Mediennutzung mit kleinen Kindern + Clempad von Clementoni

Anfang des Monats initierte Anna Luz von BerlinMitteMom eine Blogparade zur Mediennutzung. Nachdem das ein Thema ist, das sehr kontrovers gesehen wird, habe ich mich mal durch die Beiträge geklickt. Interessant ist, dass fast unisono iPad und Co. von den Teilnehmern nicht verteufelt werden, sondern den Kindern ein angemessener Umgang damit vermittelt werden soll. Nun kann es natürlich sein, dass dies daran liegt, dass Blogger sehr internetaffin sind. Aber auch in meinem Bekanntenkreis der „Offline-Welt“ wird dies so gesehen. Bei uns übrigens auch.

Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass Babys und Kleinkinder weder den Fernseher noch ein Tablet zur Unterhaltung oder als Lerninstrument benötigen. Zu einer entsprechenden Studie habe ich bereits einmal ein Blogpost mit dem etwas provokanten Tiltel „Fernsehen macht kleine Kinder dumm“ geschrieben. Mittlerweile bin ich aber auch immer wieder über Studien gestolpert, die positive Effekte einer kindgerechten Nutzung neuer Medien herausstellen. So hat z.B. die Stiftung Lesen festgestellt, dass Kinderbuch-Apps einen positiven Effekt auf das Vorlesen haben. Zum einen lesen damit mehr Väter als früher vor, zum anderen können bildungsferne Familien so besser erreicht werden. Auch in der Schule hält das Tablet langsam Einzug: Ein befreundetes Kind hat in der Schule in Dubai bereits seit der 2. Klasse an 2 Tagen in der Woche „iPad-Day“. An diesen Tagen wird das Tablet von den Lehrern in den Unterricht eingebunden.

Die Elfe kam das erste Mal mit ca. 2 1/2 Jahren  mit dem iPad in Berührung, als wir Text und Melodie eines Liedes auf youtube gesucht haben, das sie im Kindergarten gelernt hatte und wollte, dass wir es singen. Sie war von den Cartoon-Figuren in dem Video fasziniert und durfte von da an ab und zu mal für ein paar Minuten schauen.

Über die Vorschau-Funktion auf youtube entdeckte die Elfe dann kleine 2- 3-minütige Episoden von einem Formen- und Farbenzug, die sie dann gerne ansah. Mittlerweile mit 4 1/2 darf sie an vielen Tagen – je nachdem wie es passt – ca. 20 Minuten entweder etwas anschauen oder kindgerechte Spiele machen. Da wir ihr Englisch erhalten möchten, schaut sie i.d.R. in dieser Sprache z.B. Geschichten von „Tayo“, dem Bus, „Peppa Pig“ oder „Laura’s Star“. An Computerspielen gefallen ihr z.B. Malen, Puzzlen, Punkte-Verbinden oder kleine Rätsel wie „Was passt nicht in die Reihe“. Da wir uns nicht nach Sendezeiten richten wollen, schaut sie nie fern, sondern immer per youtube oder CD. Ihr bekannte Folgen oder Aufgaben darf sie alleine ansehen, ich bin dabei aber immer in der Nähe. Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass Filmchen schauen die eigene Fantasie der Kinder verkümmern lässt. Im Gegenteil: Nachdem sie etwas angesehen hat, spielt sie oft die Handlung mit einer ganzen Horde imaginärer Freunde weiter.

Seit ein paar Wochen ist die Elfe stolze Besitzerin des Mein erstes Clempads für Kleinkinder von 3 – 6 Jahren, das wir von Cementoni zur Verfügung gestellt bekommen haben. Dies ist ein vollwertiges Android-Tablet, das aber spezielle Funktionen hat und daher als Kinder-Tablet besonders gut geeignet ist. Es macht einen recht robusten Eindruck durch einen Plastikschutz, liegt gut in der Hand und hat „Kindergröße“, d.h. es ist in etwa so groß wie ein iPad Mini, allerdings ist der Bildschirm merklich kleiner. Die Akkulaufzeit ist auch eher auf die Nutzung durch die Kinder angepasst 😉 Bei Selbertesten habe ich festgestellt, dass der Ladzustand recht schnell runtergeht und schätze, dass der Akku für ca. 1 1/2 bis 2 Stunden reichen würde. Da die Elfe das Tablet aber sowieso nur für ca. 20 Minuten nutzen darf, ist das allemal ausreichend. Es wird ein Stift mitgeliefert, der bei manchen Spielen die Bedienung vereinfacht. Es wäre gut, wenn dieser am Clempad zu befestigen wäre, da wir ihn regelmäßig verlegen. 😉 Die Elfe bedient das Pad aber sowieso meist mit den Fingern.

Elternbereich Mein erstes Clempad

Man kann mit einem Eltern-Zugang z.B. bestimmte Webseiten freischalten, die das Kind besuchen darf, oder den Zugang zum Internet für das Kind komplett sperren. Wenn mehrere Kinder das Clempad nutzen, können unterschiedliche Profile angelegt werden. Ebenso können die Eltern Zeitspannen elektronisch festlegen, in denen das Tablet benutzt werden kann. Es gibt sogar die Möglichkeit, das Clempad mit dem Smart Phone oder Rechner der Eltern zu vernetzen sowie den Lernfortschritt der Kinder zu überwachen.

Anwendungen Mein erstes Clempad

Das Clempad kommt mit einer ganzen Reihe an vorinstallierten Lernspielen und bietet die Möglichkeit viele weitere Spiele herunterzuladen. Auch Spiele für etwas größere Kinder können später kostenlos aus dem Clemchannel online aufgespielt werden. Vorinstalliert sind z.B. Anwendungen zum Malen und Zeichnen, Memo-Spiele, Puzzles, Sortierspiele, Rätsel wie „Was gehört zu was?“ oder „Finde die Unterschiede“, Spiele rund um Buchstaben, Zahlen und die Uhrzeit. Natürlich kann man viele dieser Spiele auch traditionell spielen, was wir ebenfalls tun. Kinder sind aber sehr neugierig und probieren immer wieder gerne neue Sachen aus. So haben sie eine andere Spielvariante und bekommen Zugang zur modernen Technik. Etwas gewundert hat mich, dass viele der Spiele englische Namen haben.

Mein erstes Clempad

Wie ein normales Tablet hat das Clempad auch eine integrierte Kamera (2 Megapixel) für Fotos und Videos, dazu aber auch eine App, mit der die Kinder die Fotos bearbeiten und gestalten können. Auch Musik und Videos können aufgespielt werden. Eine Kinderbuch-App und ein E-Book-Reader ist ebenfalls vorinstalliert und es können kostenlos Bücher aus dem Clemchannel heruntergeladen werden.

Ich sehe ein Tablet wie gesagt nicht primär als Lernmedium für Kinder, da man am besten über alle Sinne lernt. Trotzdem denke ich, es ist doch schön, wenn die Elfe Spaß an Lernspielen hat. Und wie hat eine Kinderärztin mal zu mir gesagt: „Kinder müssen auch nicht immer was lernen, sie dürfen auch mal einfach nur entspannen.“

Weitere nützliche Informationen, z.B. wie man geeignete Computerspiele und Filme für das entsprechende Alter der Kinder findet, gibt die Infobroschüre „Frühe Kindheit und Medien“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (PDF zum Download).

Mein erstes Clempad wurde uns von Clementoni zum Testen zur Verfügung gestellt. Die Meinungen und Ansichten im Artikel sind meine.

Ideen für den Adventskalender (Kindergartenkinder)

Für alle Last-Minute-Adventskalenderbefüller hier noch ein paar Ideen für Kindergartenkinder:

Ideen für den selbstgemachter Adventskalender

Weitere Vorschläge findet ihr auch hier::

Und so könnte der Last-Minute-Adventskalender aussehen:

Was habt ihr noch für Ideen? Wir freuen uns über einen Kommentar!

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Ideen für die Füllung für den Adventskalender für Kindergartenkinder

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DIY Dienstag: Stäbchenpuzzle

Wie wäre es mit einem selbstgemachten Puzzle im Nikolausstiefel? Es ist ratzfatz gemacht und man kann auf diese Weise sehr gut alte Postkarten recyclen.

selbstgemachtes Puzzle

Für ein Stäbchenpuzzle benötigt ihr:

Und so geht’s:

Entweder die Breite der Stäbchen messen, auf der Rückseite der Postkarte aufzeichnen und mit den Präzisionscutter schneiden oder die Stäbchen einzeln auf die Postkarte legen und mit dem Cutter an der Kante entlang schneiden. Die ‚Schnippsel“ einzeln auf die Stäbchen kleben. Die Stäbchen dabei zur Feinausrichtung des Bildes so legen, dass sie alle oben an eine gerade Kante (z.B. ein Lineal) stoßen. Fertig ist das Puzzle!

Magischer Extra-Tipp:

  • Mit einem Photo oder einem vom Kind selbstgemalten Bild ist das Puzzle auch ein nettes Weihnachtsgeschenk für Oma und Opa.

Weitere Ideen für selbstgebastelte Weihnachtsgeschenke findet ihr im Weihnachtsspecial.

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Ideales DIY Kinderspielzeug oder als Geschenk-Gutschein

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Stäbchenpuzzle reiht sich in die über 50 Ideen für selbstgemachtes Spielzeug ein. Es wird auch verlinkt beim Creadienstag.

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1.111 Facebook Fans – 11 Tage Gewinnspiel!

Eine hübsche Schnapszahl an Facebook-Fans haben wir da geknackt, das lässt mich doch spontan mal wieder ein kleines Dankeschön-Gewinnspiel starten! Und langsam ist es an der Zeit, dass ihr auch mal was für euch gewinnen könnt, nicht immer nur etwas für die lieben Kleinen. Daher gibt es ein kleines Kreativ-Paket zu gewinnen – wenn ihr so bastelwütige Kinder wie die Elfe habt, werdet ihr es wahrscheinlich nicht ganz für euch alleine behalten können, aber „sharing is caring“. 😉

Gewinnspiel

Teilnahme nur auf https://www.facebook.com/pages/Mamagie/297544893624248

Zu gewinnen gibt es ein Kreativ-Paket bestehend aus:

  • einem Stempelset mit 4 Stempeln
  • einem Herz-Stanzer
  • zwei Rollen Textil-Masking-Tape
  • einem Blatt mit Glitzer-Aufklebern

Das Gewinnspiel läuft 11 Tage, also ab sofort bis 28.11.2014, 17 Uhr. Mitmachen kann man nur durch Kommentar auf der Facebook-Seite von Mamagie unter dem Post zum Gewinnspiel mit Beantwortung der Gewinnspielfrage:

Welcher Artikel auf Mamagie.de hat euch bisher am besten gefallen? Verlinkt den entsprechenden Artikel unter dem Gewinnspiel-Post auf der Facebook-Seite von Mamagie als Kommentar.

Wer das Gewinnspiel öffentlich “liked” und „teilt“ erhält eine (1) zusätzliche Gewinnchance. Viel Glück euch!

Teilnahmebedingungen:

Es wird ein Kreativ-Paket verlost. Die Auslosung unter allen Kommentaren erfolgt per Fruit Machine oder Random Number Generator. Der Gewinner wird auf der Mamagie-Facebook-Seite bekannt gegeben.

Bitte habt Verständnis dafür, dass aus rechtlichen Gründen nur Personen gewinnen können, die mind. 18 Jahre alt sind. Mit der Teilnahme willigt ihr ein, dass der Name (ggf. Pseudonym), unter dem ihr euren Kommentar veröffentlicht, im Falle eines Gewinns auf der Mamagie-Facebook-Seite veröffentlicht wird. Der Versand erfolgt nur nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz. Der Gewinner muss sich innerhalb von 2 Wochen nach der Bekanntgabe des Gewinners bei mir melden, sonst verfällt sein Gewinnanspruch. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird davon auch nicht gesponsort oder unterstützt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso eine Barauszahlung des Gewinns.

Geschenke aus der Küche: Bratapfelmarmelade

Haben eure Verwandten und Bekannten eigentlich auch schon alles oder geht das nur mir
so? Daher verschenke ich gerne kleine Aufmerksamkeiten, die der Beschenkte durch Aufessen auch schnell wieder los wird. 😉 In diesem Jahr gibt es eine leckere Bratapfelmarmelade.

Selbstgemachte BratapfelmarmeladeFür die Bratapfelmarmelade benötigt ihr:

  • 1,8 kg geschälte, kleingeschnittene Äpfel
  • ca. 200 ml Apfelsaft
  • 1 kg Gelierzucker (2:1)
  • 50 gr gehackte Mandel
  • 50 gr Rosinen
  • Saft einer Zitrone
  • 2 Päckchen flüssiges Vanille-Aroma (die Sachets, nicht die Glasröhrchen)
  • 1 TL gemahlener Zimt (oder nach Geschmack)
Und so geht’s:
Die gehackten Mandeln ohne Fett in der Pfanne anrösten. Dann Äpfel, Apfelsaft, Gelierzucker, Mandeln, Rosinen und den Saft einer Zitrone gemeinsam erhitzen und immer wieder umrühren. Anschließend die Gewürze hinzufügen und das Ganze pürieren. Unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen und sofort in Twist-off-Schraubdeckelgläser füllen. Ich stelle diese immer auf ein Tuch und drehe sie nach dem Einfüllen für ein paar Minuten auf den Kopf, beim Umdrehen geht dann i.d.R. der Deckel nach unten und die Marmelade ist luftdicht verschlossen.
Magischer Extra-Tipp:
  • Wenn die Marmelade nur von Erwachsenen gegessen wird, dann legt die Rosinen für noch mehr Geschmack vorher in Rum oder Amaretto ein.
Viele weitere Tipps für die Advents- und Weihnachtszeit findet ihr im Weihnachtsspecial.
Basteleien und weitere Rezepte zum Thema „Apfel“
Viele weitere Infos und Rezepte rund um Äpfel findet ihr hier bei Pia. Das Rezept für die Bratapfelmarmelade habe ich auch bei der Weihnachtsbloggerei vgestellt. Dort findet ihr in der Vorweihnachtszeit jeden Tag eine schöne Idee oder Anregung eines anderen Bloggers zum Nachmachen.
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Leckeres Rezept für weihnachtliche Marmelade zum Verschenken

Weihnachtsspecial

Nachdem Halloween und St. Martin „abgehakt“ sind, folgt schon das nächste große Highlight, zu dem man als Kind die Nächte, die man noch schlafen muss, herunterzählt: die Advents- und Weihnachtszeit. Zur Einstimmung hier schon mal einige weihnachtliche Ideen, die sich auf Mamagie.de verstecken.

Gestaltungs- und Befüllideen für den AdventskalenderAdventskalender

Weihnachtsgeschenke backen und basteln mit KindernWeihnachtliches aus der Küche

Weihnachtsgeschenke machen mit KindernWeihnachtsgeschenke basteln mit Kindern

Viele weitere weihnachtliche Ideen folgen in den nächsten Wochen, schon morgen geht es weiter. Seit ihr schon in Weihnachtsstimmung?

Leuchtende Fliegenpilze selbstgemacht

Nachdem wir am Wochenende im Wald viele Pilze gesehen haben, aber leider keinen einzigen Fliegenpilz, haben wir uns selbst welche gebastelt – und unsere leuchten sogar!

Lampe selberbastelnFür die Upcycling-Lämpchen benötigt ihr:

  • milchig-weiße Joghurtbecher (habe die genommen, die wie eine Milchkanne aussehen)
  • roter Tonkarton und grünes Papier
  • Deckweiß oder weiße Acrylfarbe
  • LED-Teelicht*

Und so geht’s:

Ich habe 2 Kreise aus rotem Tonkarton ausgeschnitten, einen mit einem Durchmesser von 12 cm, der andere hat einen Durchmesser von 14 cm. Die Elfe hat dann mit Acrylfarbe weiße Fingerabdrücke als Punkte darauf gemacht, alternativ kann man auch Deckweiß nehmen und/oder die Punkte mit dem Pinsel aufmalen. Nach dem Trocknen habe ich die Kreise bis zur Mitte ein Mal eingeschnitten und jeweils leicht übereinandergeklebt, damit die „Dachform“ entstand. Dann habe ich einen 4,5 cm breiten Streifen von dem grünen Papier abgeschnitten, den die Elfe ca. über die halbe Bereite immer wieder eingeschnitten hat, um das Gras zu machen. Dieses habe ich dann um den Becher geklebt, ein LED-Teelicht reingestellt und das Pilz-Dächlein daraufgelegt. Und nun macht die Elfe immer freudig ihren Pilz an. Den anderen hat sie ganz stolz ihrer Lieblingstante geschenkt.Achtung: Wegen der Brandgefahr keine echten Teelichter verwenden!

Magischer Extra-Tipp:

  • In einer größeren Variante und mit Aufhänger versehen lässt sich eine Fliegenpilz-Laterne basteln.

Weitere Bastelideen für den Herbst:

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Herbstbastelei mit Kindern mit Fingerabdrücken

Und damit steuern wir endlich mal wieder einen Beitrag zum Creadienstag, dem Upcycling Dienstag, Kiddikram, Crealopee, Art of 66 und Meertje’s Stuff bei.

*Affiliate-Link, der euch die Suche erleichtert. 😉

DIY Dienstag: Kastagnetten

Der DIY Dienstag kehrt zwar nicht mit Pauken und Trompeten, dafür aber mit Kastagnetten aus der langen Sommerpause zurück. Und dabei wurden gleich auch die Urlaubsmitbringsel verarbeitet.

Noisemaker selbermachenFür die 3-Minuten-Bastelei benötigt ihr:

  • Tonkarton
  • je 2 ca. gleich große Muscheln
  • Bastelkleber

Und so geht’s:

Ich habe eine große Muschel auf einen 1x gefalteten Tonkarton abgemalt, so dass eine ca. 4 cm lange geschlossene Kante am unteren Rand der Muschel blieb. Dann habe ich die „Muschel“ an den Rundungen ausgeschnitten. Anschließend 2 ungefähr gleichgroße echte Muscheln jeweils nahe der vorderen Kante der Papiermuschel aufkleben, so dass sie aufeinanderschlagen, wenn man die Papiermuschel schließt. Wenn man möchte kann man die Kinder die Papiermuscheln auch erst anmalen lassen, bevor man die echten Muscheln hineinklebt. Wer keine große Muschel zum Abmalen hat, kann auch einfach ein Trapez auf das Blatt malen: geschlossene Seite 4 cm lang, offene Seite 7 cm lang. Linien mit ca. 5 cm Abstand parallel aufmalen, die Ecken verbinden und ausschneiden.

Magischer Extra-Tipp:

  • In den Vereinsfarben angemalt sind die Kastagneten auch tolle Klapper oder „Noise Maker“ zum Anfeuern der Lieblingsmannschaft bei einem Spiel.

Die Idee stammt aus der Musikschule der Elfe und kam dort so gut an, dass alle kleinen Musikanten Kastagnetten für zuhause haben wollten.

Weitere selbstgemachte Musikinstrumente:

Welche der über 50 Ideen für selbstgemachtes Spielzeug, die bisher bei DIY Dienstag veröffentlicht wurden, habt ihr denn bereits nachgebastelt?

Wie kleine Kinder freiwillig aufräumen

…ist wahrscheinlich eines der bestgehütetsten Geheimnisse der kleinen Rabauken. Wir haben es zwar auch noch nicht ganz gelüftet, aber eigentlich finde ich, dass das mit den Aufräumen für meine Ansprüche bei der Elfe ganz gut funktioniert. Daher beschreibe ich euch mal, wie es bei uns läuft, vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für euch dabei.

Schöne SpielzeugkistenIch würde jetzt nicht gerade behaupten, dass ich selbst ein super ordentlicher Mensch bin, aber mein Schmerzempfinden ist groß genug, dass ich unbedingt vermeiden möchte, nachts auf Legosteine oder kleine Playmobil-Teilchen zu treten. 😉

1. Daher räumen wir spätestens jeden Abend das Elfenzimmer so weit auf, dass A. der Boden frei ist und B. die meisten Dinge wieder an ihrem Platz sind. Evtl. kann eine aufgebaute Landschaft oder Stadt in eine Ecke des Zimmers wandern, aber i.d.R. ist die Elfe damit einverstanden, dass alles wieder in den Kisten verschwindet, denn das Aufbauen an sich macht ihr fast am meisten Spaß am Spiel. Da wir das regelmäßig machen, ist es normal für die Elfe und funktioniert eigentlich immer gut.

2. Wir räumen gemeinsam auf. D.h. ich helfe der Elfe, denn zusammen macht es mehr Spaß. Bei mittlerem Chaos bietet sich evtl. auch ein Spiel an, z.B. erst wird alles aufgeräumt, was rot ist, dann alles was blau ist…

3. Wenn tagsüber bereits mehrere Sachen herausgeholt wurden, bitte ich die Elfe etwas Bestimmtes (z.B. die Schleichtiere) wegzuräumen, das sie gerade nicht mehr braucht. Ich begründe, dass es so Platz für das neue Spielzeug gibt oder z.B. bei einem Brettspiel nichts verloren geht. So ist für die Elfe einleuchtend und klarer, was zu tun ist, als wenn ich nur sagen würde „Bitte räume auf“. Manchmal räumt sie mittlerweile auch schon von selbst wieder etwas auf.

4. Ich habe schon relativ früh damit angefangen, die Elfe beim Aufräumen helfen zu lassen. Denn für Kleinkinder ist Aufräumen genauso spannend wie Ausräumen, das muss man ausnutzen. 😉 Die Hoffnung ist, dass es dann in Fleisch und Blut übergeht – und falls nicht, musste man wenigstens eine Zeit lang nicht alles selbst aufräumen. Die Pupertät kommt bestimmt. 😉

5. Als die Elfe ca. 1 Jahr alt war, war ich mit ihr in einer Art Krabbelgruppe. Dort wurde zum Schluß immer ein Aufräumlied gesungen und dabei aufgeräumt. Dieses Lied hatte ich übernommen und lange zuhause auch als Signal zum Aufräumen gesungen.

6. Kleinen Kindern soll man Spielsachen offen in einem Regal präsentieren, damit sie sehen, was es gibt und sie besser auswählen können. Eigentlich soll die Menge der angebotenen Spielsachen überschaubar sein und lieber immer wieder rotiert werden. Das mit der begrenzten Anzahl von Spielsachen haben wir aber nur bedingt eingehalten, da ich nicht das Gefühl hatte, dass die Elfe mit dem Angebot überfordert ist. Ich versuche zwar ab und zu Spielsachen, für die die Elfe eigentlich schon zu alt ist, auf dem Speicher verschwinden zu lassen. Oft hält das aber nur bis zum nächsten Besuch der Elfe dort. Denn sie weiß genau, in welchen Kisten die Sachen sind und verspürt dann immer das spontane Bedürfnis, genau mit diesem Spielzeug zu spielen. So fährt unsere 4 1/2-Jährige seit dieser Woche wieder mit einem Rutschauto durch das obere Stockwerk…

7. In einem offenen Regal sehen die Spielsachen leider schnell unordentlich bzw. kruschtelig (wie der Schwabe sagt) aus. Hier helfen Kisten und Böxchen. Denn man kann natürlich nur das aufräumen, was auch einen Platz hat. Manche Eltern haben gleiche Boxen für alles und kleben Fotos von den Inhalten darauf. Wir haben ganz verschiedene Boxen und dafür keine Aufkleber – und die Elfe weiß haargenau, was in welcher Box ist. Sie sortiert sowieso gerne, so dass manche Dinge auch immer wieder von einem Kistchen ins andere wandern. Aber sie hat immer den Überblick.

Mit schönen Kisten macht Aufräumen Spaß8. Das gesagt, gibt es bei uns aber auch noch eine besondere Kiste: Die große Restekiste. Das ist eine ganz praktische Box, in die alles wandert, was nirgends dazu gehört. Diese Kiste ist Gold wert.

9. Die Elfe hat zur Zeit eine Vorliebe für das Wäschefalten und -wegräumen und möchte hierbei immer helfen. Nun hat sie aber eine ganz andere Faltetechnik als ich… 😉 Trotzdem versuche ich nicht „nachzuarbeiten“ (höchstens später, wenn sie es nicht merkt…), sondern ihr Werk zu bewundern. Schließlich möchte ich ihr nicht die Motivation nehmen.

10. Generell finde ich es angebracht, die Elfe zu loben, wenn sie z.B. selbstständig aufgeräumt hat oder ihr für ihre Hilfe zu danken. Auch wenn das Aufräumen selbstverständlich sein soll, heißt das ja nicht, das man nicht „Danke!“ sagen kann.

Und was sind eure Tipps für ein ordentliches Kinderzimmer?

Weitere Erziehungstipps:

Happy 3. Birthday, Mamagie!

Während alle im Halloween-Fieber sind, feiern wir hier klamheimlich den 3. Geburtstag von Mamagie! Und da haben wir in diesem Jahr wirklich etwas zu feiern, immerhin hatte unser kleines, feines Blog in den letzten 12 Monaten über 1 Mio. Seitenaufrufe! Genauer gesagt 1.072.462 Seitenaufrufe von 746.241 Besuchern.

Dies haben wir vor allem folgenden Artikeln zu verdanken, von denen sich ein paar viral verbreitet haben. Die 10 meistgelesenen der mittlerweile 278 veröffentlichten Artikel waren im letzten Jahr:

Platz 10: Salzrelief-Bilder

Platz 9: Big Bubbles Birthday Blast – die Seifenblasenparty

Platz 8: Kleinen Kindern die Zähne putzen – so klappt’s

Platz 7: Persönliches Gästebuch-Bild

Platz 6: DIY Dienstag: Wasserspiel

Platz 5: Coole Eisfarben

Platz 4: Malen ohne kleckern

Platz 3: DIY Dienstag: 50+ Ideen für selbstgemachtes Spielzeug

Platz 2: Vorsicht vor sekundärem Ertrinken

…and the winner is…

Platz1: Ertrinken sieht nicht wie ertrinken aus

Besonders freuen wir uns über die 1.530 Kommentare, die ihr bisher auf Mamagie hinterlassen habt. Über 1.111 Leser folgen mittlerweile auch über andere Kanäle wie die Mamagie-Facebook-Fanpage, per Bloglovin‘, E-Mail-Abo oder Pinterest. Du auch? Wir freuen uns über jeden Leser!

Vielen Dank, dass ihr alle hier immer mal wieder vorbeischaut!

P.S. Wenn ihr nachschauen möchtet wie alles begann, dann guckt doch mal hier, welche Artikel im ersten Blogjahr besonders gerne gelesen wurden.