Happy 3. Birthday, Mamagie!

Während alle im Halloween-Fieber sind, feiern wir hier klamheimlich den 3. Geburtstag von Mamagie! Und da haben wir in diesem Jahr wirklich etwas zu feiern, immerhin hatte unser kleines, feines Blog in den letzten 12 Monaten über 1 Mio. Seitenaufrufe! Genauer gesagt 1.072.462 Seitenaufrufe von 746.241 Besuchern.

Dies haben wir vor allem folgenden Artikeln zu verdanken, von denen sich ein paar viral verbreitet haben. Die 10 meistgelesenen der mittlerweile 278 veröffentlichten Artikel waren im letzten Jahr:

Platz 10: Salzrelief-Bilder

Platz 9: Big Bubbles Birthday Blast – die Seifenblasenparty

Platz 8: Kleinen Kindern die Zähne putzen – so klappt’s

Platz 7: Persönliches Gästebuch-Bild

Platz 6: DIY Dienstag: Wasserspiel

Platz 5: Coole Eisfarben

Platz 4: Malen ohne kleckern

Platz 3: DIY Dienstag: 50+ Ideen für selbstgemachtes Spielzeug

Platz 2: Vorsicht vor sekundärem Ertrinken

…and the winner is…

Platz1: Ertrinken sieht nicht wie ertrinken aus

Besonders freuen wir uns über die 1.530 Kommentare, die ihr bisher auf Mamagie hinterlassen habt. Über 1.111 Leser folgen mittlerweile auch über andere Kanäle wie die Mamagie-Facebook-Fanpage, per Bloglovin’, E-Mail-Abo oder Pinterest. Du auch? Wir freuen uns über jeden Leser!

Vielen Dank, dass ihr alle hier immer mal wieder vorbeischaut!

P.S. Wenn ihr nachschauen möchtet wie alles begann, dann guckt doch mal hier, welche Artikel im ersten Blogjahr besonders gerne gelesen wurden.

Herbstbastelei: Blättermännchen

Die Elfe sammelt zur Zeit mit Begeisterung bunte Blätter. Und nachdem wir durch Zufall meine alte Pflanzenpresse wiedergefunden haben, wurde diese natürlich auch gleich ausprobiert. Entstanden sind aus den Blättern dann diese schönen Männchen:

Männchen aus Blättern mit Kindern bastelnFür die Blätterbilder benötigt ihr:

  • bunte Herbstblätter
  • eine Blumenpresse oder ein Telefonbuch/dickes Buch und Küchenkrepp
  • Kleber, z.B. kindersicherer Kleber aus Gummibärchen
  • sonstiger Krimskrams, z.B. Knöpfe, Eisstäbchen, Federn…

Und so geht’s:

Die Blätter mit der Pflanzenpresse oder zwischen 2 Lagen Küchenkrepp im Telefonbuch ca. 1 Woche pressen. Dann aus den Blättern und dem Krimskrams nach Lust und Laune Männchen legen und auf Papier festkleben. Die Blätter können mit Wachsmalstiften auch noch vorsichtig angemalt werden.

Magischer Extra-Tipp:

  • Besonders schön sieht es aus, wenn man neben dem Blättern verschiedene andere Naturmaterialien aus dem Wald verwendet, z.B. Eicheln, Bucheckern-Hülsen, Hagebutten (die schrumpeln aber mit der Zeit), Stöckchen…

Kleinen Kindern die Zähne putzen – so klappt’s

…zumindest bei uns. ;-) Da ich immer wieder Fragen verzweifelter Eltern lese, deren Kinder partout nicht die Zähne putzen möchten, schreibe ich euch hier mal auf, wie es bei uns gut funktioniert:

Zähneputzen leicht gemacht

  1. Die Zähne werden immer geputzt. (Außer die Elfe schläft auf dem Rückweg von einer Feier im Auto ein und wird dann nur umgebettet, was selten vorkommt… ;-) ) Da dies immer gemacht wird, ist es für die Elfe selbstverständlich. Nun möchte ich nicht behaupten, dass das immer auf Anhieb so gut geklappt hat, aber Geduld und ein gewissen Maß an Beharrlichkeit zahlen sich aus.
  2. Wir putzen zwar immer, aber wo und wie die Zähne geputzt werden ist flexibel. Als die Elfe noch kleiner war, habe ich zuerst geputzt und sie durfte dann quasi als “Belohnung” anschließend ran. Das hat eine Zeit lang gut funktioniert und war Ansporn genug. Irgendwann wollte die Elfe dann aber zuerst putzen. Nun putzt sie also und ich dann anschließend nach.
  3. Wir putzen übrigens selten im Bad vor dem Waschbecken, dorthin geht es dann meist erst zum Ausspülen. Oft putzen wir zum Nachputzen auf dem großen Bett. Die Elfe liegt dann mit dem Kopf auf meinem Schoß. So findet sie es gemütlich und hält lange still – und ich komme überall prima bei.
  4. Die Elfe hat einen Zahnbürsten-Tick und immer mehrere Zahnbürsten (meist so 3 – 5) gleichzeitig in Gebrauch. Sie darf sich dann aussuchen, mit welcher sie jetzt gerade putzen möchte. Ich putze dann mit einer anderen nach. Auch sind wir in Bezug auf Zahnbürstenkauf sehr großzügig und sie darf sich öfters mal eine Neue aussuchen. (Da sie noch eher darauf herumbeißt halten sie meist eh nicht sehr lange. ;-) ) Ich achte aber darauf, dass sie eine aussucht, die auch zu ihrem Alter passt und von einigermaßen guter Qualität ist. Ökotest hat hier Kinderzahnbürsten getestet, eine Auflistung aller getesteten Produkte mit Ergebnissen findet ihr hier.
  5. Zur Unterstützung haben wir das eine oder andere Buch über das Zähneputzen gelesen, das fand die Elfe zwar ganz nett, aber so, dass sie dann sofort ins Bad gerannt ist und Zähne putzen wollte, war es dann auch nicht. Manche Kinder bleiben aber durch Lieder oder Geschichten bei der Sache, die man während des Zähneputzens erzählt.

Soweit zu unseren Erfahrungen. Aber was sagt der Experte dazu? Ich durfte dem Zahnarzt Herrn Dr. Seidel ein paar Fragen stellen:

Sollten bereits kleine Kinder eine Zahnpasta mit Fluorid verwendet? Falls ja, ab welchem Alter?

Dr. Seidel: Generell ist eine Pflege mit flouridhaltiger Zahnpasta empfehlenswert, deswegen sollten auch schon Kleinkinder diese benutzen. Der Aufbau des Zahnschmelzes wird hierbei unterstützt. Zudem sollte eine zu süße Zahnpasta vermieden werden, da ein späterer Umstieg für das Kind und somit vor allem auch die Eltern sehr mühsam sein kann.

Anmerkung: Auch die Bundeszahnärztekammer empfiehlt die Verwendung von flouridhaltiger Zahnpasta bereits für Kinder.

Wie lange sollten Kinderzähne mindestens geputzt werden? Zwei Minuten können manchmal ganz schön lange sein…

Dr. Seidel: Das stimmt sehr wohl – aber zwei Minuten sollten in jedem Fall eingehalten werden, um auch jede Stelle im noch jungen Gebiss zu erreichen.

Was halten Sie von elektrischen Zahnbürsten für kleine Kinder?

Dr. Seidel: Das halte ich für überflüssig. Kinder sollen lernen, selbstständig mit ihrer Zahnbürste umzugehen und die Bewegungen erlernen. Oftmals wird durch die Nutzung einer elektrischen Zahnbürste das wirkliche Reinigen vernachlässigt.

Bis zu welchem Alter sollten die Eltern nachputzen bzw. ab wann reicht es aus, wenn die Kinder alleine ihre Zähne putzen?

Dr. Seidel: Das hängt natürlich von der Selbstständigkeit des Kindes ab und seiner Entwicklung. In der Regel kann man aber sagen, dass bis zum sechsten Lebensjahr meist ein wenig Unterstützung notwendig ist und danach das selbstständige Putzen und bestenfalls auch die Eigeninitiative dazu da sein sollten.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Dr. Seidel!

…und euch viel Erfolg beim Kinderzähne putzen! Wie klappt es denn bei euch? Habt ihr auch noch Tipps? Dann hinterlasst diese bitte als Kommentar. Danke!

Falls ihr euch zudem auch fragt, wie krankheitserregend Alltagssituationen sind, wenn z.B. der Schnuller in den Dreck fällt oder euer Kind etwas direkt vom Tablett eines Hochstuhls in einem Restaurant isst, oder was man beim Hände waschen beachten muss, dann klickt auf die entsprechenden Links.

Der Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Zahnarztpraxis Dr. Seidel, Berlin entstanden.

Halloween: Kürbis aus Papptellern

Zum Abschluss der Spooky Week noch eine Bastelei, die schon mit ganz kleinen Kindern gemacht werden kann: ein Kürbis aus Papptellern.

Kürbis aus PapptellernFür den Pappteller-Kürbis benötigt ihr:

  • 2 Pappteller
  • orange Bastelfarbe
  • grünen Pfeiffenputzer
  • optional: Band zum Aufhängen
  • Tacker

Und so geht’s:

Auf einen der Pappteller ein gruseliges Gesicht aufmalen (lassen) und die Kinder ausschneiden lassen oder für die ganz Kleinen selbst ausschneiden. Dann diesen Teller so auf einen 2. Pappteller tackern, dass sich die Teller nach außen wölben. Den entstandenen Kürbis dann anmalen lassen. Zum Schluss den grünen Pfeiffenputzer und das Band zwischen die Teller kleben oder tackern.

Magischer Extra-Tipp:

  • Falls ihr den Kürbis beleuchten möchtet einfach ein Knicklicht hineinlegen.

Weitere schaurige Ideen findet ihr in der Halloween-Übersicht.

Mit Papptellern kann man außerdem basteln:

Halloween: Spinnen aus Handabdrücken

Unsere Besucher werden seit Kurzem von der gruseligen Spinne Frida Frech begrüßt, die sich von einem kahlen Ästchen herabhangelt. Hättet ihr auch gerne so eine furchterregende Empfangsdame? Dann lest hier wie sie gemacht wird.

Deko mit Spinne aus HandabdrückenFür die Spinne benötigt ihr:

  • weißen Tonkarton
  • schwarze Waserfarbe
  • Silberstift
  • Wackelaugen
  • Optional: Schnur zum Aufhängen

Spinne basteln mit KindernUnd so geht’s:

Die Handflächen und Finger beider Hände des Kindes ohne den Daumen dick mit schwarzer Wasserfarbe anmalen. Dann erst die eine Hand auf’s Papier drücken, dann die andere Hand in einem leichten Winkel darüber, damit ein schöner Spinnenkörper mit 8 Beinen entsteht. Trocknen lassen und ausschneiden. Dann mit dem Silberstift die Häärchen auf den Rücken malen, die Wackelaugen aufkleben und die Schnur mit Klebefilm auf der Rückseite befestigen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wer möchte kann auch ein Spinnennetz aus weißer Wolle knüpfen und ihr so ein Zuhause geben.

Weitere gruselige Ideen findet ihr in der Halloween-Übersicht.

Weitere Ideen mit Handabdrücken:

Halloween: Knuspergespenster

Knusper, knusper Knäuschen, wer knuspert an meinem Geistchen? – Die Elfe, die Elfe, das himmlische Kind… Der schmecken die kleinen Knuspergespenster nämlich vorzüglich. ;-) Daher möchte ich euch auch gleich das Rezept dafür verraten.

Dessert für HalloweenFür die selbstgemachten Halloween-Süßigkeiten benötigt ihr:

  • Haferfleks oder Rice Crispies
  • Weiße Schokolade
  • Dunkler Zuckerstift oder dunkle Schokolade

Und so geht’s:

So, jetzt muss ich euch vorab erst mal was beichten: Ich habe die kleinen Gespenster frei Schnauze entworfen und nicht auf die genauen Mengen geachtet… Nachdem die Reste der Haferfleks oder Rice Crispies aber auch hervorragend mit Milch schmecken und ihr sowieso eine ganze Packung kaufen müsst, ist das hoffentlich nicht so schlimm, oder?

Die weiße Schokolade unter Rühren im Wasserbad schmelzen. Dann die Cerealien (dachte nicht, dass ich dieses Wort jemals selbst verwenden werde :-) ) dazuschütten, bis eine relativ feste Masse entsteht. Wenn ihr etwas weniger nehmt, werden die Gespenster etwas weißer. Ebenso werden sie mit Rice Crispies etwas heller, aber ich finde mit Haferfleks schmecken sie besser, da diese mehr Eigengeschmack haben. Aus der Masse dann auf Backpapier mit dem Löffel kleine Häufchen formen und trocknen lassen. Auf die getrockneten Gespenster mit der Zuckerschrift oder geschmolzener dunkler Schokolade (schwieriger!) die Augen aufmalen und nochmals trocknen lassen – und dann gut verstecken, damit bis Halloween noch welche übrig sind. ;-)

Magischer Extra-Tipp:

  • Ohne Augen werden aus den Häufchen leckere kleine Knusperpralinen, die ihr das ganze Jahr über knabbern oder verschenken könnt.

Viele weitere Ideen für den 31. Oktober findet ihr in der Halloween-Übersicht.

Halloween-Special: Spooky Week

Die Elfe bereitet sich langsam auf Halloween vor – auch wenn wir noch nicht wissen, inwieweit wir es in diesem Jahr feiern werden. Den Kürbis hat sie mit der Elfen-Omi auf jeden Fall schon mal geschnitzt. (Würde euch aber raten, mit dem Schnitzen noch ein paar Tage zu warten bis es etwas kälter wird, er hat jetzt nämlich ein kleines Fliegenproblem… Aber natürlich muss das Wunderwerk im Garten bleiben. ;-) )

Rezepte und Bastelideen für HalloweenFür alle, die in diesem Jahr Halloween feiern, haben wir aber schon mal ein paar Ideen zusammengestellt, die wir euch diese Woche näher vorstellen wollen. Ich werde die fehlenden Links im Laufe der Woche ergänzen.

Für’s Buffet:

Zum Basteln und Dekorieren:

Happy Halloween und spooky nights!

Wichtige Links #8

Für alle, die uns immer noch nicht ;-) auf der Mamagie-Facebook-Seite folgen, anbei einige lesenswerte Links, die ich in letzter Zeit dort gepostet hatte:

Produktsicherheit:

Gesunde Ernährung:

Erziehung:

Die bisherigen wichtigen Links findet ihr hier:

Murmelbilder

Nach den Salzrelief-Bildern war es wieder Zeit für etwas Neues. Dieses Mal hat die Elfe sich an Murmelbildern versucht, richtiges Action Painting quasi. ;-)

Malidee für KinderFür die Murmelbilder benötigt ihr:

  • Flüssige Bastelfarbe
  • Murmeln (am besten aus Glas)
  • eine Wanne (wir haben eine Alu-Grillschale genommen)
  • Pappteller
  • ggf. Pinsel
  • und natürlich Papier ;-)

Und so geht’s:

Mehrere Farbkleckse auf den Pappteller tropfen. Dann die Kinder die Murmeln entweder mit dem Pinsel anmalen oder mit den Fingern durch die Farbe rollen lassen. Ein Blatt Papier in die Wanne legen, die Murmel darauf und hin und her kippen, bis das Blatt schön mit Farbspuren bedeckt ist.

Magischer Extra-Tipp:

  • Die Elfe macht gerade aus allen ihren Gemälden kleine Büchlein. Damit ist sie mindestens nochmal genauso lang beschäftigt wie mit dem Malen selbst. ;-) Einfach falten lassen und dann tackern.

Weitere Maltechniken:

Regenbogen-Party: Gemüse-Regenbogen

Auf dem Abendessen-Buffet der Regenbogen-Party stand ein bunter Regenbogen – so schmeckt sogar Gemüse. ;-)

Snack für KinderFür den Gemüse-Regenbogen habe ich Folgendes verwendet:

  • rot: Cocktailtomaten
  • orange: Babykarotten
  • gelb: Paprika
  • grün: Minigurken
  • blau: Trauben
  • violett: hier könnte man z.B. Blaukraut/Rotkohl verwenden, ich wollte aber nur Gemüse nehmen, von dem ich ausging, dass es den Kindern auch schmeckt ;-)

Magischer Extra-Tipp:

  • Wer Wolken an den Enden des Regenbogens ergänzen möchte, kann dazu gut Blumenkohl-Röschen verwenden.

Alle Speisen und das “Animationsprogramm” findet ihr in der Übersicht der Regenbogen-Party.

Weitere gesunde Snacks: