gedanken zur Babyausstattung gemacht. Sie sollte es ja möglichst schön und bequem bei uns haben. Daher wollte ich ursprünglich auch eine Babybay für sie kaufen. Wir haben uns dann jedoch dazu entschlossen, eine Gitterbett vom Möbelschweden zu holen, an dem man eine Seite abmontieren konnte. Das haben wir dann als Balkon ans Ehebett geschoben und mit Schraubzwingen und Gurten unten am Rahmen befestigt. Das hat prima funktioniert.

Die Elfe hat ja ihre ersten Wochen im Brutkasten verbracht. Die Schwestern dort hatten ihr immer ein kleines Nestchen gebaut: Dazu nimmt man ein Handtuch, rollt es der Länge nach als Wurst zusammen und legt ein Ei. Darüber kommt dann eine dünne Baumwolldecke, die an allen Seiten unter die Handtuchwurst geschlagen wird. Damit sich die Elfe in dem relativ großen Bett nicht so verloren vorkam, haben wir ihr zu Hause in den ersten Monaten ebenfalls so ein Nestchen ins Bett gebaut. Das fand sie sehr kuschelig.

Nach ca. 8 oder 9 Monaten haben wir dann das Gitter ans Bett montiert und sie auch etwas weiter vom Ehebett weg geschoben. Mit 10 Monaten ist sie in ihr Zimmer umgezogen. Man sagt ja, dass Babys als Vorbeugung gegen den Plötzlichen Kindstod im Elternschlafzimmer schlafen sollten, bis sie ca. 1 Jahr alt sind. Aber für uns hat es sich zu diesem Zeitpunkt richtig angefühlt.

Magischer Extra-Tipp:

  • Handtücher sind als Schlafhilfe generell sehr praktisch: Unsere Kinderärztin hat uns empfohlen, die Matratze am Kopfende durch 1 bis 2 untergeschobene Handtücher zu erhöhen, wenn die Elfe erkältet ist. Das erleichtert die Atmung.

DIY Dienstag: Farfalle aus Filz

Die Elfe hat gerade zwei Vorlieben: Nudeln und selbst kochen. Daher habe ich ihr Farfalle aus Filz gemacht, dann kann sie ihre Nudeln künftig in ihrer kleinen Küche selbst zubereiten.

Für die Farfalle aus Filz benötigt ihr:

  • Filz
  • Nadel und Faden

Und so geht´s:

Den Filz in 4 cm x 2,5 cm große Stücke schneiden. Diese 3 x falten, so dass sie wie eine kleine Schleife aussehen. Dann mit doppeltem Faden einen Stich durch die Mitte der Nudel machen und wieder zurück. Dort mit der Nadel unter dem Knoten durch, anziehen und die Enden verknoten. Fertig ist die Farfalle.

Die Idee habe ich hier gefunden.

Magische Extra-Tipps:

  • Sehr schön sieht es aus, wenn ihr die Enden der Farfalle mit einer Zickzack-Schere schneidet.
  • Bunter wird´s, wenn ihr auch rote und grüne Nudeln macht, also praktisch Tricolore.

Und zum Nachtisch gibt es Erdbeeren aus Filz. Und morgen dann diese selbstgemachten Kartoffeln.

Fliegen mit Kleinkind

Letzte Woche habe ich einen Artikel zum Fliegen mit Baby veröffentlicht. Hier ein paar zusätzliche Tipps, wie ihr euch das Fliegen mit Kleinkind so angenehm wie möglich gestaltet.

Vorbereitung:

  • Für Kinder ab 2 Jahren müsst ihr einen eigenen Sitzplatz buchen. Dies gilt übrigens auch, wenn euer Kind erst zwischen Hin- und Rückflug 2 Jahre alt wird. Dafür fallen ca. 80 % des Erwachsenen-Ticketpreises an.
  • Die Kleinkinder haben dann meist die gleiche Freigepäckmenge wie ein Erwachsener. Infos dazu findet ihr auf der Website eurer Fluglinie. I.d.R. sind zusätzlich ein Faltbuggy und ein Autokindersitz frei.
  • Bei vielen Fluggesellschaften kann ein Kids Menü bestellt werden. Dies hat auch den Vorteil, dass die Spezialmenüs meist zuerst gebracht werden. Eure Kleinen müssen dann nicht so lange auf ihr Essen warten. Schaut auf der Website der Fluggesellschaft nach, wie viele Tage vor Abflug dieses spätestens bestellt werden muss.

Packliste für das Handgepäck:

  • Zur Grundausstattung gehören ein extra Jäckchen/Strümpfe etc. für das kalte Flugzeug, ein paar Snacks wie Kekse, Obst, Rosinen, Salzstangen oder was euer Kind gerne mag für die Zeiten zwischen dem Service, etwas zu Trinken, genügend Windeln und Feuchttücher, Schlaf-/Kuscheltier, ggf. Schnuller, ggf. benötigte Medikamente/Nasentropfen.
  • Für die Unterhaltung an Bord am besten vor dem Flug ein paar neue, günstige Spielzeuge (z.B. aus dem 1-Euro-Laden) besorgen, die auch verloren gehen dürfen. Neues ist immer interessant. Ebenso neue Pixi-Bücher, Buntstifte und ein paar Bögen Papier, Aufkleber, Zaubertücher* und sonstige leichte Spielsachen. Einem selbstgemachten Magnetspiel erspart hoffentlich häufiges Bücken nach Spielzeug.
  • Auch wenn ihr euer Kind sonst nicht mit eurem Sartphone oder Tablet-PC spielen lasst, bieten spezielle Apps für Kleinkinder eine gute Unterhaltung beim Fliegen. Also vorher mal stöbern, was ihr aufspielen möchtet. Die Elfe könnte z.B. stundenlang Photos und Videos von sich selbst ansehen. (Allerdings müsst ihr dann auch künftig damit leben, dass euer Kind mit eurem Smartphone spielen möchte, sobald es in sein Sichtfeld gelangt.)

Auf dem Flughafen:

  • Seit die Elfe schwerer ist, nehme ich immer den Falt-Buggy mit bis ans Flugzeug und als Handgepäck einen Rucksack.
  • Falls ihr keinen Buggy mit bis zum Flugzeug nehmen möchtet, ist der TRUNKI Kinderkoffer* eine Alternative für euch. Dieser Hartschalenkoffer bietet sich als Sitzgelegenheit für die Kleinen beim Warten an. Etwas größere Kinder, die sich festhalten können, könnt ihr damit sogar über den Flughafen ziehen.
  • Auf manchen Flughäfen gibt es einen Kinderspielplatz. Am besten vorher im Internet erkundigen, falls ihr einen längeren Zwischenstopp habt.
  • Obwohl Eltern mit Kindern meist zuerst einsteigen dürfen, empfiehlt es sich, mit sehr agilen Kindern möglichst spät einzusteigen und sie sich am Flughafen noch etwas auspowern zu lassen.

Sicherheit im Flugzeug:

  • Für Kleinkinder stehen im Flugzeug auch nur die normalen Bauchgurte zur Verfügung. Viel sicherer reisen eure Kleinen mit zusätzlichen Sicherungs-systemen. Mittlerweile gibt es diese auch in Deutschland zu kaufen:
    CARES Kinderrückhaltesystem:* 4-Punkt-Gurtsystem, das zusammen mit dem Bauchgurt des Flugzeuges verwendet wird. Es ist leicht und platzsparend zu transportieren und für Kinder zwischen 1 und 4 Jahren gedacht (10 bis 20 kg Körpergewicht und max. 1 Meter Körpergröße).
    LUFTIKID: Ein aufblasbares System, ähnlich einem Airbag, für Kinder zwischen 9 Monaten und 7 Jahren. Dieses kann laut Anbieter sowohl im Flugzeug als auch im Auto (z.B. dem Mietwagen am Urlaubsort) oder Bus (mit Sicherheitsgurt) verwendet werden.
    – Autokindersitz mit Flugzulassung: Welche Sitze eine Flugzulassung haben, erfahrt ihr bei den Herstellern.

Ich hoffe, die Tipps tragen zu einem entspannten Flug für euch bei. Falls es euer erster Flug mit Kind ist, empfehle ich euch, auch den Artikel „Fliegen mit Baby“ zu lesen, da der ein oder andere Tipp dort für euch auch noch relevant ist.

Ich – und sicherlich auch andere Leser – würde mich freuen, wenn ihr euer Erfahrungen und Tipps rund um das Fliegen mit Kleinkindern hier als Kommentar ergänzt.

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Stressfrei in den Urlaub fliegen mit Kleinkind oder Kind

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Erstickungsgefahr für Babys und Kleinkinder – was tun?

Vor einiger Zeit habe ich hier gepostet, dass Kinder unter 4 Jahren auf Grund der Erstickungsgefahr keine ganzen Nüsse bekommen sollten. Heute hat Elfchen dazu in einem Kommentar berichtet, dass ihr Kleiner mit 15 Monaten fast an einer kleinen Traube erstickt wäre. Das war immer mein Alptraum, daher habe ich Trauben ganz lange durchgeschnitten. Und ihren ersten nicht geraspelten Apfel hat die Elfe erst mit ca. 1 3/4 Jahren erhalten. (Ich weiß, dass das etwas überzogen war, es hätte ja genauso gut etwas anderes sein können, aber irgendwie habe ich sie vor meinem Inneren Auge immer an einem Apfelstück ersticken sehen. Vielleicht habe ich als Kind zuviel Schneewittchen gelesen.)

Mittlerweile habe ich in einem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder (bzw. deren Eltern) gelernt, dass das eher noch schlimmer ist. Der Arzt meinte, es sei besser, den Kindern z.B. einen Apfelschnitz in die Hand zu geben, den sie dann mit ihren Vorderzähnchen selbst „abraspeln“, als keine Stückchen, die dann eher mal „in den falschen Hals“ geraten. So steht das auch auf der Website „Erste Hilfe für Kinder“, wo auch Trauben, Luftballons, Murmeln und kleine Legos als Gefahrenquellen genannt werden. Ich bin kein Mediziner, daher kann ich hier natürlich auch keinen fachkundigen Rat geben, aber die Seite macht auf mich als Laie einen hilfreichen Eindruck. Ganz wichtig ist auch der Tipp, die Kleinen nie ohne Aufsicht essen zu lassen. Außerdem sollten sie dazu möglichst am Tisch sitzen und nicht herumrennen.

Doch was tun, falls euer Kind wirklich mal zu ersticken droht? Im Erste-Hilfe-Kurs wurde geraten, so wie hier beschrieben vorzugehen. Eine recht kleine Abbildung gibt es auch auf der oben genannten Website. Ich hatte mir damals einen Ausdruck der Rückenklopfmethode und des Heimlich-Griffs gemeinsam mit einer Kurzanleitung für die Herz-Lungen-Wiederbelebung von Babys und Kleinkindern in den Küchenschrank gehängt. Besser für den Ernstfall gerüstet sein, auch wenn ich euch wünsche, dass ihr beides nie brauchen werdet!

Da der Heimlich-Griff auch Risiken birgt, sollte er nie leichtfertig angewandt werden. Außerdem sollte im Anschluss daran auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.