Urlaub auf dem Homair Campingplatz Le Domaine de Ker Ys [Sponsored Post]

Wir waren auf Einladung von Homair in der Bretagne auf dem Campingplatz Le Domaine de Ker Ys in St. Nic in einem Mobilheim. Erstes Fazit: Insbesondere Camping-Einsteigern können wir den Platz und diese Art des Campens wirklich empfehlen.

Homair Campingplatz BretagneDer Platz ist günstig gelegen: Besonders toll ist der genau gegenüberliegende (nur durch eine eher wenig befahrene Straße getrennte), schöne Sandstrand von St. Nic – allerdings nur bei Ebbe. ;-) Bei Flut bedeckt das Wasser den kompletten Strand und reicht bis zu den großen Steinen, die die Straße begrenzen und von denen aus man das Schauspiel sicher beobachten kann. Bei Ebbe gibt das Wasser einen schönen, breiten Sandstrand frei und bietet Kindern viel Spaß zum Spielen.

Für die flüssige Stärkung oder feste Nahrung wie Burger, Waffeln oder Eis, gibt es direkt neben dem Campingplatz, also ebenfalls gegenüber vom Strand, ein paar Foodtrucks mit beschatteten Sitzgelegenheiten.

Camping St Nic BretagneDer Campingplatz selbst ist in gutem Zustand. Er hat mehrere Spielplätze, von denen der Elfe vor allem der mit dem Kletter-Holzschiff gefiel. In den französischen Sommerferien gibt es zudem mehrere Stunden am Tag eine Kinderbetreuung, allerdings nur in französischer Sprache. Unterhaltung für die Erwachsenen bietet eine Boulebahn und ein kleines Indoor-Fitnesscenter. Auch Fahrräder können ausgeliehen werden.

Wer nicht so gerne im Meer baden geht, der kann auf den Pool mit Rutschen und Kinderbereich ausweichen.

Homair Campingplatz Le Domaine de Ker Ys Unser Mobilheim war sauber und von allen Campingmobilen und Mobilheimen, die wir bisher gemietet hatten, inbesondere an Küchenutensilien am besten ausgestattet. Das Mobilheim hatte zwei Schlafzimmer: eines mit einem Doppelbett, allerdings nur 1,40 m breit, und eines mit zwei Einzelbetten, jeweils 0,70 m breit. Zudem einen Aufenthaltsraum mit Bank, Tisch und Stühlen, hieraus hätten auch nochmals 2 Betten gemacht werden können. Zudem gab es eine Küche, ein Bad mit Dusche und ein separates WC. Generell muss man als Erstcamper darauf gefasst sein, dass in Mobilheimen alle Räume eher klein sind.

Toll war die Fensterfront, die sich von der Küche hin zur Holzterrasse öffnen lies. Der eigentliche Eingang war ebenfalls über die Terrasse in das Esszimmer. Auf der Terrasse gab ein unter einem Sonnendach nochmals einen Tische mit Stühlen.

Homair Campingplatz Le Domaine de Ker Ys BretagneWie bereits beschrieben hat an Kochzubehör eigentlich nichts gefehlt, praktisch war zudem, dass auch ein Wäscheständer mit Wäscheklammern zum Trocknen der Handtücher und Badesachen zur Grundausstattung gehört. Die Ausstattung der Häuser inkl. einer kompletten Inventarliste findet man zu jedem Modell auf der Website, wie z.B. hier. Lediglich Handtücher und Bettwäsche sind – wie beim Campen üblich – mitzubringen oder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.

Frisches Baguette, Pain au Chocolat und die nötigsten Kleinigkeiten kann man in einem kleinen Laden direkt neben dem Campingplatz einkaufen. Wenn man morgens frisches Brot möchte, sollte man allerdings nicht zu lange schlafen. ;-) Einen großen Supermarkt gibt es in St. Nic.

Campingplatz Le Domaine de Ker Ys Und welche Ausflugsziele uns in der Bretagne am besten gefallen haben, verraten wir euch bei den Highlights der Bretagne.

Wir bedanken und bei Homair, die uns zu diesem schönen Aufenthalt eingeladen haben.

