Adventskalender basteln

Ich hatte ja bereits erzählt, dass die Elfe jedes Jahr mit einem tollen, selbstgemachten Adventskalender von der Omi und der Patentante verwöhnt wird. In letztem Jahr sah der so aus:

Die Papiertütchen können entweder an eine Schnur gehängt, in einen Korb gelegt oder einfach so aufgestellt werden.

Für solch einen Adventskalender benötigt ihr (neben dem Inhalt 😉 ):

  • 24 Papiertütchen
  • Stoffband
  • 24-Adventskalenderschildchen auf Miniwäscheklammern
  • ggf. Schnur zum Aufhängen

Wie der Adventskalender gemacht wird ist, glaube ich, selbsterklärend.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ihr könnt auch die Anhänger selbst machen: Dazu einfach Herzchen aus Filz ausschneiden, mit einem Stoffmarker oder wasserfesten Stift die Zahlen darauf schreiben und auf Miniwäscheklammern kleben. Alternativ könnt ihr die Schildchen auch am PC gestalten und dann auf festem Karton ausdrucken.

Weitere Ideen für den Adventskalender:

DIY Dienstag: Selbstgemachte Tafelfarbe

Wir haben kürzliche unsere Küche frisch gestrichen. Wir wollten die helle Farbe aber nicht für die Wandfläche unter der Bar nehmen, da man da doch mal schnell mit den Schuhen hinkommt und dann ist alles gleich wieder schmutzig. Nun haben wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ich bin nämlich vor einiger Zeit über ein Rezept für selbstgemachte Tafelfarbe gestolpert. Diese ist zum einen nicht so schmutzempfindlich und leicht abwaschbar und zum anderen bietet sie zusätzlichen Spaß in der Küche für die Elfe, während ich koche. Die Kleine passt zum Glück noch ohne Probleme unter die Bar. 😉 Da ich noch so viel Farbe übrig hatte, habe ich sie auch noch auf ein altes Brett gestrichen, so hat sie auch eine „mobile“ Tafel.

Für selbstgemachte Tafelfarbe benötigt ihr:

  • 2 Teile Gips
  • 1 Teil Wasser
  • 3 Teile Farbe (Wandfarbe, Acrylfarbe, Latexfarbe oder was ihr gerade habt)

Und so geht´s:

Ich habe Wasser in einen kleinen Eimer gegeben und dann den Gips durch ein feines Sieb in das Wasser rieseln lassen und gleich glatt gerührt. Wenn man den Gips einfach so in Wasser gibt, kann es kleine Klümpchen geben, wie ich mit einer Probemenge festgestellt habe, mit Sieb wurde die Masse perfekt. Dann die Farbe untermischen und zügig verwenden, da die Masse durch den Gips relativ schnell krümelig bzw. hart wird.

Die Wand musste ich nur 1x streichen, das Brett 2x, da es lackiert war und ich zu faul war, die Farbe erst anzurauen. So war es einfacher.

Die gestrichenen Flächen habe ich dann mit der Seitenfläche einer Kreide abgerieben, warum man das macht, weiss ich auch nicht so genau, da stand aber, das man das tun soll. 😉

Das Rezept für die selbstgemachte Tafelfarbe habe ich hier gefunden.

Magischer Extra-Tipp:

  • Das Besondere an der selbstgemachten Tafelfarbe ist, dass ihr die Farbe frei wählen könnt. Ihr könnt also auch eine pinkfarbene, blaue oder orange Tafel machen.

Äpfel stempeln

Hier eine ganz einfache Herbstbastelei für Groß und Klein mit tollem Ergebnis: Äpfel stempeln. So hat die Elfe ihrer Omi (fast) ganz alleine eine herbstliche Geburtstagskarte gebastelt.

Für die gestempelten Äpfel benötigt ihr:

  • leere Klopapier-Rollen
  • Farbe, z.B. selbtgemachte Fingerfarbe
  • Pinsel und Farbe oder Stifte für den Stiel und ggf. Blätter
  • und natürlich Papier 😉

Und so geht´s:

Die Klorolle so zurecht drücken und biegen, dass die Form eines Apfels entsteht. Die Klorolle dann mit einer Seite in die Farbe tauchen und auf Papier stempeln. Zum Schluß noch mit einem Stift oder dem Pinsel den Stiel ergänzen.

Die Idee habe ich irgendwo im Internet mal gesehen, weiss aber leider nicht mehr wo… Falls einer das schon mal gepostet hat, bitte melden, dann ergänze ich den Link.

Magische Extra-Tipps:

  • Verschenkt doch als herbstliche Kleinigkeit, z.B. als Mitbringsel, getrocknete Apfelringe mit einem Geschenkanhänger mit einem selbstgestempelten Apfel.
  • Mit Orange könnt ihr auf die gleiche Weise auch gut Kürbisse stempeln und dann die „Längsrillen“ mit einem Pinsel ergänzen.

DIY Dienstag: Formenspiel

Ich finde es toll, wenn die Elfe beim Spielen Spaß hat und gleichzeitig etwas lernt – wobei gerade kleine Kinder sowieso bei allem was sie tun, etwas lernen. Lustig findet sie zur Zeit das Formenspiel.

Dazu lege ich verschiedene Formen auf den Boden und fordere sie dann auf, auf eine bestimmte Form zu stehen, z.B. auf den Kreis. Eine Variante ist, dass wir zu Musik tanzen und dann immer wieder die Musik ausmachen und auf eine bestimmte Form stehen, so ähnlich wie bei der „Reise nach Jerusalem“. Natürlich kann man das Spiel auch mit mehreren Kindern spielen. Wenn die Kinder die ersten Formen sicher können, werden weitere Formen ergänzt.

Für das Formenspiel braucht man:

  • Moosgummiplatten (gerne auch in verschiedenen Farben, dann kann man mit dem gleichen Spiel auch Farben üben und es sieht lustiger aus)

Und so geht´s:

Einfach die gewünschten Formen in großem Format (z.B. Kreisdurchmesser 30 cm) auf das Moosgummi aufzeichnen und ausschneiden.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ich habe Moosgummi genommen, da es auf Teppich und auf glatten Böden recht gut haftet und nicht verrutscht. Auf Teppich noch besser als z.B. auf Fliesen. Für diese sind evtl. Formen aus Teppichbodenresten idealer. Am besten probiert ihr zuerst selbst aus, ob die Formen gut haften, bevor ihr loslegt, damit euer Kind nicht fällt.

Habt ihr schon beim Wummelkisten-Gewinnspiel mitgemacht? Bis heute Abend (16.11.2012) habt ihr noch Zeit dazu.

Selbstgemachte Knete

Wie ich ja schon öfters berichtete, mache ich Farben, Kleber usw. gerne selbst. Dann weiß ich, was drin ist. Mittlerweile ist die Elfe zwar schon in einem Alter, in dem nicht mehr alles sofort im Mund verschwindet, der eigentliche Grund, warum ich damit angefangen habe. Es macht mir aber immer noch Spaß zu sehen, wie einfach man diese Dinge selbst herstellen kann und günstig ist es i.d.R. auch.

Gerade habe ich mal wieder Knete selbst gemacht. Die erste Knete habe ich bereits vor über einem Jahr für die Elfe zusammengerührt und ich bin von dem Rezept total begeistert. Ich bewahre die Knete im Kühlschrank auf und sie ist immer noch weich und knetbar. Von der industriell gefertigte amerikanische Markenknete, die die Elfe geschenkt bekam, mussten die ersten Töpfchen leider bereits nach einem halben Jahr den letzten Gang zur Mülltonne antreten, da sie ganz krümelig und nicht mehr knetbar war. (Allerdings hatte ich die auch nicht im Kühlschrank gelagert.) Hier nun also das Rezept:

Für die selbstgemachte Knete braucht ihr:

Und so geht´s:

Vermischt das Mehl, das Salz und den Weinstein in einem Topf. In einem anderen Gefäß (am besten einem Glaskrug wegen möglichem Verfärben) das Wasser mit dem Öl und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe verrühren. Die Flüssigkeit dann mit dem Schneebesen in den Topf mit dem Mehl etc. rühren, so dass eine homogene Masse entsteht. Diese auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren (mit einem Kochlöffel, nicht mehr mit dem Schneebesen) erwärmen, bis eine zähe Knetmasse entsteht. Dies geht recht schnell. Sobald die Knetmasse die gewünschte Konsistenz hat, vom Feuer nehmen. Je länger die Masse erhitzt wird, desto fester wird sie. Etwas abkühlen lassen und loskneten, damit ihr eine schöne geschmeidige Masse habt. Insgesamt dauert die Herstellung der Knete nicht mehr als 10 – 15 Minuten. Am besten in einem luftdichten Gefäß oder einer Zipper-Tüte im Kühlschrank lagern.

Das tolle Rezept stammt von hier.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr euren Mädchen eine besondere Freude machen möchtet, könnt ihr auch noch Glitter oder Aromaöl beimischen.

Aus der Knete könnt ihr auch prima Knetmonster oder Knetgesichter machen.

*Affiliate-Links, die euch die Suche erleichtern

Veredelte Nudeln

Bei meinem letzten Besuch zu Hause, bin ich auf eines meiner kreativen Werke aus jüngster Kindheit gestoßen, das ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. 😉

Für die edlen Nudelbilder benötigt ihr:

  • eine Sperrholzplatte
  • verschiedene Nudelsorten
  • Leim
  • Sprühfarbe
  • Haken zum Aufhängen

Und so geht´s:

Die Holzplatte ggf. noch auf die gewünschte Größe zusägen und die Kanten feilen. Dann immer stückweise mit Leim bestreichen und die Kinder die Nudeln aufkleben lassen. Trocknen lassen und dann (am besten draußen und weit weg von den Kindern) mit Goldlack oder einer anderen gewünschten Farbe besprühen. Nochmals trocknen lassen, Haken anbringen und – aufhängen. 😉

Mal schauen, ob ich bald mal welche mit der Elfe bastle, ihr Talent beim Basteln mit Nudeln hat sie ja bereits hier gezeigt.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wahrscheinlich würde man die Bilder heutzutage eher mit Neonlack besprühen, das liegt ja gerade im Trend. Wer verschiedenfarbige Nudeln haben und/oder lieber auf den Sprühlack verzichten möchte, der kann einfach die mit Lebensmittelfarbe gefärbten Nudeln oder gefärbten Reis verwenden.

Ferien auf dem Bauernhof

Als Kind war ich in den großen Ferien immer ein paar Tage bei meiner Tante und meinem Onkel auf dem Bauernhof. Das war immer richtig toll und ich habe praktisch die ganze Zeit im Stall verbracht – wenn ich nicht gerade die Ziege an einem Seil spazierengeführt habe… (Wir zwei waren uns da über die Richtung oft nicht ganz einig und aus heutiger Sicht habe ich echt Mitleid mit dem armen Tier.)

Da ich so schöne Erinnerungen an diese Zeit habe, möchte ich auch der Elfe die Gelegenheit geben, das Landleben und die Tiere hautnah zu erleben und wir besuchen mindestens einmal pro Jahr für ein paar Tage meine Cousine auf dem Bauernhof. Dass das auch der Elfe gefallen würde, war mir früh klar, schließlich war ihr zweites Wort ja „Katze“. (Für alle die jetzt rätseln: Das erste Wort war natürlich „Papa“, das hatte der Elfenvater auch quasi ab Geburt mit ihr geübt.) Seit jener Zeit wird jedes Tier der Gattung „Felis“ mit dem erfreuten Ausruf „Katze“ in die Flucht geschlagen.

Die paar Tage auf dem Bauernhof sind natürlich immer viel zu schnell vorbei, aber das Erlebte wird dann gerne mit den Gummitieren zu Hause nachgespielt. 😉

Raupenalarm!

Nach den tollen, sonnenverwöhnten letzten Tagen bzw. eigentlich schon Wochen, ist heute wieder Bastelwetter. Für alle kleinen Raupe-Nimmerstatt-Fans hier ein neuer Bastelvorschlag. Der stammt dieses Mal nicht von mir, sondern von meiner kleinen Großcousine.

Für die selbstgebastelte kleine Raupe Nimmersatt benötigt ihr:

  • (möglichst weiße oder hellgraue) Eierschachtel
  • Deckfarbe oder für ganz kleine Kinder selbstgemachte Fingerfarbe
  • Pfeifenputzer
  • Filzstift

Und so geht´s:

Eierkarton in Raupenform zuschneiden. Dann entweder in grün/rot oder bunt bemalen lassen und das Gesicht aufmalen. Zwei kleine Löcher in den Eierkarton machen, Pfeifenputzer durchstecken und die Fühler formen. Fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Lustig sieht es auch aus, wenn ihr Wackelaugen aufklebt.

Weitere Basteltipps zur kleinen Raupe Nimmersatt:

Mehr zum Buch erfahrt ihr hier.

Die kleine Raupe Nimmersatt

…und ihre Freunde passen künftig am Kühlschrank auf, dass nichts Wichtiges beim Einkauf vergessen wird. Und nachdem die Elfe ungefähr den gleichen Appetit wie die kleine Raupe Nimmersatt hat, ist das auch sehr wichtig. Nicht, dass alle hungern müssen und keine schönen Schmetterlinge werden können.

Wollt ihr auch kleine, fleißige Raupen basteln? Dann braucht ihr:

  • Holzwäscheklammern
  • Pompom-Bällchen in 2 verschiedenen Größen
  • Aufnäh- oder aufklebbare Wackelaugen
  • Stickgarn für die Fühler
  • Magnetband

Und so bastelt ihr euch eure eigene kleine Raupe Nimmersatt:

Ich habe zuerst das Magnetband unten auf der Wäscheklammer angebracht und dann die Pompom-Bällchen mit der Heißklebe-Pistole festgeklebt, es geht aber auch mit anderem Kleber. Dann die Augen ankleben bzw. annähen. Am Schluss die Fühler durchziehen und oben auf jeder Seite einen kleinen Knoten machen (sieht schöner aus und verhindert auch das Ausfranzen). Ich habe das Gesicht erst gemacht, nachdem ich alle Bällchen aufgeklebt hatte. So war das große Bällchen stabiler. Insgesamt braucht man ca. 10 – 15 Min. pro Raupe.

Mal wieder nicht meine Idee, sondern von hier. Möchtet ihr mehr zum Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ erfahren? Dann schaut doch mal da. Ihr habt immer noch nicht genug von der Raupe und wollt noch eine andere Raupenart basteln? Dann klickt hier drauf.

Magische Extra-Tipps:

  • Sehr schön machen sich die kleinen Raupen auch als Blumenstecker in einer Pflanze oder einem Blumenstrauß zum Verschenken (oder Selbstbehalten).
  • Auf die gleiche Weise könnt ihr z.B. auch Haarspangen für kleine Raupe-Nimmersatt-Fans bekleben.

Splash-Party: Schaumtrompeten

Dass die Elfe Seifenblasen faszinierend findet, habe ich euch ja bereits erzählt. Schaum findet sie genauso toll und versucht in der Badewanne immer möglichst viel davon zu produzieren. Daher kamen auch die Schaumtrompeten super bei ihr an, mit denen man fast meterweise Schaum herstellen kann. Und das ganz einfach.

Für die Schaumtrompeten benötigt ihr:

  • leere Plastikflaschen
  • Frotteetücher (ich habe billige Waschlappen genommen)
  • Gummibänder
  • Flache Schale
  • Babyshampoo

Und so geht´s:

Den Boden der Plastikflasche abschneiden. Frotteestoff mit einem Gummiband als neuen Boden befestigen. (Ggf. vorher zuschneiden, es sollte aber noch ein breiter Rand übersteht, dann hält das Tuch besser.) Das Tuch anfeuchten. In die flache Schale Babyshampoo geben und den Tuchboden der Flasche eintauchen. (Alternativ kann man das Shampoo auch mit dem Finger auf das feuchte Tuch streichen.) In den Flaschenhals blasen – und schon entsteht eine Schaumschlage! Und mit ein paar Schaumtrompeten wird die Poolparty ruckzuck zur Schaumparty!

Magischer Extra-Tipp:

  • Gebt ein paar Gegenstände in eine große Schüssel mit ganz viel Schaum drauf und lasst die Kinder danach suchen.

Ihr möchtet auch eine Splash- oder Schaumparty machen? Hier findet ihr die Übersicht aller Rezepte, Spiel- und Bastelanleitungen. Oder lieber eine Seifenblasenparty? Dann schaut mal hier. Gut dazu passen tun auch Schwammbomben.