Raupe Nimmersatt Pancakes

Der Backtrieb der Elfe hält ungebrochen an. Neben Ausstechern stehen Pfannkuchen hoch im Kurs. Zur Abwechslung gibt es ab und zu mal die amerikanische Variante Pancakes.

Für die Mini-Pfannkuchen-Raupe benötigt ihr:

  • 1 Ei
  • 3/4 Tasse (Cup) Milch
  • 2 EL geschmolzene Butter
  • 1 Tasse (Cup) Mehl
  •  3 TL Backpulver
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz

Und so geht´s:

Ei schaumig schlagen, geschmolzene Butter und Milch unterrühren. Dann das mit Backpulver vermischte Mehl, Zucker und Salz einrühren. In der Pfanne ausbacken. Wenn am Teig oben Blasen zu sehen sind und der Teig langsam fest wird, den Pfannkuchen wenden. Am Schluß mit dem, was gerade im Haus ist, ein Gesicht dekorieren.

Magischer Extra-Tipp:

Am besten die Pfanne mit einem mit Öl getränkten Küchentuch ausreiben, um die Pancakes darin zu backen. Die Pfanne nicht zu heiß werden lassen, dann werden sie schön gleichmäßig goldbraun.

Wer Lust auf weitere tierische Snackideen hat, der schaut am besten mal hier, hier oder in der Kategorie „Rezepte und Zaubertränke“ nach.

Wen das Raupe-Nimmerstatt-Fieber gepackt hat, findet hier oder da passende Basteltipps.

Und wer Hintergrundinfos zum Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ möchte, der schaut mal hier nach.

Und mit diesem Beitrag mache ich auch zum 1. Mal bei den Topfguckern mit.

Pizzagesichter

Seit Weihnachten ist die Elfe im Backfieber und würde am liebsten jeden Tag Kekse backen. Aber so kurz nach Weihnachten schmecken die einfach nicht mehr so richtig. Daher haben wir zur Abwechslung Pizza selbst gemacht, die kann man ja auch schön verzieren – auch wenn ich einige Überzeugungsarbeit leisten musste, dass Zuckerperlen nicht so gut auf eine Pizza passen. 😉

Für die Pizzagesichter benötigt ihr:

Für den Teig:

Wir hatten ein Rezept von der Packung eines Pizzasteins. Wir waren davon aber nicht sooo begeistert, das hier hört sich aber gut an.

Für die Pizzasauce:

  • 1 Dose Tomaten
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Zwiebel
  • Kräuter: Oregano, Basilikum, Petersilie (alles möglichst frisch)
  • Pfeffer und Salz

Für den Belag:

  • geriebener Käse
  • Paprika
  • Zucchini
  • Oliven
  • Zwiebeln
  • Salami
  • oder was euch schmeckt

Und so geht´s:

Zuerst den Teig aus den Zutaten kneten und gehen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Sauce in den Mixer geben und verflüssigen. Wir haben den Teig dann in kleine Minipizzen ausgerollt, so hatte die Elfe ihre eigene kleine, ganze Pizza. Beim Belegen erst den Käse auf die Sauce geben und dann den eigentlichen Belag, damit man die Gesichter auch erkennt. 😉

Lasst es euch schmecken!

Magischer Extra-Tipps:

  • Aus den gleichen Zutaten wie für die Pizzasauce lässt sich auch eine leckere Tomatensuppe machen, dafür gebe ich dann immer noch Sahne dazu. Die Zwiebel lasse ich dafür weg.

Adventsschnittchen

Bei der kleinen Weihnachtsparty der Elfe gabe es neben den ganzen selbstgebackenen Plätzchen auch einen herzhaften Snack, der (nicht nur) bei den Kleinen super ankam!

Für die adventlichen Brote benötigt ihr:

  • (ungetoastetes) Toastbrot
  • Butter oder Margarine
  • Wurst und Käse nach Geschmack
  • Gurke
  • Weihnachtliche Ausstechförmchen (für Plätzchen)

Und so geht´s:

Die gewünschte Form aus den einzelnen Toastbrotscheiben und dem Käse/der Wurst ausstechen. Zwei ausgestochene Brotformen auf einer Seite mit Butter bestreichen, den Belag dazwischen legen und zusammen“kleben“. Gurke in Scheiben schneiden und die gewünschte Form ausstechen.

Der Snack eignet sich auch als leckeres, adventliches Abendbrot.

Magischer Extra-Tipp:

  • Die Wurst- und Käsereste habe ich als Einlage in einem Salat verwertet. Aus den Brotreste kann man super eine Art Kaiserschmarren aus „Armen Rittern“ machen. (Arme Ritter sind Weißbrote, die in eine Mischung aus Milch, Ei und einer Prise Salz getunkt und in der eingefetteten Pfanne ausgebacken werden. Dann mit Zimtzucker bestreuen und mit Apfelmus servieren.)

Rudolph Rentier Kekse

Die Elfe und ich wünschen euch einen schönen ersten Advent! Passend dazu ist heute Rudolph Rentier über unseren Adventstisch getrabt – sein Fehler. 😉 Seeehr lecker!

Für die Rudolph Reindeer Cookies benötigt ihr:

  • 1/2 Tasse Butter
  • 3/4 Tasse cremige Erdnussbutter (ohne Stückchen)
  • 1/3 Tasse Zucker
  • 1/3 Tasse braunen Zucker
  • 1 großes Ei
  • 1 Beutelchen Vanillezucker oder Vanillemark
  • 1 1/2 Tassen Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • rote M&Ms oder Smarties
  • Salzbrezelchen
  • schwarzer Zuckergussstift

Und so geht´s:

Butter, Erdnussbutter und Zucker zu einer geschmeidigen Masse rühren. Ei zugeben, dann das mit Backpulver vermischte Mehl und die Prise Salz. Kleine Kugeln formen und plattdrücken. Auf Backpapier bei 180 Grad ca. 8 – 10 Min. backen bis der Boden goldbraun ist. In der Zwischenzeit mit einem scharfen Messer die „Geweihe“ aus den Brezelchen herausschneiden.

Sofort nachdem die Kekse aus dem Ofen sind (noch auf dem Blech) die M&M-Nasen festdrücken und vorsichtig die „Geweihe“ einstecken. Auskühlen lassen und mit dem Zuckerstift die Augen aufmalen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ganz weit wegpacken, falls die Weihnachtsplätzchen den Advent überdauern sollen, den sie sind sooo lecker! 😉

Weitere Rezepte für Weihnachtsplätzchen:

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Weihnachtsplätzchen für Kinder

Happy Halloween Dessert: Erdmonster

Huuuhuuu! Bald sind wieder die Geister und Monster unterwegs. Für alle, die das gebührend mit einer Halloween Party feiern möchten, hier ein ganz einfaches aber wirkungsvolles Rezept für schokoladige Erdmonster.

(Entschuldigt die Bildqualität, aber die „guten“ Bilder sind verschollen und ich finde sie wahrscheinlich erst nach Halloween wieder… 😉 )

Für die Erdmonster benötigt ihr:

  • 600 gr. dunkle Kuvertüre
  • 230 gr. chinesische Eiernudeln
  • Jelly Beans
  • Zuckerguss-Stifte

Und so geht´s:

Die Kuvertüre bei 45 Grad im Wasserbad schmelzen. Vom Feuer nehmen. Die Nudeln unterrühren, kleine Häufchen der Masse bilden und auf Backpapier trocknen lassen. Das dauert ca. 1 Stunde, im Kühlschrank geht es schneller. Anschließend die Jelly Beans in kleine Stücke teilen. Ich habe jeweils nur die Enden abgeschnitten, die halbierten Beans waren mir noch zu groß. Diese dann mit dem Zuckerguss auf die Häufchen kleben und verzieren.

Sehr gut machen sich die Schoko-Erdmonster auf dem Buffet neben…

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr keine Jelly Beans bekommt, könnt ihr auch die Enden von Gummi(bärchen)würmern abschneiden und als Augen verwenden.

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Rezept für Halloween

Kecke Schnecke

Nanu, was ist uns denn da heute über den Frühstückstisch gekrochen? Eine leckere Schnecke!

Wollt ihr auch Schneckenbesuch? Für die Sandwich-Schnecke benötigt ihr:

  • Brot
  • ggf. Butter (wenn ihr ein Sandwich macht)
  • Honig
  • Marmelade
  • Zuckerperlen
  • Salzstangen
  • eine Tasse (als Form)

Und so könnt ihr eure eigene Schnecke kreieren:

Die Tasse auf die Brotscheibe drücken und mit dem Messer drumherum fahren. Dann mit Honig aus dem Spender (oder wahlweise Marmelade im Spritzbeutel) die Linien vom Schneckenhaus aufmalen. Das Gesicht mit den Zuckerperlen und der Marmelade gestalten. Für die Fühler kleine Stücke von den Salzstangen nehmen. Und schon kriecht die kecke Schnecke in den Kinderbauch.

Mit der leckeren Schnecke möchten wir einer kleinen Laus zum Geburtstag gratulieren. Die Idee habe ich von hier. Ein enger Freund der kecken Schnecke, ist übrigens das süße Bärchen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Für den Mund könnt ihr z.B. auch ein Stück Erdbeere und für die Augen Kiwi verwenden, wenn ihr keine Zuckerperlen habt oder diese (z.B. für ganz kleine Kinder) nicht verwenden möchtet.

Getrocknete Apfelringe

Wir hatten in den ersten zwei Lebensjahren der Elfe versucht, Industriezucker in ihrer Nahrung so weit wie möglich zu vermeiden oder zumindest einzudämmen. So lange die Kinder nicht an Süßkram gewöhnt sind, schmeckt ihnen z.B. auch Naturjoghurt prima. Als „Süßigkeiten“ hat sie beispielsweise Rosinen und kleingeschnittene getrocknete Apfelringe bekommen. Beides liebt sie heute noch. Bei den Rosinen achte ich auf Bio-Ware, da Trauben sehr stark gespritzt werden und ich ihr auch nichts Geschwefeltes geben wollte. Die Apfelringe stammen zumeist aus der Eigenproduktion der Elfen-Oma.

Getrocknete Apfelringe selbst herzustellen ist sehr einfach. Außerdem kann man im Herbst günstige Äpfel kaufen und dann gleich für den ganzen Winter vorsorgen, den sie halten lange, wenn sie richtig getrocknet wurden.

Und so geht´s:

Am besten eine säuerliche Apfelsorte wählen (das schmeckt uns zumindest am besten). Die Äpfel schälen, ggf. Druckstellen ausschneiden, das Kernhaus mit einem Apfelentkerner entfernen und in dünne, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden.  Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu trocknen.

  • Früher hat man die Apfelringe auf eine Schnur gefädelt, geschaut, dass genug Abstand zwischen den einzelnen Ringen ist und das Ganze auf den Dachboden oder in die Nähe des Kamins gehängt.
  • Die Elfen-Oma legt die Ringe einfach einzeln auf eine mit einem Geschirrtuch ausgelegte flache Schale/Tablett, deckt sie mit einem Geschirrhandtuch gegen Fliegen ab und trocknet sie auf der Heizung über mehrere Tage.
  • Man kann die Apfelringe auch im Backofen bei ca. 60 – 70 Grad und leicht geöffneter Backofentür über mehrere Stunden trocknen lassen. So habe ich das anfangs gemacht.
  • Da man danach aber den ganzen Backofen von den klebrigen Apfelaus-dünstungen befreien muss, habe ich mal einen Dörrapparat geschenkt bekommen. (Dieser ist jedoch momentan eingelagert und hilft nicht viel, eine Heizung haben wir hier auch nicht, daher lassen wir uns von der Oma beliefern. 😉 )

Die Apfelringe sollten dabei mehrmals gewendet werden, damit sie gleichmäßig trocknen. Sie sind fertig, wenn sie durch und durch trocken sind (aber noch biegsam). Ich habe mal gehört, dass man sie am besten so lagern sollte, dass noch Luft dran kommt (z.B. in einem Leinensäckchen). Ich lagere sie aber in einer Blechdose und bisher haben sie noch nie angefangen zu schimmeln, da sie immer richtig getrocknet waren (oder so schnell weg?! ;-)).

Magischer Extra-Tipp:

  • Auf die gleiche Weise kann man auch anderes Obst wie Aprikosen oder Pflaumen, aber auch exotische Sorten wie z.B. (reife) Mangos trocknen. Das dauert aber wesentlich länger, da diese Früchte saftiger sind.

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Äpfel einfach selbst trocknen

Mmmhh… Mint Lemonade

Für heute sind bis zu 40 Grad vorhergesagt. Ein cooler Tipp für den heißesten Tag des Jahres: Mint Lemonade. Von der Elfe getestet und für lecker befunden.

