Bärchen-Toast

So habe ich der Elfe heute das Frühstück versüßt:

Falls ihr den Bärchen-Toast nachmachen möchtet, benötigt ihr:

  • gebutterten Toast
  • Bananen
  • Rosinen

Wie es gemacht wird, ist – glaube ich – selbsterklärend. 😉

Magischer Extra-Tipp:

  • Bei der Elfe gehe ich noch etwas sparsam mit Zucker um, aber sicherlich wäre auch eine Prise Zimt-Zucker auf dem Toast sehr lecker.

Die bärige Idee stammt von hier.

DIY Dienstag: Knibbelige Knopfkette

Babys lieben es, die Welt mit ihren Händen zu entdecken. Gerne knibbeln sie an kleinen Dingen wie Stoffschildchen oder Holzperlen rum. Viel Spaß haben sie daher auch mit einer Knopfkette.

Für die Knopfkette benötigt ihr:

  • alte Knöpfe (ich hatte noch Filzknöpfe da, andere sind aber genauso gut)
  • Stickgarn

Den ersten Knopf auf das Stickgarn auffädeln und festknoten, dann die Stickgarn-Fäden ein Stück flechten und den nächsten Knopf auffädeln. Wenn ihr die einzelnen Knöpfe nicht festknotet, haben diese mehr Spiel. Sie bewegen sich etwas hin und her, das ist für eurer Baby interessanter. So weitermachen bis zum letzten Knopf. Dann noch ein Stück flechten, eine Schleife machen, die Enden der Fäden nochmals durch die Knopflöcher ziehen und unter dem Knopf verknoten. An der Schleife könnt ihr die Knopfkette dann z.B. auch am Maxi Cosi festmachen.

Bitte nehmt möglichst große Knöpfe und lasst euer Baby nur unter Aufsicht mit der Knopfkette spielen. Falls sie kaputt gehen sollte, besteht Erstickungsgefahr.

Magischer Extra-Tipp:

  • Nehmt ruhig ganz verschiedene Knöpfe, die ihr noch übrig habt. Unterschiedliche Farben, Größen und Formen machen die Kette besonders interessant.

Fröhliches Knibbeln!

Schneller, höher, weiter

…ist in dieser Woche das Thema der Eltern-Kind-Blogparade. Oft hört man ja von der Baby-Olympiade in den Spielgruppen: „Welches Kind krabbelt zuerst? Welches ist besonders sprachbegabt? Welches braucht am frühesten keine Windeln mehr?“ Manche Eltern melden ihr Kind zudem bereits zum Chinesisch-Kurs an, bevor es überhaupt sprechen kann. Andere versuchen durch Vorspielen klassischer Sonaten einen Musiker heranzuziehen und wieder andere möchten mit allen Mitteln einen Spitzensportler aus ihrem Kind machen.

Zum Glück blieben wir in unserem Freundes- und Bekanntenkreis bisher weitgehend von Wettbewerben untereinander verschont. Interessant zum Thema Frühförderung und Leistungsdruck sowie deren Auswirkungen ist ein Artikel von Hirnforscher Gerhard Roth in Geo Kompakt Nr. 28 bzw. ein Auszug davon auf Geo.de:

Die Wissenschaft ist sich darüber einig, dass die Intelligenz eines Menschen zu 50% angeboren ist. Weitere 30% werden von der Umwelt beeinflusst, dabei natürlich auch von den Eltern. Roth beschreibt deren Einfluss allerdings nur in frühester Kindheit als recht bedeutend. Die Faktoren, die die übrigen 20% bilden, können nicht genauer bestimmt werden.

Generell sind die ersten 3 Lebensjahre für die Entwicklung des Verstandes der Kinder besonders wichtig. Insbesondere die ersten 6 Monate sind für die Persönlichkeits-entwicklung und die Bindungserfahrung besonders bedeutend. Nun könnte man daraus natürlich schließen, dass man die Kleinen gerade in diesem Alter sehr stark fördern bzw. fordern sollte. Dies ist laut Roth allerdings falsch, eher das Gegenteil ist der Fall. Übertrieben starke Stimulierung oder gar Leistungsdruck führen zu Stress. Dieser schadet der heranwachsenden Intelligenz. Babys und Kleinkinder lernen am besten spielerisch und ohne Zwang. Das können sie, wenn sie erleben, dass sie geliebt und beschützt werden.

Liebe, Verständnis und Toleranz sind das Wichtigste, was Eltern ihren Kindern geben können – und zwar nicht nur, um ihre Intelligenz zu fördern. Dass das liebevolle Bekümmern der Kinder aber auch einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung des Verstandes haben, ist mittlerweile sogar anatomisch bewiesen, wie Ihr hier nachlesen könnt.

DIY Dienstag: Entdecker-Schüttelflasche

Diese Schüttelflasche ist nicht als Rassel für Babys gedacht, sondern als Spielzeug für Entdecker, die schon im Kleinkind- oder Kindergartenalter sind. In der Flasche sind kleine Dinge versteckt, die man durch Schütteln finden kann.

Sensork-Spiel, Sinne und Wahrnehmung stärken mit Entdecker-Spielzeug

Für die Schüttelflasche braucht ihr:

Einfach alle „Zutaten“ in die Plastikflasche füllen. Die Flasche sollte nur ca. zu 4/5 gefüllt sein, damit beim Schütteln die kleinen Sächlein „freigelegt“ werden.

Magische Extra-Tipps:

  • Weitere Spielvariante für Kindergartenkinder: Sie können auch abmalen, was sie entdeckt haben, oder vorher eine Liste malen und dann abhaken, ob sie alles gefunden haben.
  • Wenn ihr die Dinge in der Flasche immer wieder austauscht, bleibt die Schüttelflasche lange interessant.

Fröhliches Schütteln!

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Spielzeug für Kleinkinder selber machen

 

 

 

 

 

 

 

 

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Deko-Tipp: Bunten Reis selbst herstellen

Zur Osterzeit benötigt man Ostergras oder ähnliches für die Nestchen und die Deko zuhause. Hier ein Tipp, wie man dieses ganz einfach und günstig selbst herstellt. Der Dekoreis ist ungiftig – nur für den Fall, dass eine kleine Elfe mal probieren muss.

Ihr braucht für den Dekoreis:

  • 2 – 3 Tassen ungegarten Reis
  • 3 – 4 Tropfen Lebensmittelfarbe

Einfach den Reis in eine Zipper-Tüte tun und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe dazugeben. Dann die geschlossene Tüte gut durchkneten, damit sich die Farbe schön verteilt. Anschließend auf einem flachen Teller ausbreiten und trocknen lassen. Ich finde es besonders schön, wenn die Reiskörner unterschiedliche Farbtöne haben, daher habe ich vor dem Durchkneten ca. 30 Sekunden gewartet. So haben manche Körner die Farbe stärker angenommen.

Aber eigentlich habe ich den Dekoreis für etwas ganz anderes gemacht. Für was? Schaut mal hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr eine gleichmäßigere Färbung möchtet, hilft es, wenn ihr etwas mehr Flüssigkeit zugebt. Die Bloggerin, bei der ich die Idee gefunden habe, hat 1 Teelöffel Alkohol dazu gegeben. Der trocknet schneller als Wasser.

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Fernsehen macht kleine Kinder dumm

Als die Elfe gerade einmal ein halbes Jahr alt war, unterhielten sich die Mütter bei einem Spieltreff darüber, mit welchen Videos man denn Babys am besten fördere. Besonders warm empfohlen wurden Videos mit so vielversprechenden Namen wie „Baby Einstein“. Ehrlich gesagt bin ich aus allen Wolken gefallen, wäre ich doch nicht im Traum darauf gekommen, die Elfe mit dem Schnuller im Mund vor den Fernseher zu setzen und mir dabei auch noch einzubilden, dass ich sie damit besonders fördere.

Dringend vom Fernsehkonsum für Untervierjährige raten auch die Wissenschaftler der Universität von Montreal ab. In einer mehrjährigen Sudie untersuchten sie die Auswirkungen des Fernsehkonsums von Zweijährigen auf deren akademische Leistungen, deren Lebensstil und ihr allgemeines Wohlbefinden in späteren Jahren. Die Ergebnisse erschreckten sie selbst: Zehnjährige mit hohem Fernsehkonsum als Kleinkind waren im Schnitt um 6% schlechter in mathematischen Fächern, machten um 7% weniger im Unterricht mit und waren um 10% weniger körperlich aktiv. „Sie sind später häufiger Opfer von Mobbing in der Schule, haben einen inaktiveren Lebensstil, essen mehr Junkfood und haben dadurch auch einen höheren Body Mass Index.“ Stellt Linda S. Pagani, Professorin für Psychologie an der Universität von Montreal, fest. Anders als die oben erwähnten Mütter ist die Wissenschaftlerin der Meinung, dass jede Stunde Fernsehen im Alter zwischen zwei und vier Jahren die Entwicklung verzögern und exzessiver Fernsehkonsum zu ungesunden Gewohnheiten führen kann. Mehr dazu findet ihr hier.

Bei Studien muss man immer vorsichtig sein, wenn man nicht beurteilen kann, ob evtl. noch andere Faktoren eine Rolle spielen bzw. ob das Fernsehen hier die Ursache oder die Wirkung war. Sprich, ob die Kinder vor dem Fernseher geparkt wurden, da man sich nicht mit ihnen beschäftigen wollte, und sie daher auch sonst nicht gefördert wurden. Trotzdem bleibt für die Elfe der Fernseher erst einmal aus – auch nach ihrem zweiten Geburtstag. Es gibt doch sooo viel schönere Dinge, die man gemeinsam machen kann: Basteln, Bücher lesen und Sauerei machen zum Beispiel.

So, jetzt bin ich mal gespannt, wie die anderen Teilnehmer der Eltern-Kind-Blogparade das Thema Mediennutzung von Kindern sehen. Ein Tipp habe ich noch und zwar wie man kleine Genies schafft. 😉

Augen auf beim Laufrad-Kauf

Der 2. Geburtstag der Elfe naht. Wir überlegen, ihr ein Laufrad zu schenken, obwohl es wahrscheinlich noch etwas früh ist. Ökotest hat in der aktuellen Ausgabe Laufräder getestet und gibt für den Kauf folgende Empfehlungen:

– der Sattel muss so einstellbar sein, dass das Kind bei leicht gebeugten Beinen die Füße vollständig auf den Boden stellen kann

– die Sattelhöhe sollte um mindestens 5 cm verstellbar sein, damit das Laufrad „mitwachsen“ kann und das Kind möglichst lange etwas davon hat

– die Lenkerenden sollten dick gepolstet sein (Sicherheitsgriffe mit Prallschutz), um Verletzungen zu verhindern

– der Rahmendurchstieg sollte möglichst tief sein, dann kann das Kind leichter auf- und absteigen

– wenn das Laufrad auch ein Trittbrett hat, kann das Kind seine Füße darauf abstellen und es auch gleichzeitig als Roller nutzen

– am angenehmsten zum Fahren sind große Luftreifen ohne viel Profil (Stollen)

– kleine Kinder können Fahren und Bremsen noch nicht richtig koordinieren und die Bremskraft noch nicht dosieren. Das 1. Laufrad benötigt daher keine Bremsen, das Kind kann mit den Füßen bremsen, ggf. Bremszug und -hebel abmontieren

Ökottest  empfiehlt ein Laufrad erst für Kinder ab 2 1/2 bis 3 Jahren. Am besten sollte das Laufrad mit dem Kind gemeinsam im Fachhandel gekauft werden.

Auf Grund der aktuellen Untersuchung ruft übrigens JAKO-O das Laufrad „Cruiser“ von HUDORA wegen funktioneller Mängel und hoher Schadstoffbelastung zurück. Wer das Laufrad zurückgeben und den Betrag erstattet bekommen möchte, wendet sich am besten direkt an die JAKO-O Servicenummer:  0 95 64 / 92 93 60. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Cooler Partynachtisch

Vor ein paar Jahren habe ich auf einer Party mal „Schneegestöber“ gegessen. Das ist sooo lecker und einfach zu machen, dass es seitdem mein Standardnachtisch ist, wenn ich auf die Schnelle noch einen leckeren Nachtisch brauche.

Die Erwachsenen-Variante:

Die Kinderparty-Variante:

Für das „Schneegestöber“ braucht ihr:

  • 500 ml Sahne
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 300 gr Meringuen (Baiser)
  • 400 gr gefrorene Himbeeren

Einfach die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und die Meringuen grob zerbröseln. Dann Sahne, Meringuenbrösel und nur angetaute Himbeeren abwechselnd in eine Schüssel schichten. Die vorletzte Schicht oben ist Sahne und dann kommen nochmals die Meringuenbrösel. Das „Schneegestöber“ dann am besten noch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen und servieren. Die Schüssel wird garantiert leer!

Magischer Extra-Tipp:

  • Bei der Erwachsenen-Variante ist auch ein Schuss Himbeergeist unter den Himbeeren lecker.

Rosa oder Hellblau?

Morgens kann man mit gutem Gewissen noch im Dunkeln in den Kleiderschrank der Elfe greifen, um ihr Outfit für den Tag zusammenzustellen. Es wird auf jeden Fall zusammenpassen. Denn alles in diesem Schrank ist rosa. Nein, nicht ganz richtig: Sie besitzt auch pinkfarbene Hosen, rosarote Jäckchen und altrosa Bodys. Aber warum eigentlich?

Ganz klar, weil für Mädchen in ihrem Alter fast nichts anderes zu bekommen ist. Das war aber nicht immer so. Viel mehr ist die geschlechtsspezifische Kleidung für Kinder eine Erfindung aus der frühen Mitte des letzten Jahrhunderts und wurde von der Bekleidungsindustrie festgelegt.

Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts haben alle Kinder bis zum Alter von 6 oder 7 Jahren das gleiche getragen. Und zwar Röcke. In diesem Alter wurden den Jungs übrigens auch zum 1. Mal die Haare geschnitten.

Jahrhundertelang trugen Babys und Kleinkinder vor allem Weiß – was ja auch am praktischsten, da am besten zu waschen ist. Erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hielten auch Pastelltöne Einzug in die Babygarderobe. Damals aber noch geschlechtsneutral. Im Juni 1918 lautete die Empfehlung in einem Prospekt des Earnshaw’s Infants‘ Department sogar: „Die generell akzeptierte Regel lautet Pink für Jungen und Blau für Mädchen. Der Grund dafür ist, dass Pink, als die entschlossenere und stärkere Farbe, besser zu Jungen passt, während Blau, das zarter und anmutiger ist, schöner für Mädchen ist.

Ab den 1940igern wurden die Babys und Kleinkinder dann geschlechtsspezifisch gekleidet. Allerdings nur bis die Feministinnen in den 1960igern und 70igern wieder Wert auf eine geschlechtsneutrale Kleidung legten.

Ab 1985 wurden die Kleinen dann wieder geschlechtsspezifisch gekleidet, denn pränatale Tests ermöglichten es, das Geschlecht des Kindes schon vor der Geburt zu erfahren. Und die Bekleidungsindustrie erkannte schnell: Je mehr man individualisiert, desto mehr verkauft man. Viele Mütter, denen in den 1980igern die Mädchenkleidung vorenthalten wurde, stürzten sich nun auf pinken Firlefanz.

Ein weiterer Grund ist, dass auch Kinder immer mehr zu kleinen Konsumenten werden. Laut Entwicklungsexperten wird Kindern erst zwischen 3 und 4 Jahren bewusst, dass es unterschiedliche Geschlechter gibt. Und erst mit 6 oder 7 wird ihnen bewusst, dass diese sich nicht verändern. Gesteuert durch die Werbung denken sie bis zu diesem Alter, dass z.B. Kleider und lange Haare die Mädchen zu Mädchen machen.

Aktuell scheint die Nachfrage nach neutraler Kleidung übrigens wieder zu wachsen.

Dieser Artikel basiert auf einer Veröffentlichung auf Smithsonian, die leider mittlerweile nicht mehr online ist.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ich hatte einmal einen Artikel gelesen, in dem die These aufgestellt wurde, dass Rosa oder Pink sogar schlecht für die Entwicklung der Mädchen wären, da sie sie in ein bestimmtes Korsett drängen. Ich bin der Meinung, dass daran sicherlich nicht die Farben selbst schuld wären, sondern eher das Verhalten anderer gegenüber ihnen. Trotzdem schadet etwas Abwechslung im Kleiderschrank sicher auch nichts. Meine Lieblingsfarbe war als Kind übrigens Blau.