DIY Dienstag: Stäbchenpuzzle

Wie wäre es mit einem selbstgemachten Puzzle im Nikolausstiefel? Es ist ratzfatz gemacht und man kann auf diese Weise sehr gut alte Postkarten recyclen.

selbstgemachtes Puzzle

Für ein Stäbchenpuzzle benötigt ihr:

  • Eis- oder Bastelstäbchen
  • Postkarte

Und so geht’s:

Entweder die Breite der Stäbchen messen, auf der Rückseite der Postkarte aufzeichnen und mit den Präzisionscutter schneiden oder die Stäbchen einzeln auf die Postkarte legen und mit dem Cutter an der Kante entlang schneiden. Die ‘Schnippsel” einzeln auf die Stäbchen kleben. Die Stäbchen dabei zur Feinausrichtung des Bildes so legen, dass sie alle oben an eine gerade Kante (z.B. ein Lineal) stoßen. Fertig ist das Puzzle!

Magischer Extra-Tipp:

  • Mit einem Photo oder einem vom Kind selbstgemalten Bild ist das Puzzle auch ein nettes Weihnachtsgeschenk für Oma und Opa.

Weitere Ideen für selbstgebastelte Weihnachtsgeschenke findet ihr im Weihnachtsspecial.

Das Stäbchenpuzzle reiht sich in die über 50 Ideen für selbstgemachtes Spielzeug ein. Es wird auch verlinkt beim Creadienstag und Meertje’s Stuff.

1.111 Facebook Fans – 11 Tage Gewinnspiel!

Eine hübsche Schnapszahl an Facebook-Fans haben wir da geknackt, das lässt mich doch spontan mal wieder ein kleines Dankeschön-Gewinnspiel starten! Und langsam ist es an der Zeit, dass ihr auch mal was für euch gewinnen könnt, nicht immer nur etwas für die lieben Kleinen. Daher gibt es ein kleines Kreativ-Paket zu gewinnen – wenn ihr so bastelwütige Kinder wie die Elfe habt, werdet ihr es wahrscheinlich nicht ganz für euch alleine behalten können, aber “sharing is caring”. ;-)

Gewinnspiel

Teilnahme nur auf https://www.facebook.com/pages/Mamagie/297544893624248

Zu gewinnen gibt es ein Kreativ-Paket bestehend aus:

  • einem Stempelset mit 4 Stempeln
  • einem Herz-Stanzer
  • zwei Rollen Textil-Masking-Tape
  • einem Blatt mit Glitzer-Aufklebern

Das Gewinnspiel läuft 11 Tage, also ab sofort bis 28.11.2014, 17 Uhr. Mitmachen kann man nur durch Kommentar auf der Facebook-Seite von Mamagie unter dem Post zum Gewinnspiel mit Beantwortung der Gewinnspielfrage:

Welcher Artikel auf Mamagie.de hat euch bisher am besten gefallen? Verlinkt den entsprechenden Artikel unter dem Gewinnspiel-Post auf der Facebook-Seite von Mamagie als Kommentar.

Wer das Gewinnspiel öffentlich “liked” und “teilt” erhält eine (1) zusätzliche Gewinnchance. Viel Glück euch!

Teilnahmebedingungen:

Es wird ein Kreativ-Paket verlost. Die Auslosung unter allen Kommentaren erfolgt per Fruit Machine oder Random Number Generator. Der Gewinner wird auf der Mamagie-Facebook-Seite bekannt gegeben.

Bitte habt Verständnis dafür, dass aus rechtlichen Gründen nur Personen gewinnen können, die mind. 18 Jahre alt sind. Mit der Teilnahme willigt ihr ein, dass der Name (ggf. Pseudonym), unter dem ihr euren Kommentar veröffentlicht, im Falle eines Gewinns auf der Mamagie-Facebook-Seite veröffentlicht wird. Der Versand erfolgt nur nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz. Der Gewinner muss sich innerhalb von 2 Wochen nach der Bekanntgabe des Gewinners bei mir melden, sonst verfällt sein Gewinnanspruch. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird davon auch nicht gesponsort oder unterstützt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso eine Barauszahlung des Gewinns.

Geschenke aus der Küche: Bratapfelmarmelade

Haben eure Verwandten und Bekannten eigentlich auch schon alles oder geht das nur mir Weihnachtsbloggerei 2014so? Daher verschenke ich gerne kleine Aufmerksamkeiten, die der Beschenkte durch Aufessen auch schnell wieder los wird. ;-)

In diesem Jahr gibt es eine leckere Bratapfelmarmelade. Das Rezept habe ich ausnahmensweise mal nicht direkt auf diesem Blog veröffentlicht, sondern als Gastbeitrag bei der Weihnachtsbloggerei. Dort findet ihr in der Vorweihnachtszeit jeden Tag eine schöne Idee oder Anregung eines anderen Bloggers zum Nachmachen.

Selbstgemachte BratapfelmarmeladeHier geht es zum Rezept für die leckere Bratapfelmarmelade. Schaut doch gleich mal dort vorbei!

Viele weitere Tipps für die Advents- und Weihnachtszeit findet ihr im Weihnachtsspecial.

Weihnachtsspecial

Nachdem Halloween und St. Martin “abgehakt” sind, folgt schon das nächste große Highlight, zu dem man als Kind die Nächte, die man noch schlafen muss, herunterzählt: die Advents- und Weihnachtszeit. Zur Einstimmung hier schon mal einige weihnachtliche Ideen, die sich auf Mamagie.de verstecken.

Gestaltungs- und Befüllideen für den AdventskalenderAdventskalender

Weihnachtsgeschenke backen und basteln mit KindernWeihnachtliches aus der Küche

Weihnachtsgeschenke machen mit KindernWeihnachtsgeschenke basteln mit Kindern

Viele weitere weihnachtliche Ideen folgen in den nächsten Wochen, schon morgen geht es weiter. Seit ihr schon in Weihnachtsstimmung?

Leuchtende Fliegenpilze selbstgemacht

Nachdem wir am Wochenende im Wald viele Pilze gesehen haben, aber leider keinen einzigen Fliegenpilz, haben wir uns selbst welche gebastelt – und unsere leuchten sogar!

Lampe selberbastelnFür die Upcycling-Lämpchen benötigt ihr:

  • milchig-weiße Joghurtbecher (habe die genommen, die wie eine Milchkanne aussehen)
  • roter Tonkarton und grünes Papier
  • Deckweiß oder weiße Acrylfarbe
  • LED-Teelicht

Und so geht’s:

Ich habe 2 Kreise aus rotem Tonkarton ausgeschnitten, einen mit einem Durchmesser von 12 cm, der andere hat einen Durchmesser von 14 cm. Die Elfe hat dann mit Acrylfarbe weiße Fingerabdrücke als Punkte darauf gemacht, alternativ kann man auch Deckweiß nehmen und/oder die Punkte mit dem Pinsel aufmalen. Nach dem Trocknen habe ich die Kreise bis zur Mitte ein Mal eingeschnitten und jeweils leicht übereinandergeklebt, damit die “Dachform” entstand. Dann habe ich einen 4,5 cm breiten Streifen von dem grünen Papier abgeschnitten, den die Elfe ca. über die halbe Bereite immer wieder eingeschnitten hat, um das Gras zu machen. Dieses habe ich dann um den Becher geklebt, ein LED-Teelicht reingestellt und das Pilz-Dächlein daraufgelegt. Und nun macht die Elfe immer freudig ihren Pilz an. Den anderen hat sie ganz stolz ihrer Lieblingstante geschenkt.Achtung: Wegen der Brandgefahr keine echten Teelichter verwenden!

Magischer Extra-Tipp:

  • In einer größeren Variante und mit Aufhänger versehen lässt sich eine Fliegenpilz-Laterne basteln.

Die Ideen habe ich irgendwo auf Facebook gesehen und leicht abgewandelt. Als weitere Herbstbastelei bieten sich diese Blättermännchen an.

Und damit steuern wir endlich mal wieder einen Beitrag zum Creadienstag, dem Upcycling Dienstag, Kiddikram, Crealopee, Art of 66 und Meertje’s Stuff bei.

DIY Dienstag: Kastagnetten

Der DIY Dienstag kehrt zwar nicht mit Pauken und Trompeten, dafür aber mit Kastagnetten aus der langen Sommerpause zurück. Und dabei wurden gleich auch die Urlaubsmitbringsel verarbeitet.