Für die Mint Lemonade benötigt ihr:

  • 1/2 Tasse Zucker
  • 4 1/2 Tassen Wasser
  • ca. 8 Zitronen
  • ca. 1/2 Tasse Minzblätter (oder nach Geschmack)

Und so geht´s:

Zuerst einen Zuckersirup herstellen, indem man 1/2 Tasse Wasser mit einer 1/2 Tasse Zucker aufkocht, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Diesen dann abkühlen lassen. Der Zuckersirup eignet sich auch gut zum Süßen anderer Getränke.

Dann die Zitronen auspressen und die Minze fein hacken. Zusammen mit dem Zuckersirup in einen Krug geben und mit 4 Tassen stillem Wasser auffüllen. Umrühren, kaltstellen und am besten mit Eiswürfeln servieren – und schon können euch selbst die heißsten Temperaturen nichts mehr anhaben. 🙂

Magische Extra-Tipps:

  •  Die klassische Mint Lemonade macht man mit stillem Wasser, probiert es aber auch mal mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser aus, das bitzelt dann schön auf der Zunge.
  • Oft wird auch etwas weniger Zuckersirup in die Mint Lemonade gegeben und dann ein kleines Krügchen mit Zuckersirup extra gereicht, dann kann sich jeder die Mischung individuell nach seinem Geschmack anpassen.

Weitere Rezepte zum Abkühlen:

Snacks für Kinder: Flachswickel

Neben Brezeln gibt es in der schwäbischen Küche auch noch ein anderes Gebäck, das sich super als Snack für Kinder eignet: Flachswickel. Die Elfe verputzt sie wie nichts, liegt wahrscheinlich in den Genen. 😉

Für die Flachswickel nach Oma´s Rezept benötigt ihr:

  • 250 gr Mehl
  • 125 gr Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 10 gr Hefe
  • 3 EL Milch
  • Kristall- oder besser Sandzucker zum drin Wälzen

Und so geht´s:

Die Hefe in die lauwarme Milch rühren und dann die übrigen Zutaten unterkneten. Dann sofort in ca. 25 Stücke unterteilen, „Rollen“ machen, in Zucker wälzen und die Schlingen legen. Kurz gehen lassen und dann bei 200 Grad ca. 15 – 20 Min. backen. Sehr lecker!

Magischer Extra-Tipp:

  • Da bei diesem Gebäck kein Zucker im Teig ist, eignet es sich auch gut, wenn man ganz kleine Kinder hat, die noch keinen Zucker bekommen sollen. Einfach ein paar Stück nicht in Zucker wälzen.

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Leckeres Rezept zum Kaffee

Splash-Party: Schoko-Anemonen

Zum Abschluss der Splash-Party-Woche gibt es heute noch das Highlight bei den (etwas größeren) Kindern, die bunten Schoko-Anemonen.

Für die Schoko-Anemonen braucht ihr:

  • Marshmallows
  • Dunkle Schokolade oder Kuvertüre
  • Kleine bunte Zuckerperlen
  • Schaschlikspieße
  • Optional: Gefärbten Reis zur Deko

Wie es geht, erklärt sich fast von selbst:

Einfach die Schokolade schmelzen, ein Marshmallow aufspießen, erst in die Schokolade und dann in Zuckerperlen tunken und (am besten kopfüber) trocknen lassen. Um die Marshallow-Pops alias Schoko-Anemonen schön anzurichten, bietet es sich an, sie in ein Glas mit gefärbtem Reis zu stecken.

Magischer Extra-Tipp:

  • Lecker ist es auch, wenn ihr statt der Zuckerperlen geröstete Mandelstückchen oder Kokosraspel verwendet.

Die Idee der Marshmallow-Pops habe ich vom Klitzekein(en) Blog, wo sie auch viel schöner und perfekter aussehen als bei mir. Und nicht nur die Idee, sondern auch die tolle Schütze, die dort verlost wurde! Die habe ich da nämlich vor einiger Zeit gewonnen und mich super gefreut! (Muss mal noch ein Bild machen, hatte ich leider vergessen…)

Der Gewinn erhöht die Liste bisheriger Gewinne in meinem Leben auf zwei. Der erste war ein Schuhputzset vom örtlichen Schuhgeschäft, als ich 10 Jahre alt war – da war die Freude natürlich groß. 😉 Merkt ihr was? Ich ziehe praktische Dinge an. Wenn sie aber so schön sind wie die Schürze, dann gerne!

Hier geht´s zu den weiteren Ideen der Splash-Party.