Fliegen mit Kleinkind

Letzte Woche habe ich einen Artikel zum Fliegen mit Baby veröffentlicht. Hier ein paar zusätzliche Tipps, wie ihr euch das Fliegen mit Kleinkind so angenehm wie möglich gestaltet.

Vorbereitung:

  • Für Kinder ab 2 Jahren müsst ihr einen eigenen Sitzplatz buchen. Dies gilt übrigens auch, wenn euer Kind erst zwischen Hin- und Rückflug 2 Jahre alt wird. Dafür fallen ca. 80 % des Erwachsenen-Ticketpreises an.
  • Die Kleinkinder haben dann meist die gleiche Freigepäckmenge wie ein Erwachsener. Infos dazu findet ihr auf der Website eurer Fluglinie. I.d.R. sind zusätzlich ein Faltbuggy und ein Autokindersitz frei.
  • Bei vielen Fluggesellschaften kann ein Kids Menü bestellt werden. Dies hat auch den Vorteil, dass die Spezialmenüs meist zuerst gebracht werden. Eure Kleinen müssen dann nicht so lange auf ihr Essen warten. Schaut auf der Website der Fluggesellschaft nach, wie viele Tage vor Abflug dieses spätestens bestellt werden muss.

Packliste für das Handgepäck:

  • Zur Grundausstattung gehören ein extra Jäckchen/Strümpfe etc. für das kalte Flugzeug, ein paar Snacks wie Kekse, Obst, Rosinen, Salzstangen oder was euer Kind gerne mag für die Zeiten zwischen dem Service, etwas zu Trinken, genügend Windeln und Feuchttücher, Schlaf-/Kuscheltier, ggf. Schnuller, ggf. benötigte Medikamente/Nasentropfen.
  • Für die Unterhaltung an Bord am besten vor dem Flug ein paar neue, günstige Spielzeuge (z.B. aus dem 1-Euro-Laden) besorgen, die auch verloren gehen dürfen. Neues ist immer interessant. Ebenso neue Pixi-Bücher, Buntstifte und ein paar Bögen Papier, Aufkleber, Zaubertücher* und sonstige leichte Spielsachen. Einem selbstgemachten Magnetspiel erspart hoffentlich häufiges Bücken nach Spielzeug.
  • Auch wenn ihr euer Kind sonst nicht mit eurem Sartphone oder Tablet-PC spielen lasst, bieten spezielle Apps für Kleinkinder eine gute Unterhaltung beim Fliegen. Also vorher mal stöbern, was ihr aufspielen möchtet. Die Elfe könnte z.B. stundenlang Photos und Videos von sich selbst ansehen. (Allerdings müsst ihr dann auch künftig damit leben, dass euer Kind mit eurem Smartphone spielen möchte, sobald es in sein Sichtfeld gelangt.)

Auf dem Flughafen:

  • Seit die Elfe schwerer ist, nehme ich immer den Falt-Buggy mit bis ans Flugzeug und als Handgepäck einen Rucksack.
  • Falls ihr keinen Buggy mit bis zum Flugzeug nehmen möchtet, ist der TRUNKI Kinderkoffer* eine Alternative für euch. Dieser Hartschalenkoffer bietet sich als Sitzgelegenheit für die Kleinen beim Warten an. Etwas größere Kinder, die sich festhalten können, könnt ihr damit sogar über den Flughafen ziehen.
  • Auf manchen Flughäfen gibt es einen Kinderspielplatz. Am besten vorher im Internet erkundigen, falls ihr einen längeren Zwischenstopp habt.
  • Obwohl Eltern mit Kindern meist zuerst einsteigen dürfen, empfiehlt es sich, mit sehr agilen Kindern möglichst spät einzusteigen und sie sich am Flughafen noch etwas auspowern zu lassen.

