Fliegen mit Baby

Wir fliegen recht häufig mit unserer Elfe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich vor dem ersten Flug, als sie 6 Monate alt war, mächtig Bammel hatte. Ich wusste ja nicht, was auf mich zu kommt.

Meine Erfahrung ist nun allerdings, dass gerade das Fliegen mit den ganz Kleinen recht unproblematisch ist, wenn man richtig vorbereitet ist. Am anstrengendsten fand ich das Fliegen mit ihr, als sie zwischen 1 und 2 Jahre alt war. Da war sie schon mobil, wollte immerzu das Flugzeug erkunden und hatte noch keine Geduld, mal längere Zeit ein Buch oder ähnliches anzuschauen.

Da ich öfters mal von jungen Eltern zum Fliegen mit Babys befragt werde, habe ich meine Erfahrungen hier für euch zusammengestellt.

Vorbereitung auf den Flug:

  • Die erste Entscheidung, die ihr treffen müsst, ist, ob ihr tagsüber oder nachts fliegt. Bei kurzen Flügen würde ich auf jeden Fall einen Flug zu einer angenehmen Tageszeit empfehlen, damit euer Baby möglichst wenig gestört wird und nicht aus seinem Rhythmus kommt. Bei Langstreckenflügen ist es schwierig einen Tipp zu geben, da es hier sehr auf euer Kind ankommt. Wir haben mit der Elfe beides ausprobiert. Sie ist generell eine recht unkomplizierte Flugpartnerin, ich ziehe mit ihr aber Tagflüge vor. Nachts ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie schläft, zwar etwas größer, aber wenn sie nicht schläft, ist es um so anstrengender, sie zu bespaßen. Außerdem reagieren die anderen Passagiere sicherlich wesentlich genervter, wenn ein Kind nachts brüllt, als wenn es tagsüber Rabatz macht.
  • Für Babys kann man auf Langstreckenflügen ein Bassinett reservieren. Das ist ein kleines Babybettchen, das an bestimmten Plätzen an der Zwischenwand eingehängt werden kann. Je nach Fluggesellschaft variieren die Anforderungen. Bei der Lufthansa darf das Baby z.B. max. 14 kg wiegen und max. 83 cm groß sein. Manche Fluggesellschaften verlangen einen geringen Aufpreis. So ein Bettchen lohnt sich aber auf jeden Fall, insbesondere wenn man keinen eigenen Sitzplatz für das Baby gebucht hat. Die Elfe hat bei ihrem ersten Flug mit ca. 6 Monaten fast die ganze Zeit selig in diesem Bassinett geschlafen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr auf diesen Plätzen etwas mehr Beinfreiheit habt. Wenn ihr eine Decke auf den Boden legt, kann euer Kleines hier auch schön spielen. Da die Babybettchen aber sehr begehrt sind, unbedingt rechtzeitig vor dem Flug direkt bei der Fluggesellschaft reservieren und auch beim Check-in nochmals kontrollieren, dass ihr auch den richtigen Platz habt.
  • Alternativ könnt ihr auch einen eigenen Sitz für euer Baby buchen. Dafür fallen aber dann die gleichen Gebühren an, wie für einen Sitzplatz für Über- Zweijährige, also i.d.R. ca. 80% des Flugpreises eines Erwachsenen. Der Vorteil ist, dass ihr einen Autokindersitz mit Flugzulassung (erkennbar am „For use in aircraft“-Zeichen des TÜV Rheinland) mit an Bord nehmen dürft oder ein anderes Kinderrückhaltesystem für das Flugzeug verwenden könnt. Darin reist euer Kind sicherer. Der von der Fluggesellschaft bereitgestellte Loop-Belt (s.u.) ist in Amerika verboten, da Studien gezeigt haben, dass das Verletzungsrisiko zu groß ist. Wenn ihr einen Autokindersitz mit an Bord nehmen möchtet, solltet ihr dies vorsichtshalber rechtzeitig vor dem Flug mit der Fluggesellschaft abstimmen. Darauf zu hoffen, dass das Flugzeug nicht ganz voll ist und ihr daher einen Sitzplatz für euer Baby bekommt, ist ziemlich riskant. Selbst wenn dann ein Platz frei sein sollte, lassen euch die Fluggesellschaften den Autokindersitz normalerweise nicht mit an Bord nehmen.
  • Je nach Fluggesellschaft gelten für euer Baby unterschiedliche Freigepäckmengen, Infos dazu findet ihr auf der Website eurer Fluglinie. I.d.R. sind zusätzlich ein Faltbuggy und ein Autokindersitz (im Gepäckraum) frei.

Packliste für das Handgepäck:

  • Wechselklamotten für euer Baby (und evtl. auch für euch). Denkt auch daran, dass es in Flugzeugen immer recht kalt ist, also auch im Sommer noch ein extra Jäckchen/Strümpfe etc. mitnehmen. Kleine Babydecken und Mull-/Spuckwindeln tun auch gute Dienste.
  • Genügend Nahrung für euer Kleines, am besten seine Lieblingskost. Dabei auch einkalkulieren, dass es zu Verspätungen kommen kann oder ihr evtl. einen Flug verpassen könntet. Wenn ihr ein Baby dabei habt, könnt ihr übrigens i.d.R. auch problemlos eine Thermoskanne mit heißem Wasser und/oder eine Flasche kaltes Wasser mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen. Das ist sehr praktisch, falls ihr Fläschchen gebt, denn es kann mitunter lange dauern, bis eine Stewardess an Bord das Fläschchen auf die richtige Temperatur gebracht hat. Evtl. werdet ihr bei der Sicherheitskontrolle gebeten, einen Schluck von dem Wasser zu trinken.
  •  Ebenso genügend Windeln und Feuchttücher. Zur Not haben die Fluglinien i.d.R. auch eine kleine Menge an Bord.
  • Lieblingsspielzeuge wie Beißringe oder eine Kinderwagenkette (für das Bassinett) etc. Hier empfiehlt es sich insbesondere bei kleinen Babys, diese an Schnullerketten/Schnüre zu binden, damit sie nicht ständig auf dem dreckigen Flugzeugboden laden. (Aber natürlich aufpassen, dass sich euer Baby damit nicht strangulieren kann.)
  • Schnuller, Schlafkuscheltier, Spieluhr oder was euer Kleines sonst zum Einschlafen benötigt.
  • Ein bis zwei kleine Büchlein, die ihr mit den Kleinen anschauen könnt. Mich haben Fühlbücher* schon über machen Flug gerettet, da die Elfe beim Anschauen und Befühlen eingeschlafen ist.
  • Nasentropfen, da diese ggf. bei Start und Landung helfen, den Druck auf den Ohren zu verhindern. Außerdem Weitere Medikamente, die ihr für euer Baby oder für euch benötigt.

Auf dem Flughafen:

  • Jedes Kleinkind darf i.d.R. kostenfrei einen Kinderwagen/Buggy mitnehmen. Faltbare Buggys könnt ihr mit bis ans Flugzeug nehmen und euch auch bei einem Zwischenstopp aushändigen lassen, wenn ihr das Flugzeug wechseln müsst. Das ist bei schweren Kindern sehr zu empfehlen. Auf manchen Flughäfen werden zwar kostenfreie Buggys für die kleinen Passagiere angeboten, aber erfahrungsgemäß sind diese nie dort, wo man sie gerade benötigt. Leider ist es bei manchen Fluggesellschaften allerdings so, dass der Buggy am Zielflughafen nicht an der Maschine bereit steht, sondern auf dem Gepäckband landet. Falls ihr den Buggy bis mit ans Flugzeug nehmt, empfehle ich als Handgepäck einen Rucksack, damit ihr die Hände zum Schieben frei habt (insbesondere, wenn ihr alleine mit Baby unterwegs seit).
  • Als die Elfe noch klein war, hatte ich sie am Flughafen immer in der Bauchtrage und hatte als Handgepäck einen Trolly-Koffer zum Ziehen dabei.
  • Praktisch für den Urlaub ist auch ein Sit’n’Stroll. Das ist ein Autokindersitz mit Flugzulassung, der Dank auszuziehbarer Stange auch als Art Kinderwagen verwendet werden kann. Alternativ gibt es von Britax auch eine Karre*, auf der ausgewählte Autokindersitze befestigt werden können. Beides ist jedoch leider in Deutschland nicht erhältlich, kann aber z.B. über Amazon aus dem Ausland bestellt werden.
  • Bei den meisten Fluggesellschaften dürfen Eltern mit kleinen Kindern zuerst in die Maschine einsteigen. Solange die Kinder noch nicht mobil sind, empfiehlt sich das auch, da man dann noch ein Gepäckablagefach direkt über seinem Sitz bekommt. Bei etwas größeren Kindern kann es aber auch empfehlenswert sein, die Zeit an Bord so kurz wie möglich zu halten und daher erst spät einzusteigen.

