Schmetterlingsparty: viele, viele bunte Schmetterlinge

Diese hübschen Schmetterlinge eignen sich besonders gut als Bastelei beim Kindergeburtstag, weil auch kleine Geschwisterkinder schon mitmachen können und auch großen Geschwister noch Spaß daran haben. Ein einzelner Schmetterling benötigt nicht viel Bastelzeit. Und wenn die Kinder – wie die Elfe und die Nachbarsjungs – kein Ende mehr finden, sind die Materialen kostengünstig. 😉

Die Eltern und/oder Großeltern freuen sich dann über die schöne Sommerdekoration.

Schmetterlinge aus Filtertüten basteln

Für die Schmetterlinge aus Filtertüten benötigt ihr:

  • weiße Kaffeefilter
  • Pfeifenputzer
  • Filzstifte
  • Pumpspray-Flasche mit Wasser
  • Schere
Und so geht’s:

 

Den Kaffeefilter an der rechten und linken Seite aufschneiden, so dass der Kaffeefilter nur noch an der mittleren Naht verbunden ist. Man kann entweder für die einfache Version rechts und links nur einen geraden Schnitt machen oder man schneidet aus dem noch zusammengeklappten Kaffeefilter die Form eines Flügels aus und klappt den Schmetterling dann auf.

 

Die Kinder dürfen den Schmetterling nun bunt anmalen, je mehr Farbe verwendet wird, desto besser wird i.d.R. das Ergebnis. Anschließend dürfen die Kinder den Schmetterling mit Wasser besprühen, so dass die Farbe verläuft. Nun den Schmetterling trocknen lassen. Zum Schluss wird ein Pfeifenputzer als Körper mittig um den Kaffeefilter gelegt, oben einmal umeinander gewickelt und die Fühler geformt. Schon ist die schöne Sommer deko fertig!

 

Magische Extra-Tipps:

 

  • Alternativ kann man die Filtertüten auch mit Wasserfarben anmalen, aber mit Filzstiften und der Sprühflasche macht es den Kindern mehr Spaß und die Farben werden meist auch strahlender.
  • Gerade bei hübscher Partykleidung vorsichtshalber lieber Malerkittel drüberziehen!
Alle Bastel- und Spielideen zur Schmetterlingsparty sowie die angebotenen Leckereien findet ihr in der Übersicht zur Schmetterlingsparty.

 

Die Schmetterlinge fliegen gleich rüber zum Creadienstag.

Vier Augen sehen weniger als zwei! – 4 Mythen zum Thema Sicherheit beim Baden

Gerade rollt die nächste Hitzewelle auf Deutschland zu und alle stürmen die Freibäder und Seen im Land. Da mir die Sicherheit aller Kinder sehr am Herzen liegt, möchte ich euch nach den Artikeln Achtung: Ertrinken sieht nicht wie Ertrinken aus und Vorsicht vor sekundärem Ertrinken aus den letzten Jahren heute auf vier weitere unterschätzte Gefahrenquellen beim Baden hinweisen:

Sicherheitshinweise Baden mit Kindern

1. Mythos: Mehr Aufsichtspersonen bieten mehr Sicherheit

Der erste Trugschluss ist, dass nur unbeaufsichtigte Kinder ertrinken und mehr Aufsichtspersonen auch automatisch einen höheren Schutz darstellen. Vielmehr ist es laut einer Studie von Kids Safe World Wide so, dass 88 % der ertrunkenen Kinder unter irgendeiner Art von Aufsicht standen.

Stephanie Chapman, eine Psychologin vom Center for Children and Women, erklärt: “ Wir sehen in Studien immer wieder, dass wenn zwei Erwachsene anwesend sind, jeder weniger Aufmerksam ist, als wenn nur einer da ist. Daher kann es leicht passieren, dass einer kurz abgelenkt ist und darauf vertraut, dass der andere Erwachsene aufpasst, wenn die Verantwortlichkeiten nicht klar abgesprochen sind.“

In Fachkreisen nennt man dies Diffusion der Verantwortung. Je mehr Erwachsene da sind und Verantwortung übernehmen können, desto unwahrscheinlicher ist es, dass einer diese Verantwortung auch tatsächlich übernimmt. Das bedeutet, dass zu viele beaufsichtigende Eltern das Ertrinken eines Kindes eher wahrscheinlicher als unwahrscheinlicher machen.

Quelle

2. Mythos: Kinder, die schwimmen können, ertrinken nicht

Nur weil ein Kind in einem Schwimmkurs Schwimmen gelernt hat, heißt das noch nicht, dass es in einer Notsituation diese Fähigkeit auch abrufen kann und genügend Kraft hat, um sich ans Ufer zu retten. „Erst im Alter von rund zehn Jahren kann man davon ausgehen, dass die Kleinen aufgrund ihrer Kraft, der Routine und der motorischen Koordinationsfähigkeit sichere Schwimmer sind“, erklärt Günter Fasching, Primarius für Kinderchirurgie am Klinikum Klagenfurt.

Quelle

3. Mythos: Schwimmhilfen bringen Sicherheit

In 2002 und 2003 ereignete sich jeder 4. Todesfall im Wasser während Zuhilfenahme entsprechender Produkte. Denn diese geben oft das trügerische Gefühl von Sicherheit und lassen die Aufsichtspersonen eher mal Unaufmerksam werden. Zudem waren laut dem Land Brandenburg z.B. bei Sichtkontrollen von 20 Schwimmflügel-Modellen nur 7 ohne Mängel, die technische Überprüfung bestanden sogar nur 6 Modelle.

Quelle

Wer trotzdem nicht auf Schwimmhilfen verzichten möchte, dem lege ich die Broschüre „Sicherheit von Kindern vor dem Ertrinken“ des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaats Sachsen nahe, in der es auch Empfehlungen zu verschiedenen Produktarten gibt.

4. Mythos: Im Planschbecken kann ein Kind nicht ertrinken

Kleine Kinder können auch schon in ein paar Zentimeter Wasser ertrinken. Der weiche Rand von vielen Planschbecken erleichtert den Kindern das Einsteigen und kann auch die Gefahr bergen, dass sie bei Festhalten hineinfallen. Planschbecken sollen daher nur unter Aufsicht genutzt werden, anschließend gleich ausgeleert und (wegen möglichem Regen) nur falsch herum außerhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden.

Dieselbe Gefahr lauert übrigens auch in der Badewanne: In Amerika sind in 2013 die meisten Kinder unter 1 Jahr in der Badewanne oder großen Gefäßen ertrunken.

Quelle

Mit diesen Sicherheitshinweisen wünsche ich euch eine sichere, fröhliche und erholsame Badezeit!

Weitere wichtige Sicherheitshinweise zum Thema:

DIY Dienstag: Schellenstab

Für das heutige selbstgemachte Musikinstrument habe ich mal wieder die goldenen Osterhasen ihrer Glöckchen beraubt – wie bereits damals für die Glöckchensöcken. Zusätzlich kam einer von den gefühlt zwei Millionen gesammelten Stöcken der Elfe zum Einsatz.

Selbstgemachtes MusikinstrumentFür den selbstgemachten Glockenstab benötigt ihr:

  • Stock mit mindestens einer kleinen Gabelung
  • Glöckchen
  • Geschenkbandreste
  • Schleifpapier

Und so geht’s:

Die scharfen Kanten des Stocks abschleifen und dann mit dem Geschenkbank die Glöckchen daran befestigen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls eure Kinder nicht zu den leidenschaftlichen Stöckesammlern gehören, könnt ihr z.B. die Pappröhre von Geschenkpapier oder Küchenrolle nehmen, kleine Löcher hineinstechen und die Glöckchen dran festbinden. Vorher die Papprolle anmalen oder z.B. mit Serviettentechnik bekleben.

Weitere selbstgemachte Musikinstrumente:

Und auch diese Woche geht der Beitrag zum Creadienstag, Upcycling Dienstag, Mamawerk, Kiddikram, zu Kopfkino und zu Grün Zeug.

Buntes Fensterbild

Dieses hübsche Fensterbild hat die Elfe im letzten Jahr der Elfen-Omi zum Geburtstag gebastelt. Es eignet sich aber auch sehr gut als Muttertagsbastelei, bei der schon die ganz Kleinen mitmachen können.

Fensterbild basteln mit KleinkindFür das selbstgemachte Fensterbild benötigt ihr:

  • Tonkarton
  • durchsichtige selbstklebende Folie (die, mit der man auch Bücher einbindet)
  • buntes Transparentpapier
  • durchsichtiger Nylonfaden zum Aufhängen
  • optional: Nadel

Und so geht’s:

  1. Aus dem Tonkarton zwei gleich große Ringe ausschneiden, äußerer Durchmesser 15 cm, innerer Durchmesser 13,5 cm.
  2. Aus der transparenten Klebefolie zwei Kreise ausschneiden. Der erste Kreis hat einen Durchmesser von 14,5 cm, der zweite Kreis einen von 14 cm.
  3. Die Kinder Schnipsel aus dem Transparentpapier schneiden lassen oder ggf. selbst schneiden.
  4. Die Schutzfolie von dem kleineren Kreis aus Klebefolie abziehen und die Kinder die Schnipsel aufstreuen lassen.
  5. Die Schutzfolie vom größeren Kreis aus Klebefolie abziehen und so auf den kleineren Kreis kleben, dass überall ungefähr gleich viel Rand übersteht.
  6. Das Ganze mit dem Überstand mittig auf einen der Tonpapierringe kleben, Klebstoff aufbringen und den anderen Ring daraufkleben. Der Nylonfaden kann gleich mit eingeklebt werden, aber erfahrungsgemäß hält es besser, wenn man ihn mit der Nadel durchsticht.

Magischer Extra-Tipp:

  • Natürlich kann man auf diese Weise auch ein Fensterbild in einer anderen Form, z.B. einer Blume, basteln.

Weitere Ideen zum Muttertag:

Verlinkt wird dieser Beitrag bei Kopfkino.

DIY Dienstag: Einfache Lichtbox

Bevor die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Dachboden verschwindet habe ich sie noch schnell für eine Lichtbox für die Elfe recycelt. Damit kann sie nun schauen, was passiert, wenn man zwei Farben durch übereinanderlegen „mischt“, welche Dinge durchscheinen und mehr.

selbstgemachter Lichttisch Für die einfache Leuchtbox benötigt ihr:

  • Eine Plastikbox mit transparentem Deckel
  • Einschlagpapier
  • Lichterkette

Zum Spielen:

  • Windradfolie in verschiedenen Farben
  • Glasnuggets
  • Stift, Papier
  • verschiedene Gegenstände

Spielen mit der LichtboxUnd so geht’s:

Das Papier mit Tesa von innen an den durchsichtigen Deckel kleben. Die Lichterkette in die Box legen, anschalten und den Deckel schließen. Schon kann es losgehen, z.B. mit:

  • Farben „mischen“: Hierzu einfach verschiedene Farben der Windradfolie übereinander legen und schauen, welche Farbe entsteht.
  • Figuren mit den Glasnuggets legen
  • Dinge im Haus sammeln, die durchscheinen
  • Etwas in die Lichtbox legen und auf einem Papier die Umrisse nachzeichnen
  • Andere Zähl-, Formen- und Legeübungen werden durch die neue Variante mit Beleuchtung auch wieder interessant. Weitere Ideen hierzu findet ihr hier.

Achtung! Unsere Lichterkette wird warm, daher darf die Elfe nur unter Aufsicht und nur für begrenzte Zeit damit spielen. Bitte beim Nachmachen beobachten, ob das bei euch auch so ist.

Magischer Extra-Tipp:

  • Eine tolle Wirkung erzielt man auch, wenn man auf die Oberfläche der Leuchtkiste Sand streut und das Kind dann mit einem Stock oder den Fingern drauf malen lässt, so dass das Licht an diesen Stellen dann durchscheint.

Sucht ihr noch weitere Spielideen? Dann schaut mal bei den 50+ Ideen für selbstgemachtes Spielzeug. Und natürlich ist diese Idee auch etwas für den Upcycling Dienstag.

Selbstgemachte Geschenke: Kerzen verzieren

Nachdem der erste Gang der Elfe nun jeden Morgen der zum Adventskalender ist, wird es langsam Zeit, sich an die selbstgestalten Geschenke für die Lieben zu machen. Recht einfach und so schnell gemacht, dass auch die ganz Kleinen genügend Bastelgeduld haben, sind selbstverzierte Kerzen.Kerzen mit Kindern selbstverzieren

Für die selbstverzierten Kerzen benötigt ihr:

Und so geht’s:

Mit den Ausstechformen Motive aus den Wachsplatten ausstechen, mit etwas Wachskleber bestreichen, auf die Kerze kleben und etwas trocknen lassen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Es gibt auch flüssige Wachsfarben in kleinen Tuben, mit denen etwas größere Kinder direkt auf die Kerze malen können.

Weitere Geschenk- und Weihnachtsideen findet ihr in der Weihnachtsübersicht.

Der Artikel enthält Affiliate-Links.

Herbstbastelei: Blättermännchen

Die Elfe sammelt zur Zeit mit Begeisterung bunte Blätter. Und nachdem wir durch Zufall meine alte Pflanzenpresse wiedergefunden haben, wurde diese natürlich auch gleich ausprobiert. Entstanden sind aus den Blättern dann diese schönen Männchen:

Männchen aus Blättern mit Kindern bastelnFür die Blätterbilder benötigt ihr:

  • bunte Herbstblätter
  • eine Blumenpresse oder ein Telefonbuch/dickes Buch und Küchenkrepp
  • Kleber, z.B. kindersicherer Kleber aus Gummibärchen
  • sonstiger Krimskrams, z.B. Knöpfe, Eisstäbchen, Federn…

Und so geht’s:

Die Blätter mit der Pflanzenpresse oder zwischen 2 Lagen Küchenkrepp im Telefonbuch ca. 1 Woche pressen. Dann aus den Blättern und dem Krimskrams nach Lust und Laune Männchen legen und auf Papier festkleben. Die Blätter können mit Wachsmalstiften auch noch vorsichtig angemalt werden.

Magischer Extra-Tipp:

  • Besonders schön sieht es aus, wenn man neben dem Blättern verschiedene andere Naturmaterialien aus dem Wald verwendet, z.B. Eicheln, Bucheckern-Hülsen, Hagebutten (die schrumpeln aber mit der Zeit), Stöckchen…

Kleinen Kindern die Zähne putzen – so klappt’s

…zumindest bei uns. 😉 Da ich immer wieder Fragen verzweifelter Eltern lese, deren Kinder partout nicht die Zähne putzen möchten, schreibe ich euch hier mal auf, wie es bei uns gut funktioniert:

Zähneputzen leicht gemacht

  1. Die Zähne werden immer geputzt. (Außer die Elfe schläft auf dem Rückweg von einer Feier im Auto ein und wird dann nur umgebettet, was selten vorkommt… 😉 ) Da dies immer gemacht wird, ist es für die Elfe selbstverständlich. Nun möchte ich nicht behaupten, dass das immer auf Anhieb so gut geklappt hat, aber Geduld und ein gewissen Maß an Beharrlichkeit zahlen sich aus.
  2. Wir putzen zwar immer, aber wo und wie die Zähne geputzt werden ist flexibel. Als die Elfe noch kleiner war, habe ich zuerst geputzt und sie durfte dann quasi als „Belohnung“ anschließend ran. Das hat eine Zeit lang gut funktioniert und war Ansporn genug. Irgendwann wollte die Elfe dann aber zuerst putzen. Nun putzt sie also und ich dann anschließend nach.
  3. Wir putzen übrigens selten im Bad vor dem Waschbecken, dorthin geht es dann meist erst zum Ausspülen. Oft putzen wir zum Nachputzen auf dem großen Bett. Die Elfe liegt dann mit dem Kopf auf meinem Schoß. So findet sie es gemütlich und hält lange still – und ich komme überall prima bei.
  4. Die Elfe hat einen Zahnbürsten-Tick und immer mehrere Zahnbürsten (meist so 3 – 5) gleichzeitig in Gebrauch. Sie darf sich dann aussuchen, mit welcher sie jetzt gerade putzen möchte. Ich putze dann mit einer anderen nach. Auch sind wir in Bezug auf Zahnbürstenkauf sehr großzügig und sie darf sich öfters mal eine Neue aussuchen. (Da sie noch eher darauf herumbeißt halten sie meist eh nicht sehr lange. 😉 ) Ich achte aber darauf, dass sie eine aussucht, die auch zu ihrem Alter passt und von einigermaßen guter Qualität ist. Ökotest hat hier Kinderzahnbürsten getestet, eine Auflistung aller getesteten Produkte mit Ergebnissen findet ihr hier.
  5. Zur Unterstützung haben wir das eine oder andere Buch über das Zähneputzen gelesen, das fand die Elfe zwar ganz nett, aber so, dass sie dann sofort ins Bad gerannt ist und Zähne putzen wollte, war es dann auch nicht. Manche Kinder bleiben aber durch Lieder oder Geschichten bei der Sache, die man während des Zähneputzens erzählt.

Soweit zu unseren Erfahrungen. Aber was sagt der Experte dazu? Ich durfte dem Zahnarzt Herrn Dr. Seidel ein paar Fragen stellen:

Sollten bereits kleine Kinder eine Zahnpasta mit Fluorid verwendet? Falls ja, ab welchem Alter?

Dr. Seidel: Generell ist eine Pflege mit flouridhaltiger Zahnpasta empfehlenswert, deswegen sollten auch schon Kleinkinder diese benutzen. Der Aufbau des Zahnschmelzes wird hierbei unterstützt. Zudem sollte eine zu süße Zahnpasta vermieden werden, da ein späterer Umstieg für das Kind und somit vor allem auch die Eltern sehr mühsam sein kann.

Anmerkung: Auch die Bundeszahnärztekammer empfiehlt die Verwendung von flouridhaltiger Zahnpasta bereits für Kinder.

Wie lange sollten Kinderzähne mindestens geputzt werden? Zwei Minuten können manchmal ganz schön lange sein…

Dr. Seidel: Das stimmt sehr wohl – aber zwei Minuten sollten in jedem Fall eingehalten werden, um auch jede Stelle im noch jungen Gebiss zu erreichen.

Was halten Sie von elektrischen Zahnbürsten für kleine Kinder?

Dr. Seidel: Das halte ich für überflüssig. Kinder sollen lernen, selbstständig mit ihrer Zahnbürste umzugehen und die Bewegungen erlernen. Oftmals wird durch die Nutzung einer elektrischen Zahnbürste das wirkliche Reinigen vernachlässigt.

Bis zu welchem Alter sollten die Eltern nachputzen bzw. ab wann reicht es aus, wenn die Kinder alleine ihre Zähne putzen?

Dr. Seidel: Das hängt natürlich von der Selbstständigkeit des Kindes ab und seiner Entwicklung. In der Regel kann man aber sagen, dass bis zum sechsten Lebensjahr meist ein wenig Unterstützung notwendig ist und danach das selbstständige Putzen und bestenfalls auch die Eigeninitiative dazu da sein sollten.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Dr. Seidel!

…und euch viel Erfolg beim Kinderzähne putzen! Wie klappt es denn bei euch? Habt ihr auch noch Tipps? Dann hinterlasst diese bitte als Kommentar. Danke!

Falls ihr euch zudem auch fragt, wie krankheitserregend Alltagssituationen sind, wenn z.B. der Schnuller in den Dreck fällt oder euer Kind etwas direkt vom Tablett eines Hochstuhls in einem Restaurant isst, oder was man beim Hände waschen beachten muss, dann klickt auf die entsprechenden Links.

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Tipps und Tricks zum Zähneputzen

Der Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Zahnarztpraxis Dr. Seidel, Berlin entstanden.

Halloween: Kürbis aus Papptellern

Zum Abschluss der Spooky Week noch eine Bastelei, die schon mit ganz kleinen Kindern gemacht werden kann: ein Kürbis aus Papptellern.

Kürbis aus PapptellernFür den Pappteller-Kürbis benötigt ihr:

  • 2 Pappteller
  • orange Bastelfarbe
  • grünen Pfeiffenputzer
  • optional: Band zum Aufhängen
  • Tacker

Und so geht’s:

Auf einen der Pappteller ein gruseliges Gesicht aufmalen (lassen) und die Kinder ausschneiden lassen oder für die ganz Kleinen selbst ausschneiden. Dann diesen Teller so auf einen 2. Pappteller tackern, dass sich die Teller nach außen wölben. Den entstandenen Kürbis dann anmalen lassen. Zum Schluss den grünen Pfeiffenputzer und das Band zwischen die Teller kleben oder tackern.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr den Kürbis beleuchten möchtet einfach ein Knicklicht hineinlegen.

Weitere schaurige Ideen findet ihr in der Halloween-Übersicht.

Mit Papptellern kann man außerdem basteln:

Halloween: Spinnen aus Handabdrücken

Unsere Besucher werden seit Kurzem von der gruseligen Spinne Frida Frech begrüßt, die sich von einem kahlen Ästchen herabhangelt. Hättet ihr auch gerne so eine furchterregende Empfangsdame? Dann lest hier wie sie gemacht wird.

Deko mit Spinne aus HandabdrückenFür die Spinne benötigt ihr:

  • weißen Tonkarton
  • schwarze Waserfarbe
  • Silberstift
  • Wackelaugen
  • Optional: Schnur zum Aufhängen

Spinne basteln mit KindernUnd so geht’s:

Die Handflächen und Finger beider Hände des Kindes ohne den Daumen dick mit schwarzer Wasserfarbe anmalen. Dann erst die eine Hand auf’s Papier drücken, dann die andere Hand in einem leichten Winkel darüber, damit ein schöner Spinnenkörper mit 8 Beinen entsteht. Trocknen lassen und ausschneiden. Dann mit dem Silberstift die Häärchen auf den Rücken malen, die Wackelaugen aufkleben und die Schnur mit Klebefilm auf der Rückseite befestigen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wer möchte kann auch ein Spinnennetz aus weißer Wolle knüpfen und ihr so ein Zuhause geben.

Weitere gruselige Ideen findet ihr in der Halloween-Übersicht.

Weitere Ideen mit Handabdrücken: