Getrocknete Apfelringe

Wir hatten in den ersten zwei Lebensjahren der Elfe versucht, Industriezucker in ihrer Nahrung so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest einzudämmen. So lange die Kinder nicht an Süßkram gewöhnt sind, schmeckt ihnen z.B. auch Naturjoghurt prima. Als „Süßigkeiten“ hat sie beispielsweise Rosinen und kleingeschnittene getrocknete Apfelringe bekommen. Beides liebt sie heute noch. Bei den Rosinen achte ich auf Bio-Ware, da Trauben sehr stark gespritzt werden und ich ihr auch nichts Geschwefeltes geben wollte. Die Apfelringe stammen zumeist aus der Eigenproduktion der Elfen-Oma.

Getrocknete Apfelringe selbst herzustellen ist sehr einfach. Außerdem kann man im Herbst günstige Äpfel kaufen und dann gleich für den ganzen Winter vorsorgen, den sie halten lange, wenn sie richtig getrocknet wurden.

Und so geht´s:

Am besten eine säuerliche Apfelsorte wählen (das schmeckt uns zumindest am besten). Die Äpfel schälen, ggf. Druckstellen ausschneiden, das Kernhaus mit einem Apfelentkerner entfernen und in dünne, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden.  Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu trocknen.

  • Früher hat man die Apfelringe auf eine Schnur gefädelt, geschaut, dass genug Abstand zwischen den einzelnen Ringen ist und das Ganze auf den Dachboden oder in die Nähe des Kamins gehängt.
  • Die Elfen-Oma legt die Ringe einfach einzeln auf eine mit einem Geschirrtuch ausgelegte flache Schale/Tablett, deckt sie mit einem Geschirrhandtuch gegen Fliegen ab und trocknet sie auf der Heizung über mehrere Tage.
  • Man kann die Apfelringe auch im Backofen bei ca. 60 – 70 Grad und leicht geöffneter Backofentür über mehrere Stunden trocknen lassen. So habe ich das anfangs gemacht.
  • Da man danach aber den ganzen Backofen von den klebrigen Apfelaus-dünstungen befreien muss, habe ich mal einen Dörrapparat geschenkt bekommen. (Dieser ist jedoch momentan eingelagert und hilft nicht viel, eine Heizung haben wir hier auch nicht, daher lassen wir uns von der Oma beliefern. 😉 )

Die Apfelringe sollten dabei mehrmals gewendet werden, damit sie gleichmäßig trocknen. Sie sind fertig, wenn sie durch und durch trocken sind (aber noch biegsam). Ich habe mal gehört, dass man sie am besten so lagern sollte, dass noch Luft dran kommt (z.B. in einem Leinensäckchen). Ich lagere sie aber in einer Blechdose und bisher haben sie noch nie angefangen zu schimmeln, da sie immer richtig getrocknet waren (oder so schnell weg?! ;-)).

Magischer Extra-Tipp:

  • Auf die gleiche Weise kann man auch anderes Obst wie Aprikosen oder Pflaumen, aber auch exotische Sorten wie z.B. (reife) Mangos trocknen. Das dauert aber wesentlich länger, da diese Früchte saftiger sind.

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Äpfel einfach selbst trocknen

Mmmhh… Mint Lemonade

Für heute sind bis zu 40 Grad vorhergesagt. Ein cooler Tipp für den heißesten Tag des Jahres: Mint Lemonade. Von der Elfe getestet und für lecker befunden.

Für die Mint Lemonade benötigt ihr:

  • 1/2 Tasse Zucker
  • 4 1/2 Tassen Wasser
  • ca. 8 Zitronen
  • ca. 1/2 Tasse Minzblätter (oder nach Geschmack)

Und so geht´s:

Zuerst einen Zuckersirup herstellen, indem man 1/2 Tasse Wasser mit einer 1/2 Tasse Zucker aufkocht, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Diesen dann abkühlen lassen. Der Zuckersirup eignet sich auch gut zum Süßen anderer Getränke.

