…oder zumindest die besten Voraussetzungen hierfür. Das ist jetzt auch anatomisch bewiesen: Eine Studie der Washington University School of Medicine hat gezeigt, dass Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren, die von ihrer Mutter in den ersten Lebensjahren liebevoll unterstützt und bekümmert wurden, einen 10% größeren Hippocampus haben. Das ist eine Struktur im Gehirn, die für das Lernen, das Erinnerungsvermögen und die Stressbewältigung eine Schlüsselrolle spielt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es generell keine Rolle spielt, ob die Bezugsperson die Mutter, der Vater, die Oma oder eine andere Person ist, solange das Kind liebevoll großgezogen und unterstützt wird. Mehr dazu erfahrt ihr hier.
Wo sparen mit Kindern?
Das fragt die Testmama in der aktuellen Aufgabe der Eltern-Kind-Blogparade. Also, sparen können hätte ich mir…
- …mich früher darüber lustig zu machen, wenn achtzigjährige Großtanten mich mit dem Satz „Bist du groß geworden!“ begrüßten. Ist mir dieser doch im vergangenen Jahr tatsächlich schon wiederholte Male selbst über die Lippen gekommen, wenn ich einen der Freunde der Elfe längere Zeit nicht gesehen hatte.
- …vor der Geburt der Elfe steif und fest zu behaupten, dass mein Kind NIIIEEE mit meinem Handy spielen dürfen wird.
- …den Kauf einer größenverstellbaren (!) Babybadewanne. Keine Ahnung, wie ich jemals der Verpackungsaufschrift Glauben schenken konnte, dass diese dicht wäre. Und: Wozu braucht man das überhaupt nochmal?!
- ….mich wie ein Schneekönig darüber zu freuen, dass mein Kind ALLES isst: Erbsen, Spinat, Paprika, Reisbrei etc. Ach, das waren noch Zeiten…
Ach ja, und sparen können hätte ich mir auch, letztes Wochenende rückwärts die Treppe runterzufallen und mir den Arm zu brechen – dann wäre dieser Artikel sicher auch länger geworden.
DIY Dienstag: kleine Rasseln für kleine Hände
Letzte Woche hatte ich euch beim DIY Dienstag das Hörmemory vorgestellt. Zur Überbrückung bis zum nächsten neuen Spielzeug nächsten Dienstag gibt’s diese Woche nur ein Hinweis: Natürlich eignen sich die Ü-Eier auch super als kleine Rasseln für Babys. Sie passen optimal in kleine Babyhände und lassen sich daher schön greifen. Und selbst heute findet die Elfe sie noch klasse: Eine in jede Hand und schon wird bei jedem Lied kräftig mitgerockt!
Gerade bei Babys bitte beachten, dass sie nur unter Aufsicht damit spielen sollen, da die Rasseln verschluckbare Kleinteile enthalten.
P.S. Sorry für das gleiche Bild wie beim andern Artikel: Habe mir den Arm gebrochen und bin daher ziemlich außer Gefecht gesetzt. Tausche es später dann mal noch aus.
Drinnen spielen: sauberes Matschen
Was tun kleine Kinder lieber als rummatschen? Nichts! Nur manchmal ist es eben so, dass man die schöne warme Wohnung vorzieht, obwohl das Wetter optimale Voraussetzungen zum draussen Rummatschen bieten würde. Gut, dass der kleine Freund der Elfe die Lösungsidee aus dem Kindergarten mitgebracht hat: Sauberer selbstgemachter Matsch.
Wie sauberer Matsch? Ja ehrlich: Sauber ist der Matsch deshalb, da man ihn nach dem Trocknen einfach beseitigen kann, dazu unten mehr.
Zum sauberen Matschen braucht ihr:
- Maisstärke
- Wasser
Einfach 1 Tasse Wasser mit einer 1/2 Tasse Maisstärke mit den Fingern vermischen und die Matscherei kann los gehen. Der selbstgemachte Matsch hat eine ganz lustige Konsistenz, da die Maisstärke fast trocken wird, wenn man den Matsch fest zusammenpresst. Dadurch fördert das Matschen auch die sensorische Wahrnehmung der Kleinen. Ihr könnt die Mengen beliebig variieren, dann gibt es immer wieder eine spannende neue Variante.
Und nun das Beste daran: Es ist kein großes Problem, wenn der Matsch auf den Stuhl, Teppich oder sonst wohin tropft – einfach trocknen lassen und dann ausbürsten bzw. aufsaugen.
Magischer Extra-Tipp:
- Ich habe auch schon verschiedene Lebensmittelfarben in die Matsche getan. Das gibt spannende Effekte, wenn die ineinander laufen. Allerdings ist dann die Eigenschaft weg, die mir (fast) am besten an der selbstgemachten Matsche gefällt: Dass sie keine Flecken gibt und einfach aufgesaugt werden kann. Das geht mit Farben natürlich nicht mehr.
Ihr braucht bei der Kälte noch mehr Spielideen für drinnen? Wie wäre es mit Indoor-Sandeln?
DIY Dienstag: Hörmemory
Für Kindergartenkinder ist ein Hörmemory ein sehr interessantes Spiel, da es so schön knistert, raschelt und klingelt. Bei einem Hörmemory geht es darum, statt gleicher Bilder die Hülsen zu finden, die die gleichen Geräusche machen. Als positiven Nebeneffekt trainieren die Kleinen beim Spielen mit dem Hörmemory ihren Hörsinn und die allgemeine Wahrnehmung.
Für das Hörmemory benötigt ihr:
- leer Plastikeier aus Kinderüberraschungseiern
- Masking-Tape zum sicheren Verschließen
- Füllmaterial z.B. getrocknete Linsen, Erbsen, Mais, Reis, Nudeln, Smarties, Nüsse, Kerne, Sand, Muscheln, Steine, Münzen, Glöckchen, Murmeln, Reisnägel, Büroklammern, Kronkorken…
Je älter bzw. geübter eure Kinder sind, desto mehr „Eier“ könnt ihr verwenden damit die Herausforderung noch größer ist. Wie immer bei verschluckbaren Teilen gilt, dass die Kleinen nur unter Aufsicht mit dem Hörmemory spielen sollten.
Fröhliches Schütteln!
Weitere Angebote zur Schulung der Sinne:
Es war einmal ein Buch
… ist das Thema der Eltern-Kind-Blogparade der Testmama. Das ist genau das richtige Thema für uns. Denn die Elfe schaut sehr, sehr gerne Bilderbücher an – und ausserdem macht Vorlesen ja schlau.
Nicht nur die Kinderlieder und -reime haben die letzten Jahrzehnte überdauert, auch das eine oder andere Buch ist immer noch aktuell: Spontan fällt mir da „Die kleine Raupe Nimmersatt“ ein. Schon ich war damals fasziniert, wie viel die essen kann und der Elfe geht es heute genauso. Überrascht war ich, als ich das Buch bei einer englischen Freundin gesehen habe. Da musste ich gleich mal Wikipedia fragen: Und siehe da, die Raupe Nimmersatt alias „The very hungry Caterpillar“ ist aus Übersee, d.h. aus Amerika, zu uns herübergekrabbelt bzw. wohl eher geschwommen. Das Buch ist bereits 1969 erschienen und laut Aussage des Verlages bereits 29 Millionen mal verkauft worden. Es ist übrigens auch das Lieblingsbuch von George W. Busch – na, hoffentlich hat er wenigstens dieses Buch beim Lesen richtig herum gehalten. 😉 (Okay, auch wenn es so gut in unser Bild von ihm gepasst hätte: Das Photo mit dem falsch herum gehaltenen Kinderbuch, das um die Welt ging, war eine Fälschung.)
Sind eure Kinder auch Raupe-Nimmersatt-Fans? Dann bastelt mit ihnen doch gleich eine, hier und hier steht wie es geht.
Ihre Leseratten-Karriere hatte die Elfe übrigens mit Fühlbüchern gestartet. Diese fand sie immer total toll und sie haben uns auch schon über den einen oder anderen Flug geretten, in dem sie darüber eingeschlafen ist. Momentan stehen Wimmelbücher bei ihr hoch im Kurs.
Und die Lektüre für Mama? Leider komme ich gerade nicht besonders viel zum Lesen, obwohl ich das eigentlich immer noch sehr gerne tue. Wenn, dann lese ich meist Krimis. Während der Schwangerschaft habe ich noch in das eine oder andere Mamibuch hingeblickt. Es war sehr spannend zu sehen, wie sich das Baby im Bauch entwickelt. Aber seit die Elfe auf der Welt ist, betrachte ich sie viel zu gerne in natura, als dass ich noch Zeit hätte, irgendwelche Erziehungsratgeber zu lesen. Und im Notfall weiss ja auch das Internet alles. 😉
Drinnen spielen: Buntes Bällebad
Wer bei den Regen- und Schneeschauern lieber zuhause bleibt, muss einiges bieten, damit es den Kleinen nicht langweilig wird. Die Elfe tobt dann gerne in ihrem selbstgemachten Bällebad.
Und für ihr altes Laufgitter haben wir damit auch gleich noch eine gute Verwendung gefunden. Dieses hatte nämlich hauptsächlich in den ersten Monaten hochgestellt als Tagesbettchen im Wohnzimmer gute Dienste geleistet.
Für das selbstgemachte Bällebad benötigt ihr nur:
- ein „Behältnis“, z.B. des Laufgitter oder ein aufblasbares Plantschbecken
- bunte Bälle für ein Bällebad*
Die Bälle sind recht günstig. Vor allem wenn man rechnet, dass man sich damit den einen oder anderen Besuch eines Indoor-Spielplatzes spart, lohnt sich die Investition.
Magischer Extra-Tipp:
- Sobald die Kleinen entdecken, wie lustig es ist, die Bälle rauszuwerfen, damit ihr sie zurückwerfen könnt, habt ihr auch noch eine gratis Fitness-Stunde! 😉
Eine weitere lustige Spiel-Idee für Sauwetter ist das Indoor-Sandeln.
Pin it:
*Affiliate-Link, der euch die Suche erleichtert
DIY Dienstag: Tolle Krabbelrolle
Eigentlich gibt es ja nur alle zwei Wochen einen Bastelvorschlag in dieser Kategorie von mir. Aber ich habe auf dem Blog „Das Fräulein tüdelt“ eine tolle Krabbelrolle gesehen, die ich euch gerne zeigen möchte:
Die Krabbelrolle besteht aus einer alten Chipstonne, die einfach beklebt wird. Da ihr Kind noch zu klein ist, verwendet sie die Krabbelrolle übrigens gerade als Spielzeugkiste. Das nenne ich eine Multifunktionsrolle!
Magische Extra-Tipps:
Ihr könntet die Krabbelrolle noch folgendermaßen „pimpen“:
- Ihr steckt Glöckchen, Münzen oder etwas anderes, das Krach macht, in die Krabbelrolle.
- Ihr schneidet Löcher in die Rolle, die ihr von innen mit durchsichtigem Plastik beklebt und steckt Bälle, Plastik-Spielzeug (z.B. eine Quitscheente) oder einfach nur bunte Papierschnipsel in die Krabbelrolle. Wenn ihr die Sachen immer wieder austauscht, bleibt die Rolle lange interessant.
Wenn ihr kleine Dinge in die Krabbelrolle steckt, diese natürlich bitte gut zukleben, damit eure Kleinen nix verschlucken können!
Das Küsschenspiel: alleine einschlafen lernen
Eine Freundin hat mir vom „Küsschenspiel“ erzählt, mit dem sie ihrem Kind das alleine Einschlafen erleichtert hat. Ich finde es eine ganz süße Idee, daher beschreibe ich euch hier mal diese Einschlafhilfe.
Zu der üblichen Schlafenszeit und nach eurer täglichen Routine, mit der ihr eure Kinder ins Bett bringt, geht ihr folgendermaßen vor:
- Legt euer müdes Kind ins Bett, gebt ihm einen Kuss und sagt ihm, dass ihr in einer Minute wieder kommt und ihm noch einen Kuss gebt.
- Wendet euch ab, geht aber praktisch sofort nochmals hin, um ihm nochmals einen Kuss zu geben. Versprecht wieder, in einer Minute zurück zu kommen, um ihm nochmal einen Kuss zu geben.
- Geht Richtung Tür, dreht dort aber gleich nochmals um, um eurem Kind nochmals einen Kuss zu geben. Wiederholt das Versprechen.
- Geht kurz aus dem Raum, kommt aber gleich wieder zurück, um eurem Kind erneut eine Kuss zu geben. Wiederholt euer Versprechen.
- So geht es nun weiter, bis das Kind eingeschlafen ist. Ihr verlängert einfach die Abstände zwischen den Küssen.
Es gibt nur Küsschen, keine Lieder, Geschichten, Unterhaltungen, Fläschen, Essen oder sonst etwas. Falls euer Kind im Bett aufsteht oder ein Älteres gar aus dem Bett steigt, sagt ihr: „Leg dich hin/zurück ins Bett und du kriegst noch einen Kuss.“ Ggf. helft ihr eurem Kind dabei und gebt ihm dann den Kuss.
Die Methode soll dem Kind zeigen, dass es nicht alleine ist und dass Mama/Papa oder wer es ins Bett bringt, für es da ist bzw. zurückkommt. Natürlich soll man sich dabei nicht von einem weinenden Kind abwenden, sondern es vielmehr durch die kurzen Abstände, in denen man zurückkommt, gar nicht soweit kommen lassen. Die Abstände werden dann im für das Kind erträglichen Maße langsam gesteigert.
Ich finde, dass sich diese Einschlafhilfe echt nett anhört. Falls ihr sie ausprobiert, würden mich eure Erfahrungen damit interessieren. Am besten hier als Kommentar.
Ich wünsche euch eine gute und ruhige Nacht!
DIY Dienstag: Steckspiel Bällchendose
Die Elfe ist eine kleine Feinmotorikerin. Sie liebt es, kleine Sachen irgendwo rein zu stecken, zu sortieren oder sonstige Fizzelarbeiten zu erledigen. Daher hat sie viel Spaß mit dem selbstgemachten Steckspiel, der Bällchendose:
- leere Erdnuss-Dose mit Plastikdeckel
- kleine Pompom-Bällchen aus dem Bastelladen
- optional: Sprühlack und Lackstifte für die Verziehrung
Und so geht´s:
Einfach mit dem Cutter-Messer in den Deckel der Dose an der gewünschten Stelle ein Kreuz einritzen. Dann mit dem Cutter-Messer oder einer Nagelschere einen kleinen Kreis ausschneiden. (Das eingeritzte Kreuz ist größer als der ausgeschnittene Kreis, so dass das Plastik an dieser Stelle nachgibt und die Bällchen reingesteckt werden können.) Wenn ihr wollt, könnt ihr die Dose vorher noch mit Lack verziehren. Deckel auf die Dose und fertig!
Magischer Extra-Tipp:
- Ihr könnt auch ein etwas größeres und ein etwas kleines Loch in den Deckel machen, dann wird es etwas schwieriger und die Herausforderung noch etwas größer. Oder ihr sammelt mehrere Deckel, in die ihr verschieden große Löcher macht. Dann könnt ihr auch die Größe der Pompom-Bällchen variieren und z.B. bei kleineren Kindern erst mit einer Nummer größer anfangen. Vielleicht fällt euch sogar noch was anderes ein, dass eure Kinder in die Dose stecken können?
Viel Spaß euren Kindern beim Trainieren der Feinmotorik!
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