Die Highlights der Bretagne – mit und ohne Kinder

Ich finde es toll in Europa zu leben! In wenigen Stunden ist man in einem anderen Land: die Sprache ist anders, die Häuser sehen anders aus, es gibt leckere Spezialitäten und tolle Landschaften zu entdecken und trotzdem muss man an der Grenze keinen Pass zeigen und kann meist mit dem Euro bezahlen.

In diesem Jahr waren wir in der Bretagne und möchten euch unsere persönlichen Highlights zeigen:

1. Le Mont-Saint-Michel

Bretagne FrankreichSicherlich kein Geheimtipp, sondern die zweithäufigst besuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs nach dem Eiffelturm. Und das zu Recht – die Klosterinsel ist wirklich beeindrucken! Ein Besuch ist meiner Meinung nach ein Muss, wenn man in der Bretagne Urlaub macht (auch wenn die Insel mittlerweile eigentlich zur Normandie gehört).

Le Mont-Saint-Michel Bretagne FrankreichExtra für Kinder:

  • Das Highlight für die Elfe war es, im Watt rund um den Mont-Saint-Michel nach Schätzen wie kleinen Muscheln, Seeglas und Steinen zu suchen.
  • Auf der Zufahrtsstraße zum Mont-Saint-Michel gibt es einen Krokodil-Park, wir haben es aber zeitlich nicht geschafft, diesen zu besuchen.

2. Carnac

Hinkelsteine MenhireDieser Ort ist wirklich magisch: Über 3.000 Menhire (Hinkelsteine) sind an mehreren Plätzen in Reih und Glied in langen Steinreihen auf insgesamt über drei Kilometern aufgestellt. Zudem gibt es Steinkreise, Steingräber und einzelne Dolmen (große, aufgerichtete Steinblöcke). Die Anfänge reichen wohl bis 4.500 v.Chr. zurück. Die Anlage ist wirklich beeindruckend. Wer sich hierüber näher informieren möchte, kann hier vorbeischauen.

Bretagne Hinkelstein Extra für Kinder:

  • Vom Parkplatz startet ein kleiner Touristen-Zug auf eine ca. 45 Min. Tour durch Carnac und an den Hinkelstein-Feldern vorbei. Über Kopfhörer erhält man Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in Deutsch und anderen Sprachen. Speziell für Kinder gibt es einen eigenen Kanal, in dem die Informationen in eine schöne Geschichte verpackt und speziell aufbereitet wurden, allerdings leider nur in französicher und englischer Sprache.

3. Pointe du Raz

BretagneDer westlichste Punkt des Festlands der Bretagne beeindruckt mit einer über 70 m hohen Klippe und schönem Heideland.

Frankreich KüsteSelbst wenn das Wetter nicht so gut ist, hat das Kap seinen Reiz. Raue See ist sicherlich dort auch sehr beeindruckend.

Bretagne Frankreich Blumen Raupe SchneckenExtra für Kinder:

  • Im Nationalpark gibt es direkt am Wegesrand vieles zu entdecken und bestaunen, seinen es kleine Schnecken, Raupen, Vögel oder hübsche Blumen.
  • Ganz in der Nähe von Pointe du Raz gibt es in Audierne L’Aquashow mit Aquarien und Greifvogelshow, allerdings hatten wir selbst keine Zeit diese zu besuchen.

 Tipps zur An- und Abreise:

Wenn man sich vor Augen führt, dass sich der westlichste Punkt Frankreichs in der Bretagne befindet, wird einem schnell bewußt, dass es ein ganz schönes Stück von Deutschland in die Bretagne ist. Allein von Straßburg nach Brest sind es knapp 1.100 km. Daher bietet sich mindestens ein Zwischenstopp auf der Anreise und Abreise an, hier empfehlen wir:

  • Paris – das ziemlich genau in der Mitte des Weges liegt. Neben den üblichen Highlights bietet sich hier mit Kindern ein Besuch des Disneyland Paris und der Disney Studios an. Der Park ist super und mit viel Liebe zum Detail gemacht, allerdings bin ich in meinem Leben noch nie so viel angestanden – und das unter der Woche, außerhalb der Ferien! Alternativ bietet sich der Asterix Parc, also ein Freizeitpark rund um Asterix und Obelix, vor den Toren Paris an, den wir jedoch nicht selbst besucht haben.
  • Chartres – eine schöne, mittelalterliche Stadt mit bekannter Kathedrale. Die Stadt ist ca. 1 Stunde von Paris in Richtung Bretagne entfernt. Wem die Hotelpreise in Paris zu hoch sind, der ist hier gut aufgehoben.

Wo wir in der Bretagne übernachtet haben, verraten wir euch übrigens hier. ;-) Und wenn ihr euch die Urlaubsstimmung noch weiter verlängern möchtet, dann schaut mal diese Posts an:

Deutschland schwimmt! + Gewinnspiel

Der Artikel enthält Werbung.

Wie die langjährigen Leser dieses Blogs wissen, liegt mir das Thema Sicherheit beim Baden sehr am Herzen. Ich habe bereits über die richtige Aufsicht beim Baden geschrieben und über das Sekundäre Ertrinken. Angefangen habe ich die Artikelserie damals mit einem Bericht darüber, wie man erkennt, dass ein Badender in Not ist. Besonders hat mich hierzu der Kommentar von Martin gefreut, der offenbar nach dem Lesen des Artikels erkannt hat, dass ein Kind im Wasser Hilfe benötigt und so rechtzeitig einschreiten konnte. Ihr seht also, wie wichtig es ist, solche Informationen zu verbreiten und auch das Schwimmen lernen zu fördern.

Daher finde ich es gut, dass Disney aktuell gemeinsam mit dem Deutschen Schwimmverband e.V. (DSV) die bundesweite Kampagne “Deutschland schwimmt” durchführt, die Kinder und Familien für den Schwimmsport begeistern soll. Natürlich möchte Disney damit auch auf den baldigen Start der neuen Films “Findet Dorie” aufmerksam machen. Ich finde Disney hat hierzu einen sinnvollen Weg gewählt. Laut Deutscher Lebensrettungsgesellschaft e.V. (DLRG) kann nur jeder 2. Schüler in Deutschland am Ende der Grundschulzeit richtig schwimmen. Auch wenn der DLRG dies am Erwerb des Bronzenen Schwimmabzeichens festmacht und es vielleicht auch Kinder gibt, die dieses nicht gemacht haben, obwohl sie schwimmen können, ist dies ein erschreckendes Signal. Den Grund sieht der DLRG in der Finanznot der Kommunen, die immer mehr Schwimmbäder schließen, und darin, dass nicht genügend ausgebildete Schwimmlehrer zur Verfügung stehen. Daher findet in etwas 20% der Grundschulen kein Schwimmunterricht mehr statt.

Unter Schirmherrschaft von Franziska von Almsick und mit Dorie, der bekannten Paletten-Doktorfisch-Dame, haben sich Disney und der DSV folgende Maßnahmen ausgedacht, an denen ihr rege teilnehmen könnt:

1. Einfach schwimmen mit Dorie

Hier können alle Kinder teilnehmen, die zwischen dem 15. Juli und dem 31. Oktober 2016 ein Schwimmabzeichen erwerben. Wenn Sie ihre Urkunde hier hochladen, können sie als Anerkennung ein “Findet Dorie”-Spaßpaket erhalten.

2. Schwimm-Spaß-Tour

Diese findet zur Zeit in zehn Schwimmbädern in Deutschland statt und vermittelt mit lustigen Wettbewerben, abwechslungsreichen Spielstationen, gesunden Snacks und natürlich den beliebten Figuren aus “Findet Dorie” bunten Wasserspaß. Wann die Tour in eurer Nähe Halt macht, findet ihr hier.

3. Aktionstag “Deutschland schwimmt”

Am 24. September 2016 könnt ihr unter dem Motto “Gemeinsam schwimmen für Nichtschwimmer” Spendengelder erschwimmen. Mit dem Geld werden bedüftige Kinder unterstützt. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, lest ihr hier nach.

GEWINNSPIEL

Disney Artikel gewinnenAber auch hier auf dem Blog könnt ihr bei “Deutschland schwimmt” mitmachen. Wir verlosen gemeinsam mit Disney:

1. Preis: eine Nemo-Schwimmbrille und ein Tauchtier-Set mit Dorie

2. Preis: eine Dorie-Schwimmbrille

Wenn ihr gewinnen möchtet, dann teilt uns bitte unten als Kommentar mit, ob euer Kind bzw. eure Kinder bereits das Seepferdchen-Schwimmabzeichen gemacht haben oder noch nicht. Schön wäre es, wenn ihr auch noch das Alter der Kinder dazuschreibt.

