Splash-Party: Pappteller-Fische

Als kleines, schnelles Bastelprojekt für eine Splash-Party eigenen sich super einfache Fische aus Papptellern. Diesen schönen Fisch hat die Elfe in der Kita gebastelt:

Für die Pappteller-Fische benötigt ihr:

  • Pappteller
  • bunten Tüll
  • optional: Wackelauge

Und so geht´s:

Ein Dreieck aus dem Pappteller als Maul ausschneiden. Das Dreieck etwas kleiner schneiden und am anderen Ende als Schwanzflosse festkleben oder festtackern. Den Tüll in Schuppenform oder kleine Vierecke schneiden. Diese können die Kinder dann auf die Fische kleben. Zum Schluß ein Auge aufmalen oder ein Wackelauge aufkleben. Evtl. noch oben ein Schnur zum Aufhängen befestigen. Wenn der Fisch frei im Raum hängen soll, am besten auf beiden Seiten bekleben. Und schon könnt ihr ihn schwimmen lassen!

Magischer Extra-Tipp:

  • Schön sieht es auch aus, wenn ihr die Schuppen aus Glanzfolie oder bunter Alufolie (wie sie z.B. für Weihnachtssterne verwendet wird) herstellt.

Hier findet ihr weitere Tipps, wie eure Splash-Party ein voller Erfolg wird. Oder wollt ihr lieber eine Schlange aus dem Pappteller machen? Dann schaut mal da.

Nachgebastelt:

Die Blogleserin Christina hat mit Ihrem Sohn Emil den Fisch nachgebastelt und sogar zu einem tollen Memo-Board weiterentwickelt:

Da sie keinen Pappteller zur Hand hatte, hat sie einfach eine Salatschüssel auf weißen Tonkarton übertragen. Emil hat dann den Fisch mit Fingerfarben bemalt. Zum Aufbewahren von Notizzetteln und andere wichtige Dingen hat Christina mit der Klebepistole Wäscheklammern an der Schwanzflosse sowie eine Aufhängung befestigt. Die Elfe und ich finden, der Memo-Fisch ist echt klasse geworden!

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Splash-Party

„Splish splash, I´m taking a birthday bath!“ hieß es schon vor einiger Zeit bei uns. Den 2. Geburtstag der Elfe haben wir mit einer Wasserparty gefeiert und mir ist aufgefallen, dass ich euch dieses Event bisher vorenthalten habe.

Da die Elfe Wasserplantschen über alles liebt und sich stundenlang damit beschäftigen kann, wäre die Party aus ihrer Sicht wahrscheinlich schon ein voller Erfolg gewesen, wenn wir einfach eine Schlüssel mit Wasser und eine Gießkanne hingestellt hätten. Aber man wird ja nur einmal 2 Jahre alt, daher wollten wir ihren kleinen Gästen schon etwas mehr bieten.

Als Entertainment für die Splash Party gab es:

Auf dem Unterwasser-Buffet standen:

Gebastelt haben wir zwar nicht, gut gepasst hätten aber:

Als Gastgeschenk gab es:

Damit deutschlandweit Sommergefühle aufkommen, erkläre ich die Woche zur Splash-Woche und es gibt ab morgen jeden Tag ein Rezept oder eine Bastelanleitung zur Party. Holt schon mal die Badehose raus – oder besser den Kochlöffel?! 😉

Weitere Motto-Partys auf diesem Blog:

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Tolle Ideen für eine Plantschparty als Kindergeburstag im Sommer

 

 

 

 

 

 

 

 

*Affliliate-Link, der euch die Suche erleichtert

DIY Dienstag: Seifenblasen selbstgemacht

Schillerende Seifenblasen faszinieren alle Kinder, so auch unsere Elfe. Jedoch nicht nur sie, die Elfeneltern hatten genauso viel – wenn nicht gar noch mehr – Spaß damit.

Für die Seifenblasenflüssigkeit benötigt ihr:

  • 1 1/2 l Wasser
  • 1/8 l Spülmittel (ggf. verschiedene Marken ausprobieren)
  • 125 gr Maisstärke

Zum Blasen der Seifenblasen braucht ihr noch:

  • einen Eimer
  • einen großen Rührlöffel
  • eine flache Schüssel (z.B. Auflaufform)
  • alles, was ein Loch hat, z.B. Ausstecherförmchen, Trichter, gebogener Einmalkleiderbügel…

Und so geht´s:

Wasser, Spülmittel und Stärke zusammenmischen. Den Kleiderbügel rundbiegen. Schon kann es losgehen. Oder ihr verwendet die selbstgemachten Seifenblasen-Stäbe aus Pfeifenputzern.