Noisemaker selbermachenFür die 3-Minuten-Bastelei benötigt ihr:

  • Tonkarton
  • je 2 ca. gleich große Muscheln
  • Bastelkleber

Und so geht’s:

Ich habe eine große Muschel auf einen 1x gefalteten Tonkarton abgemalt, so dass eine ca. 4 cm lange geschlossene Kante am unteren Rand der Muschel blieb. Dann habe ich die “Muschel” an den Rundungen ausgeschnitten. Anschließend 2 ungefähr gleichgroße echte Muscheln jeweils nahe der vorderen Kante der Papiermuschel aufkleben, so dass sie aufeinanderschlagen, wenn man die Papiermuschel schließt. Wenn man möchte kann man die Kinder die Papiermuscheln auch erst anmalen lassen, bevor man die echten Muscheln hineinklebt. Wer keine große Muschel zum Abmalen hat, kann auch einfach ein Trapez auf das Blatt malen: geschlossene Seite 4 cm lang, offene Seite 7 cm lang. Linien mit ca. 5 cm Abstand parallel aufmalen, die Ecken verbinden und ausschneiden.

Magischer Extra-Tipp:

  • In den Vereinsfarben angemalt sind die Kastagneten auch tolle Klapper oder “Noise Maker” zum Anfeuern der Lieblingsmannschaft bei einem Spiel.

Die Idee stammt aus der Musikschule der Elfe und kam dort so gut an, dass alle kleinen Musikanten Kastagnetten für zuhause haben wollten.

Weitere selbstgemachte Musikinstrumente:

Welche der über 50 Ideen für selbstgemachtes Spielzeug, die bisher bei DIY Dienstag veröffentlicht wurden, habt ihr denn bereits nachgebastelt?

Wie kleine Kinder freiwillig aufräumen

…ist wahrscheinlich eines der bestgehütetsten Geheimnisse der kleinen Rabauken. Wir haben es zwar auch noch nicht ganz gelüftet, aber eigentlich finde ich, dass das mit den Aufräumen für meine Ansprüche bei der Elfe ganz gut funktioniert. Daher beschreibe ich euch mal, wie es bei uns läuft, vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für euch dabei.

Schöne SpielzeugkistenIch würde jetzt nicht gerade behaupten, dass ich selbst ein super ordentlicher Mensch bin, aber mein Schmerzempfinden ist groß genug, dass ich unbedingt vermeiden möchte, nachts auf Legosteine oder kleine Playmobil-Teilchen zu treten. ;-)

1. Daher räumen wir spätestens jeden Abend das Elfenzimmer so weit auf, dass A. der Boden frei ist und B. die meisten Dinge wieder an ihrem Platz sind. Evtl. kann eine aufgebaute Landschaft oder Stadt in eine Ecke des Zimmers wandern, aber i.d.R. ist die Elfe damit einverstanden, dass alles wieder in den Kisten verschwindet, denn das Aufbauen an sich macht ihr fast am meisten Spaß am Spiel. Da wir das regelmäßig machen, ist es normal für die Elfe und funktioniert eigentlich immer gut.

2. Wir räumen gemeinsam auf. D.h. ich helfe der Elfe, denn zusammen macht es mehr Spaß. Bei mittlerem Chaos bietet sich evtl. auch ein Spiel an, z.B. erst wird alles aufgeräumt, was rot ist, dann alles was blau ist…

3. Wenn tagsüber bereits mehrere Sachen herausgeholt wurden, bitte ich die Elfe etwas Bestimmtes (z.B. die Schleichtiere) wegzuräumen, das sie gerade nicht mehr braucht. Ich begründe, dass es so Platz für das neue Spielzeug gibt oder z.B. bei einem Brettspiel nichts verloren geht. So ist für die Elfe einleuchtend und klarer, was zu tun ist, als wenn ich nur sagen würde “Bitte räume auf”. Manchmal räumt sie mittlerweile auch schon von selbst wieder etwas auf.

4. Ich habe schon relativ früh damit angefangen, die Elfe beim Aufräumen helfen zu lassen. Denn für Kleinkinder ist Aufräumen genauso spannend wie Ausräumen, das muss man ausnutzen. ;-) Die Hoffnung ist, dass es dann in Fleisch und Blut übergeht – und falls nicht, musste man wenigstens eine Zeit lang nicht alles selbst aufräumen. Die Pupertät kommt bestimmt. ;-)

5. Als die Elfe ca. 1 Jahr alt war, war ich mit ihr in einer Art Krabbelgruppe. Dort wurde zum Schluß immer ein Aufräumlied gesungen und dabei aufgeräumt. Dieses Lied hatte ich übernommen und lange zuhause auch als Signal zum Aufräumen gesungen.

6. Kleinen Kindern soll man Spielsachen offen in einem Regal präsentieren, damit sie sehen, was es gibt und sie besser auswählen können. Eigentlich soll die Menge der angebotenen Spielsachen überschaubar sein und lieber immer wieder rotiert werden. Das mit der begrenzten Anzahl von Spielsachen haben wir aber nur bedingt eingehalten, da ich nicht das Gefühl hatte, dass die Elfe mit dem Angebot überfordert ist. Ich versuche zwar ab und zu Spielsachen, für die die Elfe eigentlich schon zu alt ist, auf dem Speicher verschwinden zu lassen. Oft hält das aber nur bis zum nächsten Besuch der Elfe dort. Denn sie weiß genau, in welchen Kisten die Sachen sind und verspürt dann immer das spontane Bedürfnis, genau mit diesem Spielzeug zu spielen. So fährt unsere 4 1/2-Jährige seit dieser Woche wieder mit einem Rutschauto durch das obere Stockwerk…

7. In einem offenen Regal sehen die Spielsachen leider schnell unordentlich bzw. kruschtelig (wie der Schwabe sagt) aus. Hier helfen Kisten und Böxchen. Denn man kann natürlich nur das aufräumen, was auch einen Platz hat. Manche Eltern haben gleiche Boxen für alles und kleben Fotos von den Inhalten darauf. Wir haben ganz verschiedene Boxen und dafür keine Aufkleber – und die Elfe weiß haargenau, was in welcher Box ist. Sie sortiert sowieso gerne, so dass manche Dinge auch immer wieder von einem Kistchen ins andere wandern. Aber sie hat immer den Überblick.

Mit schönen Kisten macht Aufräumen Spaß8. Das gesagt, gibt es bei uns aber auch noch eine besondere Kiste: Die große Restekiste. Das ist eine ganz praktische Box, in die alles wandert, was nirgends dazu gehört. Diese Kiste ist Gold wert. Die schönen Boxen von 3Sprouts habe ich übrigens von Babylotta.

9. Die Elfe hat zur Zeit eine Vorliebe für das Wäschefalten und -wegräumen und möchte hierbei immer helfen. Nun hat sie aber eine ganz andere Faltetechnik als ich… ;-) Trotzdem versuche ich nicht “nachzuarbeiten” (höchstens später, wenn sie es nicht merkt…), sondern ihr Werk zu bewundern. Schließlich möchte ich ihr nicht die Motivation nehmen.

10. Generell finde ich es angebracht, die Elfe zu loben, wenn sie z.B. selbstständig aufgeräumt hat oder ihr für ihre Hilfe zu danken. Auch wenn das Aufräumen selbstverständlich sein soll, heißt das ja nicht, das man nicht “Danke!” sagen kann.

Und was sind eure Tipps für ein ordentliches Kinderzimmer?

Weitere Erziehungstipps:

Die tollen 3Sprouts-Boxen hat der Online-Shop Babylotta zur Verfügung gestellt. Ideen und Meinungen sind meine.

Happy 3. Birthday, Mamagie!

Während alle im Halloween-Fieber sind, feiern wir hier klamheimlich den 3. Geburtstag von Mamagie! Und da haben wir in diesem Jahr wirklich etwas zu feiern, immerhin hatte unser kleines, feines Blog in den letzten 12 Monaten über 1 Mio. Seitenaufrufe! Genauer gesagt 1.072.462 Seitenaufrufe von 746.241 Besuchern.

Dies haben wir vor allem folgenden Artikeln zu verdanken, von denen sich ein paar viral verbreitet haben. Die 10 meistgelesenen der mittlerweile 278 veröffentlichten Artikel waren im letzten Jahr:

Platz 10: Salzrelief-Bilder

Platz 9: Big Bubbles Birthday Blast – die Seifenblasenparty

Platz 8: Kleinen Kindern die Zähne putzen – so klappt’s

Platz 7: Persönliches Gästebuch-Bild

Platz 6: DIY Dienstag: Wasserspiel

Platz 5: Coole Eisfarben

Platz 4: Malen ohne kleckern

Platz 3: DIY Dienstag: 50+ Ideen für selbstgemachtes Spielzeug

Platz 2: Vorsicht vor sekundärem Ertrinken

…and the winner is…

Platz1: Ertrinken sieht nicht wie ertrinken aus

Besonders freuen wir uns über die 1.530 Kommentare, die ihr bisher auf Mamagie hinterlassen habt. Über 1.111 Leser folgen mittlerweile auch über andere Kanäle wie die Mamagie-Facebook-Fanpage, per Bloglovin’, E-Mail-Abo oder Pinterest. Du auch? Wir freuen uns über jeden Leser!

Vielen Dank, dass ihr alle hier immer mal wieder vorbeischaut!

P.S. Wenn ihr nachschauen möchtet wie alles begann, dann guckt doch mal hier, welche Artikel im ersten Blogjahr besonders gerne gelesen wurden.

Herbstbastelei: Blättermännchen

Die Elfe sammelt zur Zeit mit Begeisterung bunte Blätter. Und nachdem wir durch Zufall meine alte Pflanzenpresse wiedergefunden haben, wurde diese natürlich auch gleich ausprobiert. Entstanden sind aus den Blättern dann diese schönen Männchen:

Männchen aus Blättern mit Kindern bastelnFür die Blätterbilder benötigt ihr:

  • bunte Herbstblätter
  • eine Blumenpresse oder ein Telefonbuch/dickes Buch und Küchenkrepp
  • Kleber, z.B. kindersicherer Kleber aus Gummibärchen
  • sonstiger Krimskrams, z.B. Knöpfe, Eisstäbchen, Federn…

Und so geht’s:

Die Blätter mit der Pflanzenpresse oder zwischen 2 Lagen Küchenkrepp im Telefonbuch ca. 1 Woche pressen. Dann aus den Blättern und dem Krimskrams nach Lust und Laune Männchen legen und auf Papier festkleben. Die Blätter können mit Wachsmalstiften auch noch vorsichtig angemalt werden.

Magischer Extra-Tipp:

  • Besonders schön sieht es aus, wenn man neben dem Blättern verschiedene andere Naturmaterialien aus dem Wald verwendet, z.B. Eicheln, Bucheckern-Hülsen, Hagebutten (die schrumpeln aber mit der Zeit), Stöckchen…

Kleinen Kindern die Zähne putzen – so klappt’s

…zumindest bei uns. ;-) Da ich immer wieder Fragen verzweifelter Eltern lese, deren Kinder partout nicht die Zähne putzen möchten, schreibe ich euch hier mal auf, wie es bei uns gut funktioniert:

Zähneputzen leicht gemacht

  1. Die Zähne werden immer geputzt. (Außer die Elfe schläft auf dem Rückweg von einer Feier im Auto ein und wird dann nur umgebettet, was selten vorkommt… ;-) ) Da dies immer gemacht wird, ist es für die Elfe selbstverständlich. Nun möchte ich nicht behaupten, dass das immer auf Anhieb so gut geklappt hat, aber Geduld und ein gewissen Maß an Beharrlichkeit zahlen sich aus.
  2. Wir putzen zwar immer, aber wo und wie die Zähne geputzt werden ist flexibel. Als die Elfe noch kleiner war, habe ich zuerst geputzt und sie durfte dann quasi als “Belohnung” anschließend ran. Das hat eine Zeit lang gut funktioniert und war Ansporn genug. Irgendwann wollte die Elfe dann aber zuerst putzen. Nun putzt sie also und ich dann anschließend nach.
  3. Wir putzen übrigens selten im Bad vor dem Waschbecken, dorthin geht es dann meist erst zum Ausspülen. Oft putzen wir zum Nachputzen auf dem großen Bett. Die Elfe liegt dann mit dem Kopf auf meinem Schoß. So findet sie es gemütlich und hält lange still – und ich komme überall prima bei.
  4. Die Elfe hat einen Zahnbürsten-Tick und immer mehrere Zahnbürsten (meist so 3 – 5) gleichzeitig in Gebrauch. Sie darf sich dann aussuchen, mit welcher sie jetzt gerade putzen möchte. Ich putze dann mit einer anderen nach. Auch sind wir in Bezug auf Zahnbürstenkauf sehr großzügig und sie darf sich öfters mal eine Neue aussuchen. (Da sie noch eher darauf herumbeißt halten sie meist eh nicht sehr lange. ;-) ) Ich achte aber darauf, dass sie eine aussucht, die auch zu ihrem Alter passt und von einigermaßen guter Qualität ist. Ökotest hat hier Kinderzahnbürsten getestet, eine Auflistung aller getesteten Produkte mit Ergebnissen findet ihr hier.
  5. Zur Unterstützung haben wir das eine oder andere Buch über das Zähneputzen gelesen, das fand die Elfe zwar ganz nett, aber so, dass sie dann sofort ins Bad gerannt ist und Zähne putzen wollte, war es dann auch nicht. Manche Kinder bleiben aber durch Lieder oder Geschichten bei der Sache, die man während des Zähneputzens erzählt.

Soweit zu unseren Erfahrungen. Aber was sagt der Experte dazu? Ich durfte dem Zahnarzt Herrn Dr. Seidel ein paar Fragen stellen:

Sollten bereits kleine Kinder eine Zahnpasta mit Fluorid verwendet? Falls ja, ab welchem Alter?

Dr. Seidel: Generell ist eine Pflege mit flouridhaltiger Zahnpasta empfehlenswert, deswegen sollten auch schon Kleinkinder diese benutzen. Der Aufbau des Zahnschmelzes wird hierbei unterstützt. Zudem sollte eine zu süße Zahnpasta vermieden werden, da ein späterer Umstieg für das Kind und somit vor allem auch die Eltern sehr mühsam sein kann.

Anmerkung: Auch die Bundeszahnärztekammer empfiehlt die Verwendung von flouridhaltiger Zahnpasta bereits für Kinder.

Wie lange sollten Kinderzähne mindestens geputzt werden? Zwei Minuten können manchmal ganz schön lange sein…

Dr. Seidel: Das stimmt sehr wohl – aber zwei Minuten sollten in jedem Fall eingehalten werden, um auch jede Stelle im noch jungen Gebiss zu erreichen.

Was halten Sie von elektrischen Zahnbürsten für kleine Kinder?

Dr. Seidel: Das halte ich für überflüssig. Kinder sollen lernen, selbstständig mit ihrer Zahnbürste umzugehen und die Bewegungen erlernen. Oftmals wird durch die Nutzung einer elektrischen Zahnbürste das wirkliche Reinigen vernachlässigt.

Bis zu welchem Alter sollten die Eltern nachputzen bzw. ab wann reicht es aus, wenn die Kinder alleine ihre Zähne putzen?

Dr. Seidel: Das hängt natürlich von der Selbstständigkeit des Kindes ab und seiner Entwicklung. In der Regel kann man aber sagen, dass bis zum sechsten Lebensjahr meist ein wenig Unterstützung notwendig ist und danach das selbstständige Putzen und bestenfalls auch die Eigeninitiative dazu da sein sollten.

Vielen Dank für Ihre Antworten, Herr Dr. Seidel!

…und euch viel Erfolg beim Kinderzähne putzen! Wie klappt es denn bei euch? Habt ihr auch noch Tipps? Dann hinterlasst diese bitte als Kommentar. Danke!

Falls ihr euch zudem auch fragt, wie krankheitserregend Alltagssituationen sind, wenn z.B. der Schnuller in den Dreck fällt oder euer Kind etwas direkt vom Tablett eines Hochstuhls in einem Restaurant isst, oder was man beim Hände waschen beachten muss, dann klickt auf die entsprechenden Links.

Der Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Zahnarztpraxis Dr. Seidel, Berlin entstanden.