Reisbilder rieseln

Heute haben die Elfe und ich mit buntem Reis und Gummibärchen-Kleber Reisbilder gerieselt:

Die Elfe hat einfach drauflos gebastelt und ein ganz kreatives, abstraktes Kunstwerk kreiert. Mit etwas größeren Kindern oder wenn ihr ein Geschenk basteln möchtet, einfach eine Form aufmalen, den Kleber nur dort auftragen (lassen) und den Reis in der gewünschten Farbe aufstreuen (lassen).

Magischer Extra-Tipp:

  • Natürlich kann man die Bilder auch mit verschiedenen Körnersorten machen, das gibt auf natürliche Weise eine Bild mit unterschiedlichen Strukturen.

DIY Dienstag: Maracas – shake it baby!

Heute wird es wieder musikalisch beim DIY Dienstag. Denn die Elfe liebt es zu singen. Hoch im Kurs steht gerade (im exakten Wortlaut): „Schaf, Kindlein, Schaf… Vater hüt´ die Schaf… Mutter Bäumelein, fällt herab ein Däumelein, Schaf, Kindlein, Schaf.“ Nun gut, dazu braucht man nicht unbedingt eine Untermalung mit Maracas, aber sie hat ja auch fetzigere Lieder darauf (auch wenn diese nicht ganz so lustig klingen). Daher habe ich dieses Mal selbstgemachte Rumba-Rasseln für euch.

Für die selbstgemachten Maracas benötigt ihr:

  • 2 Kinderüberraschungsei-Hülsen
  • Reis, Linsen, Mais oder ähnliches für die Füllung
  • 4 Plastiklöffel
  • Buntes Klebeband, Textilklebeband, Wasi Tape, Masking Tape oder ähnliches

Und so geht´s:

Den Reis in die Ü-Eier füllen, diese dann zwischen 2 Löffel klemmen. Am oberen Ende die Löffel mit etwas Klebeband fixieren. Dann die Löffel am besten mit einzelnen Lagen Klebeband zusammenkleben bis alles bedeckt ist. Das geht einfacher als wenn ihr das Klebeband am Stück lasst. Das Band seitlich immer wieder leicht einschneiden, damit es schöner anliegt beim Festkleben. Am Schluss mit Masking Tape verzieren. Das war´s schon! Pro Rassel braucht ihr ca. 10 Minuten.

Ich habe die Rumba-Rasseln mit Textilklebeband verschönert und dabei festgestellt, dass dieses sich viel schöner der runden Form anpasst, als das störrische Klebeband, das ich als Grundfläche benutzt habe. Wenn ihr für die Maracas ausschließlich das Textilklebeband verwendet, werden sie also gleichmäßiger.

Für Babys könnt ihr mit Kinderüberraschungseiern folgende Rasseln basteln. Falls ihr Interesse an anderen Upcycling-Ideen habt, dann schaut doch mal bei Nina vorbei.

Magischer Extra-Tipp:

  • Schön ist es auch, wenn ihr für die Rasseln eure Kinder einfach weißes Tape bunt anmalen lasst, wie hier, wo ich auch die Idee gefunden habe.

Achtung: Ertrinken sieht nicht wie Ertrinken aus!

Ich bin auf folgenden Artikel des Nordseeportals gestoßen und bin ziemlich erschrocken, da ich die dort beschriebenen Anzeichen für das Ertrinken nicht kannte. Ich hätte beim Thema Ertrinken eher an wildes Armrudern á la Baywatch gedacht, als an das sang- und klanglose Untergehen. Wenn man aber mal darüber nachdenkt, macht zweiteres natürlich mehr Sinn. Da es wahrscheinlich vielen so wie mir geht, komme ich gerne der Bitte des Nordseeportals nach und veröffentliche den Artikel hier ebenfalls:

Hinweise auf Ertrinken

Was Sie über das Ertrinken wissen sollten, um die Gefahr rechtzeitig zu erkennen

In Deutschland sterben jährlich mehr als 400 Menschen durch Ertrinken. Das Erschreckende hierbei ist, dass die Betroffenen in vielen Fällen von anderen Badegästen beobachtet werden – aber nicht, weil Sie ratlos sind, sondern weil Sie die Situation falsch einschätzen und keine Ahnung haben, dass sich diese Person gerade in einer lebensgefährlichen Situation befindet. Denn entgegen der Annahme, dass ertrinkende Personen durch lautes Geschrei und Gewinke auf sich aufmerksam machen wollen, passiert genau das Gegenteil: Ertrinken sieht nicht nach Ertrinken aus! Kein panisches Gestrampel, keine Schreie.

Mario Vittone, Rettungshubschrauberpilot und Rettungsschwimmer der U.S. Coast Guard, kann auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken und hat schon unzähligen Menschen das Leben gerettet. In seinem Artikel Drowning Doesn´t Look Like Drowning schildert er das Phänomen des Ertrinkens und hat damit für viel Aufsehen gesorgt.

Der nachfolgende Artikel ist eine Übersetzung aus dem Original.

Der leise Tod des Ertrinkens

Als der Kapitän voll bekleidet von Board sprang und durch das Wasser lief, irritierte er die anderen Badegäste, die im Wasser schwammen. “Nicht, dass er jetzt denkt, du ertrinkst”, sagte der Mann zu seiner Frau, da sie sich kurze Zeit zuvor mit Wasser bespritzt und geschrien hatten. “Was macht er hier?!”, fragte die Frau leicht gereizt ihren Mann. “Es geht uns gut!”, rief der Mann dem Kapitän zu. Aber der Kapitän ließ sich nicht aufhalten. Er schwamm unnachgiebig an dem Pärchen vorbei und schrie nur kurz “Weg da!”. Denn direkt hinter ihnen, nur wenige Meter entfernt, war die neunjährige Tochter gerade dabei zu ertrinken. Der Kapitän kam in allerletzter Sekunde. Das Mädchen fing an zu weinen und schluchzte: “Papa!”.

Woher wusste der Kapitän aus so vielen Metern Entfernung, dass die Tochter gerade dabei war zu ertrinken und sowohl Mutter als auch Vater dies aus weniger als drei Metern nicht erkennen konnten?

Der Kapitän ist ein ehemaliger Rettungsschwimmer der Küstenwache und hat durch eine fachliche Ausbildung gelernt, die Gefahren des Ertrinkens rechtzeitig zu erkennen. Und nein, wenn jemand ertrinkt, dann wird nicht, wie es oft im Fernsehen gezeigt wird, wild geschrien und gewunken.

Sie sollten sicherstellen, dass Sie die Anzeichen des Ertrinkens erkennen. Denn bis die neunjährige Tochter mit letzter Kraft “Papa” sagte, hatte sie nicht einen Ton von sich gegeben. Das Ertrinken ist fast immer ein ruhiger und wortloser Vorgang. In der Realität wird selten gewunken, geschrien oder wie wild gestrampelt.

Das, was Menschen tun, um tatsächliches oder vermeintliches Ertrinken zu verhindern, hat Dr. Francesco A. Pia die instinktive Reaktion (The Instinctive Drowning Response) genannt. Es gibt kein Geschrei, kein Gespritze und kein Gewinke. Überdenken Sie Folgendes: Der Tod durch Ertrinken ist der zweithäufigste Unfalltod (nach Verkehrsunfällen) bei Kindern bis zu einem Alter von 15 Jahren. Auch im nächsten Jahr werden wieder Kinder ertrinken. Etwa die Hälfte wird in einer Entfernung von nicht mehr als 20 Metern von einem Elternteil ertrinken. Und in 10% dieser Fälle wird ein Erwachsener sogar zusehen und keine Ahnung davon haben, was da gerade geschieht. Ertrinken sieht nicht aus wie Ertrinken!

Auf folgende Anzeichen müssen Sie beim Baden achten

Dr. Pia erläuterte die instinktive Reaktion auf das Ertrinken in einem Artikel im Coast Guard´s On Scene Magazine:

1. In den meisten Fällen sind ertrinkende Menschen physiologisch nicht dazu fähig, Hilfe zu rufen. Da das Atmungssystem auf das Atmen ausgelegt ist und die Sprache die zweite/überlagerte Funktion darstellt, muss zunächst die Atmung sichergestellt werden, bevor die Sprachfunktion stattfinden kann.

2. Da sich der Mund beim Ertrinken unter der Wasseroberfläche befindet und nur kurzeitig wieder aus dem Wasser auftaucht, ist die Zeit für das Ausatmen, Einatmen und für einen Hilferuf zu kurz. Sobald sich der Mund einer ertrinkenden Person über der Wasseroberfläche befindet, wird schnell ausgeatmet und wieder eingeatmet, bevor der Kopf wieder unter Wasser abtaucht.

3. Ein herbeiwinken ist nicht möglich. Die Arme werden instinktiv seitlich ausgestreckt und von oben auf die Wasseroberfläche gedrückt. Diese Schutzfunktion soll den Körper über der Wasseroberfläche halten, um weiter Atmen zu können.

4. Eine bewusste Steuerung der Arme ist bei einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken nicht möglich. Ertrinkende Menschen sind aus physiologischer Sicht nicht dazu fähig, das Ertrinken durch bewusste und gesteuerte Bewegungen abzuwenden. Ein Winken nach Hilfe ist also nicht möglich.

5. Während der Dauer des Ertrinkens befindet sich der Körper aufrecht im Wasser. In der Regel können sich Ertrinkende nur 20 bis 60 Sekunden an der Wasseroberfläche halten, bevor sie untergehen. Nicht viel Zeit für einen Rettungsschwimmer.

Selbstverständlich befindet sich eine Person, die schreiend und winkend um Hilfe ruft, in einer ernsthaften Situation. Anders als beim tatsächlichen Ertrinken, können sich die betroffenen Personen an Ihrer eigenen Rettung beteiligen und z.B. nach Rettungsleinen oder -ringen greifen. Dieser Zustand wird als Wassernotsituation bezeichnet. Eine Wassernotsituation muss nicht zwangsläufig vor einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken auftreten.

Weitere wichtige Anzeichen des Ertrinkens

Sie sollten unbedingt auf folgende Anzeichen des Ertrinkens achten:

* Der Kopf ist nach hinten geneigt und unter Wasser. Der Mund befindet sich auf einer Höhe mit der Wasseroberfläche

* Die Augen sind glasig und leer

* Die Augen sind geschlossen

* Die Haaren hängen vor Stirn und/oder den Augen

* Der Körper befindet sich vertikal im Wasser – die Beine werden nicht bewegt

* Der Ertrinkende beschleunigt die Atmung und kämpft nach Luft

* Die betroffene Person unternimmt den Versuch zu schwimmen, kommt aber nicht voran

* Es wird versucht sich auf den Rücken zu drehen.

* Die Person tritt ins Wasser und schaut nach oben, als ob sie eine unsichtbare Leiter hinaufklettern wollte.

* Ergänzung aus Kommentar (s.u.): Wenn ein kleines Kind erschrickt, weil es z.B. vom Beckenrand ins kalte Wasser geschubst wird, kann es durch eine Überreizung der Nerven zu einer spontanen Bewußtlosigkeit kommen. Diese wird durch einen Atemreflex unterbrochen. Wenn das Kind dabei aber im Wasser ist, kann es dadurch ertrinken, ohne dass es dabei sichtbare Bewegungen macht.

Sollte also ein Rettungsschwimmer plötzlich ins Wasser laufen und es sieht für Sie so aus, als wäre alles in Ordnung, dann täuschen Sie sich nicht. Der einfachste Hinweis des Ertrinkens wirkt nicht immer so, als würde jemand ertrinken. Seien Sie also vorsichtig. Wenn Sie sicher gehen wollen, dann fragen Sie die betreffende Person: “Geht es dir gut? Brauchst du Hilfe?”. Erhalten Sie eine Antwort, dann scheint es der Person wirklich gut zu gehen. Wenn nicht, dann bleiben Ihnen nur wenige Sekunden, um ihn zu retten.

Und noch ein Hinweis für alle Eltern: Kinder, die im Wasser spielen, sind laut und machen Lärm. Sollte es still werden, dann müssen Sie nachschauen, weshalb.

Hier findet ihr das Nordseeportal mit dem Artikel über Ertrinken.

Und bitte lest auch diesen Artikel zum sekundären Ertrinken. Denn auch wenn man nach einem Badeunfall erst mal den Eindruck hat, dem Verunglückten ist nichts passiert, können Probleme oder gar der Tod noch viele Stunden später eintreten.

Wichtige Hinweise zum ähnlichen Thema Ersticken gibt es auf diesem Blog.

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Wie erkannt man, dass jemand ertrinkt? Diese Zeichen muss man erkennen.