Das Gewinnspiel läuft ab sofort bis Mittwoch, den 14. September 2016. Alle Facebook-Fans von Mamagie, die dieses Gewinnspiel teilen, haben eine (1) zusätzliche Gewinnchance. Wir freuen uns natürlich auch über neue Fans. ;-) Ebenso erhalten Blogger und Instagrammer, die über das Gewinnspiel berichten, eine (1) zusätzliche Gewinnchance. Bitte gebt die Direktlinks in eurem Kommentar mit an, weil ich sie nur dann werten kann.

Teilnahmebedingungen:

Die Auslosung unter allen vollständigen Antworten auf die Gewinnspielfrage erfolgt per Fruit Machine. Der Gewinner (Gewinnkommentar) wird auf www.mamagie.de veröffentlicht und per E-Mail informiert, bitte gebt dazu eure E-Mail-Adresse im Kommentarformular an (nicht öffentlich lesbar).

Bitte habt Verständnis dafür, dass aus rechtlichen Gründen nur Personen gewinnen können, die mind. 18 Jahre alt sind. Der Versand erfolgt nur nach Deutschland. Mit der Teilnahme willigt ihr ein, dass der Name (ggf. Pseudonym), unter dem ihr euren Kommentar schreibt, auf dem Blog veröffentlicht wird. Der Gewinner muss sich innerhalb von 2 Wochen nach der Bekanntgabe des Gewinners bei mir melden, sonst verfällt sein Gewinnanspruch und es wird neu ausgelost. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird davon auch nicht gesponsert oder unterstützt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso eine Barauszahlung des Gewinns. Die Bilder wurden mir von meinem Partner Disney zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank an Disney und den Deutschen Schwimmverband für die Kooperation.

Kleine Upcycling-Käfer

Heute wird wieder “geupcycelt”: Die Elfe hat aus Plastikverschlüssen von Flaschen kleine Käfer für die Oma gebastelt – gedacht als Deko für die Blumen oder den Garten. (Ein paar davon durften aber natürlich nicht unser Anwesen verlassen. :-) )

Upcycling Käfer aus FlaschenverschlüssenFür die kleinen Käfer benötigt ihr:

  • Flaschendeckel
  • stabile, durchsichtige Plastikfolie (wir haben Plastikdeckel von Joghurtbechern genommen)
  • Wackelaugen
  • wasserfeste Stifte, Schere, Heißklebepistole oder Leim

Und so geht’s:

Die Elfe hat die Pastikdeckel erst angemalt. Anschließend haben wir die Flügel freihand ausgeschnitten und – wie auch die Wackelaugen – mit der Heißklebepistole auf die gewaschenen Flaschendeckeln geklebt.

Weitere Bastelideen mit Flaschendeckeln oder Plastikflaschen:

Die kleinen Käfer fliegen gleich mal rüber zum Creadienstag, zu Dienstagsdinge, Pamelopee, der Upcycling Linkparty, HappyRecycling und Homemade on Tuesday.

DIY Dienstag: Kreisel

Bügelperlen sind bei uns immer wieder mal aktuell, aber oft liegt das daraus entstandene Kunstwerk dann nur rum. Jetzt haben wir Kreisel aus Bügelperlen gemacht, so kann die Elfe damit spielen und hat lange Freude daran.

Kreisel aus Bügelperlen

Für die selbstgebastelten Kreisel benötigt ihr:

  • Bügelperlen bzw. Steckperlen
  • Schaschlikspieße
  • runde oder sechseckige Steckplatten, Bügeleisen und Pergamentpapier

Und so geht’s:

Zuerst die Bügelperlen wie üblich auf die Platte stecken und dann nach Anleitung bügeln. Dabei darauf achten, dass das Loch der Perle in der Mitte zwar leicht schmilzt, aber nicht ganz zugeht. In die noch warme mittlere Perle dann den Schaschlikspieß mit der Spitze nach unten stecken und darauf achten, dass die gebügelte “Platte” zum Abkühlen möglichst glatt liegt (geht z.B. gut auf einem Balkontisch mit Lücken zwischen den Holzlatten). Dann den Spieß auf die gewünschte Länge kürzen. Und schon kann der Kreisel seine Kreise drehen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr keine Steckperlen habt, könnt ihr den Kreisel auch einfach aus einem runden Stück Pappe und einem Schaschlikspieß basteln, den ihr durch die Mitte steckt.

Machen euch die Kreisel Spaß? Noch mehr Anregungen findet ihr bei diesen über 50 Ideen für selbstgemachtes Spielzeug sowie diesen weiteren 20 Spielideen.

Die Kreisel ziehen ihre Kreise heute auch beim Creadienstag.

DIY Deutschland-Armbänder

Leider kommen in diesem Jahr die meisten EM-Spiele viel zu spät für Kinder, aber trotzdem sind die Kleinen vom Fußballfieber infiziert. Auch die Elfe ist jetzt Fußballfan – obwohl sie es geschafft hat, beim 3:0 gegen die Slowakei, dem einzigen Deutschlandspiel, das bereits um 18 Uhr begann, bei allen 3 Toren gerade den Raum verlassen zu haben, als diese fielen… :-)

Totzdem unterstützt sie das deutsche Team durch das Tragen selbstgebastelter schwarz-rot-goldener Armbänder (und ja, wir mögen auch Belgien :-) , die Elfe hat aber das schwarz-rot-goldene Pfeifenputzer-Armband einfach nur falschherum angelegt,)

kinderleich selbstgemachte Armbänder in schwarz rot goldFür die Deutschland-Armbänder benötigt ihr:

Variante 1:

  • Bügelperlen in scharz, rot und gelb
  • durchsichtiger Nylonfaden oder elastische Perlenschnur

Variante 2:

  • Pfeifenputzer in scharz, rot und gelb

Und so geht’s:

Die Kinder die Bügelperlen einfach in der richtigen Reihenfolge auffädeln lassen. Die Pfeifenputzer alle nebeneinander legen und ineinanderdrehen.

Magischer Extra-Tipp:

  • Statt Pfeifenputzer könnt ihr auch Krepp-Papier einzeln zu einer dünnen “Wurst” drehen und dann wie die Pfeifenputzer nebeneinander legen und aufdrehen.

Wir hoffen, mit dieser kurzen Bastelei können wir allen Kindern, die heute auch vor dem Spiel ins Bett müssen, eine kleine EM-Freude bereiten und allen, die schauen dürfen, die Wartezeit verkürzen. Die Elfe und ich drücken “la Mannschaft” für heute Abend ganz fest die Daumen!

Weitere Ideen für Ambänder:

Wie schützt man sein Kind am besten vor Zecken?

Ich habe panische Angst vor Zecken. Und das, obwohl ich selbst noch nie von einer gebissen wurde. Aber seit meine Freundin in der Grundschule einmal eine vollgesogene Zecke im Nacken hatte, kriege ich das Bild nicht mehr aus dem Kopf.

Wie schützt man sich und sein Kind vor Zecken?Seitdem habe ich – mit Wohnsitz in Baden-Württemberg – bereits mehrere Borreliose-Erkrankungen von unterschiedlich schwerem Ausmaß im Verwandten- und Bekanntenkreis mitbekommen, so dass ich mittlerweile (zumindest gegen FSME) geimpft und Besitzerin einer Karte zur Zeckenentfernung bin sowie die Elfe nach einem Tag im Freien abends nach Zecken absuche. Aber was kann man noch zur Vorbeugung tun? Und was sollte man sonst noch über Zecken wissen? Herr Ringwald, Pharmazeutisch-Technischer Assistent bei der Shop-Apotheke, hat mir meine Fragen hierzu beantwortet.

Herr Ringwald, wo gibt es in Deutschland Zecken?

Ringwald: Prinzipiell ist die Zecke im gesamten Bundesgebiet heimisch und fühlt sich vor allem dort wohl, wo ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist. Besonders groß ist die Zeckenpopulation aber in Süddeutschland: Bayern, Baden-Württemberg sowie in Teilen Hessens und Thüringens sind Risikogebiete.

Und wo lauern Zecken genau?

Ringwald: Zecken bevorzugen Orte, an denen sie leicht an ihre bevorzugten Wirttiere gelangen, da sie nicht wirklich dazu in der Lage sind, weite Strecken auf eigenen Beinen zurückzulegen. Besonders gerne halten sie sich an Waldrändern, Lichtungen und an Bachläufen auf, wobei sie dort vor allem in hohem Gras oder niedrigem Buschwerk lauern.

Wie sehen Zecken aus und wie unterscheiden sie sich von anderen Wald- und Wiesenbewohnern?

Ringwald: Die Zecke gehört zur biologischen Klasse der Spinnentiere und lässt sich daher durch ihre acht Beine ganz leicht von anderen Tieren unterscheiden. Die meisten in Deutschland heimischen Zeckenarten zeichnen sich zudem durch einen schildartigen Körper und einen kleinen spitzen Kopf aus. Insbesondere im vollgesogenen Zustand sind die Tiere aber kaum noch mit anderen Arten zu verwechseln, weil sich das Volumen ihres Körpers manchmal bis auf das Zehnfache erhöht.

Wen beißen Zecken und sind Kinder eigentlich besonders gefährdet?

Ringwald: Prinzipiell ist es Zecken ziemlich egal, welchen Wirt sie befallen. Normalerweise trifft es in den Verbreitungsgebieten aber Waldtiere wie Mäuse, Igel, Rehe und sogar Vögel. Begeben wir uns in die Natur, fallen auch wir selbstverständlich genauso in ihr Beuteschema wie unsere Hunde. Kinder entdecken gerne die Welt mit allen Sinnen und begeben sich dementsprechend auch das eine oder andere Mal ins Dickicht. Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich ein Kind eine Zecke einhandelt.

Beißen Zecken bestimmte Menschen häufiger, Herr Ringwald?

Ringwald: Das ist eine interessante Frage. Aber es ist tatsächlich so, dass manche Menschen sehr häufig von Zecken heimgesucht werden, andere dafür aber gar nicht. Wissenschaftlich ist dieses Phänomen noch nicht völlig geklärt. Höchstwahrscheinlich liegt es aber daran, dass Zecken ihre Wirte unter anderem durch spezielle Duftstoffe finden.

Wie beißen Zecken genau zu?

Ringwald: Genau genommen beißen Zecken nicht, sondern sie stechen, indem sie ihren Stechapparat in die Haut graben. Das mit Widerhaken ausgestattete scherenartige Mundwerkzeug sorgt dann erstens dafür, dass die Zecke haften bleibt und zweitens, dass immer frisches Blut nachfließt. Dass wir den Stich erst so spät bemerken, liegt übrigens an einem betäubenden Stoff, den die Zecke zusammen mit ihrem Speichel absondert.

Wie gefährlich sind Zecken für Kinder?

Ringwald: Der Stich an sich ist für Kinder nicht wirklich gefährlicher als für Erwachsene. Das Problem ist, dass Zecken vor allem in den vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten in Bayern, Baden-Württemberg, in Teilen Hessens, Thüringens und im südlichen Rheinland-Pfalz gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen. Das Immunsystem der Kinder kommt mit diesen Krankheitserregern deutlich schlechter zurecht als das von Erwachsenen.

Welche Gefahr geht von FSME aus?

Ringwald: Das Gefährliche an der Frühsommer-Meningoenzephalitis ist, dass sie bei den meisten Menschen lange ohne Symptome verläuft und dementsprechend spät entdeckt wird. Dramatisch ist dies vor allem deshalb, weil die FSME schwere Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute nach sich ziehen kann. In schlimmen Fällen kann es sogar zu Atemlähmungen kommen. Die Ständige Impfkommision (STIKO) empfiehlt Menschen, die in Risikogebieten wohnen, sich gegen die FSME impfen zu lassen. Weitere Informationen hierzu, aber auch zur Borreliose, findet man hier beim Grünen Kreuz e.V.

Und was genau ist Borreliose?

Ringwald: Von Zecken wird meist das sogenannte Rückfallfieber übertragen, für das spezielle Bakterien (Borrelien) verantwortlich sind. Genauso wie bei der FSME ähneln die Symptome denen einer Grippe, werden aber in manchen Fällen auch durch die Gelbfärbung der Haut oder eine erhöhte Blutungsneigung ergänzt. Wird eine durch Zecken übertragene Borreliose nicht mit Antibiotika behandelt, liegt die durchschnittliche Letalitätsrate leider bei 20 Prozent.

Das klingt sehr ernst. Wann ist es dann an der Zeit, mit meinem Kind einen Arzt aufzusuchen?

Ringwald: Wer in einem Risikogebiet wohnt, sollte mit seinem Kind nach einem Stich vorsorglich einen Arzt aufsuchen, um frühzeitig tätig zu werden. Dabei ist es sehr hilfreich, wenn die betreffende Zecke nach dem Entfernen gleich mitgebracht wird, da sich die Erreger für FSME und Borreliose so sehr gut nachweisen lassen. Spätestens, wenn nach einem Zeckenstich aber grippeartige Symptome auftreten, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Ich kann zudem nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, eine FSME-Impfung vornehmen zu lassen.

Wie entferne ich Zecken eigentlich richtig, Herr Ringwald?

Ringwald: Um Zecken sicher zu entfernen, empfehle ich ausschließlich geeignete Werkzeuge wie spezielle Zeckenkarten oder -pinzetten. Nur so können Sie sicher sein, das Tier vollständig zu entfernen. Experimente mit Kälte, Hitze oder diversen Flüssigkeiten sollten Sie aber nicht versuchen, da die Tiere in ihrem Überlebenskampf zusätzliches Sekret in den Stichkanal abgeben. Wenn die Tiere die Erreger für Borreliose und FSME in sich tragen, steigt das Infektionsrisiko damit natürlich.

Und wie kann Zeckenstichen vorgebeugt werden?

Ringwald: Auf Wegen zu bleiben und Kleidung mit langen Armen und Beinen zu tragen bietet schon einen guten Schutz. Natürlich ist das gerade im Sommer nicht immer umsetzbar. Deshalb empfehle ich einen zusätzlichen Schutz durch spezielle Anti-Zecken- Mittel, die auf die Haut aufgetragen werden. Selbstverständlich sollte der Körper nach einem Aufenthalt im Freien auch nach Zecken abgesucht werden. Besonders gerne halten sich die Tiere übrigens unter den Achseln, in den Kniekehlen und in der Leistengegend auf.

Vielen Dank für Ihre Mühe und die interessanten Informationen, Herr Ringwald.

Weitere Artikel zum Thema Gesundheit:

Der Artikel entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Shop-Apotheke.

Lecker ohne Schnickschnack: Becherkuchen

Normalerweise zeige ich auf dem Blog ja ausgefallene Backideen für Kinder wie z.B. diese Äffchen-Muffins oder diese Schmetterlingstorte. Heute gibt es aber ausnahmsweise mal was ganz ohne Schnickschnack. Dieser Becherkuchen – oder heute in der Variante Becher-Muffins – ist der absolute Lieblingskuchen der Elfe und das Beste: Er ist ohne viel Spülaufwand ruckzuck zu backen. (Naja, zumindest, wenn man nicht wie ich dieses Mal ausversehen 1 Becher Öl statt eines 1/2 Bechers Öl nimmt und dann x Schüsseln benötigt, um diesen Fehler wieder auszubessern…) Ich mache oft übrigens gleich die doppelte Menge für die runde Kranzform (auf Basis der 28er Form). Der Kuchen ist so einfach zu machen, dass Kinder auch gerne selbst Hand anlegen können.

Schneller Schokokuchen Für den Becherkuchen benötigt ihr:

  • 3 Eier
  • 1 Becher Joghurt (500 gr)
  • 1/2 Becher Öl
  • 1 Becher “Kaba”- oder anderes Kakaopulver (kein Back-Kakao)
  • 1 Becher Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Becher gemahlene Haselnüsse
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Optional: Schokoglasur und Krokant zum Verzieren

(Als Maßeinheit gilt immer der 500 gr Joghurtbecher.)

Und so geht´s:

Einfach alle Zutaten der Reihe nach zusammenmischen, in die ausgebutterte und gesemmelbröselte Kuchenform oder die Muffinförmchen verteilen und bei 180 Grad backen, als Kuchen für ca. 45 Minuten, als Muffins für ca. 20 – 25 Minuten. (Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig nicht mehr an einem Holzzahnstocher hängenbleibt, ist der Kuchen fertig.)

Magischer Extra-Tipp:

  • Ich habe einen Joghurtbecher aufgehoben, dann muss man den Joghurtbecher nicht extra spülen, um die “trockenen” Zutaten abzumessen.

Probiert es aus, der Kuchen ist sensationell saftig und kann daher auch schon ein paar Tage vorher zubereitet werden – ideal, wenn man Gäste bekommt und vorher nur wenig Zeit hat!

Weitere Backideen:

Einfache Vögel basteln

Überall sitzen die Vögel in ihren Nestern. Bis die ersten Kücken schlüpfen, bastelt die Elfe sich die kleinen Vögelchen einfach selbst. Sind sie nicht süß geworden? Ich mag die langen Wimpern. ;-)

Einfache Bastelei für Frühling und SommerFür die selbstgebastelten Vögel benötigt ihr:

  • buntes Tonpapier
  • Zirkel, Glas als Schablone oder Kreisschneider
  • Farbstifte
  • optional: Krepp-Papier
  • optional: Faden oder Schaschlik-Spieß

Und so geht´s: Einen Kreis aus dem Tonpapier ausschneiden (wir wählten einen Durchmesser von 12 cm) und auf die Hälfte falten. Dann Streifen (bei uns 6 cm lang) für die “Schwanzfedern” und eine Raute für den Schnabel ausschneiden. Die Raute auf die Hälfte Falten und alles festkleben. Aus Krepp-Papier zwei Flügel ausreißen und ebenfalls festkleben. Nun noch die Augen aufmalen und am Faden aufhängen – fertig!

Magischer Extra-Tipp:

  • Wenn ihr statt der Schnur einen Schaschlik-Spieß von innen mit Klebestreifen befestigt, eignen sich die Vögel auch gut als selbstgemachter Blumenstecker für Planzen zum Verschenken.

Weitere selbstgemachte Blumenstecker:

Die kleinen Vögelchen fliegen gleich rüber zum Creadienstag.

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Ideenwettbewerb: Deutschland wird Kinderland (Sponsored Post/Werbung)

Bei einer Befragung von über 39.000 Eltern in Deutschland durch Pampers wurde bestätigt, dass die deutschen Eltern sich mehr Kinderfreundlichkeit wünschen. Denn 54 % der befragten Eltern finden, dass die Bedürfnisse der Kleinsten hierzulande zu kurz kommen. Sie hoben heraus, dass es insbesondere an Freizeitmöglichkeiten für Babys und Kleinkinder (51 %) und an Betreuungsmöglichkeiten (46 %) fehlt.

Initiative für mehr KinderfreundlichkeitDies nahm der Windelhersteller zum Anlass, die Initiative “Deutschland wird Kinderland” ins Leben zu rufen. Deren Ziel ist es, den Fokus in Deutschland stärker auf die Bedürfnisse der Kinder und Eltern zu lenken und Familien konkret im Alltag zu unterstützen. Und dies ist nicht nur ein Lippenbekenntnis: Jeden Monat unterstützt Pampers ein Projekt für mehr Kinderfreundlichkeit mit bis zu 5.000 Euro! Bisher werden z.B. ein Winterspielplatz, eine Schulhof-Renovierung, ein App zum Auffinden kinderfreundlicher Orte und die Ausstattung verschiedener Einrichtungen mit Wickeltischen gefördert. Ein Schwerpunkt liegt aktuell auch auf Mehrgenerationen-Projekten, wie ein “Großeltern-Dienst” durch ehrenamtliche Senioren als Babysitter, ein Mehrgenerationen-Spielplatz und eine intergenerative Maxigruppe. Mehr zu den einzelnen Projekten erfahrt ihr hier.

Und jetzt seid ihr dran!

Gibt es in eurer Nähe auch einen Spielplatz, der dringend renoviert werden müsste? Ist die Einrichtung und das Material euer Kita in die Jahre gekommen? Wünscht ihr euch in eurer Bücherei einen schöneren Spielbereich oder ein besseres Kinderangebot? Oder habt ihr ganz neue Ideen, wie ihr die Kinder in eurer Stadt glücklich machen könntet? Dann macht gleich selbst mit beim Ideenwettbewerb “Deutschland wird Kinderland”. Ihr habt jeden Monat die Chance auf eine Förderung von bis zu 5.000 Euro! Hier könnt ihr euer Projekt einreichen. Macht gleich mit! Wir drücken euch die Daumen.

Der Artikel wurde von Pampers gesponsert.