Im Flugzeug:

  • Wenn euer Baby keinen eigenen Sitz hat, bekommt ihr von der Stewardess für Start, Landung und Turbulenzen einen sogenannten Loop-Belt. Das ist ein Bauchgurt für euer Kleines, der in euren Gurt eingehängt und dann wie der normale Flugzeug-Gurt geschlossen wird. Erst auf der Reiseflughöhe erhaltet ihr von der Stewardess das Baby-Bassinett.
  • Auf Grund der Druckveränderungen in der Kabine empfiehlt es sich, euer Baby während Start und Landung zu stillen bzw. ihm das Fläschchen oder einen Schnuller zu geben. Durch die Nuckelbewegung kommt es zu einem Druckausgleich im Ohr. Ein Über- oder Unterdruck kann sonst zu Schmerzen führen. Sollte euer Kleines eine Erkältung haben und ihr müsst fliegen, dann solltet ihr ihm jeweils rechtzeitig Nasentropfen geben. Am besten lasst ihr es dann aber vor Abflug noch vom Arzt untersuchen, um sicherzugehen, dass es keine Ohrenentzündung hat.
  • Falls ihr stillt, lasst ihr euch am besten von der Stewardess eine Flasche Wasser geben, damit ihr immer genug zu trinken habt und nicht auf den Service angewiesen seit.
  • Viele Fluggesellschaften haben Gläschen für die Kleinen an Bord. Ich habe aber immer Gläschen selbst mitgenommen, von denen ich wusste, dass die Elfe sie mag. Diese kann man von den Stewardessen erwärmen lassen.
  • Die Toiletten mit herunterklappbarem Wickeltisch sind entsprechend gekennzeichnet.

So, nun wünsche ich einen angenehmen Flug! Ich – und sicherlich auch andere Leser – würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen und Tipps rund um das Fliegen mit Babys hier als Kommentar ergänzt.

Zusätzliche Informationen zum Fliegen mit Kleinkindern findet ihr hier.

*Affiliate-Links, die euch die Suche erleichtern.

DIY Dienstag: Spielzeug zum Knöpfen üben

Die Elfe möchte sich nun am liebsten immer alleine an- und ausziehen. Reißverschlüsse hoch- und runterschieben klappt schon ganz gut, aber mit dem Auf- und Zuknöpfen happert es noch. Zum Herumprobieren habe ich eine Spielzeug zum Knöpfen üben für sie gemacht.

Dafür benötigt ihr:

  • einen großen Knopf
  • Filz
  • ein Stück Seil

Und so geht´s:

Einen Knoten in das Seil machen und den Knopf daran festnähen. Dann mehrere Filz-Stücke ausschneiden. Ich habe verschiedene geometrische Formen ausge-schnitten, so kann sie diese dabei auch gleich lernen. In der Mitte jeweils einen Schlitz machen. Die Länge muss knapp größer sein als der Durchmesser des Knopfes. Nur in das letzte Filzstück nur ein Loch machen, das so groß ist wie der Durchmesser des Seiles. Dieses dann von hinten auffädeln und dahinter einen Knoten in das Seil machen. So bildet es den Abschluss. Und schon kann gefädelt werden!

Die Idee habe ich von hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr einen kleinen Raupe-Nimmersatt-Fan zuhause habt, könnt ihr auch einfach nur Kreise in verschiedenen Grüntönen ausschneiden, einen roten Knopf nehmen und ein Gesicht aufmalen. (Weitere Bastelideen zur Raupe Nimmersatt findet ihr hier und hier.)

Bodypaint für Kleinkinder

Die Elfe hat einen riesen Spaß am Malen. Warum also nicht auch mal sich selbst mit selbstgemachter Bodypaint anmalen? In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass die Farbe nicht schädlich ist und auch nichts passiert, falls etwas in den Mund kommt.

Für die selbstgemachte Bodypaint benötigt ihr:

  • Joghurt
  • Lebensmittelfarbe

Einfach die Lebensmittelfarbe in den Joghurt einrühren und schon kann das Bodypainting beginnen! Der Elfe hat es super viel Spaß gemacht!

Magischer Extra-Tipp:

  • Obwohl sich der Garten am besten für solche Aktionen eignet, könnten die Kleinen sich auch in der Badewanne anmalen. Oder ihr nehmt dort die selbstgemachte Badewannenfarbe.

Besondere Blumen zum Muttertag

Väter aufgepasst: Bald ist Muttertag! Wie wäre es, wenn ihr da mal mit euren Kleinen zu Schere, Farbe und Papier greift und für die Mütter schöne, praktische Blumen bastelt?! Diese halten nicht nur länger als frische Blumen, sondern sie erinnern die Mütter künftig auch an wichtige Termine oder sammeln kleine Notizen. Etwas ähnliches hatte die Elfe für mich in der Kita gemacht und ich habe mich sehr darüber gefreut.

Ihr benötigt:

  • (ggf. selbstgemachte) Fingerfarbe
  • weißen oder farbigen Tonkarton für die Blüte
  • grünen Tonkarton für Stiel und Blätter
  • evtl. normales Papier
  • Holzwäscheklammer

Und so geht´s:

Mit Fingerfarbe einen Handabdruck eures Kindes auf das normale Papier oder den Tonkarton machen. Trocknen lassen und ausschneiden. Falls ihr ein normales Blatt genommen habt, auf Tonkarton aufkleben und nochmals zuschneiden. Den Stiel und die Blätter aus Tonkarton ausschneiden. Alles auf eine Holzwäscheklammer kleben. Fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr sichergehen möchtet, dass die Mama künftig auch ja nichts vergisst 😉 , auf die Rückseite der Wäscheklammer ein Stück Magnetband kleben. Dann kann die Klammer am Kühlschrank befestigt werden.

Eine andere Geschenkidee zum Muttertag sind beklebte Herzen,die eingerahmt eine schöne Deko sind, eine DIY Blumendeko oder Salzteigherzen mit Handabdruck. Wer zu Weihnachten etwas mit Handabdrücken basteln möchte, sollte sich mal diesen Nikolaus ansehen.

Nicecream: Bombiges Bananeneis

…und zwar nicht, weil es eine Kalorienbombe wäre – nein, ganz im Gegenteil! Aber es ist super lecker und rucki-zucki gemacht. Ich hatte ja bereits berichtet, dass die kleine Elfe Früchte am liebsten in gefrorener Form zu sich nimmt. Da bietet sich diese Nicecream super an.

Für das selbstgemachte Bananeneis benötigt ihr genau eine Zutat (na, kommt ihr drauf?):

  • reife Bananen

Die Bananen schneidet ihr in Scheiben und gefriert sie ein. Wenn ihr Lust auf ein Eis habt, einfach kurz in den Mixer stecken. Es muss allerdings ein Mixer sein, mit dem ihr auch Eis crashen könnt, sonst braucht ihr danach wahrscheinlich einen neuen…

Das selbstgemachte Bananeneis wird super cremig und richtig lecker! Gesund ist es noch dazu, also darf es auch mal eine Kugel mehr sein.

Ich bin echt froh, dass ich die Idee vor einiger Zeit hier gefunden hatte.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr verschiedene Geschmacksvarianten der Nicecream möchtet, nehmt einfach das selbstgemachte Bananeneis als Basis und gebt Honig, Zimt, Kakao-Pulver, Erdnuss-Butter, ein paar andere gefrorene Früchte oder Gewürze zu.

DIY Dienstag: Spielen mit Alltagsgegenständen

Eigentlich geht es beim DIY Dienstag ja um selbstgebasteltes Baby- und Kinderspielzeug. Dabei ist die Beschäftigung von Babys und Kleinkindern ja viel einfacher: Oft müsst ihr gar nicht extra etwas bauen, nähen oder gestalten. Mit einfachen Alltagsgegenständen haben die Kleinen auch so schon viel Spaß. Hier ein paar Beispiele:

Die Elfe liebt kleine, knibbelige Dinge. Daher fädelt sie gerne einfache Kinderhaargummis auf den Stiel eines Kochlöffels auf.

Als sie noch etwas kleiner war, habe ich ihr Rosinen in einem Stapel Becher vom Möbelschweden versteckt, wenn ich etwas Dringendes in Ruhe erledigen wollte. Damit war sie eine Weile beschäftigt.

Ein Hit ist (zu jeder Jahreszeit) eine Packung Plastik-Weihnachtskugeln vom selben Anbieter. Was man damit alles machen kann: Ausräumen, einräumen, herumrollen, im Zimmer verstreuen…

Falls ihr – wie ich gerade 😉 – mal keine Zeit zum Basteln habt und trotzdem für Abwechslung im Spielalltag sorgen möchtet, bieten viele Alltagsgegenstände mit etwas Kreativität eine nette Alternative.

Weitere Ideen:

Kleinkinder sind Team Player

Manchmal – oder auch öfters 😉 – hat man als Eltern ja das Gefühl, einen kleinen Egoisten großzuziehen. Wenn es darauf ankommt, sind aber bereits kleine Kinder richtige Team Player, wie Forscher der Universität in Durham feststellten. Sie ließen Drei- und Vierjährige eine spezielle Box öffnen, wozu drei aufeinander aufbauenden Schritte nötig waren. Für jeden Schritt waren zwei Aktionen parallel auszuführen, um schließlich an die Leckereien in der Box zu kommen.

In fünf von acht Kindergruppen gab es jeweils mindestens zwei Kinder, die die Box öffnen konnten. Die Kinder gingen dabei gemeinschaftlich vor und unterstützen sich, machten Handlungen nach und gaben sich Anweisungen. Und, liebe Eltern, aufgepasst: Zudem gab es in den Gruppen 215 altruistische Ereignisse, wie z.B die Weitergabe von Belohnungen. Weitere Informationen zur Studie findet ihr hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls euren Kleinen die Studie aber völlig egal ist und sie partout das Spielzeugauto/ die Schaukel/ den Schoß der Oma nicht mit anderen Kindern teilen möchten, hilft vielleicht folgender Trick: Sie sollen sich abwechseln. Leon darf einmal rutschen, dann Sarah, dann wieder Leon. Lisa darf die Puppe eine Minute halten, während sie Mia ihren Hasen gibt, dann bekommt sie wieder die Puppe. Auch wenn die Kleinen natürlich noch nicht wissen, wie lange eine Minute ist, so kappieren sie schnell, dass sie bald wieder an der Reihe sind. Bei uns im Freundeskreis funktioniert diese Methode sehr gut.

DIY Dienstag: Fähnchen selbermachen

Die Elfe war vor Kurzem auf ihrem ersten „Hello Kitty“-Geburtstag eingeladen – ja, da hat eine Marketingabteilung ganze Arbeit geleistet, wenn selbst Zweijährige schon auf die weiße Katze stehen. Die Mutter des Geburtstagskinds hatte keine passenden Fähnchen gefunden und kurzer Hand welche selbst gemacht. Die Idee fand ich echt einfach und gut, daher möchte ich sie euch gerne vorstellen. Wer weiß, vielleicht plant ihr ja in Kürze eine „Mickey Mouse“-, „Cars-“ oder „Thomas, die Lokomotive“-Party und steht vor dem gleichen Problem. 😉 Sie sehen aber sicherlich auch „ungebrandet“ gut aus.

Für die selbstgemachten Fähnchen benötigt ihr:

  • Servietten mit eurem Wunschmotiv
  • Bambus-Stöcke oder ähnliches (wie sie z.B. zum Blumen anbinden genutzt werden)

Einfach den Bambus-Stock auf die gewünschte Länge zusägen und die Serviette dran festkleben.

Magische Extra-Tipps:

  • Die Fähnchen wurden übrigens genutzt, um bei lustigen Liedern fröhlich mitzuwedeln. Das fanden die Kleinen super!
  • Aber auch als Deko machen Fähnchen was her.

Ostereier anmalen mit Kleinkindern

Auch wenn sie im letzten Jahr schon fleißig Eier gesucht hat, wird die Elfe Ostern in diesem Jahr das erste Mal bewußt erleben. Mit einer alten Tradition wollte ich sie darauf einstimmen: Dem Ostereier-Bemalen.

Die Eier haben ich extra schön hat gekocht, damit sie das Bemalen auch überstehen. 😉 Zum Anmalen haben wir selbstgemachte Fingerfarbe verwendet, das hat super geklappt und der Elfe echt Spaß gemacht.

Jetzt kann der Osterhase kommen! Die Ostereier werden auch im crealopee-Spezial Ostern & Frühling verlinkt.

Selbstgemachte Fingerfarbe

Ich habe ja schon berichtet, dass die Elfe sehr gerne malt und bastelt. Daher haben wir vor ein paar Tagen Fingerfarbe selbst gemacht. Wie immer sollte es kindersicher sein, d.h. zur Not auch abgeschleckt werden können.

Für die selbstgemachte Fingerfarbe benötigt ihr:

Einfach die Maisstärke mit Wasser verrühren und kurz aufkochen, bis die Konstistenz dickflüssiger wird, eben wie Fingerfarbe. Die Masse wird etwas glibrig. Abkühlen lassen. Dann in Portionen unterteilen und die gewünschte Farbe zugeben, umrühren – fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Die Fingerfarbe bekommt beim Trocknen einen seidigen Glanz. Allerdings zieht sich das Papier dabei etwas zusammen. Aber wir haben die Farbe ja eigentlich auch nicht für Papier, sondern für etwas ganz anderes gemacht. Für was? Wir haben damit Ostereier angemalt.

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