Praxis-Test: CARES Kinderrückhaltesystem für sicheres Fliegen

Laut TÜV Rheinland sind 90% aller Flugunglücke für Erwachsene überlebbar. Leider gilt dies für (Klein-)kinder nicht, da diese im Flugzeug oft keinen eigenen Sitzplatz haben und auch sonst nicht angemessen gesichert sind. Notlandungen, die für Erwachsene glimpflich verlaufen, können daher für Kinder tödlich enden. Auch Turbulenzen können gefährlich sein.

Von Deutschland aus reisen Kinder unter 2 Jahren i.d.R. auf dem Schoß eines Elternteils und werden mit einem Loop-Belt gesichert. Das ist ein Schlaufen-Beckengut, der in den Beckengurt der Eltern eingehängt wird. Studien der australischen, US-amerikanischen, kanadischen und deutschen Luftfahrtbehörden sowie des TÜV Rheinlands haben jedoch gezeigt, dass dies lebensgefährlich sein kann. Die Eltern können bei einer Notlandung ihre Kinder durch ihr Gewicht zerquetschen. Daher sind die Loop-Belts in Amerika auch verboten.

Auf einen Gurt zu verzichten, ist aber auch keine Lösung: Zum einen ist dies in Deutschland verboten und zum anderen durch die enormen Kräfte von bis zu 16 g, die in der Kabine in einer Notsituation wirken können, auch extrem gefährlich. Das Kind wird quasi zum „Geschoss“.

Weitere Infos hierzu findet ihr beim TÜV Rheinland.

Neben einem eigenen Sitzplatz ist es daher sehr wichtig, euer Kind durch ein gutes Kinderrückhaltesytem richtig zu sichern. Wir haben auf unseren letzten Flügen das  CARES Kinderrückhaltesystem* getestet und sind davon wirklich begeistert. Das Gurtsystem ist für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren geeignet. (Die Kleinen müssen bereits selbständig sitzen können). Das Gewicht der Kinder darf zwischen 10 und 20 kg liegen und es kann bis zu einer Körpergröße von 1 Meter eingesetzt werden.

Das CARES Kinderrückhaltesystem ist ein Gurtsystem, das in Verbindung mit dem Beckengurt des Flugzeuges verwendet wird. Der Gurt wird an der Rückenlehne des Flugzeugsitzes befestigt und an zwei Stellen durch Schlaufen mit dem Beckengurt des Sitzes verbunden. So macht es aus dem regulären Flugzeuggurt einen sicheren 4-Punkt- bzw. „Hosenträger“-Gurt. Das Kind ist also bei Start, Landung und während Turbulenzen fest mit dem Sitz verbunden und dadurch viel sicherer. Nicht umsonst kommt das „Hosenträger“-Gurtsystem bei den Autokindersitzen und in Rennautos zum Einsatz.

Die Installation des Gurtes ist sehr einfach und schnell erledigt. Man klappt das Tischchen des hinteren Sitznachbarn herunter, streift den Gurt über die Sitzlehne und zieht ihn fest. Anschließend verbindet man das CARES Kinderrückhaltesystem an zwei Stellen mit den zwei Teilen des Beckengurts des Sitzes. Dieser wird dann vor dem Kind geschlossen. Auf Brusthöhe verfügt das Gurtsystem über eine weitere Schnalle, die vor der Brust des Kindes geschlossen wird und gewährleistet, dass der „Hosenträger-„Gurt in der richtigen Position bleibt.

Wir haben das CARES Kinderrückhaltesystem in verschieden Flugzeugen verwendet und es war jeweils ganz schnell installiert. Die Elfe hat sich ohne Probleme damit anschnallen lassen und sich darin wohlgefühlt. Auf einem Flug ist sie kurz vor der Landung sogar darin eingeschlafen. Wir hatten recht ruhige Flüge und nur ein Mal leichte Turbulenzen, aber bereits hier war ich froh, dass die Elfe gut angeschnallt war.

Das Gurtsystem wiegt ca. 500 gr. und lässt sich klein zusammenfalten. Es kommt mit einem kleinen Transportbeutel. Es liegen eine englische Anleitung und eine englische Instruktions-CD bei sowie eine sehr verständliche, bebilderte deutsche Kurzanleitung bei, die zur richtigen Installation völlig ausreichend ist. Das System macht einen hochwertigen Eindruck und wird von AmSafe hergestellt, dem weltgrößten Hersteller von Flugzeuggurten.

Auf diesem Blog findet ihr zudem weitere Tipps und Tricks, wir ihr das Fliegen mit Baby und das Fliegen mit Kleinkind am einfachsten und bequemsten gestaltet.

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Bunte Nudelketten

Die Elfe gibt zur Zeit am liebsten die feine Dame. Handtäschchen, Sonnenbrille und Hut sind ein Muss, am liebsten trägt sie dazu auch noch meine hochhackigen Schuhe. 😉 Natürlich darf da auch eine Kette nicht fehlen. Also dachte ich, soll sie sich doch selbst eine machen. Schließlich habe ich als Kind auch bereits Nudelketten aufgefädelt. Damals haben wir die Nudeln noch von Hand bemalt, ich habe dieses Mal eine Variante mit gefärbten Nudeln ausprobiert.

Für die gefärbten Nudeln benötigt ihr:

  • Nudeln mit einem großen Loch zum Auffädeln, z.B. Rigatoni
  • Lebensmittelfarbe
  • Essig

Zum Ketten machen zusätzlich:

  • Wollfaden oder besser: elastisches Band
  • Stäbchen zum einfacheren Auffädeln (ich habe ein Stück eines Luftballonstabes genommen, es geht auch ein dünner Strohhalm oder ähnliches)

Und so geht´s:

Die Nudeln mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe und einem Eßlöffel Essig in eine Zipper-Tüte geben und kräftig durchkneten bis die Farbe schön verteilt ist. Dann auf einem Teller ausbreiten und ein paar Stunden trocknen lassen. Schon kann gefädelt werden: Ich habe ein Stück eines Luftballonstabes abgeschnitten und den Faden mit Tesafilm daran befestigt, damit die Elfe es mit dem Auffädeln leichter hat. Die erste Nudel am besten festbinden, damit nicht alles unten wieder herausrutscht.

Den meisten Spaß hatte die Elfe mit dem Sortieren der Nudeln. Sie hat zwar auch etwas gefädelt, aber da hatte sie nicht so die Geduld. Sie ist wohl noch etwas jung, wahrscheinlich ist das Auffädeln eher was für Kindergartenkinder.

Die Enfärbe-Idee ist von hier. Allerdings finde ich, dass die Nudeln etwas nach Essig riechen, vielleicht ist das Anmalen doch eine bessere Lösung.

Generell kann es gefählich sein, wenn kleine Kinder beim Spielen Ketten tragen. Sie könnten sich damit strangulieren. Ein elastisches Band ist besser, bietet aber auch keine absolute Sicherheit.

Magische Extra-Tipps:

  • Falls ihr euch das Einfärben sparen möchtet, kauft doch einfach Tricolore-Pasta.
  • Etwas größere Kinder finden es sicherlich auch interessant, wenn ihr verschiedene Nudelformen (mit Loch in der Mitte) anbietet.

Was man mit Nudeln sonst noch basteln kann, seht ihr hier.

Wie das Nachtfläschchen abgewöhnen?

Ich glaube, ich habe schon berichtet, dass unsere Elfe im ersten Lebensjahr eine recht gute Schläferin war. Komischerweise war bei uns das zweite Lebensjahr in Punkto Schlafen schwieriger.

Nachdem sie bereits regelmäßig 10 – 12 Stunden pro Nacht durchgeschlafen hatte, gab es auf einmal Phasen, in denen sie nachts ein- oder mehrmals ein Fläschchen wollte. Das hatte meist damit begonnen, dass sie krank war und daher nachts aufwachte und weinte. Da ich bei Fieber immer Angst hatte, dass sie nicht genug Flüssigkeit bekommt, habe ich ich dann ein Fläschchen gemacht. Das fand sie auch super, hat es komplett leer getrunken und ist dann ohne Murren sofort wieder eingeschlafen. Allerdings fand sie die zusätzliche nächtliche Verpflegung so klasse, dass sie das auch beibehalten wollte, als sie wieder gesund war und daher immer noch nachts aufwachte und nach dem Fläschchen verlangte. Nachdem ich das eine ganze Weile brav mitgemacht habe, ist mir folgender Tipp untergekommen:

Um Kleinkindern die Flasche nachts abzugewöhnen, verdünnt man die Milch Nacht für Nacht einfach immer weiter mit Wasser. Nach einigen Tagen gibt man dann nur noch pures Wasser gegen den Durst, oft ist es dann so, dass die Kleinen bald nicht mehr nachts aufwachen.

Bei der Elfe hat das meist auch funktioniert. Als wir dann beim Wasser angekommen waren, hat sie i.d.R. auch bald wieder durchgeschlafen – zumindest bis zur nächsten Krankheit, wenn das Spiel wieder von vorne los ging. 😉

Natürlich sollte man diesen Trick erst anwenden, wenn das Kind nachts tatsächlich keine Nahrung mehr benötigt. Gerade bei kleinen Babys, die nur Fläschchen bekommen, ist es wichtig, dass man sich an die Dosierangaben auf den Milchpulverdosen hält. Sonst haben die Kleinen durch das viele Wasser im Bauch keinen Hunger mehr und bekommen zu wenig Nahrung.

Tipps zum Einschlafen findet ihr hier und hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Als wir gerade mal wieder in einer Mehrere-Fläschchen-die-Nacht-Phase waren, hatte ich das Problem mit unserer Kinderärztin besprochen. Sie hat darauf hingewiesen, dass kleine Kinder nicht mehr als 300 ml Kuhmilch pro Tag zu sich nehmen sollten, da das enthaltene Eiweiß die Nieren sonst zu stark belastet. Bei den 300 ml sind Milchprodukte wie Joghurt oder Käse bereits mit eingerechnet. Daher fand sie auch die Verdünnungsmethode gut. Generell hat sie aus diesem Grund auch dazu geraten (insbesondere zwischen 12 und 18 Monaten) lieber spezielle Kindermilch statt Kuhmilch zu geben, wie sie von einigen Babynahrungsherstellern angeboten wird.

DIY Dienstag: Selbstgemachte Jonglierbälle

Naja, jonglieren kann die Elfe natürlich noch nicht, aber sie findet alle Bälle super, ob groß oder klein, ob bunt oder einfarbig, ob rund oder eiförmig… Ab sofort kann sie damit üben: 😉

Für die selbstgemachten Jonglierbälle benötigt ihr:

  • Luftballons
  • Stoffreste, altes T-Shirt, Füllwolle oder ähnliches

Und so geht´s:

Einfach vom ersten Luftballon den „Zipfel“ zum Aufblasen abschneiden, so dass nur noch der runde Ballon übrig ist. Ich habe dann ein altes T-Shirt in Streifen gerissen, einen Knödel geformt und den Ballon damit befüllt. Für einen Ball habe ich ca. 1/2 T-Shirt genommen. Das kann man variieren, je nachdem wie groß man den Ball haben möchte. In dieser Größe eignet er sich aber gut zum Jonglieren. Insbesondere, da die Bälle durch das Gummi gut in der Hand liegen. Danach einfach nochmals in Form knautschen, bei zwei oder mehr weiteren Ballons wieder den „Zipfel“ und gegebenenfalls auch das andere Ende abschneiden und über den Ball ziehen. Ein Ball ist in ca. fünf Minuten gemacht.

Bitte kleine Kinder nur unter Aufsicht mit den Bällen spielen lassen. Falls sich einer der Luftballons löst, besteht Erstickungsgefahr.

Magischer Extra-Tipp:

  • Besonders toll findet die Elfe, dass die Bälle auch schwimmen und sie sie mit ins Plantschbecken nehmen kann.

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Anleitung für Jonglierbälle aus Luftballons und Stoffresten

Rituale zum sanften Einschlummern

„Das Baby sucht Zusammenhänge zwischen Ursache und Wirkung. Es ist ein Grundbedürfnis jedes Babys, Regelmäßigkeiten zu entdecken“, erklärt Hamburger Diplom-Psychologin Renate Barth hier.

Unsere Elfe war eigentlich ein ziemlich entspanntes Baby. Während ich von anderen Müttern gehört habe, dass ihre Kleinen völlig durcheinander kamen, wenn nur eine Klitzekleinigkeit in ihrem Tagesablauf anders war als sonst, blieb unsere Elfe immer sehr gelassen. Trotzdem haben wir gerade für das Zubettgehen kleine Rituale eingeführt:

Als Baby war das die Spieluhr. Die kannte sie schon aus dem Bauch, auf den ich diese gegen Ende der Schwangerschaft abends öfters gelegt habe. Ich hatte nämlich gehört, dass man damit die Kinder schon an eine Melodie zum Einschlafen gewöhnen kann. Auch wenn ich mir dabei manchmal etwas albern vorkam, war ich doch ganz froh, es gemacht zu haben. Als die Elfe nämlich im Brutkasten war, dürfen wir die Spieluhr außen hinhängen und sie ihr vorspielen. Das hat wohl auch die eine oder andere Schwester ab und zu zur Beruhigung gemacht. So hatte sie etwas Vertrautes bei sich.

Als sie etwas größer war, haben wir angefangen nach dem Umziehen und Zähneputzen mit ihr Bücher anzuschauen und ihr im Bett noch etwas vorzusingen. Wenn der Papa schon von der Arbeit da ist, ist er beim Lesen auch immer mit von der Partie. Das genießt sie dann besonders.

Magischer Extra-Tipp:

  • Was man vermeiden sollte, ist „ungeschickte“ Rituale einzuführen wie z.B. mit dem Auto um dem Block zu fahren, den Staubsauger anzumachen und was man sonst alles noch so hört. Damit tut man sich keinen Gefallen. Ich habe mal irgendwo Folgendes gelesen: Wenn ein Kind z.B. auf dem Arm der Eltern einschläft und es nachts in seinem Bettchen aufwacht, stellt es fest, dass etwas anders ist als beim Einschlafen. Also stimmt für es etwas nicht. Daher fängt es an zu weinen und möchte wieder auf den Arm. Ich finde das sehr einleuchtend (auch wenn es sicherlich oft schwer ist, hier eine optimale Lösung zu finden). Natürlich soll das Kind sich in erster Linie wohl und behütet fühlen. Ein Kind alleine im Bett weinen zu lassen ist für mich überhaupt gar keine Option.
  • Eine Idee, wie man etwas größere Kinder dazu hinführen kann, alleine einzuschlafen, ist das Küsschenspiel.

DIY Dienstag: Farfalle aus Filz

Die Elfe hat gerade zwei Vorlieben: Nudeln und selbst kochen. Daher habe ich ihr Farfalle aus Filz gemacht, dann kann sie ihre Nudeln künftig in ihrer kleinen Küche selbst zubereiten.

Für die Farfalle aus Filz benötigt ihr:

  • Filz
  • Nadel und Faden

Und so geht´s:

Den Filz in 4 cm x 2,5 cm große Stücke schneiden. Diese 3 x falten, so dass sie wie eine kleine Schleife aussehen. Dann mit doppeltem Faden einen Stich durch die Mitte der Nudel machen und wieder zurück. Dort mit der Nadel unter dem Knoten durch, anziehen und die Enden verknoten. Fertig ist die Farfalle.

Die Idee habe ich hier gefunden.

Magische Extra-Tipps:

  • Sehr schön sieht es aus, wenn ihr die Enden der Farfalle mit einer Zickzack-Schere schneidet.
  • Bunter wird´s, wenn ihr auch rote und grüne Nudeln macht, also praktisch Tricolore.

Und zum Nachtisch gibt es Erdbeeren aus Filz. Und morgen dann diese selbstgemachten Kartoffeln.

Fliegen mit Kleinkind

Letzte Woche habe ich einen Artikel zum Fliegen mit Baby veröffentlicht. Hier ein paar zusätzliche Tipps, wie ihr euch das Fliegen mit Kleinkind so angenehm wie möglich gestaltet.

Vorbereitung:

  • Für Kinder ab 2 Jahren müsst ihr einen eigenen Sitzplatz buchen. Dies gilt übrigens auch, wenn euer Kind erst zwischen Hin- und Rückflug 2 Jahre alt wird. Dafür fallen ca. 80 % des Erwachsenen-Ticketpreises an.
  • Die Kleinkinder haben dann meist die gleiche Freigepäckmenge wie ein Erwachsener. Infos dazu findet ihr auf der Website eurer Fluglinie. I.d.R. sind zusätzlich ein Faltbuggy und ein Autokindersitz frei.
  • Bei vielen Fluggesellschaften kann ein Kids Menü bestellt werden. Dies hat auch den Vorteil, dass die Spezialmenüs meist zuerst gebracht werden. Eure Kleinen müssen dann nicht so lange auf ihr Essen warten. Schaut auf der Website der Fluggesellschaft nach, wie viele Tage vor Abflug dieses spätestens bestellt werden muss.

Packliste für das Handgepäck:

  • Zur Grundausstattung gehören ein extra Jäckchen/Strümpfe etc. für das kalte Flugzeug, ein paar Snacks wie Kekse, Obst, Rosinen, Salzstangen oder was euer Kind gerne mag für die Zeiten zwischen dem Service, etwas zu Trinken, genügend Windeln und Feuchttücher, Schlaf-/Kuscheltier, ggf. Schnuller, ggf. benötigte Medikamente/Nasentropfen.
  • Für die Unterhaltung an Bord am besten vor dem Flug ein paar neue, günstige Spielzeuge (z.B. aus dem 1-Euro-Laden) besorgen, die auch verloren gehen dürfen. Neues ist immer interessant. Ebenso neue Pixi-Bücher, Buntstifte und ein paar Bögen Papier, Aufkleber, Zaubertücher* und sonstige leichte Spielsachen. Einem selbstgemachten Magnetspiel erspart hoffentlich häufiges Bücken nach Spielzeug.
  • Auch wenn ihr euer Kind sonst nicht mit eurem Sartphone oder Tablet-PC spielen lasst, bieten spezielle Apps für Kleinkinder eine gute Unterhaltung beim Fliegen. Also vorher mal stöbern, was ihr aufspielen möchtet. Die Elfe könnte z.B. stundenlang Photos und Videos von sich selbst ansehen. (Allerdings müsst ihr dann auch künftig damit leben, dass euer Kind mit eurem Smartphone spielen möchte, sobald es in sein Sichtfeld gelangt.)

Auf dem Flughafen:

  • Seit die Elfe schwerer ist, nehme ich immer den Falt-Buggy mit bis ans Flugzeug und als Handgepäck einen Rucksack.
  • Falls ihr keinen Buggy mit bis zum Flugzeug nehmen möchtet, ist der TRUNKI Kinderkoffer* eine Alternative für euch. Dieser Hartschalenkoffer bietet sich als Sitzgelegenheit für die Kleinen beim Warten an. Etwas größere Kinder, die sich festhalten können, könnt ihr damit sogar über den Flughafen ziehen.
  • Auf manchen Flughäfen gibt es einen Kinderspielplatz. Am besten vorher im Internet erkundigen, falls ihr einen längeren Zwischenstopp habt.
  • Obwohl Eltern mit Kindern meist zuerst einsteigen dürfen, empfiehlt es sich, mit sehr agilen Kindern möglichst spät einzusteigen und sie sich am Flughafen noch etwas auspowern zu lassen.

Sicherheit im Flugzeug:

  • Für Kleinkinder stehen im Flugzeug auch nur die normalen Bauchgurte zur Verfügung. Viel sicherer reisen eure Kleinen mit zusätzlichen Sicherungs-systemen. Mittlerweile gibt es diese auch in Deutschland zu kaufen:
    CARES Kinderrückhaltesystem:* 4-Punkt-Gurtsystem, das zusammen mit dem Bauchgurt des Flugzeuges verwendet wird. Es ist leicht und platzsparend zu transportieren und für Kinder zwischen 1 und 4 Jahren gedacht (10 bis 20 kg Körpergewicht und max. 1 Meter Körpergröße).
    LUFTIKID: Ein aufblasbares System, ähnlich einem Airbag, für Kinder zwischen 9 Monaten und 7 Jahren. Dieses kann laut Anbieter sowohl im Flugzeug als auch im Auto (z.B. dem Mietwagen am Urlaubsort) oder Bus (mit Sicherheitsgurt) verwendet werden.
    – Autokindersitz mit Flugzulassung: Welche Sitze eine Flugzulassung haben, erfahrt ihr bei den Herstellern.

Ich hoffe, die Tipps tragen zu einem entspannten Flug für euch bei. Falls es euer erster Flug mit Kind ist, empfehle ich euch, auch den Artikel „Fliegen mit Baby“ zu lesen, da der ein oder andere Tipp dort für euch auch noch relevant ist.

Ich – und sicherlich auch andere Leser – würde mich freuen, wenn ihr euer Erfahrungen und Tipps rund um das Fliegen mit Kleinkindern hier als Kommentar ergänzt.

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Stressfrei in den Urlaub fliegen mit Kleinkind oder Kind

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