Sicherheit im Flugzeug:

  • Für Kleinkinder stehen im Flugzeug auch nur die normalen Bauchgurte zur Verfügung. Viel sicherer reisen eure Kleinen mit zusätzlichen Sicherungs-systemen. Mittlerweile gibt es diese auch in Deutschland zu kaufen:
    CARES Kinderrückhaltesystem:* 4-Punkt-Gurtsystem, das zusammen mit dem Bauchgurt des Flugzeuges verwendet wird. Es ist leicht und platzsparend zu transportieren und für Kinder zwischen 1 und 4 Jahren gedacht (10 bis 20 kg Körpergewicht und max. 1 Meter Körpergröße).
    LUFTIKID: Ein aufblasbares System, ähnlich einem Airbag, für Kinder zwischen 9 Monaten und 7 Jahren. Dieses kann laut Anbieter sowohl im Flugzeug als auch im Auto (z.B. dem Mietwagen am Urlaubsort) oder Bus (mit Sicherheitsgurt) verwendet werden.
    – Autokindersitz mit Flugzulassung: Welche Sitze eine Flugzulassung haben, erfahrt ihr bei den Herstellern.

Ich hoffe, die Tipps tragen zu einem entspannten Flug für euch bei. Falls es euer erster Flug mit Kind ist, empfehle ich euch, auch den Artikel „Fliegen mit Baby“ zu lesen, da der ein oder andere Tipp dort für euch auch noch relevant ist.

Ich – und sicherlich auch andere Leser – würde mich freuen, wenn ihr euer Erfahrungen und Tipps rund um das Fliegen mit Kleinkindern hier als Kommentar ergänzt.

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Erstickungsgefahr für Babys und Kleinkinder – was tun?

Vor einiger Zeit habe ich hier gepostet, dass Kinder unter 4 Jahren auf Grund der Erstickungsgefahr keine ganzen Nüsse bekommen sollten. Heute hat Elfchen dazu in einem Kommentar berichtet, dass ihr Kleiner mit 15 Monaten fast an einer kleinen Traube erstickt wäre. Das war immer mein Alptraum, daher habe ich Trauben ganz lange durchgeschnitten. Und ihren ersten nicht geraspelten Apfel hat die Elfe erst mit ca. 1 3/4 Jahren erhalten. (Ich weiß, dass das etwas überzogen war, es hätte ja genauso gut etwas anderes sein können, aber irgendwie habe ich sie vor meinem Inneren Auge immer an einem Apfelstück ersticken sehen. Vielleicht habe ich als Kind zuviel Schneewittchen gelesen.)

Mittlerweile habe ich in einem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder (bzw. deren Eltern) gelernt, dass das eher noch schlimmer ist. Der Arzt meinte, es sei besser, den Kindern z.B. einen Apfelschnitz in die Hand zu geben, den sie dann mit ihren Vorderzähnchen selbst „abraspeln“, als keine Stückchen, die dann eher mal „in den falschen Hals“ geraten. So steht das auch auf der Website „Erste Hilfe für Kinder“, wo auch Trauben, Luftballons, Murmeln und kleine Legos als Gefahrenquellen genannt werden. Ich bin kein Mediziner, daher kann ich hier natürlich auch keinen fachkundigen Rat geben, aber die Seite macht auf mich als Laie einen hilfreichen Eindruck. Ganz wichtig ist auch der Tipp, die Kleinen nie ohne Aufsicht essen zu lassen. Außerdem sollten sie dazu möglichst am Tisch sitzen und nicht herumrennen.

Doch was tun, falls euer Kind wirklich mal zu ersticken droht? Im Erste-Hilfe-Kurs wurde geraten, so wie hier beschrieben vorzugehen. Eine recht kleine Abbildung gibt es auch auf der oben genannten Website. Ich hatte mir damals einen Ausdruck der Rückenklopfmethode und des Heimlich-Griffs gemeinsam mit einer Kurzanleitung für die Herz-Lungen-Wiederbelebung von Babys und Kleinkindern in den Küchenschrank gehängt. Besser für den Ernstfall gerüstet sein, auch wenn ich euch wünsche, dass ihr beides nie brauchen werdet!

Da der Heimlich-Griff auch Risiken birgt, sollte er nie leichtfertig angewandt werden. Außerdem sollte im Anschluss daran auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Fliegen mit Baby

Wir fliegen recht häufig mit unserer Elfe. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich vor dem ersten Flug, als sie 6 Monate alt war, mächtig Bammel hatte. Ich wusste ja nicht, was auf mich zu kommt.

Meine Erfahrung ist nun allerdings, dass gerade das Fliegen mit den ganz Kleinen recht unproblematisch ist, wenn man richtig vorbereitet ist. Am anstrengendsten fand ich das Fliegen mit ihr, als sie zwischen 1 und 2 Jahre alt war. Da war sie schon mobil, wollte immerzu das Flugzeug erkunden und hatte noch keine Geduld, mal längere Zeit ein Buch oder ähnliches anzuschauen.

Da ich öfters mal von jungen Eltern zum Fliegen mit Babys befragt werde, habe ich meine Erfahrungen hier für euch zusammengestellt.

Vorbereitung auf den Flug:

  • Die erste Entscheidung, die ihr treffen müsst, ist, ob ihr tagsüber oder nachts fliegt. Bei kurzen Flügen würde ich auf jeden Fall einen Flug zu einer angenehmen Tageszeit empfehlen, damit euer Baby möglichst wenig gestört wird und nicht aus seinem Rhythmus kommt. Bei Langstreckenflügen ist es schwierig einen Tipp zu geben, da es hier sehr auf euer Kind ankommt. Wir haben mit der Elfe beides ausprobiert. Sie ist generell eine recht unkomplizierte Flugpartnerin, ich ziehe mit ihr aber Tagflüge vor. Nachts ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie schläft, zwar etwas größer, aber wenn sie nicht schläft, ist es um so anstrengender, sie zu bespaßen. Außerdem reagieren die anderen Passagiere sicherlich wesentlich genervter, wenn ein Kind nachts brüllt, als wenn es tagsüber Rabatz macht.
  • Für Babys kann man auf Langstreckenflügen ein Bassinett reservieren. Das ist ein kleines Babybettchen, das an bestimmten Plätzen an der Zwischenwand eingehängt werden kann. Je nach Fluggesellschaft variieren die Anforderungen. Bei der Lufthansa darf das Baby z.B. max. 14 kg wiegen und max. 83 cm groß sein. Manche Fluggesellschaften verlangen einen geringen Aufpreis. So ein Bettchen lohnt sich aber auf jeden Fall, insbesondere wenn man keinen eigenen Sitzplatz für das Baby gebucht hat. Die Elfe hat bei ihrem ersten Flug mit ca. 6 Monaten fast die ganze Zeit selig in diesem Bassinett geschlafen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr auf diesen Plätzen etwas mehr Beinfreiheit habt. Wenn ihr eine Decke auf den Boden legt, kann euer Kleines hier auch schön spielen. Da die Babybettchen aber sehr begehrt sind, unbedingt rechtzeitig vor dem Flug direkt bei der Fluggesellschaft reservieren und auch beim Check-in nochmals kontrollieren, dass ihr auch den richtigen Platz habt.
  • Alternativ könnt ihr auch einen eigenen Sitz für euer Baby buchen. Dafür fallen aber dann die gleichen Gebühren an, wie für einen Sitzplatz für Über- Zweijährige, also i.d.R. ca. 80% des Flugpreises eines Erwachsenen. Der Vorteil ist, dass ihr einen Autokindersitz mit Flugzulassung (erkennbar am „For use in aircraft“-Zeichen des TÜV Rheinland) mit an Bord nehmen dürft oder ein anderes Kinderrückhaltesystem für das Flugzeug verwenden könnt. Darin reist euer Kind sicherer. Der von der Fluggesellschaft bereitgestellte Loop-Belt (s.u.) ist in Amerika verboten, da Studien gezeigt haben, dass das Verletzungsrisiko zu groß ist. Wenn ihr einen Autokindersitz mit an Bord nehmen möchtet, solltet ihr dies vorsichtshalber rechtzeitig vor dem Flug mit der Fluggesellschaft abstimmen. Darauf zu hoffen, dass das Flugzeug nicht ganz voll ist und ihr daher einen Sitzplatz für euer Baby bekommt, ist ziemlich riskant. Selbst wenn dann ein Platz frei sein sollte, lassen euch die Fluggesellschaften den Autokindersitz normalerweise nicht mit an Bord nehmen.
  • Je nach Fluggesellschaft gelten für euer Baby unterschiedliche Freigepäckmengen, Infos dazu findet ihr auf der Website eurer Fluglinie. I.d.R. sind zusätzlich ein Faltbuggy und ein Autokindersitz (im Gepäckraum) frei.

Packliste für das Handgepäck:

  • Wechselklamotten für euer Baby (und evtl. auch für euch). Denkt auch daran, dass es in Flugzeugen immer recht kalt ist, also auch im Sommer noch ein extra Jäckchen/Strümpfe etc. mitnehmen. Kleine Babydecken und Mull-/Spuckwindeln tun auch gute Dienste.
  • Genügend Nahrung für euer Kleines, am besten seine Lieblingskost. Dabei auch einkalkulieren, dass es zu Verspätungen kommen kann oder ihr evtl. einen Flug verpassen könntet. Wenn ihr ein Baby dabei habt, könnt ihr übrigens i.d.R. auch problemlos eine Thermoskanne mit heißem Wasser und/oder eine Flasche kaltes Wasser mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen. Das ist sehr praktisch, falls ihr Fläschchen gebt, denn es kann mitunter lange dauern, bis eine Stewardess an Bord das Fläschchen auf die richtige Temperatur gebracht hat. Evtl. werdet ihr bei der Sicherheitskontrolle gebeten, einen Schluck von dem Wasser zu trinken.
  •  Ebenso genügend Windeln und Feuchttücher. Zur Not haben die Fluglinien i.d.R. auch eine kleine Menge an Bord.
  • Lieblingsspielzeuge wie Beißringe oder eine Kinderwagenkette (für das Bassinett) etc. Hier empfiehlt es sich insbesondere bei kleinen Babys, diese an Schnullerketten/Schnüre zu binden, damit sie nicht ständig auf dem dreckigen Flugzeugboden laden. (Aber natürlich aufpassen, dass sich euer Baby damit nicht strangulieren kann.)
  • Schnuller, Schlafkuscheltier, Spieluhr oder was euer Kleines sonst zum Einschlafen benötigt.
  • Ein bis zwei kleine Büchlein, die ihr mit den Kleinen anschauen könnt. Mich haben Fühlbücher* schon über machen Flug gerettet, da die Elfe beim Anschauen und Befühlen eingeschlafen ist.
  • Nasentropfen, da diese ggf. bei Start und Landung helfen, den Druck auf den Ohren zu verhindern. Außerdem Weitere Medikamente, die ihr für euer Baby oder für euch benötigt.

Auf dem Flughafen:

  • Jedes Kleinkind darf i.d.R. kostenfrei einen Kinderwagen/Buggy mitnehmen. Faltbare Buggys könnt ihr mit bis ans Flugzeug nehmen und euch auch bei einem Zwischenstopp aushändigen lassen, wenn ihr das Flugzeug wechseln müsst. Das ist bei schweren Kindern sehr zu empfehlen. Auf manchen Flughäfen werden zwar kostenfreie Buggys für die kleinen Passagiere angeboten, aber erfahrungsgemäß sind diese nie dort, wo man sie gerade benötigt. Leider ist es bei manchen Fluggesellschaften allerdings so, dass der Buggy am Zielflughafen nicht an der Maschine bereit steht, sondern auf dem Gepäckband landet. Falls ihr den Buggy bis mit ans Flugzeug nehmt, empfehle ich als Handgepäck einen Rucksack, damit ihr die Hände zum Schieben frei habt (insbesondere, wenn ihr alleine mit Baby unterwegs seit).
  • Als die Elfe noch klein war, hatte ich sie am Flughafen immer in der Bauchtrage und hatte als Handgepäck einen Trolly-Koffer zum Ziehen dabei.
  • Praktisch für den Urlaub ist auch ein Sit’n’Stroll. Das ist ein Autokindersitz mit Flugzulassung, der Dank auszuziehbarer Stange auch als Art Kinderwagen verwendet werden kann. Alternativ gibt es von Britax auch eine Karre*, auf der ausgewählte Autokindersitze befestigt werden können. Beides ist jedoch leider in Deutschland nicht erhältlich, kann aber z.B. über Amazon aus dem Ausland bestellt werden.
  • Bei den meisten Fluggesellschaften dürfen Eltern mit kleinen Kindern zuerst in die Maschine einsteigen. Solange die Kinder noch nicht mobil sind, empfiehlt sich das auch, da man dann noch ein Gepäckablagefach direkt über seinem Sitz bekommt. Bei etwas größeren Kindern kann es aber auch empfehlenswert sein, die Zeit an Bord so kurz wie möglich zu halten und daher erst spät einzusteigen.

Im Flugzeug:

  • Wenn euer Baby keinen eigenen Sitz hat, bekommt ihr von der Stewardess für Start, Landung und Turbulenzen einen sogenannten Loop-Belt. Das ist ein Bauchgurt für euer Kleines, der in euren Gurt eingehängt und dann wie der normale Flugzeug-Gurt geschlossen wird. Erst auf der Reiseflughöhe erhaltet ihr von der Stewardess das Baby-Bassinett.
  • Auf Grund der Druckveränderungen in der Kabine empfiehlt es sich, euer Baby während Start und Landung zu stillen bzw. ihm das Fläschchen oder einen Schnuller zu geben. Durch die Nuckelbewegung kommt es zu einem Druckausgleich im Ohr. Ein Über- oder Unterdruck kann sonst zu Schmerzen führen. Sollte euer Kleines eine Erkältung haben und ihr müsst fliegen, dann solltet ihr ihm jeweils rechtzeitig Nasentropfen geben. Am besten lasst ihr es dann aber vor Abflug noch vom Arzt untersuchen, um sicherzugehen, dass es keine Ohrenentzündung hat.
  • Falls ihr stillt, lasst ihr euch am besten von der Stewardess eine Flasche Wasser geben, damit ihr immer genug zu trinken habt und nicht auf den Service angewiesen seit.
  • Viele Fluggesellschaften haben Gläschen für die Kleinen an Bord. Ich habe aber immer Gläschen selbst mitgenommen, von denen ich wusste, dass die Elfe sie mag. Diese kann man von den Stewardessen erwärmen lassen.
  • Die Toiletten mit herunterklappbarem Wickeltisch sind entsprechend gekennzeichnet.

So, nun wünsche ich einen angenehmen Flug! Ich – und sicherlich auch andere Leser – würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen und Tipps rund um das Fliegen mit Babys hier als Kommentar ergänzt.

Zusätzliche Informationen zum Fliegen mit Kleinkindern findet ihr hier.

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DIY Dienstag: Spielzeug zum Knöpfen üben

Die Elfe möchte sich nun am liebsten immer alleine an- und ausziehen. Reißverschlüsse hoch- und runterschieben klappt schon ganz gut, aber mit dem Auf- und Zuknöpfen happert es noch. Zum Herumprobieren habe ich eine Spielzeug zum Knöpfen üben für sie gemacht.

Dafür benötigt ihr:

  • einen großen Knopf
  • Filz
  • ein Stück Seil

Und so geht´s:

Einen Knoten in das Seil machen und den Knopf daran festnähen. Dann mehrere Filz-Stücke ausschneiden. Ich habe verschiedene geometrische Formen ausge-schnitten, so kann sie diese dabei auch gleich lernen. In der Mitte jeweils einen Schlitz machen. Die Länge muss knapp größer sein als der Durchmesser des Knopfes. Nur in das letzte Filzstück nur ein Loch machen, das so groß ist wie der Durchmesser des Seiles. Dieses dann von hinten auffädeln und dahinter einen Knoten in das Seil machen. So bildet es den Abschluss. Und schon kann gefädelt werden!

Die Idee habe ich von hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr einen kleinen Raupe-Nimmersatt-Fan zuhause habt, könnt ihr auch einfach nur Kreise in verschiedenen Grüntönen ausschneiden, einen roten Knopf nehmen und ein Gesicht aufmalen. (Weitere Bastelideen zur Raupe Nimmersatt findet ihr hier und hier.)

Bodypaint für Kleinkinder

Die Elfe hat einen riesen Spaß am Malen. Warum also nicht auch mal sich selbst mit selbstgemachter Bodypaint anmalen? In diesem Fall ist es besonders wichtig, dass die Farbe nicht schädlich ist und auch nichts passiert, falls etwas in den Mund kommt.

Für die selbstgemachte Bodypaint benötigt ihr:

  • Joghurt
  • Lebensmittelfarbe

Einfach die Lebensmittelfarbe in den Joghurt einrühren und schon kann das Bodypainting beginnen! Der Elfe hat es super viel Spaß gemacht!

Magischer Extra-Tipp:

  • Obwohl sich der Garten am besten für solche Aktionen eignet, könnten die Kleinen sich auch in der Badewanne anmalen. Oder ihr nehmt dort die selbstgemachte Badewannenfarbe.

Besondere Blumen zum Muttertag

Väter aufgepasst: Bald ist Muttertag! Wie wäre es, wenn ihr da mal mit euren Kleinen zu Schere, Farbe und Papier greift und für die Mütter schöne, praktische Blumen bastelt?! Diese halten nicht nur länger als frische Blumen, sondern sie erinnern die Mütter künftig auch an wichtige Termine oder sammeln kleine Notizen. Etwas ähnliches hatte die Elfe für mich in der Kita gemacht und ich habe mich sehr darüber gefreut.

Ihr benötigt:

  • (ggf. selbstgemachte) Fingerfarbe
  • weißen oder farbigen Tonkarton für die Blüte
  • grünen Tonkarton für Stiel und Blätter
  • evtl. normales Papier
  • Holzwäscheklammer

Und so geht´s:

Mit Fingerfarbe einen Handabdruck eures Kindes auf das normale Papier oder den Tonkarton machen. Trocknen lassen und ausschneiden. Falls ihr ein normales Blatt genommen habt, auf Tonkarton aufkleben und nochmals zuschneiden. Den Stiel und die Blätter aus Tonkarton ausschneiden. Alles auf eine Holzwäscheklammer kleben. Fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr sichergehen möchtet, dass die Mama künftig auch ja nichts vergisst 😉 , auf die Rückseite der Wäscheklammer ein Stück Magnetband kleben. Dann kann die Klammer am Kühlschrank befestigt werden.

Eine andere Geschenkidee zum Muttertag sind beklebte Herzen,die eingerahmt eine schöne Deko sind, eine DIY Blumendeko oder Salzteigherzen mit Handabdruck. Wer zu Weihnachten etwas mit Handabdrücken basteln möchte, sollte sich mal diesen Nikolaus ansehen.

Nicecream: Bombiges Bananeneis

…und zwar nicht, weil es eine Kalorienbombe wäre – nein, ganz im Gegenteil! Aber es ist super lecker und rucki-zucki gemacht. Ich hatte ja bereits berichtet, dass die kleine Elfe Früchte am liebsten in gefrorener Form zu sich nimmt. Da bietet sich diese Nicecream super an.

Für das selbstgemachte Bananeneis benötigt ihr genau eine Zutat (na, kommt ihr drauf?):

  • reife Bananen

Die Bananen schneidet ihr in Scheiben und gefriert sie ein. Wenn ihr Lust auf ein Eis habt, einfach kurz in den Mixer stecken. Es muss allerdings ein Mixer sein, mit dem ihr auch Eis crashen könnt, sonst braucht ihr danach wahrscheinlich einen neuen…

Das selbstgemachte Bananeneis wird super cremig und richtig lecker! Gesund ist es noch dazu, also darf es auch mal eine Kugel mehr sein.

Ich bin echt froh, dass ich die Idee vor einiger Zeit hier gefunden hatte.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr verschiedene Geschmacksvarianten der Nicecream möchtet, nehmt einfach das selbstgemachte Bananeneis als Basis und gebt Honig, Zimt, Kakao-Pulver, Erdnuss-Butter, ein paar andere gefrorene Früchte oder Gewürze zu.

DIY Dienstag: Spielen mit Alltagsgegenständen

Eigentlich geht es beim DIY Dienstag ja um selbstgebasteltes Baby- und Kinderspielzeug. Dabei ist die Beschäftigung von Babys und Kleinkindern ja viel einfacher: Oft müsst ihr gar nicht extra etwas bauen, nähen oder gestalten. Mit einfachen Alltagsgegenständen haben die Kleinen auch so schon viel Spaß. Hier ein paar Beispiele:

Die Elfe liebt kleine, knibbelige Dinge. Daher fädelt sie gerne einfache Kinderhaargummis auf den Stiel eines Kochlöffels auf.

Als sie noch etwas kleiner war, habe ich ihr Rosinen in einem Stapel Becher vom Möbelschweden versteckt, wenn ich etwas Dringendes in Ruhe erledigen wollte. Damit war sie eine Weile beschäftigt.

Ein Hit ist (zu jeder Jahreszeit) eine Packung Plastik-Weihnachtskugeln vom selben Anbieter. Was man damit alles machen kann: Ausräumen, einräumen, herumrollen, im Zimmer verstreuen…

Falls ihr – wie ich gerade 😉 – mal keine Zeit zum Basteln habt und trotzdem für Abwechslung im Spielalltag sorgen möchtet, bieten viele Alltagsgegenstände mit etwas Kreativität eine nette Alternative.

Weitere Ideen:

Kleinkinder sind Team Player

Manchmal – oder auch öfters 😉 – hat man als Eltern ja das Gefühl, einen kleinen Egoisten großzuziehen. Wenn es darauf ankommt, sind aber bereits kleine Kinder richtige Team Player, wie Forscher der Universität in Durham feststellten. Sie ließen Drei- und Vierjährige eine spezielle Box öffnen, wozu drei aufeinander aufbauenden Schritte nötig waren. Für jeden Schritt waren zwei Aktionen parallel auszuführen, um schließlich an die Leckereien in der Box zu kommen.

In fünf von acht Kindergruppen gab es jeweils mindestens zwei Kinder, die die Box öffnen konnten. Die Kinder gingen dabei gemeinschaftlich vor und unterstützen sich, machten Handlungen nach und gaben sich Anweisungen. Und, liebe Eltern, aufgepasst: Zudem gab es in den Gruppen 215 altruistische Ereignisse, wie z.B die Weitergabe von Belohnungen. Weitere Informationen zur Studie findet ihr hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls euren Kleinen die Studie aber völlig egal ist und sie partout das Spielzeugauto/ die Schaukel/ den Schoß der Oma nicht mit anderen Kindern teilen möchten, hilft vielleicht folgender Trick: Sie sollen sich abwechseln. Leon darf einmal rutschen, dann Sarah, dann wieder Leon. Lisa darf die Puppe eine Minute halten, während sie Mia ihren Hasen gibt, dann bekommt sie wieder die Puppe. Auch wenn die Kleinen natürlich noch nicht wissen, wie lange eine Minute ist, so kappieren sie schnell, dass sie bald wieder an der Reihe sind. Bei uns im Freundeskreis funktioniert diese Methode sehr gut.

DIY Dienstag: Fähnchen selbermachen

Die Elfe war vor Kurzem auf ihrem ersten „Hello Kitty“-Geburtstag eingeladen – ja, da hat eine Marketingabteilung ganze Arbeit geleistet, wenn selbst Zweijährige schon auf die weiße Katze stehen. Die Mutter des Geburtstagskinds hatte keine passenden Fähnchen gefunden und kurzer Hand welche selbst gemacht. Die Idee fand ich echt einfach und gut, daher möchte ich sie euch gerne vorstellen. Wer weiß, vielleicht plant ihr ja in Kürze eine „Mickey Mouse“-, „Cars-“ oder „Thomas, die Lokomotive“-Party und steht vor dem gleichen Problem. 😉 Sie sehen aber sicherlich auch „ungebrandet“ gut aus.

Für die selbstgemachten Fähnchen benötigt ihr:

  • Servietten mit eurem Wunschmotiv
  • Bambus-Stöcke oder ähnliches (wie sie z.B. zum Blumen anbinden genutzt werden)

Einfach den Bambus-Stock auf die gewünschte Länge zusägen und die Serviette dran festkleben.

Magische Extra-Tipps:

  • Die Fähnchen wurden übrigens genutzt, um bei lustigen Liedern fröhlich mitzuwedeln. Das fanden die Kleinen super!
  • Aber auch als Deko machen Fähnchen was her.