Dann die Zitronen auspressen und die Minze fein hacken. Zusammen mit dem Zuckersirup in einen Krug geben und mit 4 Tassen stillem Wasser auffüllen. Umrühren, kaltstellen und am besten mit Eiswürfeln servieren – und schon können euch selbst die heißsten Temperaturen nichts mehr anhaben. 🙂

Magische Extra-Tipps:

  •  Die klassische Mint Lemonade macht man mit stillem Wasser, probiert es aber auch mal mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser aus, das bitzelt dann schön auf der Zunge.
  • Oft wird auch etwas weniger Zuckersirup in die Mint Lemonade gegeben und dann ein kleines Krügchen mit Zuckersirup extra gereicht, dann kann sich jeder die Mischung individuell nach seinem Geschmack anpassen.

Weitere Rezepte zum Abkühlen:

Snacks für Kinder: Flachswickel

Neben Brezeln gibt es in der schwäbischen Küche auch noch ein anderes Gebäck, das sich super als Snack für Kinder eignet: Flachswickel. Die Elfe verputzt sie wie nichts, liegt wahrscheinlich in den Genen. 😉

Für die Flachswickel nach Oma´s Rezept benötigt ihr:

  • 250 gr Mehl
  • 125 gr Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 10 gr Hefe
  • 3 EL Milch
  • Kristall- oder besser Sandzucker zum drin Wälzen

Und so geht´s:

Die Hefe in die lauwarme Milch rühren und dann die übrigen Zutaten unterkneten. Dann sofort in ca. 25 Stücke unterteilen, „Rollen“ machen, in Zucker wälzen und die Schlingen legen. Kurz gehen lassen und dann bei 200 Grad ca. 15 – 20 Min. backen. Sehr lecker!

Magischer Extra-Tipp:

  • Da bei diesem Gebäck kein Zucker im Teig ist, eignet es sich auch gut, wenn man ganz kleine Kinder hat, die noch keinen Zucker bekommen sollen. Einfach ein paar Stück nicht in Zucker wälzen.

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Leckeres Rezept zum Kaffee

Splash-Party: Schoko-Anemonen

Zum Abschluss der Splash-Party-Woche gibt es heute noch das Highlight bei den (etwas größeren) Kindern, die bunten Schoko-Anemonen.

Für die Schoko-Anemonen braucht ihr:

  • Marshmallows
  • Dunkle Schokolade oder Kuvertüre
  • Kleine bunte Zuckerperlen
  • Schaschlikspieße
  • Optional: Gefärbten Reis zur Deko

Wie es geht, erklärt sich fast von selbst:

Einfach die Schokolade schmelzen, ein Marshmallow aufspießen, erst in die Schokolade und dann in Zuckerperlen tunken und (am besten kopfüber) trocknen lassen. Um die Marshallow-Pops alias Schoko-Anemonen schön anzurichten, bietet es sich an, sie in ein Glas mit gefärbtem Reis zu stecken.

Magischer Extra-Tipp:

  • Lecker ist es auch, wenn ihr statt der Zuckerperlen geröstete Mandelstückchen oder Kokosraspel verwendet.

Die Idee der Marshmallow-Pops habe ich vom Klitzekein(en) Blog, wo sie auch viel schöner und perfekter aussehen als bei mir. Und nicht nur die Idee, sondern auch die tolle Schütze, die dort verlost wurde! Die habe ich da nämlich vor einiger Zeit gewonnen und mich super gefreut! (Muss mal noch ein Bild machen, hatte ich leider vergessen…)

Der Gewinn erhöht die Liste bisheriger Gewinne in meinem Leben auf zwei. Der erste war ein Schuhputzset vom örtlichen Schuhgeschäft, als ich 10 Jahre alt war – da war die Freude natürlich groß. 😉 Merkt ihr was? Ich ziehe praktische Dinge an. Wenn sie aber so schön sind wie die Schürze, dann gerne!

Hier geht´s zu den weiteren Ideen der Splash-Party.

Splash-Party: Wackelpudding-Aquarium

Fische, Fische, Fische wo man hinschaut, auf dem Buffet der Splash-Party. Die Fische, die ich euch heute zeige, schwimmen in einem Meer aus Wackelpudding.

Hierfür benötigt ihr:

  • buntes Götterspeisepulver
  • helles Götterspeisepulver
  • blaue Lebensmittelfarbe (da ich keinen blauen Wackelpudding gefunden habe)
  • Silikon-Fisch-Eiswürfelform vom schwedischen Möbelhaus

Und so wird´s gemacht:

Bunte Götterspeise gemäß Packungsangabe zubereiten, in die Fischform füllen und einfrieren. Dann die helle Götterspeise zubereiten und mit der Lebensmittelfarbe blau einfärben. Eine Schicht in eine Glasschüssel füllen und im Kühlschrank erkalten lassen. Dann die „gefrorenen Fische“ auf die Schicht legen und mit der restlichen Götterspeise auffüllen. So schwimmen die Fische in der Mitte des Wackelpuddings.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr Gummi(bärchen)würmer in den Wackelpudding gebt, könnt ihr Seeschlagen machen. Vielleicht findet ihr auch anderes Meeresgetier im Süßwarenregal, dann braucht ihr die Fische nicht selbst herzustellen.

Zu den anderen Rezepten und Anleitungen zur Splash-Party geht es hier.

Splash-Party: Bunte Schokofische

Auf dem Buffet standen bei der Splash-Party Koikarpfen und bunte Tropenfische aus weißer Schokolade.

Für die bunten Schoko-Fische benötigt ihr:

  • weiße Schokolade
  • Lebensmittelfarbe
  • Silikon-Eiswürfel-Fischform vom schwedischen Möbelhaus

Und so geht´s:

Einfach die weiße Schokolade schmelzen, einen Teil davon mit Lebensmittelfarbe einfärben und ähnlich wie Marmorkuchen in die Eiswürfelform geben, vermischen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Der Fischschwarm schwimmt in einem Meer aus gefärbtem Reis.

Magischer Extra-Tipp:

  • Mittlerweile gibt es die Silikon-Formen für Eiswürfel oder Pralinen ja in allen erdenklichen Varianten. Auf die gleiche Weise lassen sich auch romantische rote Herzen für Valentinstag oder ähnliches zaubern.

Was es sonst noch bei der Splash-Party zu Essen und als Unterhaltung gab, findet ihr hier.

Splash-Party: Der Fisch-Geburtstagskuchen

…ist ja fast das Wichtigstes. Insbesondere da ZWEI *stellt euch hier eine kleine Elfe vor, die zu diesem Wort mit Daumen und Zeigefinger geschäftig vor eurer Nase herumfuchtelt* Kerzen darauf sind. Da geht der Fisch schon fast unter. (Wer genau hinschaut sieht aber, dass sich die Elfenmama besonders angestrengt hat und auch eine Zwei mit Smartis auf den Fischbauch geschrieben hat.)

Ich glaube, den Honig-Mandel-Kuchen selbst habe ich nach diesem Rezept gebacken, jedoch mit geriebenen Mandeln statt Nüssen.

Zur Verzierung benötigt ihr:

  • Zuckerguss
  • viele, viele bunte Smartis
  • ein Mini-Smarti für´s Auge
  • als besonderen Clou: blaue Wellenkerzen

Und dann aus den Smartis einfach einen Fisch zaubern.

Was es sonst noch gab, bei der Splash-Kindergeburtstagsparty findet ihr hinter dem Link.

Spontane Zimtsticks

Mit kleinen Kindern zu Hause kommt man öfters mal an den Punkt, wo man nach vier Stunden Kinderlieder singen unbedingt wieder mal mit einer erwachsenen Person sprechen muss. Dann folgt der spontane Griff zum Telefonhörer, auf der Suche nach einem „Playdate“, wie man ja Neudeutsch sagt. Zumeist findet sich dann eine ebenso kommunikationshungrige Mutti am an deren Ende der Strippe, die gleich die Windeltasche und das Kleine in die Familienkutsche packt.

Für solche Fälle ist es immer gut, Blätterteig im Haus zu haben. Daraus lässt sich im Handumdrehen ein leckerer Snack zaubern: Zimtsticks. (Dann fällt der anderen Mutti das Zusagen beim nächsten Mal noch leichter. 😉 )

Für die Zimtsticks benötigt ihr:

  • Tiefkühl-Blätterteig
  • ein Ei
  • Zimtzucker

Und so geht´s:

Einfach die Blätterteig-Blätter z.B. mit dem Pizzaschneider in dünne Streifen schneiden. Beide Seiten mit verrührtem Ei bestreichen und dann großzügig mit Zimtzucker bestreuen. Eine Spirale drehen und gemäß Angaben auf der Blätterteig-Verpackung backen. Dauert nur ca. 15 Minuten! Für die Kinder könnt ihr evtl. ein paar nur mit Zucker oder ganz natur machen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls sich kurzfristig jemand zum Fussball – ääh, Olympiade – schauen ankündigt, die Sticks einfach mit Salz und Kräutern/Paprika und Chilli/Käse/Sesam… bestreuen. Schmeckt auch super!

Weitere leckere süße Snacks zum Kaffee:

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Süßes aus Blätterteig

 

Sommererfrischung: Minzwasser

Minzwasser habe ich vor einiger Zeit mal bei einer Freundin getrunken und mache es seitdem sehr oft. Es ist lecker, gesund, einfach zuzubereiten und hat gar keine Kalorien – wo gibt es denn sowas sonst noch?! 😉

Für die sommerliche Erfrischung benötigt ihr:

  • Stilles Wasser
  • Frische Minze
  • Eiswürfel
  • nach Geschmack: eine ungespritzte Zitrone

Und so geht´s:

  • Die frische Minze waschen und einige Stengel in einen Krug mit Stillem Wasser geben. Auf 1,5 Liter Wasser nehme ich ca. 6-8 Stengel, das könnt ihr aber variieren, je nachdem wie „minzig“ ihr das Wasser haben möchtet. Optional: Die Hälfte der Zitrone auspressen und in das Wasser geben, den Rest in Scheiben schneiden und ebenfalls hinzugeben. Das ganze dann ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren Eiswürfel zugeben – das war´s auch schon.

Gerade im Sommer schmeckt das Minzwasser herrlich erfrischend und ist mal was anderes. Bietet es doch auch euren Kindern an, ist viel besser als z.B. ungesunde Instant-Tees.

Magischer Extra-Tipp:

  • Probiert dasselbe doch auch mal mit Zitronenmelisse oder Erdbeeren.

Nicecream: Bombiges Bananeneis

…und zwar nicht, weil es eine Kalorienbombe wäre – nein, ganz im Gegenteil! Aber es ist super lecker und rucki-zucki gemacht. Ich hatte ja bereits berichtet, dass die kleine Elfe Früchte am liebsten in gefrorener Form zu sich nimmt. Da bietet sich diese Nicecream super an.

Für das selbstgemachte Bananeneis benötigt ihr genau eine Zutat (na, kommt ihr drauf?):

  • reife Bananen

Die Bananen schneidet ihr in Scheiben und gefriert sie ein. Wenn ihr Lust auf ein Eis habt, einfach kurz in den Mixer stecken. Es muss allerdings ein Mixer sein, mit dem ihr auch Eis crashen könnt, sonst braucht ihr danach wahrscheinlich einen neuen…

Das selbstgemachte Bananeneis wird super cremig und richtig lecker! Gesund ist es noch dazu, also darf es auch mal eine Kugel mehr sein.

Ich bin echt froh, dass ich die Idee vor einiger Zeit hier gefunden hatte.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr verschiedene Geschmacksvarianten der Nicecream möchtet, nehmt einfach das selbstgemachte Bananeneis als Basis und gebt Honig, Zimt, Kakao-Pulver, Erdnuss-Butter, ein paar andere gefrorene Früchte oder Gewürze zu.