Magischer Extra-Tipp:

  • Auf der Flüssigkeit sollte sich kein Schaum befinden, dieser macht die Seifenblasen kaputt. Daher ggf. abschöpfen. Für große Blasen müsst ihr langsam blasen und es sollte möglichst windstill sein.

Lest auch die Ideen für eine Kinderparty rund um Seifenblasen.

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So macht man Seifenblasenlösung selbst

5 Dinge, die mein Kind darf…

…andere aber (wahrscheinlich eher) nicht. Bei diesem hochinteressanten Thema der Blogparade von Pusteblumenbaby darf unser Beitrag natürlich nicht fehlen. Wer liest nicht gerne, wie es bei anderen
zugeht? 😉

Hier also mein Outing: Die Elfe darf…

  • …auf der Arbeitsplatte der Küche sitzen und am tropfenden Wasserhahn spielen, während ich koche. Müsst ihr auch mal ausprobieren, dem 5-Gänge-Dinner steht nichts mehr im Wege.
  • …mit 2 1/4 immer noch am frühen Abend eine Flasche mit Milch trinken. Wurde zwar von der Kinderärztin eigentlich untersagt, aber sie hängt so an dieser Flasche und sie braucht sie einfach zum Entspannten. Da darf sie noch ein bisschen Baby sein. Ich bin schon froh, dass sie kein Nachtfläschchen mehr braucht.
  • …auch an einem ganz normalen Tag mal „die guten“ Sachen anziehen und die schönen Aufkleber alle auf einmal verkleben. (Ich bin nämlich eigentlich eine „Aufheberin“. Als Kind habe ich die schönen Radiergummis/das rosa Briefpapier/die Sarah-Key-Sticker/… nie benutzt, sondern immer aufgehoben – so lange, bis sie mir nicht mehr gefallen haben und aussortiert wurden.)
  • Entgegen aller guten Vorsätze und vehementen Verneinungen im Vorfeld: Mit meinem Handy spielen. Aber das hatten wir ja hier schon mal.

Interessieren euch auch die 5 Dinge, die meiner Meinung nach jedes Kind getan haben sollte? Dann klickt gleich drauf.

Coole Eisfarben

Die Elfe hat ein neue Lieblingsprojekt: Malen mit Eisfarben. Seit wir das das erste Mal gemacht haben, möchte sie jeden Tag damit malen. Nebenbei übt sie die Farben, wobei das zugegebener Maßen noch mehr ein lustiges Ratespiel ist.

Für die Eisfarben benötigt ihr:

  • Leeren Eierkarton aus Plastik
  • Holzstäbchen (Eisstäbchen)
  • Wasser
  • Farbe (z.B. Lebensmittelfarbe)

Und so geht´s:

Von einem Eierkarton aus Plastik den Deckel abschneiden und Schlitze reinmachen. Dann Wasser und Lebensmittelfarbe hineingeben und durch den Deckel die Holzstäbchen stecken. Im Gefrierschrank gefrieren lassen und fertig ist das Malwerkzeug.

Am besten lasst ihr die Kleinen damit auf etwas dickerem Papier malen, da dünnes leicht durchweicht. Je mehr die Farben auftauen, desto größer wird die Spritzerei, daher ist es definitiv ein Projekt für draußen, aber es ist ja auch als cooles Sommerprojekt gedacht.

Magischer Extra-Tipp:

  • Ihr könnt die Kinder auch einfach mit ganz normalen bunten Eiswürfeln (ohne Stäbchen) malen lassen. Das finden die Elfe auch interessant.

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Malen und Kreativtechniken für Kleinkinder

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Sommerprojekt für draußen, das viel Spaß bringt, ist die selbstgemachte Bodypaint.

Fünf Dinge, die jedes Kind getan haben sollte

… sucht Maja gerade auf der aktuellen Blogparade bei Pusteblumenbaby. Jeder hat sicherlich seine eigene Vorstellungen und Werte, die er seinem Kind vermitteln möchte. Aus meiner Sicht, soll die Elfe

 

  • … mit möglichst vielen Kindern aus unterschiedlichen Kulturen zusammenkommen. Gerade in Zeiten, in denen die Welt immer näher zusammenrückt, sollte es ein Kind als „normal“ wahrnehmen, dass nicht jeder die gleiche Hautfarbe hat und perfekt die gleiche Sprache spricht. Wenn ein Kind dies von Anfang an so kennen lernt und die Eltern Personen aus anderen Kulturkreisen ohne Vorurteile begegnen, wird es das auch so übernehmen.
  • … auch mal im Matsch spielen und sich so richtig dreckig machen. Dies steht für mich als Symbol dafür, den Kindern Freiheiten zu lassen und sie nicht aus unwichtigen Gründen einzuschränken. Schließlich gibt es heutzutage ja Waschmaschinen. (Und für die Großstadtkinder, die nicht jeden Tag die Chance haben, auf den Misthaufen zu klettern, hier eine Idee für drinnen: das saubere Matschen. Ich gebe zu, das ist nicht ganz das Gleiche, aber Spaß macht es allemal!)
  • … singen, rasseln, trommen und Krach machen. Ich glaube, so gut wie alle Kinder lieben Musik. Auf jeden Fall sollen sie sie aber kennen gelernt haben, um selbst zu entscheiden, ob das was für sie ist. Und wenn die Mama oder der Papa noch so schief singen, für ein kleines Baby sind das die schönsten Gesangseinlagen der Welt. Musikmachen muss auch nicht teuer sein, eine selbstgebastelte Rassel tut es schon für den Anfang.
  • … sich frei bewegen dürfen. Wer würde den gerne selbst den ganzen Tag an einen Stuhl gefesselt sitzen (wie in einer Babywippe) oder immer auf der Stelle auf und ab hüpfen (wie in einem Jumpero). Und auch ein Laufstall lässt sich als Bällebad viel besser nutzen. (Wobei das nicht heißen soll, dass diese Dinge nicht sinnvoll sein können, um Babys z.B. vor Gefahren zu schützen, wenn sie in angemessenem Rahmen eingesetzt werden.)
  • … kreativ sein dürfen. Damit meine ich nicht nur, etwas selbst mit den eigenen Händen zu erschaffen bzw. zu basteln, sondern auch mal das Spielzeug anders zu verwenden, als vorgesehen. Oder auch mal nur mit einer Pappschachtel spielen.

Welche Dinge sind euch wichtig?

DIY Dienstag: Wasserspiel

Mit Wasser kann die Elfe stundenlang spielen. Eigentlich reicht ein Eimer davon und ein Becher und sie ist in ihrem Element. Für etwas Abwechslung sorgt folgende Wasserfallwand.

Wasserspielzeug aus Recyclingmaterial
Für das Wasserspiel benötigt man:

  • Leere Plastikflaschen
  • Brett, Lochbrett oder ähnliches zum Befestigen
  • Klebepistole, alternativ: Schrauben oder Kabelbinder

Und so hab ich die Wasserfallwand gemacht:

In die Flaschen mit dem Cuttermesser und der Schere Löcher schneiden, diese auf der Wand arrangieren und mit Heißkleber befestigen. Hört sich jetzt ganz schnell gemacht an, man muss jedoch schon ein paar Stunden einkalkulieren, bis alles in der richtigen Position ist. Wir haben dann oben noch zwei Löcher reingebohrt, damit wir es mit einer Schnur am Pavillion befestigen können. Nicht, dass die Wasserspielwand der Elfe im Eifer des Gefechts noch auf den größen Zeh fällt…

Allerdings muss ich sagen, dass die Heißklebevariante nicht die beste Lösung ist. Wenn die Flaschen relativ flach angebracht sind und Wasser darin stehen bleibt, geht leicht mal eine Flasche ab, insbesondere wenn es heiß ist und die Sonne draufknallt. Alternativ habe ich im Internet Varianten gesehen, bei denen die Flaschen z.B. angeschraubt oder mit Kabelbinder an einem Lochbrett befestigt wurden. Zudem kann man natürlich auch Trichter, Schläuche, Rohrstücke, Becher oder oder oder mit einbauen. Hier gibt´s ein paar Vorschläge.

Magischer Extra-Tipp:

  • Besonders schön findet die Elfe das Spielen an der Wasserwand, wenn das Wasser vorher eingefärbt wurde, z.B. mit der von mir so oft verwendeten Lebensmittelfarbe.

Weitere Ideen für Wasserspiele mit PET-Flaschen:

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Upcycling Idee Spielzeug aus PET Flaschen

Was sollen Kinder wirklich trinken?

Was soll man Kindern im Sommer zum Trinken geben?  Kinderärzte empfehlen ja Stilles Wasser, was aber, wenn die Kleinen das nicht mögen? Die speziellen Instant-Kindertees der Firma Hipp auf jeden Fall nicht, wenn man auf Foodwatch hört. Die haben der Firma Hipp für die Kindertees eben erst den Goldenen Windbeutel verliehen. Trinkt ein Kind nämlich eine 200 ml Tasse voll davon, hat es ca. 2 1/2 Stück Würfelzucker zu sich genommen.

In einer Stellungnahme rechtfertig sich die Firma Hipp damit, dass diese Zuckermenge ja der in der gleichen Menge Apfelschorle (Verhältnis 1:2 Saft:Wasser) entspreche. „Als Leitlinie für die Zusammensetzung der Tees hat Hipp sich an den Empfehlungen des aid Infodienstes, Bonn ,Das beste Essen für Kleinkinder‘ orientiert,“ gibt Hipp in dem Pressestatement an.

Damit hat sich Hipp aber erneut keinen Gefallen getan. Denn der aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. erläutert promt, dass die Firma Hipp seine Empfehlung falsch ausgelegt habe. Einem Fruchtsaftschorle wäre kein Zucker zugesetzt, es enthalte aber wichtige Vitamine und Mineralien, daher wäre es mit einem Zuckergranulat-Tee genauso wenig vergleichbar wie mit einer Limonade.

Immerhin möchte die Firma Hipp den Kindertee jetzt wohl bis Ende des Jahres vom Markt nehmen und durch eine zuckerfreie Variante ersetzen.

Doch was empfiehlt der aid wirklich?

  • Am besten: Leitungswasser oder natriumarmes Mineralwasser
  • Ebenfalls geeignet: ungesüsste Früchte-, Kräuter- oder Roibuschtees ohne zusätzliche Aromen
  • Akzeptabel: Früchtsaftschorle mit viel Wasser und wenig Saft

Magische Extra-Tipps:

  • Und wie kriegt man die Kinder zum Trinken? Von einer Freundin habe ich den Tipp bekommen, einfach öfters mal die Flasche oder den Becher zu wechseln. Dann bleibt das Trinken interessant.
  • Wenn euch interessiert, wie viel Zucker in verschiedenen Lebensmitteln und Getränken steckt, dann schaut mal hier.

Ich hätte da auch noch eine Idee, was ihr euren Kindern zum Trinken anbieten könntet: leckeres Minz-Wasser.

Der positive Effekt von Schrammen und Beulen

„Ein Kind muss auch mal hinfallen“, sagt meine Schwägerin. Und die muss es wissen, die ist nämlich Erzieherin. Wer meiner Schwägerin nicht glaubt, der glaubt vielleicht dem Spiegel, da steht nämlich genau dasselbe. Nun muss ich zugeben, dass ich selbst etwas die Tendenz zum Helikoptern habe. Mir leuchtet aber alles ein, was in dem Artikel steht, daher werde ich künftig versuchen, mich in meiner Führsorglichkeit etwas zurückzuhalten. 😉

Die vom Spiegel zitierten Experten weisen allesamt darauf hin, wie wichtig es ist, dass Kinder sich selbst ausprobieren dürfen – auch wenn da die eine oder andere Schramme unausweichlich bleibt. Dabei geht es nicht nur um die Bewegung an sich. Zwar hat der kanadische Gesundheitsforscher François Trudeau beim Vergleich der Ergebnisse von rund einem Dutzend Studien festgestellt, dass Schulkinder, die eine Stunde Sport am Tag machen, auch in anderen Fächern bessere Noten haben. Viel besser ist aber das freie Toben in der Natur: Ohne Leistungsdruck macht dies noch mehr Spaß. Dabei wird im Gehirn besonders viel Dopamin frei. Dies ist ein Botenstoff, der laut Hirnforschern eine entscheidenden Rolle beim Verankern von Lernerfahrungen im Gehirn spielt.

Das Spielen dient Kinder dazu, ihre eigenen Grenzen auszuloten. Sie gehen absichtlich immer wieder an ihre Grenzen, um Ängste zu überwinden und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu stärken. Kleinere Verletzungen gehören hierbei dazu. So lernen die Kinder Situationen richtig einzuschätzen, was später schwerere Verletzungen verhindert. Sie gewinnen Sicherheit für ihr ganze Leben.

Greift man als Eltern aber ständig ein, wenn das Kind versucht selbst die Leiter zur Rutsche hochzuklettern oder von einem kleinen Absatz zu hüpfen, erreicht man genau das Gegenteil. Das Kind wird verunsichert, es hatte kein Erfolgserlebnis und Ängste werden zementiert. Auch motorisch kann es sich so nicht gut weiterentwickeln.

Als Eltern muss man wohl selbst einiges lernen: Nämlich gut abzuschätzen, wann es wirklich notwendig ist einzugreifen, dem eigenen Kind etwas zuzutrauen und im richtigen Moment auch mal wegzuschauen. Vielleicht hilft einem dabei, dass der Leiter der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung (BAG) Breithecker bestätigt: „Klettern…ist eine der sichersten Tätigkeiten überhaupt“.

Den Spiegelartikel findet ihr hier.